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Leasingtausch Golf 7 bei VW Leasing GmbH

Themenstarteram 25. April 2015 um 23:09

Hallo zusammen,

aktuell habe ich einen Golf 7 1.2 TSI Comfortline im Privatleasing von Dezember 2013 bis 2017. Es ist ein super Auto, allerdings möchte ich nun doch unbedingt auf GTI umsteigen, entweder neu oder aus der VW Leasingbörse...Ich werde am Montag mal zum Händler fahren, möchte aber gerne schon vorher mal wissen, ob Ihr diesbezüglich schon Erfahungen gemacht habt, ob VW euch einfach aus Leasingverträgen rauslässt, wenn man ein anderes Auto gleich wieder bestellt. Meine Neugier ist groß ;)

Vile Grüße, michaelkassel

Beste Antwort im Thema
am 26. April 2015 um 16:44

Als Faustregel kannst Du ja mal zusammenrechnen, welchen Betrag Du bisher an Leasingraten bezahlt hast und diese Summe vom Anschaffungswert subtrahieren. Und dann vergleichst Du diesen Betrag mit dem aktuellen Wert Deines Autos.

Der Wertverlust eines Autos verläuft degressiv, die Entwicklung des kalkulatorischen Restwerts beim Leasing hingegen linear. Nach 16 von 48 Monaten hast Du sicher einen Wertverlust von 25 - 30 %; nach 1/3 der Leasinglaufzeit hast Du aber nur 1/3 des kalkulatorischen Wertverlusts getilgt. Wenn bspw. ein Restwert von 50 % kalkuliert wäre, dann wäre dies etwa 17 %. Somit läge die Differenz bei dieser (sehr) groben Rechnung bei 8 - 13 % des Anschaffungswerts.

Wie gesagt, diese Berechnung ist nur grob überschlagen und ich habe die anteiligen Zinsen nicht berücksichtigt, aber sie gibt Dir einen Anhaltspunkt.

Gruß

Der Chaosmanager

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Gerade wenn die ein neues Auto verkaufen können, machen die das schon möglich...

Allerdings ist sowas für den Leasingnehmer niemals kostenneutral. Da musst du dir die Kosten ansehen und abwägen, ob es dir das wert ist.

am 25. April 2015 um 23:47

Am Ende ist es wahrscheinlich nur eine Frage des Geldes.

Natürlich wird für den Alten eine heftige Nachzahlung fällig werden (deutlich vierstellig), denn der lässt vor allem Federn, wie jedes andere Auto auch, im ersten Jahr.

Bist du bereit das zu zahlen (also ein paar tausend Euro), dann kommt man dir sicher entgegen.

Das "Rauslassen" ist wahrscheinlich weniger das Problem. Das Problem wird sein, ob Du damit leben kannst was dich dieses "Rauslassen" kostet.

Möglich wirds also vermutlich sein, rentieren wird es sich natürlich nicht.

Ob der GTI-Haben-Wollen-Reflex dir trotzdem den zu erwartenden Aufpreis wert ist kannst nur Du beurteilen.

Vorgehensweise:

1. Neues Auto aussuchen und konfigurieren

2. Händler besuchen

3. Angebot auf Basis des neuen Wagens und des laufenden Leasingvertrages erstellen lassen

4. Entscheidung treffen

Billig wirds wohl nicht.

Themenstarteram 26. April 2015 um 13:03

Danke für eure Antworten! Dann bin ich mal gespannt wie viel mich der Spaß kosten soll...

am 26. April 2015 um 16:44

Als Faustregel kannst Du ja mal zusammenrechnen, welchen Betrag Du bisher an Leasingraten bezahlt hast und diese Summe vom Anschaffungswert subtrahieren. Und dann vergleichst Du diesen Betrag mit dem aktuellen Wert Deines Autos.

Der Wertverlust eines Autos verläuft degressiv, die Entwicklung des kalkulatorischen Restwerts beim Leasing hingegen linear. Nach 16 von 48 Monaten hast Du sicher einen Wertverlust von 25 - 30 %; nach 1/3 der Leasinglaufzeit hast Du aber nur 1/3 des kalkulatorischen Wertverlusts getilgt. Wenn bspw. ein Restwert von 50 % kalkuliert wäre, dann wäre dies etwa 17 %. Somit läge die Differenz bei dieser (sehr) groben Rechnung bei 8 - 13 % des Anschaffungswerts.

Wie gesagt, diese Berechnung ist nur grob überschlagen und ich habe die anteiligen Zinsen nicht berücksichtigt, aber sie gibt Dir einen Anhaltspunkt.

Gruß

Der Chaosmanager

Alternative Möglichkeit:

Das Leasingauto in einer der diversen Onlinebörsen anbieten.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=leasingvertrag+%C3%BCbernehmen

Mitunter findet sich jemand, der in den laufenden LV eintritt und du somit ohne Zuzahlung aus dem Vetrag heraus kommst. (Hängt natürlich von der Monatsrate und den noch frei verfügbaren Restkilometern bis zum Laufzeitende ab)

am 28. April 2015 um 23:43

Zitat:

@gttom schrieb am 28. April 2015 um 23:22:42 Uhr:

Alternative Möglichkeit:

Das Leasingauto in einer der diversen Onlinebörsen anbieten.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=leasingvertrag+%C3%BCbernehmen

Mitunter findet sich jemand, der in den laufenden LV eintritt und du somit ohne Zuzahlung aus dem Vetrag heraus kommst. (Hängt natürlich von der Monatsrate und den noch frei verfügbaren Restkilometern bis zum Laufzeitende ab)

Eine Vertragsübernahme mit 32 Monaten Restlaufzeit ist nicht sonderlich attraktiv.

Grüße

Der Chaosmanager

... nun wenn eine hohe Anzahlung geleistet wurde und die Monatsrate dadurch niedrig ist, bei gleichzeitig noch ordentlichen Restkilometern.... könnte durchaus attraktiv sein;)

Um das zu beurteilen, wäre allerdings eine Kenntnis der Vetragsdaten nötig.

(Anzahlung, ehemaliger Bruttolistenpreis, Gesamtlaufleistung + noch verfügbare Rest-km, Monatsrate, Laufzeit ist ja schon genannt)

Zitat:

@gttom schrieb am 29. April 2015 um 00:00:48 Uhr:

... nun wenn eine hohe Anzahlung geleistet wurde und die Monatsrate dadurch niedrig ist, bei gleichzeitig noch ordentlichen Restkilometern.... könnte durchaus attraktiv sein;)

Natürlich. Aber auch dann eben nur mit hohen Verlusten, z.B. dem der "hohen Anzahlung".

Sprich nur über den Preis.

am 29. April 2015 um 7:42

Zitat:

@gttom schrieb am 29. April 2015 um 00:00:48 Uhr:

... nun wenn eine hohe Anzahlung geleistet wurde und die Monatsrate dadurch niedrig ist, bei gleichzeitig noch ordentlichen Restkilometern.... könnte durchaus attraktiv sein;)

...Du rätst also dem TE allen Ernstes, eine Leasingbörse wäre eine Alternative, ohne Zuzahlung aus dem Vertrag zu kommen; dafür müsse er nur auf seine evtl. geleistete Anzahlung (nach 16 Mon.) verzichten ...?

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 29. April 2015 um 07:42:24 Uhr:

Zitat:

@gttom schrieb am 29. April 2015 um 00:00:48 Uhr:

... nun wenn eine hohe Anzahlung geleistet wurde und die Monatsrate dadurch niedrig ist, bei gleichzeitig noch ordentlichen Restkilometern.... könnte durchaus attraktiv sein;)

...Du rätst also dem TE allen Ernstes, eine Leasingbörse wäre eine Alternative, ohne Zuzahlung aus dem Vertrag zu kommen; dafür müsse er nur auf seine evtl. geleistete Anzahlung (nach 16 Mon.) verzichten ...?

Gruß

Der Chaosmanager

Okay, da hier offensichtlich eine asymmetrische Informationslage zu meinem Nachteil vorliegt, wäre ich dankbar über eine Aufklärung, warum eine Leasingbörse schlechter sein sollte als den Wagen an den Händler mit finanziellem Differenzausgleich zurückzugeben.

Ich vermute das der Wagen definitiv weniger Wert ist, als der Leasinggeber noch für den Wagen haben möchte und ein zurücknehmender Händler nicht gewillt ist diese Differenz aus eigener Tasche zu zahlen.

Mein Vorschlag sollte nur eine Alternative aufzeigen. Ob es der richtige Weg ist, kann ich mangels Erfahrung und mangelnder Zahlen im konkreten Fall nicht beurteilen;)

Meine Vorstellung (sofern richtig) ist jene:

-> Rückgabe an den Händler bedeutet: Verlust der geleisteten Anzahlung; Verlust der gel. Leasingraten + Differenzausgleich in Form einer mitunter nicht unerheblichen Zuzahlung

-> Leasingbörse bedeutet: Verlust der geleisteten Anzahlung; Verlust der gel. Leasingraten; KEIN Differenzausgleich, da der Leasingvertrag durch einen neuen LN weiterhin bedient wird + Anfallen etwaiger Bearbeitungsgebühren bei der Leasinggesellschaft

Viel Geld ist in beiden Fällen eh verbrannt. Aber ich sehe eben ein Sparpotential darin, das dem Händler die Unterdeckung zwischen HändlerEK und restoffenem Ablösewert beim Leasinggeber nicht noch zusätzlich ausgeglichen werden müsste.

am 29. April 2015 um 20:36

Ob man die Zeche über eine Zuzahlung, Anzahlung oder Ausgleichszahlung zahlt ... ist das wirklich relevant?

Ich denke alle anderen wollten nur sagen, die Zeche wird man zahlen. Der Weg ist allerdings "flexibel".

am 29. April 2015 um 21:27

Zitat:

@gttom schrieb am 29. April 2015 um 20:24:47 Uhr:

 

Okay, da hier offensichtlich eine asymmetrische Informationslage zu meinem Nachteil vorliegt, wäre ich dankbar über eine Aufklärung, warum eine Leasingbörse schlechter sein sollte als den Wagen an den Händler mit finanziellem Differenzausgleich zurückzugeben.

Aus meiner Sicht macht beides keinen Sinn. Offensichtlich geht es ja nicht um eine Notlage, sondern um den simplen Wunsch des TE, nach 16 Monaten Leasing einen GTI haben zu wollen.

Der TE muss wissen, ob ihm dies ein paar tausend Euro wert ist ...

Was Leasingbörsen anbelangt, so ist meine Erfahrung, dass Fahrzeuge mit einer Restlaufzeit von unter 2 Jahren und einer geringen Laufleistung die besten Chancen haben, einen Übernahmekandidaten zu finden. Objekte mit relativ langer Restlaufzeit sind meist nur mit erheblichen Abschlägen loszuwerden.

@gttom: Wenn Du natürlich gegenteilige Erfahrungen gemacht hast, will ich Dir diese nicht nehmen.

Im übrigen ist dies ja nicht nur eine Eigenart des Leasing. Auch der Käufer eines Neuwagens würde sich wundern, welchen Wertverlust er innerhalb der kurzen Haltedauer von 16 Monaten realisieren würde.

Gruß

Der Chaosmanager

Es steht natürlich ausser Frage, das in beiden Fällen (Rückgabe an Händler bzw Leasingbörse) jede Menge Geld verbrannt wird.

Mir ging es aber eher um die Begrenzung des Aufwands (Schadens). Wenn der Wunsch nen GTI fahren zu wollen größer ist als der Schmerz über das verlorene Geld für den geleasten jungen Golf, dann sollte man zumindest versuchen den Gesamtschaden zu minimieren.

Das war eigentlich nur mein Anliegen.

Unterstützen bzw Befürworten tue ich keine der beiden Varianten, da es mir durchaus bewusst ist in welcher Phase ein Wagen den größten Wertverlust hat ... und ein Verkauf in den ersten beiden Jahren reine Geldvernichtung darstellt.

 

Entweder akzeptiert man den finanziellen Aufwand, oder besinnt sich auf die Geduld. 2017 wird es auch noch neue GTI´s zu kaufen geben;)

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