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Lackqualität/Beschaffenheit

Themenstarteram 4. Dezember 2004 um 17:00

Ich habe heute mal wieder beide gewaschen, von Hand. 9-5er BJ 01 blaumet und 9-3er BJ04 schwarz.

Klar, schwarz hat es in sich... hatten wir hier ja schon.

Aber bei gleichen Bedingungen und gleichem Waschprozedere... der blaue ist ok, aber der schwarze Lack ist ultraempfindlich. Kleine Kratzer und Striemen, trotz ledern Wasserflecken... also wirklich obermühsam. Beim blauen... alles io.

Ich frage mich nun wirklich, ob denn die Lackkonsistenz verändert wurde in diesen 4 Jahren. Mich dünkt der schwarze Lack "weicher, anfälliger" während der blaue Lack irgendwie (im Vergleich) wie ausgehärtet wirkt. Hat jemand Erfahrungen damit (ist ein älterer Lack härter?)

Schönes Wochenende vom Mütz

40 Antworten

Lack...empfindlich?

 

@Mützer

Deine Erfahrungen beim Autowaschen haben wir in der Werkstatt auch schon gemacht.:(

Deine beiden Fahrzeuge sind mit dem gleichen Lacksystem lackiert; "Base Solid". Ein Basislack als Deckfarbe mit einem Klarlack überzogen.

Obwohl am Lack angeblich nichts verändert wurde, scheint der Lack bei den neueren Modellen empfindlicher zu sein. Warum?

Keine Ahnung!:(

Ich vermute eine Rezept-Änderung des Lackes wegen Lackierung mit Wasser als Lösungsmittel.

Nix genaues weiß man nicht...:D

Gerade die schwarzen sind superempfindlich. Vogelschiss muss sofort abgewaschen werden! Sonst sind die Kringel für alle Ewigkeiten eingefressen.:(

Zitat:

Lackierung mit Wasser als Lösungsmittel

Hallo Chris,

Wasserbasislacke haben auch noch herkömmliche Lösungsmittel, nur viel weniger (ca. 1 - 15%).

Leider sind Lacke auf Wassebasis für die Gesundheit VIEL schädlicher als Lacke auf Acryl- oder Kunstharzbasis. Die Verarbeitung ohne Vollkörperschutz ist extrem gefährlich.

Solltest Du mal mit dem Sauzeug zu tun haben - pass auf Dich auf :)

Zitat:

Original geschrieben von wvn

Hallo Chris,

Wasserbasislacke haben auch noch herkömmliche Lösungsmittel, nur viel weniger (ca. 1 - 15%).

Leider sind Lacke auf Wassebasis für die Gesundheit VIEL schädlicher als Lacke auf Acryl- oder Kunstharzbasis. Die Verarbeitung ohne Vollkörperschutz ist extrem gefährlich.

Solltest Du mal mit dem Sauzeug zu tun haben - pass auf Dich auf :)

Ich grüsse dich!

Wir lackieren noch mit Acryl-Lacken. Aber die Preise für Acryl-Lack sind in den letzten 2 Jahren förmlich explodiert.

Daher steht eine Umstellung auf Wasserlacke im Raum, da erheblich preiswerter.

WAS ist denn so schädlich am Wasserlack?

Hört sich doch viel harmloser an wie Acryl-Lack...:)

Früher gab es für Industrielackierer immer kostenlos eine Ration Milch pro Tag. Gleicht wohl schädliche Einflüsse aus - theoretisch.

Gruss

Oliver

Ich kann Dir das so genau nicht erklären, mir hat es selber ein Chemiker erklärt und was bei mir hängen geblieben ist > der Wasserbasislack ist in seiner Struktur (Wasser) sehr mit unseren eigenen Strukturen des Körpers verwandt (wir basieren ja auch auf Wasser) und daher sind Verbindungen viel leichter möglich als das der Fall bei den anderen Lacken ist.

Die Verbindung kann sowohl über die Atemwege als auch über die Haut erfolgen und daher ist auch ein Vollschutz vorgeschrieben.

Wir haben doch einen Chemiker unter uns, muß mal im Wischwasserthread schauen wer das war .... :D

@wvn

Hat eine gewisse Logik!

Werde mal unseren Vertreter drauf anquatschen...obwohl der auch nicht viel Ahnung hat.:(

Da kann ich mir besser den "Beipackzettel" kommen lassen.(Produkt-Gefahren-schlag-mich-tot-Schein):)

Meine Erklärung war gar nicht so schlecht, schau mal was ich dazu gefunden habe. ;)

Obwohl der Herr vom Bundesumweltamt die Story ja in seinem letzten Absatz mehr oder weniger als "Gerücht" darstellt.

Und wieso wurde dann in den 70ern angefagen auf wasserlösliche Lacke umzustellen? Wieder mal nur eine Frage der Rückstände in der Produktion? Zum Glück gibt es genügend (unwissendes) Kanonenfutter...

Gruss

Oliver

Zitat:

Original geschrieben von wvn

Obwohl der Herr vom Bundesumweltamt die Story ja in seinem letzten Absatz mehr oder weniger als "Gerücht" darstellt.

Mmmmhhh...der Lackierer hat die Möglichkeit auszusuchen: Leberschaden beim Wasserlack...Lungenschaden beim Acryl-Lack.

Natürlich nur bei Verwendung ohne Schutzmassnahmen!

Wer ohne Maske und Anzug lackiert, ist eh nicht ganz bei Trost:)

Hallo Chris.

Mit Anzug meinst du aber sicherlich die lustigen Papieranzüge. Die sind sicherlich nicht vergleichbar mit den Dekontaminationsanzügen von diversen Behörden. Früher hat man auch die Hockstellung (evtl in einer Grube) als Mittel gegen atomaren Niederschlag propagiert...

Von der "Atemschutzmaske" spreche ich hier gar nicht.

Gruss

Oliver

Zitat:

Original geschrieben von 93tid

Hallo Chris.

Mit Anzug meinst du aber sicherlich die lustigen Papieranzüge. Die sind sicherlich nicht vergleichbar mit den Dekontaminationsanzügen von diversen Behörden. Früher hat man auch die Hockstellung (evtl in einer Grube) als Mittel gegen atomaren Niederschlag propagiert...

Von der "Atemschutzmaske" spreche ich hier gar nicht.

Gruss

Oliver

Lackierkabine wird beim lackieren mit einem Gebläse mit Frischluft durch die Deckenfilter versorgt, Abluft wird über den Boden abgesogen, gefiltert und in die freie Natur herausgeblasen.

Heißt: der Lack landet entweder auf der Karrosserie oder in den Filtermatten im Boden.

Eventuelle Lösungsmittel gehen durch einen Kohlefilter, werden dort abgefangen.

Im Normalfall bekommt der Lackierer in der Kabine keine Lackdämpfe ab.

Da wäre ein "Ganzkörper-Kondom" aus Gummi wohl etwas übertrieben, oder?:(

Die Atemschutzmasken haben ebenfalls Aktivkohlefiltereinsätze, welche in regelmässigen Abständen erneuert werden....ca. alle 3-4 Monate...wir lackieren ja nicht ständig jeden Tag.:)

Für meinen Geschmack dürften die Vorkehrungen wohl ausreichen. Auch für Wasserlacke...:)

Hallo,

passt nur in gewissem Masse zum Thema Lack, aber mich würde mal interessieren (ich habe auch einen schwarzen Wagen): Wenn ich in einigen Jahren meinen Wagen komplett neu lackieren möchte weil z.B. der schwarze Lack stark zerkratzt und matt ist und ich den Wagen als Beispiel in Stahlgrau-Metallic haben möchte, wieviel kann das ungefähr kosten und geht das überhaupt mit schwarzem Lack als Untergrund?

Grüsse

bcn31

Komplettlackierung......

 

Zitat:

Original geschrieben von bcn31

Hallo,

passt nur in gewissem Masse zum Thema Lack, aber mich würde mal interessieren (ich habe auch einen schwarzen Wagen): Wenn ich in einigen Jahren meinen Wagen komplett neu lackieren möchte weil z.B. der schwarze Lack stark zerkratzt und matt ist und ich den Wagen als Beispiel in Stahlgrau-Metallic haben möchte, wieviel kann das ungefähr kosten und geht das überhaupt mit schwarzem Lack als Untergrund?

Grüsse

bcn31

Ich grüsse dich!:)

Beklebe dein Auto doch mit Folie! Alle Taxen und Polizeiwagen werden damit beklebt.

Soll angeblich preiswerter sein als eine Komplettlackierung.Und ohne Lösungsmittel!:)

Aber ob es Folie in "stahlgrau" gibt?

Bis dann...:)

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