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Kraftfahrer Lenk und Ruhezeiten

Themenstarteram 17. Juni 2011 um 20:43

Hallo

bin schon länger hier im forum und habe immer gute ratschläge hier bekommen. aber noch nicht zum thema lenk und ruhezeiten als kraft fahrer. ich fahre seit 1 jahr über einen unternehmer(der fährt auch nur für die kette) für eine drogerie kette. mittlerweile ist das so das die immer jeden tag 12- 14 stunden am tag planen. nahverkehr. man hat manchmal 2-3 touren am tag. heute z.b hab ich 1.20 uhr geladen hatte vorher genau 9 stunden ruhezeit nach dem tour ende. ich musste nach hause fahren einkaufen und alles was da zu gehört. dann gegen 21 uhr ins bett augen fallen nicht zu 23 uhr eingeschlafen, 1 uhr aufgestanden.

und das passiert öfter. das ist mittlerweile so das ich immer fast einpenne beim fahren. weil die so scheisse planen. was kann man da gegen tun? mein chef fährt halt nur für die drogerie kette.

es ist selten das man 11 - 12 stunden ruhezeit hat.

ist das legal? die sagen immer das geht nicht anders , das volumen muss raus. viele die bei einer der speditionen anfangen gehen wieder. die die was sagen sieht man auch nicht mehr wieder. die meisten sagen das die noch nie so ne scheisse erlebt haben.

kann man irgend wie gegen die touren planung vorgehen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Eigentlich ist es verwunderlich, daß diese Vorgehensweise eher die Ausnahme als die Regel darstellt. Mit diesem kleinen Mehraufwand sichert sich der Fahrer schließlich selbst ab.

Wie drückte es mal ein anderer Bekannter aus der ebenfalls LKW fährt, "der IQ der Fahrer entwickelt sich paralell zum Einkommen". Und da das Einkommen der Fahrer tendenziell sinkt...

 

Der Erste hat sich schon vor Jahren wieder einen Job in der Industrie besorgt so lange er dafür nicht zu alt ist und keine Alternative mehr hat. So sehr ihm die Fahrerei auch gefallen hat hatte er die Schnauze voll und wollte einfach wieder mal ein geregeltes Leben mit planbarem Feierabend und anständigem Lohn.

 

Der Zweite hat sich Richtung Werksverkehr verzogen,geregelte Arbeitszeiten und bezahlte Überstunden und nicht wie zuvor irgendwann zwischen 18 und 21 Uhr Feierabend bei relativ mässigem Lohn.

 

Aber so lange sich die Fahrer ausbeuten lassen wird sich nicht viel ändern. Die die noch berufliche Alternativen haben verschwinden aus dem LKW-Verkehr und die freiwerdenden Arbeitsplätze werden durch Leute ersetzt die ausser dem Fahren kaum berufliche Alternativen haben und deswegen erpressbar sind.

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am 2. Juli 2011 um 14:51

Zitat:

 

weis jemand was passiert wenn die BAG oder Polizei rausfindet das dass Digitale Kontrollgerät(Fahrerkarte) immer beim motor aus machen auf pause springt? Bei anderen springt das ja auf Arbeitszeit, bei uns nicht. Muss da unser Chef dran glauben oder wir fahrer?

Niemand,

denn es ist ok so.

Wenn du anhältst und den Motor laufen lässt muss allerdings Arbeitszeit geschrieben werden, erst wenn du den Motor ausmachst darf Pause geschrieben werden. Ist alles rechtens.

Ich finde das nicht so wirklich geschickt, weil man ja eigentlich nach (fast) jedem Motorabstellen auf Arbeit/Bereitschaft drücken müsste, um nicht auffällig viele Pausen am Tag zu machen. Oder fragt der BAG-nik dann vielleicht: "welche von den Pausen war dann bitte Arbeitszeit?"

Die früher verbreitete Standardprogrammierung hätte eben nur dann Pause gemacht, wenn eben auch wirklich Pause ist und bewusst eingestellt wurde. Das haben aber wieder dermassen viele Trottel versemmelt, dass die Standardprogrammierung auf Pause bei stehendem Motor geändert wurde. Vielleicht wäre es besser gewesen, die gewohnten Drehknöpfchen an den Digitachos einzusetzen - da wäre sicher weniger Dumpfzeug passiert.

Zitat:

Original geschrieben von pleindespoir

Ich finde das nicht so wirklich geschickt, weil man ja eigentlich nach (fast) jedem Motorabstellen auf Arbeit/Bereitschaft drücken müsste, um nicht auffällig viele Pausen am Tag zu machen. Oder fragt der BAG-nik dann vielleicht: "welche von den Pausen war dann bitte Arbeitszeit?"

Die früher verbreitete Standardprogrammierung hätte eben nur dann Pause gemacht, wenn eben auch wirklich Pause ist und bewusst eingestellt wurde. Das haben aber wieder dermassen viele Trottel versemmelt, dass die Standardprogrammierung auf Pause bei stehendem Motor geändert wurde. Vielleicht wäre es besser gewesen, die gewohnten Drehknöpfchen an den Digitachos einzusetzen - da wäre sicher weniger Dumpfzeug passiert.

Wie sich "dein" DTCO" auf "Aktivität bei Zündung aus" und "Aktivität bei Zündung ein" verhält kann dein §57b Partner ohne großen Aufwandt (auch ohne Werkstattkarte) einstellen.

Und das mit den Drehknöpfen ist der größte Stuss den ich je gehört hab....

...denn

welcher Fahrer hat den bitteschön an den Drehknöpfen rumgedreht?? (könnten die festrosten... Sie hätten es getan)

Für die korrekte Aufzeichnung seiner Aktivitäten ist und bleibt der Fahrer verantwortlich... war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben...

Zitat:

Original geschrieben von Schrauber979

Für die korrekte Aufzeichnung seiner Aktivitäten ist und bleibt der Fahrer verantwortlich... war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben...

Logisch. Jede andere Regelung wäre ja widersinnig.

Zitat:

Original geschrieben von Schrauber979

 

Und das mit den Drehknöpfen ist der größte Stuss den ich je gehört hab....

...denn

Naja, aber ein Extraknopf nur für Pause wäre schon sinnvoller als diese Multifunktionsknöpfe.

Donnerstag ist es mir wieder passiert dass der Tacho wieder über die Pauseneinstellung "drübergerutscht" ist und das Teil hat 11 Stunden Arbeiten aufgeschrieben.:mad:

Zumal der Tacho "schlafen geht" ohne Zündung und man nicht mal schnell von Bereitschaft auf Pause oder Arbeit oder so rumstellen kann, ohne erstmal wieder den Apparat zu wecken. Umständlicher ist es also ohne Frage geworden - und für manch einen offenbar nach zwei Wochen Urlaub nicht mehr erinnerlich (ja, ich musste einem kurz vor der Verrentung stehenden Chauffeur mal Nachilfeunterricht geben, als er nach seinem Urlaub wieder in ein Kartenauto geklettert ist).

Zitat:

Original geschrieben von Schrauber979

 

 

welcher Fahrer hat den bitteschön an den Drehknöpfen rumgedreht?? (könnten die festrosten... Sie hätten es getan)

 

 

Also Ich für meine Wenigkeit habe das sehr sehr oft gemacht denn auch im analogen Zeitalter gab es schon Polizisten und BAGler die erkannt haben das es nicht sein kann immer nur Pause oder fahren auf dem Kontrollblatt.

Zitat:

Original geschrieben von worti32

Zitat:

Also Ich für meine Wenigkeit habe das sehr sehr oft gemacht denn auch im analogen Zeitalter gab es schon Polizisten und BAGler die erkannt haben das es nicht sein kann immer nur Pause oder fahren auf dem Kontrollblatt.

Warum? Bei einem Bekannten war es so,entweder ist er gefahren oder hatte Pause. Es muß aber dazugesagt werden das er Flüssigalu gefahren ist,da hat er mit dem Be-und Entladen nichts zu tun ausser zu warten bis die Behälter auf- oder abgeladen sind.

am 4. Juli 2011 um 1:12

Da beginnt für mich schon die Idiothie,

warum entwickeln die das Gerät denn dann nicht so, das es automatisch erst mal auf Arbeitszeit geht anstatt auf Pause.

Sobald ich den Motor aus mache, geht das Gerät auf Pause, ist es aber doch gar nicht.

Ich kann capmusicone verstehen, wenn ich auch mal in die Kundschaft fahre, dann sieht dat auch so aus, morgens mit 4-5 Kunden aufm Wagen los fahren. 1. sind die Wagen meist überladen, Cheffe sagt fahr oder kündigung. Wat sollen wir tun??

45min Fahrt zum 1. Kunden dort arbeite ich 1h, dann weiter 6min 2. Kunde, wieder 30min arbeiten, dann 15min(incl. Hänger abkuppeln) zum nächsten Kunden und wieder halbe stunde arbeiten u.s.w. Wenn ich nach den Richtlinien der BAG vorgegangen wäre, hätte ich am Anfang schon mal 1 Kunden weniger aufm Wagen gehabt, weil ich ja überladen war. So und wenn ich dann das Gerät immer wieder auf Arbeitszeit stelle, dann würde ich nach 9 oder 10 Stunden irgendo in der Pampa sitzen weil ich laut lenkzeit nicht weiter fahren darf.

Diese regelung mit 4,5h fahren und 45min Pause ist ein idealwert für einen Langstrecken fahrer. Aber für einen Menschen im Nahverkehr mit Kundenbelieferung ist das schwieriger nachzuvollziehen. Denn dann müsste ich ja genau nach 4,5h Arbeits und Lenkzeit die Ameise stehen lassen, mein Knoppers raus holen und mit meinem Iphone im Inet surfen. Oder einfach schlafen, weil ich ja 45min. Pause machen muss. Mein Chef würd mich sofort kündigen.

Komisch ist nur, selbst wenn ich Kundenverkehr habe, ich wurde schon oft von Bag angehalten, und das haben die nie bemängelt, einmal hat er sogar richtig nachgehakt und fragte wieviel Kunden ich drauf hätte und wie lange ich da so gebraucht hätte und dann hab ich ihm das an der Scheibe richtig ausführlich erklärt und er sagte nichts von Lenkzeit und Ruhezeit. Das ist schon ziemlich komisch.

Und der Begriff Arbeitszeit wird für mich manchmal falsch definiert. Denn wenn ich beim Kunden stehe und warte, ja dann warte ich, trinke Kaffe, unterhalte mich oder schlafe sogar. Manchmal warte ich sogar 6h bis ich dran bin. So wie vor Pfingsten an der Krombacher Brauerei, rappel voll, die LKW kamen von überall her und jeder musste min. 5h warten. Ich hab sogar 6,5h gewartet. Ja ich hab den Disponenten vorher gefragt und er sagte mir ja min. 5h, also kannst dich hinlegen wir rufen dich an. Ja das hab ich getan. Hab volle 6h gepennt. Sollte ich dann in diesen 6h auf Arbeitszeit stellen??? Nur weil ich für die firma unterwegs war, ich 6h meinen persöhnlichen Bedürfnissen nachgegangen bin?? ich hätte natürlich auch den Motor auseinander nehmen können und wieder zusammenbauen können oder ins nächste Freudenhaus gehen können oder mit den anderen fahrern ne Runde pokern.

Für mich ist Arbeitszeit die Zeit, wo ich gerade aktiv bei der Arbeit bin. Sei es Ladung sichern, oder am Kunden arbeiten oder am LKW rumfummeln, die Luftschläuche überprüfen oder ne Birne wechseln oder sonst wat aktives was mit der tatsächlichen Arbeit zu tun hat.

Alles andere ist für mich passiv. Also mit dem handy spielen, Filme gucken, schlafen oder Taschenbillard sind für mich Dinge die ich quasi passiv mache und sind für mich keine Arbeitszeit quasi Wartezeit.

Ich z.B. hatte mit der BAG bisher nie Probleme, ich war immer freundlich, habe Rede und Antwort gestanden, hab mich sogar mit denen unterhalten und dann konnte ich meine fahrt fortsetzen.

es gibt aber auch Prüfer, die gucken dann ganz genau nach und wollen unbedingt einen Fehler finden.

das ist doch wie beim Tüv der Dekra. Wenn ich mit meinem Renault vorgefahren komme, dann gibt es den einen, der erst mal den gesamteindruck des Wagens begutachtet, den Fahrer oder Fahrerin und dann mal auf das fahrzeug drauf eingeht und dann gibt es den ganz genauen der meint er wüsse alles besser sogar wie die Konstrukteure von renault. Was ich mit meinem renault schon für Probleme beim Tüv hatte, mein Auspuff bräuchte ne weitere Halterung und der Motor müsste ne andere Aufnahme haben und allsowat. Bei Renault hab ich dann angefragt und der guckte im Computer nach und begutachtete den Wagen selbst und sagte nur, da ist wirklich nichts festzustellen. Ja warum soll auch irgendwo eine Auspuffhalterung hin wo überjaupt keine vorgesehen ist. Die vorgeschirbenen Halterungen sind nicht ausgeleiert oder verschlissen und ab Werk ist das nun mal einfach so.

Ich hatte mal einen, der dachte laut" ach du scheiße, schon wieder sone französische baguetteschleuder. Der hat mich dann auch nicht durchgelassen, weil er meinte, die Bremsen würden bald runter sein und das wäre ein sicherheitsrelevantes Teil. ja nu da hatte er Recht mit der Sicherheit, aber die Beläge hatten noch eine Stärke von 4mm gehabt und es hätte dann auch gereicht, das anzumerken und den Stempel trotzdem zu geben, aber der wollte sich die Wiedervorführungsgebühr sichern.

Zitat:

Original geschrieben von habs280

( ... )

warum entwickeln die das Gerät denn dann nicht so, das es automatisch erst mal auf Arbeitszeit geht anstatt auf Pause.

Sobald ich den Motor aus mache, geht das Gerät auf Pause, ist es aber doch gar nicht.

( ... )

Diese regelung mit 4,5h fahren und 45min Pause ist ein idealwert für einen Langstrecken fahrer. Aber für einen Menschen im Nahverkehr mit Kundenbelieferung ist das schwieriger nachzuvollziehen. Denn dann müsste ich ja genau nach 4,5h Arbeits und Lenkzeit die Ameise stehen lassen, ( ... )

Wie bereits erwähnt wurde, kann man das Gerät einstellen, ob es Pause, Arbeit, oder Bereitschaft einschaltet, wenn man die Zündung ausmacht.

4,5h/45min ist das Maximalbeispiel !

Es ist durchaus erlaubt, früher eine Pause zu machen oder auch mehrere Pausen als unbedingt vorgeschrieben. Beim "Vielekunden-Verkehr" kommt man oft garnicht auf soviele Stunden Lenkzeit - man muss halt nur mal ne Pause machen, bevor sich 4,5 Stunden zusammengesammelt haben.

Themenstarteram 4. Juli 2011 um 17:10

Zitat:

Original geschrieben von habs280

Da beginnt für mich schon die Idiothie,

warum entwickeln die das Gerät denn dann nicht so, das es automatisch erst mal auf Arbeitszeit geht anstatt auf Pause.

Sobald ich den Motor aus mache, geht das Gerät auf Pause, ist es aber doch gar nicht.

Ich kann capmusicone verstehen, wenn ich auch mal in die Kundschaft fahre, dann sieht dat auch so aus, morgens mit 4-5 Kunden aufm Wagen los fahren. 1. sind die Wagen meist überladen, Cheffe sagt fahr oder kündigung. Wat sollen wir tun??

45min Fahrt zum 1. Kunden dort arbeite ich 1h, dann weiter 6min 2. Kunde, wieder 30min arbeiten, dann 15min(incl. Hänger abkuppeln) zum nächsten Kunden und wieder halbe stunde arbeiten u.s.w. Wenn ich nach den Richtlinien der BAG vorgegangen wäre, hätte ich am Anfang schon mal 1 Kunden weniger aufm Wagen gehabt, weil ich ja überladen war. So und wenn ich dann das Gerät immer wieder auf Arbeitszeit stelle, dann würde ich nach 9 oder 10 Stunden irgendo in der Pampa sitzen weil ich laut lenkzeit nicht weiter fahren darf.

Diese regelung mit 4,5h fahren und 45min Pause ist ein idealwert für einen Langstrecken fahrer. Aber für einen Menschen im Nahverkehr mit Kundenbelieferung ist das schwieriger nachzuvollziehen. Denn dann müsste ich ja genau nach 4,5h Arbeits und Lenkzeit die Ameise stehen lassen, mein Knoppers raus holen und mit meinem Iphone im Inet surfen. Oder einfach schlafen, weil ich ja 45min. Pause machen muss. Mein Chef würd mich sofort kündigen.

Komisch ist nur, selbst wenn ich Kundenverkehr habe, ich wurde schon oft von Bag angehalten, und das haben die nie bemängelt, einmal hat er sogar richtig nachgehakt und fragte wieviel Kunden ich drauf hätte und wie lange ich da so gebraucht hätte und dann hab ich ihm das an der Scheibe richtig ausführlich erklärt und er sagte nichts von Lenkzeit und Ruhezeit. Das ist schon ziemlich komisch.

Und der Begriff Arbeitszeit wird für mich manchmal falsch definiert. Denn wenn ich beim Kunden stehe und warte, ja dann warte ich, trinke Kaffe, unterhalte mich oder schlafe sogar. Manchmal warte ich sogar 6h bis ich dran bin. So wie vor Pfingsten an der Krombacher Brauerei, rappel voll, die LKW kamen von überall her und jeder musste min. 5h warten. Ich hab sogar 6,5h gewartet. Ja ich hab den Disponenten vorher gefragt und er sagte mir ja min. 5h, also kannst dich hinlegen wir rufen dich an. Ja das hab ich getan. Hab volle 6h gepennt. Sollte ich dann in diesen 6h auf Arbeitszeit stellen??? Nur weil ich für die firma unterwegs war, ich 6h meinen persöhnlichen Bedürfnissen nachgegangen bin?? ich hätte natürlich auch den Motor auseinander nehmen können und wieder zusammenbauen können oder ins nächste Freudenhaus gehen können oder mit den anderen fahrern ne Runde pokern.

Für mich ist Arbeitszeit die Zeit, wo ich gerade aktiv bei der Arbeit bin. Sei es Ladung sichern, oder am Kunden arbeiten oder am LKW rumfummeln, die Luftschläuche überprüfen oder ne Birne wechseln oder sonst wat aktives was mit der tatsächlichen Arbeit zu tun hat.

Alles andere ist für mich passiv. Also mit dem handy spielen, Filme gucken, schlafen oder Taschenbillard sind für mich Dinge die ich quasi passiv mache und sind für mich keine Arbeitszeit quasi Wartezeit.

Ich z.B. hatte mit der BAG bisher nie Probleme, ich war immer freundlich, habe Rede und Antwort gestanden, hab mich sogar mit denen unterhalten und dann konnte ich meine fahrt fortsetzen.

es gibt aber auch Prüfer, die gucken dann ganz genau nach und wollen unbedingt einen Fehler finden.

das ist doch wie beim Tüv der Dekra. Wenn ich mit meinem Renault vorgefahren komme, dann gibt es den einen, der erst mal den gesamteindruck des Wagens begutachtet, den Fahrer oder Fahrerin und dann mal auf das fahrzeug drauf eingeht und dann gibt es den ganz genauen der meint er wüsse alles besser sogar wie die Konstrukteure von renault. Was ich mit meinem renault schon für Probleme beim Tüv hatte, mein Auspuff bräuchte ne weitere Halterung und der Motor müsste ne andere Aufnahme haben und allsowat. Bei Renault hab ich dann angefragt und der guckte im Computer nach und begutachtete den Wagen selbst und sagte nur, da ist wirklich nichts festzustellen. Ja warum soll auch irgendwo eine Auspuffhalterung hin wo überjaupt keine vorgesehen ist. Die vorgeschirbenen Halterungen sind nicht ausgeleiert oder verschlissen und ab Werk ist das nun mal einfach so.

Ich hatte mal einen, der dachte laut" ach du scheiße, schon wieder sone französische baguetteschleuder. Der hat mich dann auch nicht durchgelassen, weil er meinte, die Bremsen würden bald runter sein und das wäre ein sicherheitsrelevantes Teil. ja nu da hatte er Recht mit der Sicherheit, aber die Beläge hatten noch eine Stärke von 4mm gehabt und es hätte dann auch gereicht, das anzumerken und den Stempel trotzdem zu geben, aber der wollte sich die Wiedervorführungsgebühr sichern.

Der nachteil bei uns im Nahverkehr!

Jetzt habe ich Urlaub und mal gucken ob es noch irgend wo vernünftige Kraftfahrer Jobs gibt. Was ich aber nicht glaube.

Scheiss job, ich sollte lieber zur zeitarbeit,irgend wo auf 2 oder 3 schicht arbeiten mein 1200 euro netto bekommen und das bei 8-9 stunden arbeit, wie damals. Jetzt als kraftfahrer 1400 - 1500 netto und jeden 10, 12, 13 stunden, kein bock mehr. Und das bei jeden tag andere anfangs zeiten.

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