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Lackstift "Fehler" mit 3000er Schleifpapier ausgebessert... Hilfe!

Themenstarteram 1. September 2017 um 15:20

Hallo Leute,

und zwar habe ich vor 1-2 Jahren einmal ein paar feine Kratzer an meinem Auto mit einem Lackstift ausgebessert. Das Ergebnis war nicht gerade schön. Aber auch nicht unbedingt schlechter als der Kratzer vorher.

Nun habe ich gestern mal gegooglet und bin auf diesen Beitrag gestoßen:

https://www.motor-talk.de/.../...e-ueberschuss-schleifen-t3934529.html

Also hab ich mir 3000er Schleifpapier besorgt und hab losgelegt. Das herausstehende Stück Lack ist jetzt zwar weg aber der Glanz des Lacks auch. Die Stelle hat etwa einen Durchmesser von 2cm.

Was kann ich jetzt tun um den glanz wieder hinzubekommen? Oder wie sollte ich bei den anderen Stellen beim Schleifen vorgehen?

So sehen die Ausbesserungen mit dem Lackstift aus

Und das ist nach dem Schleifen :(

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13 Antworten

Was hast du geglaubt mit dem Schleifpapier zu erreichen,hochglanz an dieser Stelle !.:D.

Spaß bei Seite,die Mattierungen sind ein ganz normaler Vorgang,die Stelle wurde mit 3000 Schleifpapier geschliffen,klar wird die Stelle matt !.

Mehr als die Mattierungen mache ich mir Sorgen um den großen Fleck in der Mitte :(.

Durchaus möglich das die Größen Verhältnisse auf dem Bild täuschen,ist die Stelle so groß?,(ca.2 € )es sieht mir fast so aus als wenn hier durch geschliffen wurde,der Klarlack weg ist !

Anhand von dem Bild würde ich auch sagen der Klarlack wurde in der Mitte durchgeschliffen. Aber das Bild kann auch täuschen.

TE die Mattierung durch das 3000er Papier ist normal und muss jetzt wieder aufpoliert werden. Was hast du an Polituren greifbar?

Themenstarteram 2. September 2017 um 1:44

Nein also der "Fleck" in der Mitte ist da wo ich mal mitm Lackstift ausgebessert hatte. Das war vorher halt n winziger Hügel jetzt ist fast gleich fach wie der umliegende Lack. So ein "Hubbel" wie auf Bild 1 war das vorm Schleifen.

An Politur habe ich hier:

1. Meguiars Deep Crystal Carnauba Wax (ist aber glaub ich eher zum versiegeln)

2. Sonax Polish & Wax Color Nano Pro

und 3. Caramba Magic Wonder (das ist ne Sprühdose)

Ich hätte eigentlich erwartet, dass ihr mir empfehlt mit Klarlack nachzupolieren vom Klarlackstift. Das war so meine erste Idee aber ansonsten versuch ichs erstmal mit der Politur. Ich denke mal die von Sonax oder?

Zitat:

@Arcturus51 schrieb am 2. September 2017 um 01:44:35 Uhr:

 

An Politur habe ich hier:

1. Meguiars Deep Crystal Carnauba Wax (ist aber glaub ich eher zum versiegeln)

2. Sonax Polish & Wax Color Nano Pro

und 3. Caramba Magic Wonder (das ist ne Sprühdose)

Ich hätte eigentlich erwartet, dass ihr mir empfehlt mit Klarlack nachzupolieren vom Klarlackstift. Das war so meine erste Idee aber ansonsten versuch ichs erstmal mit der Politur. Ich denke mal die von Sonax oder?

Also---------:

1 - kannst du rüberlegen bis alles erledigt ist und du die Polierte Stelle bzw. das ganze Auto Waxen willst.

2 - kannst du in die Mülltonne werfen, taugt nix und ist beschiss.

3 - stellst du am besten in die Küche zur Reinigung der Dunstabzugshaube, da ists halbwegs richtig.

Somit stellen wir fest: du hast keine geeignete Politur um den matten Bereich zu Polieren!

Ev. solltest du mal in unserer FAQ nachlesen wie sowas gemacht wird, (link in meiner Signatur)

Bzw. hier das Video: https://www.motor-talk.de/.../...pflege-steinschlag-beheben-v1085.html

Alleine dein Verdacht "... mit Klarlack nachpolieren..." zeigt mir das da noch etwas Kenntnis fehlt!

Es ist genau so wie @jupdida es beschrieben hat,und er hat sich in seinen Ausführungen noch recht zurück gehalten ;).

Wenn ich mir ein Video anschaue wo ein Lackierer ein Fahrzeug in der Lackier Kabine lackiert,denke ich "das ist einfach,das kann ich auch"!?.

Was ich auf dem Video nicht sehen kann,der Lackierer hat eine Abgeschlossene Berufsausbildung,(min.3 Jahre) eine ganze Menge wissen über Vorarbeit,Lackaufbau usw,usw.

Ein Video ist einfach viel zu wenig Informationen um sich die Auszuführenden Arbeiten fachgerecht durchführen zu können.

Nach den Ausführungen von jupdida wirst du wohl möglich gedacht haben,"das wusste ich nicht".

Genau da ist das Problem,dein Wissen ist leider nicht ausreichend um solche Arbeiten Fachgerecht und Schadenfrei durchführen zu können.

Das kein passendes Equipment vorhanden ist habe ich mir schon gedacht, aber das ist ja kein Bein ab.

Der Lack drum herum könnte eh mal eine anständige Politur gebrauchen.

Die FAQ wurde bereits empfohlen um das nötige Wissen zu erlangen und ich möchte noch den Fahrzeugpflege-Blog hinzufügen.

Danach werden bestimmt noch Fragen offen sein und die kannst du dann gerne hier stellen.

Hast du die Stelle nur mit Lack oder wenigstens die letzte Schicht mit einem Lack-Klarlackgemisch aufgefüllt?

Willst du meinen bescheidenen Rat zu der Sache hören?

...Lass es bitte von einem Fachmann erledigen, der so was schon mal gemacht hat.

Schon der Spruch "Mit Klarlack nach polieren", zeugt für mich von unwahrscheinlichem Fachwissen zum Thema "Lackierung" ,...nämlich Null!!!

Klarlack ist Farbe, die bei fachgerechten Gebrauch als schützende Schicht den Basislack versiegelt und in der Regel dauerhaft aushärtet. Den Klarlack kann man auch erst aufpolieren, wenn er vollständig ausgehärtet ist.

Der Klarlack ist laut dem Bild "weg",quasi ist die schützende Klarlackschicht an der Stelle nicht mehr vorhanden!

Grund: mit dem 3000er hast du den "Hubbel" zwar weggeschliffen, die Angleichung hast du nur durch Materialabtrag hinbekommen, die dem Falle Klarlack abgetragen .

Da, wo der Klarlack weg ist, bekommst du die Stelle nicht mehr glänzend, weil Basislack ...wenn er trocken ist...nicht glänzt!

Abhilfe: entweder punktuell Klarlack auftragen und mit dem "miesen" Ergebnis leben, aber Geld gespart...

Oder

Das entsprechende Karosserieteil anschleifen und vernünftig versiegeln lassen...das kostet aber Geld...

Das ist nicht böse gemeint, aber ich vergreife mich zB. auch nicht an der Haus und Werkstatt Elektrik, nur weil ich schon mal eine Steckdose und ein Kabel gesehen habe...da fehlt mir schlicht das Wissen dazu.

Gruß

Zitat:

@lausitzerMB320 schrieb am 2. September 2017 um 11:46:57 Uhr:

Willst du meinen bescheidenen Rat zu der Sache hören?

...Lass es bitte von einem Fachmann erledigen, der so was schon mal gemacht hat.

Schon der Spruch "Mit Klarlack nach polieren", zeugt für mich von unwahrscheinlichem Fachwissen zum Thema "Lackierung" ,...nämlich Null!!!

Klarlack ist Farbe, die bei fachgerechten Gebrauch als schützende Schicht den Basislack versiegelt und in der Regel dauerhaft aushärtet. Den Klarlack kann man auch erst aufpolieren, wenn er vollständig ausgehärtet ist.

Der Klarlack ist laut dem Bild "weg",quasi ist die schützende Klarlackschicht an der Stelle nicht mehr vorhanden!

Grund: mit dem 3000er hast du den "Hubbel" zwar weggeschliffen, die Angleichung hast du nur durch Materialabtrag hinbekommen, die dem Falle Klarlack abgetragen .

Da, wo der Klarlack weg ist, bekommst du die Stelle nicht mehr glänzend, weil Basislack ...wenn er trocken ist...nicht glänzt!

Abhilfe: entweder punktuell Klarlack auftragen und mit dem "miesen" Ergebnis leben, aber Geld gespart...

Oder

Das entsprechende Karosserieteil anschleifen und vernünftig versiegeln lassen...das kostet aber Geld...

Das ist nicht böse gemeint, aber ich vergreife mich zB. auch nicht an der Haus und Werkstatt Elektrik, nur weil ich schon mal eine Steckdose und ein Kabel gesehen habe...da fehlt mir schlicht das Wissen dazu.

Gruß

Gut be/geschrieben,besser hätte man es nicht formulieren können.

Es wird kein Handwerker versuchen mit "Halbwissen" eine Arbeit zu verrichten,das Ergebnis ist oftmals vorprogrammiert.

Jeder der versucht Geld durchs "Selber machen"zu sparen legt Geld drauf,mehr als es gekostet hätte wenn........

Eine Anmerkung am Rande,@lausitzerMB320 auch einen Basislack kann man auf Glanz polieren wenn der Klarlack durchgeschliffen wurde.Weil die "Schützende Haut"der Klarlack fehlt,läuft der Basislack sehr schnell wieder an,wird matt und verwittert sehr schnell wieder.

Der Übergang vom Basis zum Klarlack ist sehr stark zu sehen,so auch in diesem Fall.

Ja sicher gibt es Lacke die glänzen, die als Basislacke durchgehen, es wäre nur verwirrend für alle, die von der Materie kaum Ahnung haben und denken, das sie jedes und alles im Alleingang ohne Hilfe stemmen können.

Wir sehen doch oft das "missglückte Endergebnis" ,wenn dann nach verpfuschter Arbeit ein verschwommenes Hilfebild eingestellt wird und dann möglichst günstig um Abhilfe geschrien wird.

Meist halte ich mich da zurück, weil es für laienhafte Hilfe schon reichlich zu spät ist....halt wie in jeder anderen Branche auch.

Ein ganz anderes Beispiel: Keine Ahnung, wo du in D sesshaft bist, aber vielleicht ist es durchgetrungen, das satte 8km der BAB 4 mit falschem Bitumen erneuert worden sind und sich im Anschluss der Belag wellt und sich dann raus gestellt hat, das das Belag gar nicht Autobahn tauglich ist...er hält nie die dauernden Belastungen aus.

Gut, also alles wieder auf Null und alles nochmal auf unser aller Kosten neu!!!

Meine Frage wäre nur, ...wer hat das zu verantworten?

Das ist nur ein Beispiel ohne auf eine Branche zu achten...da wird Geld verbrannt, ohne über Nachhaltigkeit zu denken von Leuten, die wahrscheinlich keinerlei Ahnung von dem haben, was sie eigentlich tun.

Gruß

Zitat:

@lausitzerMB320 schrieb am 2. September 2017 um 13:51:36 Uhr:

Ja sicher gibt es Lacke die glänzen, die als Basislacke durchgehen, es wäre nur verwirrend für alle, die von der Materie kaum Ahnung haben und denken, das sie jedes und alles im Alleingang ohne Hilfe stemmen können.

Wir sehen doch oft das "missglückte Endergebnis" ,wenn dann nach verpfuschter Arbeit ein verschwommenes Hilfebild eingestellt wird und dann möglichst günstig um Abhilfe geschrien wird.

Meist halte ich mich da zurück, weil es für laienhafte Hilfe schon reichlich zu spät ist....halt wie in jeder anderen Branche auch.

Ein ganz anderes Beispiel: Keine Ahnung, wo du in D sesshaft bist, aber vielleicht ist es durchgetrungen, das satte 8km der BAB 4 mit falschem Bitumen erneuert worden sind und sich im Anschluss der Belag wellt und sich dann raus gestellt hat, das das Belag gar nicht Autobahn tauglich ist...er hält nie die dauernden Belastungen aus.

Gut, also alles wieder auf Null und alles nochmal auf unser aller Kosten neu!!!

Meine Frage wäre nur, ...wer hat das zu verantworten?

Das ist nur ein Beispiel ohne auf eine Branche zu achten...da wird Geld verbrannt, ohne über Nachhaltigkeit zu denken von Leuten, die wahrscheinlich keinerlei Ahnung von dem haben, was sie eigentlich tun.

Gruß

Fehler die durch Unwissenheit (Laien) oder Fehler von eigentlich Wissenden,das ist eine ganz andere Tragweite.

Im großen und ganzen bin ich aber voll bei dir,"ein Video geschaut und einfach losgelegt" welchen Tipp soll man solch einem geben !?

Tja,...welchen Tip soll man solchen Leuten geben?

...keine Ahnung, meist haben sie durch ihre forsche Selbsthilfe die ansich "noch gute" Ausgangsbasis selbst für "Fachwissende" zerstört, das selbst die dann großflächiger zur Rettung des jeweiligen Teils ansetzen müssen... und das kostet bekanntlich mehr Geld als die Ausbesserung des kleinen Ausgangsfehlers.

Zur Unwissenheit und Tragweite eines Fehlers...

Bei "unseren" Problemchen geht es "nur" um Selbsthilfe Fehler im hunderter oder (1)tausender Bereich, aber in meinem oben genannten Beispiel geht es gleich um einen Millionen Betrag, den der Ing. mit normaler Arbeit nie und nimmer aus eigener Tasche zahlen kann.

Gruß

Also die vorherigen Antworten sind ja mal richtig Müll! Statt zu helfen noch drauf treten, ihr seid wohl als Lackierer geboren worden und habt nie was falsch gemacht oder ausprobiert oder?

Dass der Lack matt wurde ist wie gesagt normal, keine Angst! Nass- Schleifpapier (auch 4000er oder mehr) macht es nicht glänzend, dafür braucht man eine richtige Politur. Wie zum Beispiel sonax 04-05 oder, um absolutes Hochglanzfeeling zu bekommen aber eigentlich nicht nötig, die 03-06. Geht alles auch per Hand, am besten so handschleifpads für paar Euro mitbestellen. Gibt's alles bei Amazon, und für 30 euro ist die Stelle wieder wie neu.

Du hast auch am Anfang alles richtig gemacht, Basislack drauf (vom Lackstift trocknet im Sommer in 20 min), Klarlack drauf (ebenso), nass eben schleifen mit 3000 (so gut es geht aber auch so wenig wie möglich, der Klarlack ist nicht unendlich dick!!!), polieren wie oben beschrieben. Wie vorher sieht es nicht mehr aus, da man den Klarlack nicht perfekt aufgetragen bekommt im Normalfall, von der Seite spiegelt er an der Stelle natürlich anders als der Rest vom Lack. Aber hey, trotzdem tausend Mal besser als der Steinschlag

Angehängte Bilder: oben von der Werkstatt, unter nachdem ich den Mist (falsche Farbe) wieder raus gekratzt und richtig versiegelt hab

Lack Reparatur

@Patriq

...was willst du uns mit deinen 5 Antworten, die du in deiner Gesamten Zeit hier geschrieben hast, sagen...

Wir haben nur festgestellt, das er nicht die richtigen Materialien und das entsprechende Equipment besitzt...und da kann man nichts raten...oder doch, ja...machen lassen.

Du kannst dir vielleicht bei Amazon die Sachen für 30€ kaufen...weil du sicher weißt, wie und was zu tun ist, aber der Großteil weiß es nicht und kann mit einem 30€ Budget nichts zerreißen...

 

Gruß

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