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Kosten Führerschein Klasse A

Themenstarteram 23. Oktober 2005 um 14:39

Hallo zusammen,

überlege mir seit langen ob ich meinen Motrorradführerschein machen soll. Hatte ihn damals paralell zum Autoführerschein angefangen, jedoch ging mir nach der bestanden PKW Prüfung die Kohle aus.

Was kostet der Motorradschein so im Schnitt? Auf was muß ich achten??

Danke für eure Antworten

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Patrick08

Ich habe mal bei meiner Fahrschule nachgefragt, und der Fahrlehrer meinte, das man höchstens 1000€ bezahlen sollte aber auf keinen Fall mehr. Alles andere ist Wucher.

Die Auflistung ist hier:

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Grundgebühr =210€

12*40€ (alle Pflichtstunden (12))

Theorie = 30€

Praxis = 120€

Antrag (Ämter und so....) = 60€

TÜV Theorie = 11€

____________________________________

Alles zusammen kostet = 911€

Sorry aber der fahrlehrer ist einfach nur dumm und handelt in dem fall voll gegen die fahrschülerausbildungsordung.

Wer als fahrlehrer seine arbeit richtig macht und auf nummer sicher geht macht nicht nur die 12 "pflichtstunden" (was auch verboten ist), sondern mindesten noch 10 und mehr übungsstunden.

Wenn jemand 0 erfahrung hat kann ich mit demjenigen in der ersten fahrstunde nicht sofort eine überland oder gar autobahnfahrt machen, das geht nicht, da diese fahrten einen komplett anderen inhalt haben wie die übungsstunden.

Die ersten stunden sind ein rumgeeiere und haben mit motorradfahren nichts zu tuen, ich kann also nicht von einem anfänger verlangen in der ersten stunde mit 100km/h auf der landstraße zu fahren da man den schüler erstmal langsam an die neue sache in dem fall das motorradfahren ranführen sollte, somit fangen die ersten stunden zumindest bei mir mit ner 125er an, auch wenn derjenige 40 jahre alt ist, A direkt macht und sagt er sei schon mal motorrad gefahren, ich schaue mir das immer erst mal selber an und bilde mir dann eine meinung.

Ein kleines bisschen anderes sieht es aus wenn jemand z.B. vom A1 schein auf den A beschräkt erweitert, natürlich mache ich auch hier mindestens 6 übungsstunden für seine und meine sicherheit, wobei immer der fahrlehrer entscheiden sollte wieviele übungsstunden man macht denn irgendwie muß man den leuten ja auch die grundfahraufgaben beibringen bzw. braucht man auch eine zeit um sich auf das motorrad einzugewöhnen und macht dann die sonderfahrten so wie es vom gesetztgeber her vorgsehen ist.

Ich gehe nämlich da schon auf nummer sicher da ich für den fahrschüler verantwortlich bin und keinen bock habe ein paar jahre für ihn in den knast zu gehen oder meine bude zu zumachen weil er sich gleich in der stunde was ernsthaftes getan hat oder gar ums leben kam.

Von daher finde ich die aussage das alles über 1000 euro für den A schein wuche ist einfach nur unverantwortlich, wenn der kollege es so gerne hat dann soll er es machen, ich tue mir das nicht an.

Gerade letztes jahr hatte ich auch jemand der 0 erfahrung hatte, er hat für den A direkt schein 1500 euro bezahlt, ich war damit gleich zwei mal auf der sicheren seite.

Zum einen hat er genügend übungststunden gehabt um sicher das motorrad zu fahren (er hat die prüfung auch gleich beim ersten mal bestanden) und zum anderen sind es geschäftlich gesehen meine einnahmen.

Wer also 0 erfahrungen hat sollte immer für den A schein minimum 1000 euro einrechnen, alles andere kann gut gehen muß aber nicht.

Gruss

Maik

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71 Antworten

Hi,

ist ja eigentlich genau mein Thema hier, in meinem Hinterkopf drängelt auch schon seit ner Weile der Wunsch nach nem Motorrad (+ Führerschein). Momemtan hab ich nen stinknormalen Autoführerschein (B?) von 2001.

Paar Fragen hätte ich da aber mal noch, da hier ja auch Fahrlehrer posten (und ich zugegebenermaßen noch nicht in Fahrschulen gefragt hab, da das ganze momentan finanziell noch unrealistisch ist, Führerschein ohne Fahrzeug is ja auch doof).

Theoriestunden

In wie weit unterscheidet sich Theorieunterricht (also der Inhalt) für Zweiradausbildung von dem für PKW Ausbildung?

Prüfungsaufgaben

Was sind denn besondere Bestandteile der Motorradprüfung? Beim PKW war ja einparken etc. immer gefürchtet bei den Fahrschülern, aber einparken mitm Zweirad wird ja sicherlich ausfallen oder?

Vor allem wie wird dort sichergestellt, dass der Fahrlehrer nicht eingreift (Prüfer sitzt mit im Hinterherfahrenden Fahrzeug?)? In meinem Fahrschulauto hat´s gepiept, wenn mein Lehrer die doppelte Pedalerie bediente, das geht ja beim Motorrad nicht?

Einstieg in die zweirädrige Fortbewegung

Ich wills nicht verheimlichen, mich reizt nen Motorrad vor allem wegen der möglichen brachialen Beschleunigungen und der "Zweckmässigkeit", da ist halt nix dran, was nicht dem fahren selbst dient, keine Becherhalter, Klimaanlage oder elektrische Fensterheber, halt reines Spaßmobil.

Avisierte Richtung für spätere Anschaffung wäre dann wohl ein Sportler in der ca. 600ccm Klasse, à la R6 oder ZX6R, sowas reizt mich z. Zt. einfach optisch und von den gelesenen Fahrdaten her tierisch, über technische Sinnigkeit kann ich mangels Erfahrung nicht urteilen.

Da man sich mit dem ersten Bike aber sicherlich auch mal auf die Nase packt oder das Ding aus Dummheit einfach mal im Stand umfallen lässt, sollte sicherlich für die ersten 2 Saisons nen Einstiegsbike her (denk ich mal?).

In welcher Richtung (Hubraum, Leistung, Preis) sollte man sich da orientieren, damit man schon was sinnvolles hat, was net gleich auseinanderfällt, aber eben auch keine Herzschmerzen verursacht, wenn man mal was kaputt bollert? Welche Laufleistungen sind bei nem Motorrad vertetbar oder ist das absolut nicht zu pauschalisieren?

Gibt´s "must have" oder absolute "no go" Ausstattungspunkte?

Kosten

Da ich keine Zweiraderfahrung (ausser 50ccm Automatikroller) hab, rechne ich mal mit 1000-1200€ Ausbildungskosten für den Schein selbst. Hinzu rund 200-300€ für nen Helm? Welche Kosten für Klamotte muss ich sonst noch planen (Kombi, Schuhe, Gurte etc.) und was ist sinnvoll beim Einstieg? Dazu kommt das Bike selbst mit Preis X sowie Unterhaltskosten. Wo bewegt sich nen Motorrad da so Pi x Daumen pro Jahr bei Saisonanmeldung April bis Oktober? Fürs erste Bike reicht sicherlich Haftpflicht, wenns ne recht alte Gurke ist oder? Da würde ich Kratzer denn wohl auch mal mit der Dose überlackieren etc..

Komme ich also auf:

  • 1200€ Ausbildung
  • 300€ Helm
  • Preis Z für restliche Klamotte
  • Preis Y für Unterhalt pro Jahr
  • Preis X fürs Einstiegsbike

Also 1500€ + X + Y +Z. Kann jemand die 3 Variablen evtl. mal grob mit Zahlenwerten bestücken? Hab ich was vergessen oder nicht berücksichtigt?

Zitat:

Original geschrieben von Maik380

Zitat:

Original geschrieben von Patrick08

Ich habe mal bei meiner Fahrschule nachgefragt, und der Fahrlehrer meinte, das man höchstens 1000€ bezahlen sollte aber auf keinen Fall mehr. Alles andere ist Wucher.

Die Auflistung ist hier:

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Grundgebühr =210€

12*40€ (alle Pflichtstunden (12))

Theorie = 30€

Praxis = 120€

Antrag (Ämter und so....) = 60€

TÜV Theorie = 11€

____________________________________

Alles zusammen kostet = 911€

Sorry aber der fahrlehrer ist einfach nur dumm und handelt in dem fall voll gegen die fahrschülerausbildungsordung.

Wer als fahrlehrer seine arbeit richtig macht und auf nummer sicher geht macht nicht nur die 12 "pflichtstunden" (was auch verboten ist), sondern mindesten noch 10 und mehr übungsstunden.

Wenn jemand 0 erfahrung hat kann ich mit demjenigen in der ersten fahrstunde nicht sofort eine überland oder gar autobahnfahrt machen, das geht nicht, da diese fahrten einen komplett anderen inhalt haben wie die übungsstunden.

Die ersten stunden sind ein rumgeeiere und haben mit motorradfahren nichts zu tuen, ich kann also nicht von einem anfänger verlangen in der ersten stunde mit 100km/h auf der landstraße zu fahren da man den schüler erstmal langsam an die neue sache in dem fall das motorradfahren ranführen sollte, somit fangen die ersten stunden zumindest bei mir mit ner 125er an, auch wenn derjenige 40 jahre alt ist, A direkt macht und sagt er sei schon mal motorrad gefahren, ich schaue mir das immer erst mal selber an und bilde mir dann eine meinung.

Ein kleines bisschen anderes sieht es aus wenn jemand z.B. vom A1 schein auf den A beschräkt erweitert, natürlich mache ich auch hier mindestens 6 übungsstunden für seine und meine sicherheit, wobei immer der fahrlehrer entscheiden sollte wieviele übungsstunden man macht denn irgendwie muß man den leuten ja auch die grundfahraufgaben beibringen bzw. braucht man auch eine zeit um sich auf das motorrad einzugewöhnen und macht dann die sonderfahrten so wie es vom gesetztgeber her vorgsehen ist.

Ich gehe nämlich da schon auf nummer sicher da ich für den fahrschüler verantwortlich bin und keinen bock habe ein paar jahre für ihn in den knast zu gehen oder meine bude zu zumachen weil er sich gleich in der stunde was ernsthaftes getan hat oder gar ums leben kam.

Von daher finde ich die aussage das alles über 1000 euro für den A schein wuche ist einfach nur unverantwortlich, wenn der kollege es so gerne hat dann soll er es machen, ich tue mir das nicht an.

Gerade letztes jahr hatte ich auch jemand der 0 erfahrung hatte, er hat für den A direkt schein 1500 euro bezahlt, ich war damit gleich zwei mal auf der sicheren seite.

Zum einen hat er genügend übungststunden gehabt um sicher das motorrad zu fahren (er hat die prüfung auch gleich beim ersten mal bestanden) und zum anderen sind es geschäftlich gesehen meine einnahmen.

Wer also 0 erfahrungen hat sollte immer für den A schein minimum 1000 euro einrechnen, alles andere kann gut gehen muß aber nicht.

Gruss

Maik

Hallo,

ich war gestern Abend bei einer anderen Fahrschule in unserem Ort.

______B:___________________A:____________________E: (Anhänger)

12x38€ Fahrst.+___________12x44€ Fahrst.+___________5x 34€ Fahrstunden

____________30€ Theorieprüfung+___________________97€ Praxisprüfung

90€ Praxisprüfung+_________100€ Praxisprüfung+

5x 31€ Übungsstunden_______5x34€ Übungsstunden

983 €----------------------------------828€----------------------------------------267€

_________________________________________________________________________

ZUSAMMEN: +252 Grundgebühr (inkl. Theorie) ==== 2330€

Motorrad Unterhalt. Bei meiner Wunschmaschine:

Steuer April-Oktober = 47€

Versicherung TK ohne SB mit SF0 = 135€

__________________________________

182€

Dabei bezahlen mir meine Eltern die Versicherung. Sprit und Steuer usw. muss ich selber bezahlen

PS: Die "--------" mussten sein, da die Tab Taste nicht richtig geht. Sonst wäre meine schöne Darstellung hinüber :(

am 27. Januar 2009 um 19:13

Zitat:

Original geschrieben von fate_md

Hi,

ist ja eigentlich genau mein Thema hier, in meinem Hinterkopf drängelt auch schon seit ner Weile der Wunsch nach nem Motorrad (+ Führerschein). Momemtan hab ich nen stinknormalen Autoführerschein (B?) von 2001.

Paar Fragen hätte ich da aber mal noch, da hier ja auch Fahrlehrer posten (und ich zugegebenermaßen noch nicht in Fahrschulen gefragt hab, da das ganze momentan finanziell noch unrealistisch ist, Führerschein ohne Fahrzeug is ja auch doof).

Theoriestunden

In wie weit unterscheidet sich Theorieunterricht (also der Inhalt) für Zweiradausbildung von dem für PKW Ausbildung?

Darf ich auch als nicht- Fahrlehrer Antworten? ;) Die "normalen" Theoriestunden sind die gleichen wie beim Auto. Es gibt ja 12 allgemeine Themen, dazu kommen je nach Führerscheinklasse unterschiedlich viele Spezialthemen. Beim Auto sind das zwei, beim Motorrad vier.

Für eine Führerscheinerweiterung auf Klasse A (ist auch eine Erweiterung, wenn man vorher "nur" den B hat) sind sechs normale Themen plus die vier Motorrad- Themen vorgeschrieben. Die normalen Theoriestunden finden in der Regel zusammen mit allen anderen FS- Klassen statt. Ist ganz lustig, wenn man schon ein paar Jahre fährt, und dann mit 17- Jährigen, die am FS Klasse B basteln, im Unterricht sitzt :D

Zitat:

Prüfungsaufgaben

Was sind denn besondere Bestandteile der Motorradprüfung? Beim PKW war ja einparken etc. immer gefürchtet bei den Fahrschülern, aber einparken mitm Zweirad wird ja sicherlich ausfallen oder?

Vor allem wie wird dort sichergestellt, dass der Fahrlehrer nicht eingreift (Prüfer sitzt mit im Hinterherfahrenden Fahrzeug?)? In meinem Fahrschulauto hat´s gepiept, wenn mein Lehrer die doppelte Pedalerie bediente, das geht ja beim Motorrad nicht?

http://www.fahrtipps.de/motorrad/grundfahraufgaben.php

Die Grundfahraufgaben sind das, was viele als eigentlichen Knackpunkt in der Prüfung ansehen. Ist aber eigentlich kein Problem, da wird nichts verlangt, was man nicht tatsächlich auch im Straßenverkehr draufhaben muss. Das kann man also, wenn man prüfungsreif ist, sowieso. Ist halt nur ein besonderer psychischer Druck - Stop and Go macht man im Straßenverkehr ganz automatisch, in der Prüfungssituation auf einem leeren Parkplatz sowas vorzuführen, verursacht da irrationalerweise oft Nervenflattern.

Wie stellst Du dir das mit dem Eingreifen des Fahrlehrers vor? Während der kompletten Ausbildung bist Du alleine auf dem Bike. Klar, er kann dir über's Funkgerät eine Warnung zurufen, wenn er sieht, dass Du gerade ganz großen Bockmist baust. Aber im Ernstfall bist Du auf dich alleine gestellt. Jetzt blos keine Panik bekommen, Motorrad fahren ist kein Hexenwerk, wird vorher auf einem Übungsplatz geübt und dein Fahrlehrer weiß schon, wann er dich in den Straßenverkehr schicken kann!

Während der Prüfung chauffiert der Fahrlehrer den Prüfer hinter dir her.

Zitat:

Einstieg in die zweirädrige Fortbewegung

Ich wills nicht verheimlichen, mich reizt nen Motorrad vor allem wegen der möglichen brachialen Beschleunigungen und der "Zweckmässigkeit", da ist halt nix dran, was nicht dem fahren selbst dient, keine Becherhalter, Klimaanlage oder elektrische Fensterheber, halt reines Spaßmobil.

Avisierte Richtung für spätere Anschaffung wäre dann wohl ein Sportler in der ca. 600ccm Klasse, à la R6 oder ZX6R, sowas reizt mich z. Zt. einfach optisch und von den gelesenen Fahrdaten her tierisch, über technische Sinnigkeit kann ich mangels Erfahrung nicht urteilen.

Wenn Du auf Purismus stehst, probier später auf jeden Fall mal eine unverkleidete Maschine aus. Wenn Du die Optik eines SSP bevorzugst, auch okay. Aber sei gewarnt, schon ein oller 500er Zweizylinder mit 50 bis 60 PS fühlt sich unter 100 km/h sauschnell an. Die Entsprechenden Moppeds lösen zwar bei den meisten nicht das "Boah geil - haben wollen!" - Gefühl aus, aber mir reicht meien CB 500 S völlig aus.

Zitat:

Da man sich mit dem ersten Bike aber sicherlich auch mal auf die Nase packt oder das Ding aus Dummheit einfach mal im Stand umfallen lässt, sollte sicherlich für die ersten 2 Saisons nen Einstiegsbike her (denk ich mal?).

Es gibt auch günstige, ältere Moppeds mit Vollverkleidung. Mehr Verkleidung heißt halt im Falle eines Falles in der Regel tatsächlich mehr Kosten, aber das musst Du für dich selbst entscheiden. Meine Halbverkleidung hat inzwischen ein paar ganz hässliche Schrammen, aber micht stört's nicht. Vollverkleidung wäre nach meinem letzten Sturz mit Sicherheit gebrochen, die hätte ich wohl tauschen müssen

Zitat:

In welcher Richtung (Hubraum, Leistung, Preis) sollte man sich da orientieren, damit man schon was sinnvolles hat, was net gleich auseinanderfällt, aber eben auch keine Herzschmerzen verursacht, wenn man mal was kaputt bollert? Welche Laufleistungen sind bei nem Motorrad vertetbar oder ist das absolut nicht zu pauschalisieren?

Gibt´s "must have" oder absolute "no go" Ausstattungspunkte?

Naja, für zwei bis dreitausend Euro sollte man locker eine gut funktionierende Maschine finden. Laufleistung kann ich nix zu sagen, aber meiner Erfahrung nach liegt sowas bei jeder Fahrzeugart - vom Fahrrad bis zum LKW - viel mehr an der pfleglichen Behandlung als an der Technik an sich. Wenn man sich mal ein wenig umhört / umliest, findet man allerdings bei bestimmten Maschinen gehäuft Fahrer, die ihren Kilometerzähler zwei-, dreimal genullt haben. BMWs im Allgemeinen haben dieses Image, auch Hondas gelten da als sehr zuverlässig und haltbar.

Zitat:

Kosten

Da ich keine Zweiraderfahrung (ausser 50ccm Automatikroller) hab, rechne ich mal mit 1000-1200€ Ausbildungskosten für den Schein selbst. Hinzu rund 200-300€ für nen Helm? Welche Kosten für Klamotte muss ich sonst noch planen (Kombi, Schuhe, Gurte etc.) und was ist sinnvoll beim Einstieg? Dazu kommt das Bike selbst mit Preis X sowie Unterhaltskosten. Wo bewegt sich nen Motorrad da so Pi x Daumen pro Jahr bei Saisonanmeldung April bis Oktober? Fürs erste Bike reicht sicherlich Haftpflicht, wenns ne recht alte Gurke ist oder? Da würde ich Kratzer denn wohl auch mal mit der Dose überlackieren etc..

Komme ich also auf:

  • 1200€ Ausbildung
  • 300€ Helm
  • Preis Z für restliche Klamotte
  • Preis Y für Unterhalt pro Jahr
  • Preis X fürs Einstiegsbike

Also 1500€ + X + Y +Z. Kann jemand die 3 Variablen evtl. mal grob mit Zahlenwerten bestücken? Hab ich was vergessen oder nicht berücksichtigt?

Vorschlag: Beim Thema Ausbildung scheinen die Preise je nach Region sehr auseinander zu gehen. Rechne einfach mal mit 1.500 €, dann hast Du mehr puffer, und falls Du in einer billigen Gegend den FS machst und doch unter 1.000 € bleibst - hey, Du wirst dich doch nicht über 500 gesparte Teuros ärgern?! :D:D:D

Helme gibt es von ~ 150 bis ~ 300 € eine sehr große Auswahl, da ist auf jeden Fall auch einer dabei, der dir passt.

Schutzkleidung würde ich auf jeden Fall selbst kaufen, nicht von der Fahrschule stellen lassen. Du willst ja nach der Ausbildung auch fahren, brauchst die Klamotten also sowieso. Bei den "großen Drei", Polo, Louis und Hein Gericke gibt es Textilklamotten ab etwa 100€ pro Teil, macht dann mit Handschuhen so pi mal Daumen 250 €. Ein paar Motorradstiefel auch nochmal so etwa 100 €. Ergo ~ 350 €.

Unterhalt lässt sich schwer sagen. Die Steuer ist ein besserer Witz. 1,84 € je angefangene 25 ccm, und das seit Jahrzehnten. Eine 1000er würde dich also 73,60 € im Jahr Kosten, meine 500er entsprechend die Hälfte, also 36,80 €. Haftpflicht ist bei mir 110 Euro im Jahr (ADAC, als Zweitfahrzeug zu meinem dort versicherten Auto, 65%). Die HP liegt eigentlich auch bei Motorrädern mit nicht mehr als 98 PS in etwa in der Gegend. Wartung ist auch deutlich günstiger als beim Auto, vor allem, weil man halt sehr viel einfacher was selber machen kann. Spritverbrauch soll je nach "Motorrad" und Fahrweise bei zwei (Honda Innova laut Internetberichten) bis um die zehn Liter / 100 km (Supersportler, Big Bike, ordentlich angasen) liegen. Mein 500er Zweizylinder schluckt bei zügiger Fahrweise etwa 5 Liter, als ich es mal richtig kesseln lassen hatte, sprich Drehzahl möglichst nicht deutlich unter 7000, hat sie etwa 16 Liter in etwas über 200 km durchgezogen.

Als ungefähres Minimum würde ich mal so in etwa 400 € ansehen, aber das hängt natürlich extrem davon ab, was für ein Motorrad Du hast, wie oft Du fährst und wie materialschonend Du fährst. Wer eine Kilogixxer 4.000 km im Jahr über Rennstrecken scheucht, wird mit Sicherheit nur milde über die 400 € lächeln, das dürfte dann nicht einmal für die Reifen ausreichen. Eine 535er Virago mit Jährlich 5 Ausfahrten à 300 km sollte damit gut hinkommen.

Summa summarum also

- 1.500 € Ausbildung

- 600 € persönliche Schutzausrüstung

- 400 € + nach oben offen an Unterhalt

- 2500 € fürs Bike

Macht also fürs erste Jahr 5.000 €. Ist natürlich ein absoluter Schätzwert - hast Du Connections zu einem Fahrschulbesitzer, staubst Nachbars bestens erhaltene CBR 600 F für einen Spottpreis ab und nutzt Papas alte Lederkombi weiter, sparst Du eine Menge Geld. Darf es wie beim Metzger gern auch etwas mehr sein, kannst Du problemfrei noch den ein oder anderen Hunderter zusätzlich versenken.

Zitat:

Original geschrieben von Maik380

Stufenausbildung heißt man fängt in der grundstufe an wo einem das motorrad erklärt wird, welcher hebel wo sitzt, was für was ist.

Weiter geht es in die aufbaustufe wo das wissen der grundstufe dann voraussetzung ist bzw. es dann weiter geht z.B. auf dem platz das motorrad anzufahren, anzuhalten, die grundfahraufgaben werden gezeigt, fahren auf straßen mit wenig verkehr u.s.w.

Die nächste stufe währe die leistungsstufe dabei fährt der fahrschüler die grundfahraufgaben zum großen teil selbstständig, der fahrlehrer verbessert falls nochwas zu verbessern ist, es geht in die stadt auch das fahren außerhalb (kurvenfahren u.s.w.) wird genau unter die lupe genommen und notfalls noch verbessert.

Wieviele stunden nun zwischen den stufen liegen entscheidet der fahrleher bzw. liegt das auch zum großen teil am fahrschüler selber wie er mit der materie motorrad zurecht kommt.

Habe ich alles in einer Stunde geschafft!

Zitat:

Original geschrieben von Opel_GTC

Habe ich alles in einer Stunde geschafft!

Dann hat dein fahrleher sehr viel vertrauen in dich gehabt und auch ein bisschen glück das nichts passiert ist.

Selbst wenn ich einen schüler habe der schon seinen A1 schein hat, mache ich mit ihm mindesten 3 doppelstunden (sprich 6 fahrstunden) bevor ich die 6 sonderfahrten mache.

Die 6 fahrstunden reichen dabei meist völlig aus das er den umstieg von der kleinen 125er auf die große maschine problemlos hinbekommt.

Gruss

Maik

Bin auch in der ersten Stunde direkt in der Stadt und auf der Landstraße unterwegs gewesen!

War aber auch meine eigene Maschine auf der ich den Lappen gemacht habe! Das hat die Sache nochmal etwas billiger gemacht!

Zitat:

Original geschrieben von Maik380

Selbst wenn ich einen schüler habe der schon seinen A1 schein hat, mache ich mit ihm mindesten 3 doppelstunden (sprich 6 fahrstunden) bevor ich die 6 sonderfahrten mache.

Wäre für mich ein Grund den Fahrlehrer zu wechseln. Sorry, aber ich bezahle doch nicht 6 Übungsstunden fürs "spazierenfahren". Ich hatte nichtmal A1, wieviel Stunden hätte ich denn dann im Vorfeld fahren müssen? 10?

Mein Fahrlehrer ist übrigens 7x Jahre halt, und kann auf gute 50 Jahre Erfahrung zurückblicken. Darüberhinaus hat er das begleitete Fahren mit 17 ins Leben gerufen (Niedersachsen). Ich denke der Mann weiß sehr genau was er macht! Die Durchfallrate von ~12% bei der praktischen Prüfung (zu meiner Zeit) sprechen für sich!

am 30. Januar 2009 um 20:18

Da hast Du aber ausgesprochenes Glück gehabt mit Deinem Fahrlehrer. Wenn der nämlich doch zu der Auffassung gekommen wäre, mit Dir die 3 Doppelstunden zu absolvieren, dann hättest Du die auch machen müssen oder abbrechen.

Was Maik 380 angibt, hat schon Hand und Fuß. - Wer, glaubst Du, trifft die Entscheidung über die Fahrstrecke und den Umfang der Fahrstunde? Meinst Du wirklich, Du könntest einem Fahrlehrer Vorschriften machen, wie er Deine Ausbildung zu gestalten hat, für die er ja verantwortlich ist? Es geht ja auch um Deine Sicherheit, und nicht nur darum, wie teuer es werden könnte.

Sicher, Du kannst mit Deinem Fahrlehrer viele Dinge besprechen und Dich über viele Regularien mit ihm unterhalten. Aber was Du da von Dir gibst, ist mir ehrlicherweise eine Spur zu dick aufgetragen. Gruß.

Zitat:

Original geschrieben von Opel_GTC

Zitat:

Original geschrieben von Maik380

Selbst wenn ich einen schüler habe der schon seinen A1 schein hat, mache ich mit ihm mindesten 3 doppelstunden (sprich 6 fahrstunden) bevor ich die 6 sonderfahrten mache.

Wäre für mich ein Grund den Fahrlehrer zu wechseln. Sorry, aber ich bezahle doch nicht 6 Übungsstunden fürs "spazierenfahren". Ich hatte nichtmal A1, wieviel Stunden hätte ich denn dann im Vorfeld fahren müssen? 10?

Mein Fahrlehrer ist übrigens 7x Jahre halt, und kann auf gute 50 Jahre Erfahrung zurückblicken. Darüberhinaus hat er das begleitete Fahren mit 17 ins Leben gerufen (Niedersachsen). Ich denke der Mann weiß sehr genau was er macht! Die Durchfallrate von ~12% bei der praktischen Prüfung (zu meiner Zeit) sprechen für sich!

Also ich will ja nicht klugscheißen, aber ich muss cruisersteve beipflichten. So ein Bike muss einigermaßen beherrscht werden und ein wirklicher Anfänger sollte doch ein wenig vertraut mit dem Bike werden. Natürlich neigt jeder Beginner zu einer recht optimistischen Einschätzung seiner Fertigkeiten - das Stadium der unberechtigten Sicherheit wird meist äußerst zügig erreicht.

Und wegen Deines Fahrlehrers - Alter allein sagt nicht allzuviel über das momentane Potential. Manchmal wird der Erfahrungsgrad ja doch durch abnehmende Hirnplastizität wieder negativ aufgewogen (ich will jetzt nicht den bösen Spruch des senilen Kritikverlustes ablassen).

Bis vor kurzem wurden Ärzte mit 68 Jahren zwangsberentet!!! Vielleicht wäre das auch eine Idee für unsere Staatslenker:D!

Zitat:

Original geschrieben von Opel_GTC

Wäre für mich ein Grund den Fahrlehrer zu wechseln. Sorry, aber ich bezahle doch nicht 6 Übungsstunden fürs "spazierenfahren". Ich hatte nichtmal A1, wieviel Stunden hätte ich denn dann im Vorfeld fahren müssen? 10?

Was denkst du mache ich in den 6 übungsstunden?

Da ich nur doppelstunden mache fährt man am ende "nur" 3 mal und macht dann die sonderfahrten.

Aber gut, ich habe eigendlich schon viel zu viel geschrieben, das was dein fahrlerer trotz seiner erfahrung da im motorradberich macht finde ich NICHT richtig (und wie du siehst ein paar andere hier im forum auch), vieleicht vertraut er seinen fahrschülern auch zu sehr oder geht bald in rente sodas ihm das relativ egal ist, ich will aber den job und meine anderen hobbys noch etwas machen, mit meinen noch micht mal 30 jahren habe keinen bock wegen irgendwelchen fahrschüler die denken sie können motorrad fahren hier probleme zu bekommen.

Motorrad fahren ist meiner meinung eines der gefährlichsen hobbys die man überhaupt haben und da kann übung niemandem schaden, gerade in der ausbildung bekommt man wertvolle tipps die beim fahren helfen, bekommt man die nicht erfährt man sie später vieleicht schmerzhaft selber.

Gruss

Maik

am 31. Januar 2009 um 10:52

Genau meine Meinung. Das hat ausserdem auch mein Fahlehrer gesagt. Fahrschüler neigen immer dazu sich nur um die Prüfung nen Kopp zu machen und dass es nich zu teuer wird, aber was ganz wichtig ist, ist das nach der Fahrschule. Er meinte, dass es mir nix bring irgendwie durch die Prüfung zu kommen(selbst wenn man der Meinung ist, dass man ein ganz toller Fahrer ist) und sich hinterher kaputt fährt, weill man es in einigen Situationen doch nich gebacken kriegt. Da war die Kohle für die Ausbildung dann auch fürn Hintern.

Es ist wohl nen Unterschied, ob man schon durch die Prüfung kommt oder ob man auch für den späteren Alltag ohne Fahlehrer fit genug ist. Biken hat nunmal auch viel mit dem Kopf zu tun, zum einen das man sicher genug ist aber auch zum anderen sich nicht überschätzt und Situationen schnell genug und richtig einschätzten kann.

Wenns Leute gibt die drauf schei.. gefährden sie sich nich nur selber sondern auch andere!!

Sorry für das vorgezogene Wort zum Sonntag, aber so iss es nunmal.

Gruß

Mr. Hoernchen

Man kann auch in den Überlandsfahrten einiges an Fahrerfahrung sammeln, da muss ich nicht 6 Stunden als offizielle Übungsstunde durch die Gegend eiern.

am 31. Januar 2009 um 14:14

Zitat:

Original geschrieben von Opel_GTC

Man kann auch in den Überlandsfahrten einiges an Fahrerfahrung sammeln, da muss ich nicht 6 Stunden als offizielle Übungsstunde durch die Gegend eiern.

Hast Du denn so viel Fahrerfahrung gesammelt und hast Du den A-Schein? Wie lange Hast Du denn dafür gebraucht?

am 31. Januar 2009 um 14:14

hmmm ... ich weiss ja nicht ....

ich habe letztes jahr meinen schein gemacht ... die pflichtstunden (außer alle AB std) wurden auch als solche genutzt .. sprich überlandfahren war nun mal überlandfahren

die übungsstunden waren prüfungsvorbereitend ... also hin-und rückfahrt zum platz den wir hatten ... und dann eben die grundfahrübungen probieren bis es 100 % sitzt ...

somit hatte ich im grunde auch nur nen paar übungsstunden dazu ... nen hunni hin oder her ... das war mir i.G. egal ...

natürlich schaut heut jeder aufs geld ... aber ich möchte für die leistung die ich bezahle auch qualität haben ... und keine massenabfertigung ....

und genauso wie´s der Mike hier beschrieben hat, hat´s auch mein FL gehalten ... und das gerade weil er über 40 jahre berufserfahrung hat ...

wenn eine fahrschule am abgrund steht und deswegen wirtschaftlich nicht vertretbare günstige stunden anbietet ... dann sollte man sich eher fragen wieso die schule den bach runter ist ..

Zitat:

Original geschrieben von Opel_GTC

Man kann auch in den Überlandsfahrten einiges an Fahrerfahrung sammeln, da muss ich nicht 6 Stunden als offizielle Übungsstunde durch die Gegend eiern.

Sorry GTC, Du hast wahrscheinlich das Grundanliegen der kritischen Kommentare nicht realisiert-die Übungsstunden sind dafür da, den Umgang mit dem Motorrad zu erlernen, auch mal eine etwas andere Situation zu üben. Und zwar unabhängig von anderen Verkehrsteilnehmern/Verkehrssituationen. Du kannst und wirst meistens Glück haben und nicht in verzwickte Situationen während der Überlandfahrten geraten, auch weil der Fahrlehrer noch mitdenkt und Dich lenkt (auch wenn ich mir bei Deinem Ausbilder da nicht so ganz sicher bin:confused:) aber es kann halt auch mal was Unvorhergesehenes geschehen. Und da wär es schön, Du hast VORHER mal Vollbremsung oder Ausweichen geübt, was Du ja wohl sonst auf den Fahrten nicht tust.

DAS Geld sollte eigentlich drin sein, Du lernst ja auch erst die Schwimmbewegung, ehe Du vom 5-M-Brett springst

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