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Leasing-Fahrzeug nach Vertragsende weiterverkaufen - wie am Besten vorgehen?

Themenstarteram 14. Febuar 2014 um 16:44

Hallo Community,

 

ich habe ein Leasing-Fahrzeug bei der Mercedes-Benz Leasing geleast. Das Leasing läuft demnächst aus und ich habe ein Angebot zum Kauf bekommen. Es gibt nun drei Optionen:

a) Auto zurückgeben

b) Restwert auslösen und verkaufen

c) Restwert auslösen und selber fahren

 

Option c), dh. das Auto selber behalten, entfällt. Option a), dh. zurückgeben habe ich immer, klar. Ich würde gerne Option b) sprich das Auto selbständig weiter verkaufen in Betracht ziehen.

 

Das Probleme welches ich sehe ist, dass ich nach meinem aktuellen Kenntnisstand das Auto erst von der Bank erwerben muss (zum Restwert) um es dann weiterzuverkaufen. Dh. ich trage das Risiko das Weiterverkaufs. Zum einen muss ich den Kaufbetrag aufbringen, zum anderen wenn ich das Auto nicht los bekomme, bleibe ich drauf sitzen.

 

Ich würde gerne den Umweg über den Kauf durch mich umgehen. Dh. wenn ich einen Käufer finde, dann soll dieser das Auto zu meinem Preis kaufen. Sollte ich bis zum Stichtag keinen Käufer finden, geht der Wagen zurück. Unterm Strich geht es also um Risikominimierung für mich.

 

Das dieses Problem wahrscheinlich nicht erstmalig auftritt, bin ich auf eure Ratschläge und Vorgehensweisen gespannt.

Beste Antwort im Thema

Ich hab bisher immer gedacht, man kann nur verkaufen, was einem gehört :-) Stichwort Fahrzeugbrief.

Ich als Käufer würde mich auf so einen Deal mit Dir nicht einlassen.

Ist aber nur meine Meinung...

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Ich hab bisher immer gedacht, man kann nur verkaufen, was einem gehört :-) Stichwort Fahrzeugbrief.

Ich als Käufer würde mich auf so einen Deal mit Dir nicht einlassen.

Ist aber nur meine Meinung...

Gibt den Wagen zurück und gut ist. Das Risiko ist zu groß. Da laufen zuviele Bagaluten rum und du hängst wohlmöglich voll in der Scheiße.

MfG aus Bremen

die situation des privatverkaufs eines per 3-wege finanzierten fahrzeugs spiele ich momentan auch durch.

die für mich wesentlich wichtigen faktoren dabei sind:

- höhe der restrate, die die bank noch haben möchte versus realistischer marktverkaufspreis bei privatverkauf. bei zu geringer differenz = finger weg und wagen abgeben. (in die eigene preisvorstellung immer eine verhandlungsspanne für den gebrauchtwagenkäufer einbauen. d.h. preisuntergrenze festlegen.)

- verfügbare liquidität ... d.h. den wagen auch über einen längeren zeitraum privat zwischenfinanzieren zu können ... auch wenn möglicherweise schon ein neues auto da steht

- sich bei privatverkauf mit den modalitäten gut genug auszukennen um a) nicht ausgenommen zu werden; b) rechtlich alles korrekt abzuwickeln und c) den wagen nicht unter wert quasi zu verschenken

- hintertür offen halten ... ein möglicher verkauf über einen seriösen gebrauchtwagenhändler als exit-option, wenn der privatverkauf scheitert (dessen einkaufspreis sollte aber mindestens auf höhe der restrate an die bank liegen, um kein verlustgeschäft zu machen)

- allgemeine verkaufschance seines autos zu kennen (also eine sogenannte renner/penner analyse)

 

und ja du solltest den fahrzeugbrief schon bei einem verkauf mit übergeben können. auf andere spielchen werden sich die wenigsten käufer einlassen. geht also nur über den weg mit vorheriger ablöung des restkredites...;)

am 15. Febuar 2014 um 15:45

Hallo,

ich würde erstmal rechnen, was an Raten, Anzahlung usw in Summe angefallen ist. Es ist eine böse Falle, am Ende nur den Restwert und den Marktpreis zu vergleichen. Denn wenn die Raten "zu hoch" waren, ist der Restwert (Restschuld) automatisch niedriger und man kommt schnell auf die dumme Idee, Geld beim Verkauf verdient zu haben.

Deshalb sind die Optionen b) und c) das Gleiche..

Zitat:

Original geschrieben von VollSynchronisiert

Hallo,

ich würde erstmal rechnen, was an Raten, Anzahlung usw in Summe angefallen ist. Es ist eine böse Falle, am Ende nur den Restwert und den Marktpreis zu vergleichen. Denn wenn die Raten "zu hoch" waren, ist der Restwert (Restschuld) automatisch niedriger und man kommt schnell auf die dumme Idee, Geld beim Verkauf verdient zu haben.

Deshalb sind die Optionen b) und c) das Gleiche..

nun gut die grundlage ist aber ein bestehender finanzierungsvertrag, bei dem variante a) die kostenintensivste wäre. denn diese option bedeutet, das man anzahlung + summe der monatsraten definitiv als finanziellen aufwand gehabt hat.

mit dem privatverkauf kann man die gesamtkosten, welche bei a) anfielen, eben noch reduzieren, indem man mehr erzielt als die restrate ausmacht für die der händler das auto zurücknimmt. dies kann man, wenn man so will, als gewinn ggü variante a) bezeichnen.

allerdings habe ich vergessen zu erwähnen das der händler, bei dem man das auto zurückgibt, eventuell auch bereit ist mehr als die noch offene restrate zu bieten. dies kann dann passieren, wenn der händler-ek über der restrate liegt. (ist aber sehr selten, da die händler ek´s extrem niedrig sind)

beispiel: mein Golf GTI ist aktuell 3,5jahre alt. bei mobile.de beträgt der durchschnittliche verkaufspreis aller dort angebotenen 3,5-4 jährigen fahrzeuge mit ähnlicher ausstattung und fahrleistung etwa 17500 euro (spannweite 15800-18900 euro). meine bank will noch 12 riesen als restrate haben. vor drei tagen habe ich im rahmen einer neuwagenkalkulation mir einen inzahlungnahmepreis benennen lassen. dieser lag bei 12900 euro. der händler bietet mir also 900 euro über restrate an ... bei mobile.de würde ich den wagen zu 16-17tsd anbieten...

diese wagnis des privatverkaufs müsste gut funktionieren.

Woher weißt du das die bei Mobile angebotenen Preise 15800-18900  auch die dann tatsächlich erzielten Preise sind?

das weis ich nicht ... aber mal ehrlich? wenn man ein auto zu 18900 anbietet, für welchen preis wird man den minimal verkaufen wollen? 12900 ... glaube kaum?

das diese preise i.d.R. immer VB sind, ist mir sehr wohl bekannt. daher habe ich weiter oben auch erwähnt, das man in die eigene preisvorstellung immer einen verhandlungsspielraum für den gebrauchtwageninteressenten einbauen sollte. die preise bei mobile oder anderen autobörsen sind am ende nur eine art orientierungsfenster, um zu wissen wie andere verkäufer ihre fahrzeuge potentiellen interessenten anbieten.

es gibt angebotspreise und nachfragerpreise. irgendwo in der mitte trifft man sich ... das ist dann der marktpreis. wer sein auto unter marktwert verkauft, ist selber schuld wenn er geld verschenkt.

man sollte den marktwert seines autos schon ein wenig beurteilen können, um einen realistischen verkaufspreis zu erzielen. ich werde mein auto so anbieten, das es preislich am oberen ende des unteren preisdrittels innerhalb der preisspannweite platziert ist. also etwas unter durchschnitt aber weit genug weg vom billigsten angebot.

PS: mein händler hat aktuell einen 4 jährigen Golf GTI für 19300 euro auf dem hof stehen. ich wage zu behaupten, mehr als 10% verhandlungsspielraum wird er einem potentiellen interessenten nicht einräumen. im zweifel wartet er einfach auf den nächsten kunden ... würde ich auch so machen;)

Zitat:

Original geschrieben von gttom

im zweifel wartet er einfach auf den nächsten kunden ...

Sicherlich. Allerdings stellt sich dabei für jeden Händler die Frage, wie lange er konkret warten will/kann. Eine Standuhr auf dem Hof hilft ihm nämlich auch nicht weiter.

das stimmt. aber ein neuer gebrauchter auf dem hof wird in der regel in den ersten wochen nicht unbedingt am unteren ende der preisspanne platziert. zumal es sich auch noch um einen wagen mit hoher beghertheit handelt.

so nach dem motto, wenn er innerhalb der ersten x wochen mit überhöhtem preis verkauft wird, hat man nen extra taler gewinn gemacht. mit dem preis runtergehen, kann man ja immer noch ... ohne verlust zu einzufahren. dies lese ich rein aus dem mir gebotenen ek heraus. der dort angebotene Golf GTI wird wohl kaum wesentlich teurer angekauft worden sein;)

Und wie lange wäre dein Atem beim Privat Gebraucht Verkauf ?

3-6monate ... sollten reichen.

ich mach mir nicht gleich ins hemd, wenn der neue schon auf dem hof steht und der alte noch nicht gleich verkauft ist.

man kann das ganze auch dramatisieren, aber ich glaube kaum, das ich mit überzogenen vorstellungen ans werk gehe;) die exit-strategie wäre ja den wagen zum händler-ek (welcher immer noch über der restrate liegt) dem freundlichen auf den hof zu stellen.

immer schön locker durch die hose atmen:D

sobald das auto von mir in den verkauf geht, warte ich einfach mal die resonanz von interessenten ab. meldet sich 2-3 wochen niemand, hat man zu hoch gepokert. rufen noch am ersten tag gleich 5 interessenten an, hat man zu tief gepokert ... aber man weis dann jedenfalls, das man sich im preis nicht weiter drücken lassen muss.

Zitat:

Original geschrieben von gttom

das weis ich nicht ... aber mal ehrlich? wenn man ein auto zu 18900 anbietet, für welchen preis wird man den minimal verkaufen wollen? 12900 ... glaube kaum?

das diese preise i.d.R. immer VB sind, ist mir sehr wohl bekannt. daher habe ich weiter oben auch erwähnt, das man in die eigene preisvorstellung immer einen verhandlungsspielraum für den gebrauchtwageninteressenten einbauen sollte. die preise bei mobile oder anderen autobörsen sind am ende nur eine art orientierungsfenster, um zu wissen wie andere verkäufer ihre fahrzeuge potentiellen interessenten anbieten.

es gibt angebotspreise und nachfragerpreise. irgendwo in der mitte trifft man sich ... das ist dann der marktpreis. wer sein auto unter marktwert verkauft, ist selber schuld wenn er geld verschenkt.

man sollte den marktwert seines autos schon ein wenig beurteilen können, um einen realistischen verkaufspreis zu erzielen. ich werde mein auto so anbieten, das es preislich am oberen ende des unteren preisdrittels innerhalb der preisspannweite platziert ist. also etwas unter durchschnitt aber weit genug weg vom billigsten angebot.

PS: mein händler hat aktuell einen 4 jährigen Golf GTI für 19300 euro auf dem hof stehen. ich wage zu behaupten, mehr als 10% verhandlungsspielraum wird er einem potentiellen interessenten nicht einräumen. im zweifel wartet er einfach auf den nächsten kunden ... würde ich auch so machen;)

Nur mal so als Erfahrungsbericht, wie diese ominösen "Durchschnittswerte" in Autobörsen zu bewerten sind:

Letztes Jahr verkaufte ich meinen Einer-BMW. Durchschnittspreis für ähnliche Modelle laut mobile.de 14.800 Euro. Bevor ich nicht auf 12.500 runtergegangen war, hat nicht ein einziger Interessent angerufen. Und die ersten die sich meldeten erwarteten nochmals mindestens 2000 Euro Nachlass.

Am Ende war ich froh 11.500 zu bekommen.

dank dir für deinen erfahrungsbericht.

ich werde einfach selber mal schauen was geht und was nicht. zu schnell pauschalisieren möchte ich aber weder in die optimistische, noch in die pessimistische haltung.

am markt gibt es viele faktoren, die auf den preis einfluss nehmen. ein nicht ganz unwichtiger faktor ist u.a. die zeit. je weniger man hat, ggf wie nötig es ist das geld für den gebrauchten wieder rein zu bekommen, umso eher ist man evt. bereit einen höheren abschlag auf die eigene preisvorstellung hinzunehmen.

in meinem fall ist es ja so, das ich mich nicht 100% auf den privatverkauf fixieren muss, da ich den wagen immer noch in zahlung geben kann. einen mieseren preis als die inzahlungnahme kann ich doch eigentlich gar nicht bekommen. käufer von privatleuten kennen doch auch die VK-preise adäquater fahrzeuge bei den händlern in ihrer umgebung. wenn ein gewünschtes auto dort nicht unter 15tsd zu bekommen ist, sucht man sich eben einen privatverkäufer, der weiter runtergehandelt werden kann.

das man als privatverkäufer schon irgendwie preislich unter einem händler verkaufen sollte, liegt auch auf der hand. jedenfalls würde ich als käufer, bei identischem preis zwischen privatverkäufer und händler, immer den händler vorziehen.

alle drei protagonisten am markt haben nix zu verschenken. weder händler, noch privatverkäufer, noch käufer. aber ausnehmen lassen, muss sich auch keiner von den dreien;) im autogewerbe gibt es einen spruch: jeden morgen steht ein d****r auf, der genau das auto kauft, zu dem preis wie es angeboten wird. diesen muss man finden. (sorry ... will nicht altklug rüber kommen ... aber so funktionieren nun mal beide seiten des marktes)

so und jetzt noch mal zu deinem beispiel. du hast einen 1´er privat verkauft. wo lagen die preise für gleichwertige fahrzeuge im internet/bei händlern in deiner umgebung? ebenfalls bei 14800euro ... oder eher drüber/drunter? nächste frage: hälst du es für realistisch ein bei einem händler für 14800 euro angebotenen GW auf 11500 euro runterhandeln zu können?

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