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Korruptionsskandal bei VW

Themenstarteram 2. Januar 2009 um 11:20

Anläßlich des in der Presse (Braunschweiger Zeitung und kfz Online) behandelten Korruptionsskandals bei der Volkswagen Financial Services empfehle ich allen Forumsmitgliedern, ihre Gebrauchtwagenabrechnungen bzw die Abrechnung eventueller Leasing- oder Kreditverträge mit VW auf den Prüfstand zu stellen. Mehr dazu hier:

http://schulden.suite101.de/.../...ungen_bei_der_vw_financial_services

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 2. Januar 2009 um 11:20

Anläßlich des in der Presse (Braunschweiger Zeitung und kfz Online) behandelten Korruptionsskandals bei der Volkswagen Financial Services empfehle ich allen Forumsmitgliedern, ihre Gebrauchtwagenabrechnungen bzw die Abrechnung eventueller Leasing- oder Kreditverträge mit VW auf den Prüfstand zu stellen. Mehr dazu hier:

http://schulden.suite101.de/.../...ungen_bei_der_vw_financial_services

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...ist schon eine üble Geschichte..... was könnte VW jetzt überhaupt machen , um die "Gerechtigkeit" siegen zu lassen ?

dsu

Also ich begreif das jetzt momentan gerade nicht (ich glaub ich steh auf dem Schlauch...). Ich zahle brav meine Leasingraten und nach Beendigung der Vertragslaufzeit stelle ich doch meinen Phaeton beim Händler auf den Hof und damit basta (die normale Übergabekontrolle natürlich ausgeschlossen). Wenn es so wäre, daß ich als normaler Leasingnehmer im Falle eines zukünftigen Phaetonverkaufes, der deutlich unter dem Wert sein sollte (und natürlich auch sein wird) nochmal zahlen müßte, dann müßte ja wohl jeder Teilnehmer des Sonderleasingprogrammes zur Kasse gebeten werden...

Ich kann mir nicht vorstellen, daß hier Nachforderungen kommen. Oder bin ich tatsächlich zu blauäugig?!?

Themenstarteram 2. Januar 2009 um 19:04

Nein, Smiddi, Du gehst nur von falschen Voraussetzungen aus. Meine Ausführungen beziehen sich eher auf die Fahrzeuge aus notleidend gewordenen Krediten oder Leasingverträgen. Zahlt ein Leasing- oder Kreditnehmer nicht und das Fahrzeug wird eingezogen, dann übernimmt die kreditgebende Gesellschaft die Vermarktung. In Eigenregie. Und wenn dann jemand korrupt ist und die Autos unter Wert vermarktet, zahlt der Kunde nach. Und das sind sicher viel mehr Fälle, als man sich denkt.

Wie gesagt: Mein Dienstwagen war von meiner Arbeitgeberin geleast. Diese konnte die Raten nicht zahlen. Ich wollte den Wagen für 55.000 Euro kaufen, aber die Leasing verkaufte ihn für 31.000 Euro an Auto Ortner, weil er urplötzlich "Teil eines Paketes" geworden war, dass an Auto Ortner verkauft worden sei. Ein Paket, zu dem auch zwei Touareg gehörten, mit denen weder meine Arbeitgeberin noch ich etwas zu tun gehabt haben. Meine Arbeitgeberin bekam danach noch eine horrende Abrechnung für den Phaeton.

Und wenn Du Dir vorstellst, das trifft eine Normalverdienerfamilie, die sich ihren Golf nicht mehr leisten kann und dann - weil korrupte Leute ihre eigenen Interessen vertreten - hohe Nachzahlungen aufgebrummt bekommt, ist das schon traurig. Auto Ortner verdiente gutes Geld, weil sie zu Lasten in Not geratener Dritter durch Korruption toll günstige Autos bekommen haben! Im Grunde müßte alle Verträge über Autos, die an Gemballa und Ortner gegangen sind, überprüft werden. Sind die Autos dann - wie im Falle "meines" Phaeton - zu billig abgegeben worden, muß man den Kunden Nachzahlungen erlassen bzw zurückerstatten.

Moin,

diese Praktik ist, sofern der Beweis sauber geführt werden kann, skandalös und kriminell :eek:!

Grüße aus Hamburg

Björn

Ja das ist skandalös... aber leider die Regel.

Ich wollte mal einen 530d eines guten Bekannten der auch die Leasingraten nicht zahlen konnte rauskaufen. Auch hier führte kein Weg ran. Ich hätte den Wagen zum Preis des offenen Restwertes übernommen. Der Bekannte wäre die Schulden los und hätte sein Auto wieder (Ich schuldete Ihm noch mehr als einen Gefallen) und die Leasing wäre ohne Probs raus... Na ja der Wagen ist dann zu einem Autohaus das bekant für besonders günstige Gebrauchte der Oberklasse ist ;-)

Gruß

Ich denke, in den überwiegenden Fällen ist es (bei kaputt gegangenen Leasing- oder Finanzierungsgeschäften) gängige Praxis, in der beschriebenen Art vorzugehen. Die Käufer für Fahrzeuge aus solchen Geschäften stehen Schlange. Alle verdienen gut daran, wenn denn beim Leasing- oder Kreditnehmer noch etwas zu holen ist. Wenn nicht, muss die Bank abschreiben.

Als Händler, Vermittler oder (mit Einschränkungen) dem Käufer kann einem doch gar nichts Besseres passieren als so ein Fall. Hier wurden und werden (zu Lasten der Banken und Kreditnehmer) noch gute Geschäfte gemacht im KFZ-Gewerbe.

Gruß

schnoretti

Zitat:

Original geschrieben von miixx

Ja das ist skandalös... aber leider die Regel.

Ich wollte mal einen 530d eines guten Bekannten der auch die Leasingraten nicht zahlen konnte rauskaufen. Auch hier führte kein Weg ran. Ich hätte den Wagen zum Preis des offenen Restwertes übernommen. Der Bekannte wäre die Schulden los und hätte sein Auto wieder (Ich schuldete Ihm noch mehr als einen Gefallen) und die Leasing wäre ohne Probs raus... Na ja der Wagen ist dann zu einem Autohaus das bekant für besonders günstige Gebrauchte der Oberklasse ist ;-)

Gruß

Sobald Deinem Bekannten ein finanzieller Nachteil entsteht, sollte er einen Anwalt aufsuchen. Die Leasing ist verpflichtet, den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Dazu gehört einfach ein wenig Sturheit und Durchhaltvermögen. Den Richter möchte ich kennenlernen, der hier den Geschädigten bestraft.

peso

Zitat:

Original geschrieben von Chatchamp

Nein, Smiddi, Du gehst nur von falschen Voraussetzungen aus. Meine Ausführungen beziehen sich eher auf die Fahrzeuge aus notleidend gewordenen Krediten oder Leasingverträgen. Zahlt ein Leasing- oder Kreditnehmer nicht und das Fahrzeug wird eingezogen, dann übernimmt die kreditgebende Gesellschaft die Vermarktung. In Eigenregie. Und wenn dann jemand korrupt ist und die Autos unter Wert vermarktet, zahlt der Kunde nach. Und das sind sicher viel mehr Fälle, als man sich denkt.

Wie gesagt: Mein Dienstwagen war von meiner Arbeitgeberin geleast. Diese konnte die Raten nicht zahlen. Ich wollte den Wagen für 55.000 Euro kaufen, aber die Leasing verkaufte ihn für 31.000 Euro an Auto Ortner, weil er urplötzlich "Teil eines Paketes" geworden war, dass an Auto Ortner verkauft worden sei. Ein Paket, zu dem auch zwei Touareg gehörten, mit denen weder meine Arbeitgeberin noch ich etwas zu tun gehabt haben. Meine Arbeitgeberin bekam danach noch eine horrende Abrechnung für den Phaeton.

Und wenn Du Dir vorstellst, das trifft eine Normalverdienerfamilie, die sich ihren Golf nicht mehr leisten kann und dann - weil korrupte Leute ihre eigenen Interessen vertreten - hohe Nachzahlungen aufgebrummt bekommt, ist das schon traurig. Auto Ortner verdiente gutes Geld, weil sie zu Lasten in Not geratener Dritter durch Korruption toll günstige Autos bekommen haben! Im Grunde müßte alle Verträge über Autos, die an Gemballa und Ortner gegangen sind, überprüft werden. Sind die Autos dann - wie im Falle "meines" Phaeton - zu billig abgegeben worden, muß man den Kunden Nachzahlungen erlassen bzw zurückerstatten.

Danke für die Info. Ist echt korrupt...

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