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Ladegerät PB & LiFePO4 ab ~10Ah

Themenstarteram 4. Dezember 2018 um 16:47

Nachdem mein Beitrag nicht gesendet wurde, frage ich nochmal:

Ich suche ein Batterieladegerät für meine Motorräder und Autos, welches sowohl PB Batterien als auch LiFePO4 laden kann. Ein Rekonditionierungsprogramm wäre zudem wünschenswert.

Ich habe das CTEK Pro25S gefunden, nur leider ist dieses für Batterien ab 30Ah. Ich habe im Motorrad eine 10Ah LiFePO4.

Alternativ wurde mir das Loadchamp Ladegerät LC-1000+ genannt. Kennt das jemand?

Gibt es überhaupt ein Ladegerät ab ~ 10Ah, PB & LiFePO4 für bis ca 300€?

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19 Antworten

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LiFE kannst du eigentlich mit jedem gewöhnlichen IUoU-Ladegerät laden, welches eine auf ca 14,4V einstellbare Ladeschlussspannung erreicht, denn LiFE-Batterien werden z.B. als Alternative für PB-Batterien bei Motorrädern angeboten und dort werden sie mit ca gleicher Spannung von der originalen Lichtmaschine geladen.

Die übliche Ladeschlussspannung von LiFE-Zellen beträgt ca 3,6V.

Letztendlich reicht sogar ein Aldi-/Lidl-Lader für 18€ für diesen Zweck.

Wenn du etwas mehr Einstellmöglichkeiten suchst, könntest du z.B. ein Victron Blue-Power 5A benutzen.

(in der smart Ausführung, mit BT-Anschluss, kostet das 80€)

Da hast du dann:

5A normal

2A für die 10Ah-Batterie

und zusätzlich einen Extra-Modus für LiFE (auch wenn in der Beschreibung teilweise Li-Ion steht...)

Im LiFE-Modus ist eine Besonderheit, dass die normale Ladespannung lediglich 14,2V, anstatt sonst 14,4 oder 14,7V beträgt.

Lager- und Erhaltungsspannung für LiFe beträgt dort: 13,5V.

Diese Geräte gibt es auch in stärkeren Ausführungen, z.B. 7A oder 10A. Für gewöhnliche Pkw reichen 5A-Geräte aber völlig aus.

Bei meiner Kaufrecherche bin ich auch darüber gestolpert, dass die etwas teureren und stärkeren CTEK sehr hohe Mindest-Ah bei Batterien vorschreiben. Zum Einen hätte man gerne 25 Ampere für Diagnose-Sitzungen, kann damit aber keine Moped-Batterie laden (laut Datenblatt).

Dieser quatsch hat mich dann letztlich von CTEK wegbewegt und bin bei Telwin gelandet.

Für 300 Euro wäre das Telwin Doctor Charge 50 evtl. auch was für dich. Ich bin hochzufrieden damit.

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Themenstarteram 5. Dezember 2018 um 11:56

Zitat:

@hadez16 schrieb am 5. Dezember 2018 um 11:38:37 Uhr:

 

Für 300 Euro wäre das Telwin Doctor Charge 50 evtl. auch was für dich. Ich bin hochzufrieden damit.

Ist das Ladegerät denn auch für LiFePO4 geeignet? In der Beschreibung kann ich davon nichts lesen...

Das kann ich dir so nicht beantworten. Ladespannungen begrenzen etc. ist möglich.

Eventuell hilft dir der Kundensupport weiter, falls du dich dafür interessieren solltest.

Zitat:

@hadez16 schrieb am 5. Dezember 2018 um 11:38:37 Uhr:

Bei meiner Kaufrecherche bin ich auch darüber gestolpert, dass die etwas teureren und stärkeren CTEK sehr hohe Mindest-Ah bei Batterien vorschreiben. Zum Einen hätte man gerne 25 Ampere für Diagnose-Sitzungen, kann damit aber keine Moped-Batterie laden (laut Datenblatt).

Dieser quatsch hat mich dann letztlich von CTEK wegbewegt und bin bei Telwin gelandet.

Für 300 Euro wäre das Telwin Doctor Charge 50 evtl. auch was für dich. Ich bin hochzufrieden damit.

https://www.profishop.de/.../771407?...

Sicherlich für die genannten Zwecke (Diagnosesitzung mit unkalkulierbar einschaltenden Verbrauchern...) ein gutes Gerät, nur dass es für LiFE geeignet sein soll, kann ich anhand der Beschreibung nicht erkennen.

(Für längere, normale Diagnosesitzungen von nicht professionellen VCDS- oder obd11-Eignern würde ein 10A-Gerät m.E. reichen und das gibt es, inkl. der Möglichkeit den Strom für kleine Batterien zu reduzieren, durchaus für 130€)

Der TE will doch nur Motorradbatterien und LiFE-Batterien laden.

Warum sollte er da soviel Geld ausgeben?

Wenn ein Budget von 300 Euro genannt wird, versucht man das bestmögliche in dem Rahmen zu empfehlen.

Wenn es die nötigen Batterie-Typen nicht unterstützt, ist es eben raus aus dem Muster.

Aber besser erwähnt wie nicht erwähnt.

Btw. halte ich 10 Ampere für zu wenig, auch bei nicht-profi-Sitzungen. Wenn 20 auf dem Datenblatt stehen, müssen die auch erstmal da rauskommen. Ohne Verbraucher zieht ein Golf 7 schon knapp 15 Ampere...

Aber Ja, es kommt darauf an wie lange man die Sitzung halten will...

Themenstarteram 5. Dezember 2018 um 12:10

Nochmal die "Suchanforderung":

*Ladegerät ab ~ 10Ah - bis mind. 70Ah

*AGM, PB & LiFePO4

*Rekonditionierungsprogramm o.ä.

*bis ~300€

Zitat:

@hadez16 schrieb am 5. Dezember 2018 um 12:09:36 Uhr:

Wenn ein Budget von 300 Euro genannt wird, versucht man das bestmögliche in dem Rahmen zu empfehlen.

Wenn es die nötigen Batterie-Typen nicht unterstützt, ist es eben raus aus dem Muster.

Aber besser erwähnt wie nicht erwähnt.

Btw. halte ich 10 Ampere für zu wenig, auch bei nicht-profi-Sitzungen. Wenn 20 auf dem Datenblatt stehen, müssen die auch erstmal da rauskommen. Ohne Verbraucher zieht ein Golf 7 schon knapp 15 Ampere...

Aber Ja, es kommt darauf an wie lange man die Sitzung halten will...

also bei Ladegeräten mit der Kennlinie IU oder IUoU (wie z.B. CTEK oder Victron) kommt ziemlich genau das an Stromstärke heraus, was dort als Nennstromstärke angegeben ist und zwar immer dann, wenn die entsprechend eingestellte Spannung (z.B. 14,4V o.ä.) noch nicht erreicht wird.

Das ist ein Unterschied zu den alten "Automatik"-Ladern o.ä.

---

Mein Yeti zieht in einer Diagnosesitzung (Zündung ein) ziemlich genau 7A, wenn ich nicht gerade weitere Verbraucher einschalte.

Wenn ich z.B. mit einem CTEK MXS 5 stütze, zieht er noch, kaum verwunderlich, 2A aus der Fz-Batterie.

Bei meinem Octavia 3 war das nach meiner Erinnerung nicht anders.

D.h. mit einem IUoU-Ladegerät kann ich die Stromentnahme um den Betrag des Ladegerät-Strom-Nennwertes verringern. Das klappt immer...und mit einem 10A-Lader wird meine Batterie während der Diagnosesitzung bereits geladen und die Sitzung könnte unendlich lange dauern.

 

Zitat:

@Marco-QP schrieb am 5. Dezember 2018 um 12:10:57 Uhr:

Nochmal die "Suchanforderung":

*Ladegerät ab ~ 10Ah - bis mind. 70Ah

*AGM, PB & LiFePO4

*Rekonditionierungsprogramm o.ä.

*bis ~300€

Wie gesagt:

jedes Ladegerät mit 14,4V Einstellmöglichkeit kann eine 4-zellige LiFE-Batterie laden.

AGM kann mittlerweile auch jedes Ladegerät laden.

AGM ist PB...

10Ah bis mindestens 70Ah kann auch nahezu jedes Ladegerät in der Leistungsklasse um ca 5A laden.

Es reicht also im Prinzip ein Aldi-Lidl-Lader für 18€

Empfehlenswert wäre vielleicht ein 5A-Lader von CTEK oder ein 5A-Lader von Victron (mit, zur Beruhigung..., spezieller zusätzlicher LiFE-Einstellung) und ansonsten kannst du dich bis 300€ sicherlich gerne noch steigern.

Nötig sind 300€ für deinen Einsatzzweck aber ganz sicher nicht.

Themenstarteram 5. Dezember 2018 um 15:13

Alternativ wurde mir das Loadchamp Ladegerät LC-1000+ genannt.

Kennt das jemand?

Mir kommen die angegebenen Werte recht hoch vor:

Der Ladestrom passt sich bei einer entladenen LiFePO4 Batterie automatisch an:

max. 14.6V

Unter 10V: maximal 2A

Zwischen 10V und 11,6V: maximal 5A

Über 11,6V: eingestellter Wert (5A oder 10A

Zitat:

@Marco-QP schrieb am 5. Dezember 2018 um 15:13:48 Uhr:

Alternativ wurde mir das Loadchamp Ladegerät LC-1000+ genannt.

Kennt das jemand?

Kenne ich nicht, ist mit über 150€ nicht ganz billig.

Die feinere Auswahlmöglichkeit der Stromstärke bei einem Gerät mit max. 10A halte ich für entbehrlich. Ansonsten, wenn es ein 10A-Gerät sein soll (obwohl du 10A gar nicht nutzen darfst, denn diese Einstellung ist laut Bedienungsanleitung nur für Lkw..., Scherz...), ist das sicher ok.

Vorteil des Gerätes gegenüber den Victron-Geräten, die ja ebenfalls eine LiFE-Einstellung besitzen:

Es hat eine Netzteilfunktion mit Festspannung (13,5V), die dann aber (unverständlicherweise) nur bis zu 5A liefert.

(Victron Geräte funktionieren auch als Netzteil, also ohne Batterieanschluss, liefern dann aber keine Festspannung, sondern richten sich nach ihrer IUoU-Kennlinie, was ich nicht so gut finde)

Den Recondmodus (15,8V) würde ich bei AGM-Batterien eher nicht anwenden....ansonsten bietet das Gerät offenbar einige, eventuell nützliche Eigenschaften.

Das Gerät wäre, lediglich laut den Angaben, in jedem Fall eine Überlegung wert.

Themenstarteram 5. Dezember 2018 um 16:01

Sind die angegebenen max. 14.6V für LiFePO4 nicht ein wenig zu viel?

Zitat:

@Marco-QP schrieb am 5. Dezember 2018 um 16:01:55 Uhr:

Sind die angegebenen max. 14.6V für LiFePO4 nicht ein wenig zu viel?

Das ist, soweit ich das in der BA verstanden habe, nur ein Wert der kurzzeitig erreicht wird, um eine LiFE-Batterie, welche durch das BMS aufgrund von Tiefentladung gesperrt wurde, zu entsperren.

Mit welchen Spannungen danach genau geladen wird, steht da m.E. nicht.

Eine temperaturkompensierte Ladeschlussspannung scheint das Gerät nicht zu haben (das wäre ein Nachteil), denn sonst wäre so eine "Krücke", wie "Schneemodus" unnötig.

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