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Kosten Kotflügel und Stoßstange neu lackieren

Themenstarteram 26. Oktober 2020 um 19:35

Hallo, bei unserem 10 Jahre alten Mondeo hat die Kollegin meiner Frau den Kotflügel und die Stoßstange des Mondeo gestreift. An der Stoßstange ist ein ca. 2 cm länger und 1 cm breiter Kratzer (Lack ab), am Kotflügel ein kleiner Kratzer, aber auch recht tief.

Habe einen Kostenvoranschlag beim Fordvertragshändler geht: 1500 netto, da Neulackierung Stoßstange und Kotflügel inkl. Montage etc. Jetzt heult die Versicherungsnehmerin, die sich eindeutig schuldig bekannt hat und es ihr eigentlich egal sein könnte, über die Schadenshöhe rum. Sie hat null Ahnung von Autos nach eigener Angabe.

Meine Frage: Ist dieser Kostenvoranschlag tatsächlich "viel zu hoch" (Region Stuttgart)? Oder durchaus realistisch? Wie gesagt: Neulackierung zweier Bauteile inkl. Demontage und Montage.

Danke

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Frischluftfahrer2019 schrieb am 26. Oktober 2020 um 19:35:23 Uhr:

 

Jetzt heult die Versicherungsnehmerin, die sich eindeutig schuldig bekannt hat und es ihr eigentlich egal sein könnte, über die Schadenshöhe rum. Sie hat null Ahnung von Autos nach eigener Angabe.

So ganz egal kann es der Versicherungsnehmerin nicht sein. Wenn der Schaden mit deutlich weniger Geld zu reparieren ist, kann sie den aus eignener Tasche bezahlen und wird in der Versicherung nicht hochgestuft.

Ich würde in so einem Fall (10 Jahre altes Auto, Kollegin, keine Zicken bei der Schuldfrage) mal zu einer Smart Repair Werkstatt fahren und dort fragen, was eine Reparatur kostet, ohne Hinweis darauf, dass es sich um einen Haftpflichtschaden handelt. Wird vermutlich erheblich günstiger. Verpflichtet ist man dazu nicht, aber im umgekehrten Fall, wenn man selber der Verursacher ist, wäre man doch auch erfreut darüber.

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Im Rahmen. Geht aber auch günstiger.

Grundsätzlich kann man sagen:

Laien schätzen solche Schäden eigentlich immer viel zu niedrig ein. Erst recht, wenn sie sie selber bezahlen sollen.

Ob der KVA stimmig ist (in sich und zum Schaden) kann man aber kaum sagen, ohne ihn und den Schaden gesehen zu haben...

1.500 Euro in der markengebundenen Fachwerkstatt für "nur mal eben gestreift" klingt aber nicht völlig falsch.

Als reine Lackarbeit sind 1.500,- € netto zumindest nicht günstig. In einer reinen Lackbude liegt der Selbstzahlerpreis mit Rechnung im Schnitt bei rund 300,- € brutto pro Bauteil inkl. Montagearbeiten und Rechnung. Die meisten Werkstätten lackieren übrigens nicht selbst, sondern geben diese Arbeiten an Lackierbetriebe weiter.

Themenstarteram 26. Oktober 2020 um 21:38

Ah ok, danke. Zu sagen ist, dass es auch ein PDC vorne gibt. Stoßstange ist aus Kunststoff, Kotflügel aus Metal (wie meistens :))

Zitat:

@Frischluftfahrer2019 schrieb am 26. Oktober 2020 um 19:35:23 Uhr:

 

Jetzt heult die Versicherungsnehmerin, die sich eindeutig schuldig bekannt hat und es ihr eigentlich egal sein könnte, über die Schadenshöhe rum. Sie hat null Ahnung von Autos nach eigener Angabe.

So ganz egal kann es der Versicherungsnehmerin nicht sein. Wenn der Schaden mit deutlich weniger Geld zu reparieren ist, kann sie den aus eignener Tasche bezahlen und wird in der Versicherung nicht hochgestuft.

Ich würde in so einem Fall (10 Jahre altes Auto, Kollegin, keine Zicken bei der Schuldfrage) mal zu einer Smart Repair Werkstatt fahren und dort fragen, was eine Reparatur kostet, ohne Hinweis darauf, dass es sich um einen Haftpflichtschaden handelt. Wird vermutlich erheblich günstiger. Verpflichtet ist man dazu nicht, aber im umgekehrten Fall, wenn man selber der Verursacher ist, wäre man doch auch erfreut darüber.

Hi,

sehe ich ähnlich, einfach mal gemeinsam zu einer Smart Repair Werkstatt fahren und nachfragen.

Durchaus möglich das der Schade dort für unter 500€ behoben werden kann, dann vielleicht noch 100€ in cash für ein nettes Abendessen und die Sache wäre erledigt.

Gruß Tobias

P.S.

Meiner frau ist man an der Ampel eine junge Dame leicht auf die Stoßstange aufgefahren, ich habe ohne den Schaden gesehen zu haben gesagt lass dir 100€ geben und fertig.

Die junge Dame war entsetzt und hat schnell einen bekannten Mechaniker angerufen, der war auch völlig entsetzt und hat nur seine bekannte angeschrien " was wegen 100€ macht du so einen aufstand gibt der Frau das Geld und fertig ;)"

Zitat:

@Frischluftfahrer2019 schrieb am 26. Oktober 2020 um 19:35:23 Uhr:

Meine Frage: Ist dieser Kostenvoranschlag tatsächlich "viel zu hoch" (Region Stuttgart)? Oder durchaus realistisch? Wie gesagt: Neulackierung zweier Bauteile inkl. Demontage und Montage.

Bezogen auf eine Gewinnmaximierung oder für eine geplante Reparatur?

Ist halt die Frage was du überhaupt willst? Gibt da durchaus mehrere Möglichkeiten

a) - Das Auto sach- und fachgerecht repariert bekommen. Dann ist der KVA bzw. die Reparatur in der Höhe möglicherweise sogar okay. Denke mal, dass beim 10 Jahre alten Mondeo deshalb auch kein Totalschaden im Raum stehen wird.

b) - Mit den Kratzern leben und fiktiv mit der Versicherung abrechnen. Dann wird der der KVA möglicherweise von der Versicherung zusammengestrichen. Hier wäre dann ein Gutachten besser, weil weniger "angreifbar".

c) - die Schäden zwar beseitigen lassen, aber der Schädigerin (weil Kollegin der Frau) bei Reparaturmethode/-betrieb entgegenkommen. Dann gebe es wie schon erwähnt durchaus günstiger Methoden.

d) - Mit den Kratzern leben und sich auf einen für beide Seiten akzeptablen Betrag mit der Schädigerin einigen.

e) ...

In deinem Fall (Auto 10 Jahre alt und Schädigerin Bekannte bzw. Kollegin) bzw. wenn ich aus anderen Gründen dem Schädiger entgegenkommen will, würde ich persönlich wahrscheinlich c) oder d) wählen. Bei keiner Beziehung zum Schädiger und/oder wenn dieser "blöd" kommt eher b).

Themenstarteram 1. November 2020 um 14:24

Würde es selbst richten und das Geld nehmen. Ehrlich gesagt verstehe ich nur das Theater nicht, denn sie hat die Versicherung aktiviert, die sich bei uns gemeldet hat. Darauf haben wir galt einen Voranschlag machen lassen...

Das ist doch kein Problem.

Du einigst Dich mit Ihr auf eine Summe X mit der beide Seiten Leben können und ihr macht das schriftlich daß damit alle Ansprüche aus dem Geschehnis erledigt sind.

. Was Du mit dem Geld dann machst ist Deine Sache.

Billig reparieren lassen oder Geld verprassen und so weiterfahren.

Dann kann Sie Ihrer Versicherung daß auch so mitteilen daß ihr es unter der Hand geregelt habt und Du natürlich auch, falls Ihre Versicherung Dich wirklich nochmal fragen sollte.

 

Das hätte man allerdings auch gleich zu Beginn so handhaben können.

Zitat:

@Frischluftfahrer2019 schrieb am 1. November 2020 um 14:24:22 Uhr:

Würde es selbst richten und das Geld nehmen. Ehrlich gesagt verstehe ich nur das Theater nicht, denn sie hat die Versicherung aktiviert, die sich bei uns gemeldet hat. Darauf haben wir galt einen Voranschlag machen lassen...

... und damit (KVA) gehen offenbar in vielen Fällen bei fiktiver Abrechnung die Streitereien mit der gegnerischen Versicherung los.

Hoffe für dich, dass alles glatt läuft

Wenn er sich mit der Frau selbst einigt ( er muss sich ja nicht stur an den KVA halten, wenn er es sowieso in Eigenregie machen will ) und einen individuellen Geldbetrag aushandelt, kann man die Versicherung aussen vor lassen und somit hat man dann auch keinerlei Ärger mit ihr.

Da es aber doch schon über die Versicherung läuft, glaube ich eher nicht mehr an eine andere Regelung

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