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Leasing wer weiß genaues

Themenstarteram 8. Febuar 2008 um 1:48

Hallo,

wollte michmal über die Vorteile beim Leasen informieren.

Natürlich nicht auf privates Leasen.

Habe aufgeschnappt das es einen bestimmten Prozentsatz zum Jahresende wiedergibt.

Mal ein Beispiel um mir was dazu zu erklähren.

15000 Anzahlung

400 Leasing

36 Monate

Wie verhält es sich bei Selbstständigkeit?

Über genauere Angaben währe ich dankbar!

 

MfG und bye

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14 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von BMW-RacerMH

...Habe aufgeschnappt das es einen bestimmten Prozentsatz zum Jahresende wiedergibt.

...

Was soll es wiedergeben :confused::confused: ?

Als Gewerbetreibender kann man die Leasingraten für das gewerblich genutzte Kfz als Betriebsausgabe in die Bücher nehmen! Das verringert den Gewinn und somit die Steuerlast. Nicht mehr - nicht weniger!

Zurück gibt's da nix ;)

Vielleicht meinst Du ja die MwSt. ??

Als Selbständiger kannst Du die MwSt., die in der Monatsrate und in einer evtl. geleisteten Mietsonderzahlung enthalten ist, im Rahmen der (monatlichen) Umsatzsteuervoranmeldung mit den Umsatzsteuer aus Deinen Einnahmen verrechnen.

Themenstarteram 10. Febuar 2008 um 11:42

Hi,

erst mal danke für die Antworten!

Nun, was ich meine oder wie auch immer, kann ich nicht sagen.

Es wird ja immer viel erzählz und evtl. dabeierfunden, daher wollte ich es mal genauer wissen.

Immerhin sind hier ja bestimmt viele die Selbstständig sind und Leasingfahrzeuge besitzen.

Für mich hört es sich nun so an, dass es auch tinnef ist für den kleinen Selstständigen sich nen Leasingfahrzeug zu holen.

Manko dabei ist ja, der Wagen gehört mir nicht, anbau von sämtlichen Teilen wie Fahrwerk/Tieferlegung, Felgen, ESD uvm. nur nach rücksetzung des Fahrzeuges bei Abgabe.

Km-begränzung, woher weiß man ob ich nicht im nächsten Jahr 25tkm fahre und somit dann doch über den Vertragsangaben komme.

Fahrzeug darf nur dem Alter entsprechend aussehen, jeder hatte bestimmt schon mal den einen oder anderen Händler der ein dann die Suppe versalzen hat.

Anzahlung X und Leasingraten (abgesehen der Steuer) ist futsch und das Auto auch.

Wo ist denn jetzt nun der Vorteil?

Oder kann es sein das ich es nicht verstehe?

Grund für die Fragen sind, meine Holde wird sich in absehbarer Zeit Selbstständig machen.

 

MfG und bye

Zitat:

Original geschrieben von BMW-RacerMH

Oder kann es sein das ich es nicht verstehe?

Grund für die Fragen sind, meine Holde wird sich in absehbarer Zeit Selbstständig machen.

Nee, du verstehst das schon richtig. Es gibt halt Leute (oder Unternehmen), die genug Geld haben, alle drei Jahre einen Neuwagen haben wollen und ihre jährliche Laufleistung ziemlich genau abschätzen können. Für die ist Leasing eine gute Lösung.

Beim Einstieg in die Selbständigkeit ist das letzte woran du denken solltest ein PKW-Leasingvertrag (außer evtl. bei der langfristigen Finanzplanung). Zunächst sollte das Auto vor allem eins sein: möglicht billig. Und das wird i.d.R. der vorhandene Privat-PKW sein.

Zitat:

Original geschrieben von Kombster

Beim Einstieg in die Selbständigkeit ist das letzte woran du denken solltest ein PKW-Leasingvertrag (außer evtl. bei der langfristigen Finanzplanung). Zunächst sollte das Auto vor allem eins sein: möglicht billig. Und das wird i.d.R. der vorhandene Privat-PKW sein.

Klare Worte, man kann's nicht oft genug wiederholen! Leider funktioniert es in der Praxis anders: Der frisch gebackene Jungunternehmer gönnt sich als erste Amtshandlung einen "dicken Schlitten" auf Firmenkosten. Im nächsten Schritt schaut er dann, wie, wann und ob er die Leasingraten nebst sonstigen Betriebskosten erwirtschaften kann.

Oliver

Zitat:

Klare Worte, man kann's nicht oft genug wiederholen! Leider funktioniert es in der Praxis anders: Der frisch gebackene Jungunternehmer gönnt sich als erste Amtshandlung einen "dicken Schlitten" auf Firmenkosten. Im nächsten Schritt schaut er dann, wie, wann und ob er die Leasingraten nebst sonstigen Betriebskosten erwirtschaften kann.

*lach* aber da kriegt er doch zwischendurch noch schnell einen Kredit von der Bank seines Vertrauens, damit er im E-Fall so richtig ins Klo greift - aber ich gebe Dir Recht. Warum Selbständige immer meinen Sie bräuchten vor allem einen dicken Schlitten habe ich noch nie begriffen.

Zitat:

Original geschrieben von BMW-RacerMH

...

Wo ist denn jetzt nun der Vorteil?

...

1. Klar kalkulierbare Kosten über die Laufzeit des Leasingvertrages! Im Full-Service-Leasing sind sogar die Spritkosten + Wartung im Preis mit drin

2. Das Fahrzeug wird beim Leasinggeber und nicht beim Leasingnehmer bilanziert --> taucht nicht im Anlagevermögen auf

3. Leasingraten sind Betriebsausgaben und verringern so den Gewinn (+Steuern) der Firma was beim Privat-PKW so nicht der Fall ist

4. Überschaubare Laufzeiten, geregelte Verwertung des Altfahrzeuges bei Vertragsende und halt ein relativ neues Fahrzeug

.

.

.

und 5. ganz klar nichts für Leute der Härter-Tiefer-Breiter-Fraktion die am Auto groß basteln wollen bzw. für die frisch gegründete Ich-AG!! ;)

Zitat:

Original geschrieben von BMW-RacerMH

Hallo,

wollte michmal über die Vorteile beim Leasen informieren.

Natürlich nicht auf privates Leasen.

Habe aufgeschnappt das es einen bestimmten Prozentsatz zum Jahresende wiedergibt.

Mal ein Beispiel um mir was dazu zu erklähren.

15000 Anzahlung

400 Leasing

36 Monate

Wie verhält es sich bei Selbstständigkeit?

Über genauere Angaben währe ich dankbar!

 

MfG und bye

Die Vorteile hat "Higgi" sehr gut beschrieben, aber:

400 Euro Leasingraten + Versicherung + Kfz-Steuern + laufenden Kosten (Benzin / Öl / Autowäsche / Verschleißteile / Inspektion) halt all diese Sachen, schätze ich das Fahrzeug kostet um die 600 Euro im Monat.

Auch wenn man hier im Forum immer wieder liest "sind ja Betriebsausgaben -absetbar bzw. anrechenbar-" erwirtschaftet werden muß das Geld trotzdem.

Ich wünsche Deiner Frau/Freundin ganz besimmt alles Gute, und das Ihre Selbstständigkeit brummt wie nichts, aber Die Erfahrung zeit, dass man gerade am Anfang kleine Brötchen backen sollte.

Darum auch mein Rat, schaut mal ob es vielleicht erstmal einen Gebrauchten im Preisrahmen der Anzahlung von 15000 gibt, verbessern kann man sich später immer noch.

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Nosports

...Auch wenn man hier im Forum immer wieder liest "sind ja Betriebsausgaben -absetbar bzw. anrechenbar-" erwirtschaftet werden muß das Geld trotzdem. ...

Genau das ist der Casus-Knaxus :D und meiner Ansicht nach mit der wichtigste Hinweis an alle die sich mit solchen Gedanken tragen!

Ohne das etwas erwirtschaftet - sprich verdient wird, kann ich auch nix absetzen oder anrechnen!

ich hätte da auch mal eine frage zu diesem thema:

macht es beim leasing wirklich sinn, eine so hohe anzahlung zu leisten? ... wäre es da nicht besser, wenn man in der GuV eine höhere rate hat, um weniger gewinn zu versteuern?

wenn ich meinen steuerberater frage (der beste freund des unternehmers), kann der mit konkrete tipps geben, was für mich wirtschaftlich besser wäre?

und noch was, das weiß ich noch aus meiner schulzeit ... wenn ich das fahrzeug in der bilanz habe (also barkauf), senkt das nicht meine liquidität? wäre doch für jungunternehmer (neustarter) eher schlecht?

 

schon mal vielen dank im voraus!

a) Im Geschäftsleasing wird ohne Anahlung geleast, da es sonst witzlos ist.

b) Für was sollen Steuerberater sonst da sein???

c) Wenn Du das FZG bar kaufst senkt dies naturgemäss deine Liquidität was grundsätzlich zwar gut ist, aber andererseits wieder schlecht ist, da deine Liquidität immer nur so hoch sein sollte wie unbedingt benötigt. Also war sie vorher viel zu hoch. Geld muss arbeiten und nicht liegen.

Gute Fahrt,

Cl25.

Zitat:

Original geschrieben von Cl25

a) Im Geschäftsleasing wird ohne Anahlung geleast, da es sonst witzlos ist.

Nicht ganz. Eine erhöhte erste Rate bis ca. 20% wird vom Finanzamt sofort als abzugsfähige Betriebsausgabe anerkannt - so kann man direkt bei Anschaffung schon einen größeren Anteil des Fahrzeugs steuermindernd als Kosten verbuchen.

Aber achtung, wenn deine Holde den Wagen auch privat nutzt, wovon das Finanzamt ausgeht mußt sich die Holde zwischen Fahrtenbuch oder 1% Regel entscheiden. Bei der 1% Regel wird pauschal 1% des Bruttolistenneupreises sowie jeder km zur Arbeitsstätte mit 0,03% des BLN als Einnahme gerechnet. (Das ist dann den Geldwerte Vorteil).

Dies ist z.B. in meinem Fall so. Hauptberuflich Angestellter, im Nebenberuf selbstständig. Es sei denn es ist ein wirklich ein reiner Firmenwagen.

Für große Firmen ist es halt von Vorteil das Kapital nicht rumstehen zu haben (in Form von Firmenwägen), sondern einfach für die Nutzung zu bezahlen. Viele Firmen machen meist ein Full-inkl-Leasing bei dem alles dabei ist. Und haben so jeden Monat einen festen kalkulierebaren Kostenblock.

Gruß

Mickl

P.S.: Bitte nicht festnageln an dem Geldwerten Vorteil gibt sicherlich noch andere Methoden.

Hallo,

 

eine andere Frage:

ein Autokäufer will sich privat einen Neuwagen kaufen. Von seinem Haupteinkommen kann er sich dieses Auto leisten (sprich barzahlen oder finanzieren).

Nun will er aber nebenbei ein Gewerbe anmelden!

Lohnt es sich beim Neuwagenkauf dann doch auf Geschäftsleasing umzusteigen? Und wie ist es, wenn das Geschäft noch nicht angelaufen ist, bzw. einige Monate rote Zahlen schreibt (das Haupteinkommen ist aber weiterhin vorhanden und das Geschäft dadurch in den ersten Monaten finanziert)... Danach, sagen wir, nach 6-8 Monaten fängt das Gewerbe an, Gewinne zu erziehlen.

Minimieren die Leasingraten vom Geschäftswagen die eigene private Steuerlast, die nicht direkt mit dem Gewerbe zusammenhängt? D.h. solange noch kein Gewinn aus dem Gewerbe kommt?

Kann man da pauschal was sagen, ob Leasing interessant ist oder müsste man beim Steuerberater sehr genaue Zahlen vorlegen, um eine Entscheidung zu treffen?

 

Gruß

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