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Kosten Führerschein Klasse A

Themenstarteram 23. Oktober 2005 um 14:39

Hallo zusammen,

überlege mir seit langen ob ich meinen Motrorradführerschein machen soll. Hatte ihn damals paralell zum Autoführerschein angefangen, jedoch ging mir nach der bestanden PKW Prüfung die Kohle aus.

Was kostet der Motorradschein so im Schnitt? Auf was muß ich achten??

Danke für eure Antworten

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Patrick08

Ich habe mal bei meiner Fahrschule nachgefragt, und der Fahrlehrer meinte, das man höchstens 1000€ bezahlen sollte aber auf keinen Fall mehr. Alles andere ist Wucher.

Die Auflistung ist hier:

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Grundgebühr =210€

12*40€ (alle Pflichtstunden (12))

Theorie = 30€

Praxis = 120€

Antrag (Ämter und so....) = 60€

TÜV Theorie = 11€

____________________________________

Alles zusammen kostet = 911€

Sorry aber der fahrlehrer ist einfach nur dumm und handelt in dem fall voll gegen die fahrschülerausbildungsordung.

Wer als fahrlehrer seine arbeit richtig macht und auf nummer sicher geht macht nicht nur die 12 "pflichtstunden" (was auch verboten ist), sondern mindesten noch 10 und mehr übungsstunden.

Wenn jemand 0 erfahrung hat kann ich mit demjenigen in der ersten fahrstunde nicht sofort eine überland oder gar autobahnfahrt machen, das geht nicht, da diese fahrten einen komplett anderen inhalt haben wie die übungsstunden.

Die ersten stunden sind ein rumgeeiere und haben mit motorradfahren nichts zu tuen, ich kann also nicht von einem anfänger verlangen in der ersten stunde mit 100km/h auf der landstraße zu fahren da man den schüler erstmal langsam an die neue sache in dem fall das motorradfahren ranführen sollte, somit fangen die ersten stunden zumindest bei mir mit ner 125er an, auch wenn derjenige 40 jahre alt ist, A direkt macht und sagt er sei schon mal motorrad gefahren, ich schaue mir das immer erst mal selber an und bilde mir dann eine meinung.

Ein kleines bisschen anderes sieht es aus wenn jemand z.B. vom A1 schein auf den A beschräkt erweitert, natürlich mache ich auch hier mindestens 6 übungsstunden für seine und meine sicherheit, wobei immer der fahrlehrer entscheiden sollte wieviele übungsstunden man macht denn irgendwie muß man den leuten ja auch die grundfahraufgaben beibringen bzw. braucht man auch eine zeit um sich auf das motorrad einzugewöhnen und macht dann die sonderfahrten so wie es vom gesetztgeber her vorgsehen ist.

Ich gehe nämlich da schon auf nummer sicher da ich für den fahrschüler verantwortlich bin und keinen bock habe ein paar jahre für ihn in den knast zu gehen oder meine bude zu zumachen weil er sich gleich in der stunde was ernsthaftes getan hat oder gar ums leben kam.

Von daher finde ich die aussage das alles über 1000 euro für den A schein wuche ist einfach nur unverantwortlich, wenn der kollege es so gerne hat dann soll er es machen, ich tue mir das nicht an.

Gerade letztes jahr hatte ich auch jemand der 0 erfahrung hatte, er hat für den A direkt schein 1500 euro bezahlt, ich war damit gleich zwei mal auf der sicheren seite.

Zum einen hat er genügend übungststunden gehabt um sicher das motorrad zu fahren (er hat die prüfung auch gleich beim ersten mal bestanden) und zum anderen sind es geschäftlich gesehen meine einnahmen.

Wer also 0 erfahrungen hat sollte immer für den A schein minimum 1000 euro einrechnen, alles andere kann gut gehen muß aber nicht.

Gruss

Maik

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Wenn ich die Kosten ohne die "freiwilligen" Stunden zusammenzähle komme ich auch auf 958€. Aber da ich keinerlei Zweirad-Erfahrungen habe, muss ich wohl auch paar Extra Stunden machen.

Zitat:

Original geschrieben von Patrick08

Ich habe mal bei meiner Fahrschule nachgefragt, und der Fahrlehrer meinte, das man höchstens 1000€ bezahlen sollte aber auf keinen Fall mehr. Alles andere ist Wucher.

Die Auflistung ist hier:

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Grundgebühr =210€

12*40€ (alle Pflichtstunden (12))

Theorie = 30€

Praxis = 120€

Antrag (Ämter und so....) = 60€

TÜV Theorie = 11€

____________________________________

Alles zusammen kostet = 911€

Sorry aber der fahrlehrer ist einfach nur dumm und handelt in dem fall voll gegen die fahrschülerausbildungsordung.

Wer als fahrlehrer seine arbeit richtig macht und auf nummer sicher geht macht nicht nur die 12 "pflichtstunden" (was auch verboten ist), sondern mindesten noch 10 und mehr übungsstunden.

Wenn jemand 0 erfahrung hat kann ich mit demjenigen in der ersten fahrstunde nicht sofort eine überland oder gar autobahnfahrt machen, das geht nicht, da diese fahrten einen komplett anderen inhalt haben wie die übungsstunden.

Die ersten stunden sind ein rumgeeiere und haben mit motorradfahren nichts zu tuen, ich kann also nicht von einem anfänger verlangen in der ersten stunde mit 100km/h auf der landstraße zu fahren da man den schüler erstmal langsam an die neue sache in dem fall das motorradfahren ranführen sollte, somit fangen die ersten stunden zumindest bei mir mit ner 125er an, auch wenn derjenige 40 jahre alt ist, A direkt macht und sagt er sei schon mal motorrad gefahren, ich schaue mir das immer erst mal selber an und bilde mir dann eine meinung.

Ein kleines bisschen anderes sieht es aus wenn jemand z.B. vom A1 schein auf den A beschräkt erweitert, natürlich mache ich auch hier mindestens 6 übungsstunden für seine und meine sicherheit, wobei immer der fahrlehrer entscheiden sollte wieviele übungsstunden man macht denn irgendwie muß man den leuten ja auch die grundfahraufgaben beibringen bzw. braucht man auch eine zeit um sich auf das motorrad einzugewöhnen und macht dann die sonderfahrten so wie es vom gesetztgeber her vorgsehen ist.

Ich gehe nämlich da schon auf nummer sicher da ich für den fahrschüler verantwortlich bin und keinen bock habe ein paar jahre für ihn in den knast zu gehen oder meine bude zu zumachen weil er sich gleich in der stunde was ernsthaftes getan hat oder gar ums leben kam.

Von daher finde ich die aussage das alles über 1000 euro für den A schein wuche ist einfach nur unverantwortlich, wenn der kollege es so gerne hat dann soll er es machen, ich tue mir das nicht an.

Gerade letztes jahr hatte ich auch jemand der 0 erfahrung hatte, er hat für den A direkt schein 1500 euro bezahlt, ich war damit gleich zwei mal auf der sicheren seite.

Zum einen hat er genügend übungststunden gehabt um sicher das motorrad zu fahren (er hat die prüfung auch gleich beim ersten mal bestanden) und zum anderen sind es geschäftlich gesehen meine einnahmen.

Wer also 0 erfahrungen hat sollte immer für den A schein minimum 1000 euro einrechnen, alles andere kann gut gehen muß aber nicht.

Gruss

Maik

Hier würde ich mich meinem Vorredner bedenkenlos anschliessen!!!

Ich selbst:

Im Herbst A offen gemacht -> ohne Vorkenntnisse

Endsumme ca. 1700.- Euros...

(Ok -> 2x Theoriprüfung... :mad: )

 

 

 

Hmmm....dann frage ich ob die oft genannten 700-900€ hier Hirngespinnste sind!?

Oder machen die die im tiefsten Hinterland?

Würde mich das selbe auch fragen, denn ich dachte dass die Übungen bei den 12ST. dabei seien, anscheinend doch nicht...:confused::D

Übungsstunden sind wie der Name sagt Übungsstunden und werden u.U. in verkehrruhigen (Industie-) Gebieten abgehalten um den Umgang und die Reaktionen des Mopeds zu erlernen und entsprechend zu reagieren.

 

Pflichtstunden (Sonderfahrten) muß man extra ableisten, diese sind auch i.d. R. etwas teurer.

Nur mit den Pflichtstunden kann man hinkommen wenn man zuvor schon gute Zweirad-Erfahrung besitzt.

 

Ich glaube kaum dass ich in den ersten 5 Fahrstunden in der Lage gewesen wäre auf der (Pflicht-) Autobahnfahrt die Kiste zu beherrschen (ganz zu schweigen von eventuellen Gefahrensituationen)...

 

am 26. Januar 2009 um 16:54

Was ist denn, wenn ich vor ca. einem halben jahr meinen Autoführerschein gemacht habe? Muss ich dann auch nochmal alle Theoriestunden machen? Das wäre doch echt unnötig.

Zitat:

Original geschrieben von Sidious14

Was ist denn, wenn ich vor ca. einem halben jahr meinen Autoführerschein gemacht habe? Muss ich dann auch nochmal alle Theoriestunden machen? Das wäre doch echt unnötig.

Bei Erweiterung braucht man generell weniger, unabhängig davon, wann der vorherige FS gemacht wurde. Waren glaub ich nur 6 allgemeine Stunden + 4 Spezielle statt 12+4. Koscht aber trotzdem das Gleiche.

Zitat:

Original geschrieben von Maik380

Wer als fahrlehrer seine arbeit richtig macht und auf nummer sicher geht macht nicht nur die 12 "pflichtstunden" (was auch verboten ist), sondern mindesten noch 10 und mehr übungsstunden.

[...]

Ein kleines bisschen anderes sieht es aus wenn jemand z.B. vom A1 schein auf den A beschräkt erweitert, natürlich mache ich auch hier mindestens 6 übungsstunden für seine und meine sicherheit, wobei immer der fahrlehrer entscheiden sollte wieviele übungsstunden man macht denn irgendwie muß man den leuten ja auch die grundfahraufgaben beibringen bzw. braucht man auch eine zeit um sich auf das motorrad einzugewöhnen und macht dann die sonderfahrten so wie es vom gesetztgeber her vorgsehen ist.

10 Übungsstunden? Ich hatte zB nur M, dennoch konnte ich quasi perfekt Motorrad fahren (wieso ist egal). Ich hatte genau 3 Übungsstunden, eine im Vorfeld, dann die 12 Pflichtstunden, und zu guter letzt zwei Stunden in denen wir die Prüfungsaufgaben durchgegangen sind. Jede weitere Stunde wäre reine Geldverbrennung gewesen.

Wenn jemand sogar noch A1 hat kann man doch direkt nach einer Übungsstunde mit den Pflichstunden beginnen, schließlich kann der Schüler bereits fahren. Einzigster Unterschied: Größere Maschine. Am Ende übt man halt noch die Prüfungsaufgaben, und dann ist das doch völlig in Ordnung.

 

Bezahlt hab ich übrigens knapp 700€. Für die Klasse B, welche ich ein Jahr zuvor abgelegt habe, musste ich 1000€ abdrücken (19 Fahrstunden).

Zitat:

Original geschrieben von Sidious14

Was ist denn, wenn ich vor ca. einem halben jahr meinen Autoführerschein gemacht habe? Muss ich dann auch nochmal alle Theoriestunden machen? Das wäre doch echt unnötig.

Theoriestunden haben eine Gültigkeit von einem Jahr. Solltest du innerhalb eines Jahres die Klasse A nachholen musst du nur noch die vier spezifischen Stunden besuchen. Danach darfst du deine theoretische Prüfung ableisten!

Meine Güte das ist ja teuer ohne Ende, kein Wunder, dass es offenbar weniger Fahrschüler sind als früher.

Dabei verbraucht ein Motorrad weniger als ein Auto, hier sollte das Konjunkturpaket auch mal ansetzen.

 

Nun mal im Ernst:

Ich möchte die Kosten für den Motorradführerschein gering halten, hilft es wenn ich vorher Rollererfahrung sammle, oder bringt das soviel wie Fahrradfahren?

Zitat:

Original geschrieben von Opel_GTC

Wenn jemand sogar noch A1 hat kann man doch direkt nach einer Übungsstunde mit den Pflichstunden beginnen...

Eben nicht!

Das wird jetzt alles sehr spezifisch was ich hier beschreibe, damit hat ein fahrschüler eigendlich nichts zu tuen, das ist fahrlehersache, ich erkläre es aber trotzdem.

Laut fahrschülerausbildungsordnung sollte sich jeder fahrlehrer gerade bei den motorradklassen an den sogenannten curicularen leitfaden halten dieser besagt das jeder fahrschüler die stufenausbildung durchlaufen muß bevor mit den sonderfahrten begonnen werden kann, diese ganze sache sollte dann vom fahrlehrer zusammen mit dem fahrschüler in eine ausbildungsdiagrammkarte übernommen werden um einen nachweis über den ausbildungsstand zu haben.

Stufenausbildung heißt man fängt in der grundstufe an wo einem das motorrad erklärt wird, welcher hebel wo sitzt, was für was ist.

Weiter geht es in die aufbaustufe wo das wissen der grundstufe dann voraussetzung ist bzw. es dann weiter geht z.B. auf dem platz das motorrad anzufahren, anzuhalten, die grundfahraufgaben werden gezeigt, fahren auf straßen mit wenig verkehr u.s.w.

Die nächste stufe währe die leistungsstufe dabei fährt der fahrschüler die grundfahraufgaben zum großen teil selbstständig, der fahrlehrer verbessert falls nochwas zu verbessern ist, es geht in die stadt auch das fahren außerhalb (kurvenfahren u.s.w.) wird genau unter die lupe genommen und notfalls noch verbessert.

Wieviele stunden nun zwischen den stufen liegen entscheidet der fahrleher bzw. liegt das auch zum großen teil am fahrschüler selber wie er mit der materie motorrad zurecht kommt.

Erst wenn das passt sollte man mit den sonderfahrten beginnen und dann ist auch fahrlehrer auf der sicheren seite ohne gleich seine fahrschule oder im schlimmsten fall die freiheit zu verlieren.

Ich kenne einige kollegen die das alles auf die leichte schulter nehmen und ich kenne auch einen kollegen der nach nur einer übungsstunde mit dem schüler auf die autobahn gefahren ist, mit tötlichem ausgang für den fahrschüler, dieser kollege hat jetzt einen anderen job weil er beim richter nicht zu 100% den ausbildungsverlauf nachweisen konnte und auch die eltern gegen ihn vorgegangen sind.

Es kann auch alles gut gehen bei der ausbildung wenn man es nicht so macht wie ich es beschrieben habe aber wie lange?

Zitat:

Original geschrieben von jameshammett

Dabei verbraucht ein Motorrad weniger als ein Auto

Das ist ja richtig, nur leider geht das so nicht auf du hast einige punkte in deiner kalkulation vergessen.

Bei der motorradausbildung müssen immer 2 fahrzeuge bezahlt werden, das motorrad des schülers und das fahrzeug des fahrlehrers, somit fallen immer die doppelten kosten für den fahrlehrer an (steuern, versicherung, verschleiß, sprit, lohn.....)

Zitat:

Original geschrieben von jameshammett

Ich möchte die Kosten für den Motorradführerschein gering halten, hilft es wenn ich vorher Rollererfahrung sammle, oder bringt das soviel wie Fahrradfahren?

Der roller ist mit sicherheit ein automatikroller, du mußt aber mit einem schaltmotorrad zurecht kommen, merkst du den unterschied?

Wenn du schon vorab erfahrung sammeln willst um die kosten gering zu halten würde ich an deiner stelle mit einem schaltmopped üben, die gibt es ja auch in 1000 varianten, das kommt aber dem richtigen motorradfahren schon mal etwas näher.

Gruss

Maik

am 27. Januar 2009 um 11:52

nur mal so nebenbei 1979 hat meiner: Auto plus Motorrad zusammen 52,00 Ostmark DDR gekostet. Und der Bootsschein (Küstengewässer) 23,00 Ostmark.

wenn ich da mal rechne. 52,00 Ostmark : Umtauschkurs zur DM 10,50

Ich finde es heute einfach zu teuer.

Du kannst aber 1979 nicht mit 2009 vergleichen und schon gar nicht die DDR zeiten im gegenzug zu der jetztigen zeit.

Gruss

Maik

am 27. Januar 2009 um 13:30

Ich kann mich den anderen nur anschliessen. Wenn man wenig oder keine Ehrfahrun im Umgang mit Motorrädern hat, dann kann man garnicht mit den Pflichstunden anfangen!! Punkt komma aus.

Ich hab im letzten Jahr meinen Schein gemacht und am anfang klappte eigentlich ganix. Man muss zig Sachen erstmal üben und lernen. Das es Fahrlehrer gibt die ein dann sofort auf ne Landstrasse oder gar Autobahn schicken ist nicht nur unverandwortlich sondern auch fahrlässig. Das man die Kosten gering halten möchte ist ja schön und gut, aber man sollte auch ein wenig an seine eigene Sicherheit denken. Selbst wenn man die Prüfung irgenwie packt, hat man nix davon, wenn man später von der Strasse gekrazt wird nur weil man an der Ausbildung sparen wollte und man einen Idioten von Fahrleherer hatte der das mitmacht.

Im nachhinein ist es für mich schon OK mehr Stunden gemacht zu haben.

In dem Zusammenhang:

Wenn man keine Erfahrung vorher gemacht hat, sind Kosten von 1000€ oder wenige einfach nich zu schaffen. Auf jeden Fall in ner Stadt. Ich wohn in Dortmund und die ausgesuchte Fahrschule, lag Kostentechnich im MIttelfeld, trotzdem bin ich weit drüber. Gut ich hab auch sehr viele Stunden gehabt(möcht garnich genau sagen wie viel, wär schon eher peinlich), hab aber auch direkt bestanden. Die Leute bei der FS sind sehr auf Fahrsicherheit und Können bedacht und hat auch nen guten Ruf. Aber wie Maik schon schrieb ist dat ne Sache die selbstverständlich sein sollte.

Gruß

Mr. Hoernchen

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