Könnt ihr auf auto verzichten und arbeitsweg mit öpnv erledigen?

Aufgrund der hohen Kosten für sprit bei uns aktuell Benzin 2,25 Diesel 2,40 lpg 1,02
Grade wer außerhalb einer großen Stadt lebt hat oft unzureichend öpnv oder radwege und das in Deutschland 2022

207 Antworten

Fahrzeit PKW ~25 Minuten
ÖPNV 55 Minuten (reine Fahrzeit, ca 10 Minuten Wartezeit beim umsteigen) plus ca 15 Minuten Fußweg.

Könnte, könnte Fahrradkette 😉

Also nein, danke.

Ganz klar: Nein, ein Bus fährt nur ausserhalb meiner Kernarbeitszeiten und auch nur 3x am Tag

Nein, keine Chance, zumindest nicht ohne eine einfach wegzeit von 3h dank ÖPNV in Kauf zu nehmen

An sich schon, nur wenn ich sehr früh anfangen oder spät aufhöre (Schichtdienst), wird es schwer. Deswegen fahre ich eigentlich immer mit Auto

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Könnte ich vermutlich, will ich aber auch nicht. Dafür sind Bus und Bahn einfach viel zu unpünktlich. Dann muss man mal auf einen Bus warten, dann verpasst man den Anschluss usw. Darauf kann ich verzichten

Ganz klar nein! Mit dem Auto ca. 15min. Arbeitsweg und mit dem Bus 1,5h Fahrzeit und dann eine halbe Stunde zu früh + Bus fährt nur Werktags (6-20h). Da ich in einer Klinik arbeite, also 24/7 ist das sowieso ausgeschlossen (ländliche Region)

Nö niemals könnt ich darauf verzichten vorallem hasse ich überfüllte övpn da wirste doch nur krank

Nein !

Keine ÖPNV Infrastruktur vorhanden.

Zitat:

@TWG1980 schrieb am 18. Juli 2022 um 10:44:14 Uhr:


Es ging noch nie darum das alle komplett auf das Auto verzichten sollen. Nur da wo es geht. Das wird in den Diskussionen aber gerne anders dargestellt.

In der Tat, da ist tatsächlich noch ne Menge Luft nach oben! 😎

Ich habe drei Beispiele:

Beispiel1: Pendeln von Schonungen (Schweinfurt) nach Sailauf ( Aschaffenburg)
Die Autobahnauffahrt ist nur 2 min von meinem Zuhause weg, Auf die Bahn richtung Schweinfurt, Würzburg und dort auf die A3 Richtung Frankfurt. Und die Strecke ist immer vollkatastrophe. Wenn man nicht spätestens um 6:30 losfährt hat man eigentlich immer Stau gehabt oder viel Verkehr.
Fahrueiten immer nur einfach:
Fahrzeit Frei: 65min
Fahrzeit Zähl: 80min
Fahrzeit Stau: 95min weil Landstraße
Fahrzeit Zug: 180min plus Fahrzeit zum Bahnhof und laufen zum Büro.
#
Beispiel2: Schonungen nach Schweinfurt
Wie gesagt in 2 min auf der Autobahn, 3min Autobahn nach Schweinfurt, zweite Abfahrt, Ampel rechts, ein Kreisverkehr und schon bin ich da. Fahrzeit in der Regel 7-8 min, parken, ins Büro laufen, Also von der Haustür bis Rechner hochfahren 15min.
Bus muss durch die Stadt, am Busbahnhof anhalten, umsteigen und dann alle möglichen Haltestellen natürlich mitnehmen, 55min.

Beispiel3: Schonungen nach Sylbach (Haßfurt)
Fahrzeit 17 min ins Büro mit dem Auto
Zug und Bus gab es damals nicht

Unabhängig von der miserablen Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel, dem Hin und Zurück (min. jeweils 4x/Tag), dem teilweise signifikant höheren Zeitaufwand, der fehlenden Flexibilität (evtl. noch einen Einkauf, Besuch, anderweitige Erledigungen etc.), dem ausgesetzten Wetter und der äußerst ärgerlichen Zuverlässigkeit (Zugausfälle, Verspätungen) ist die Sicherheitsfrage für viele Bürger immer relevanter.

Der ZOB (zzgl. dortiger Einkaufspassagen), der Bahnhof, der Weg dorthin, die Busse und Züge selbst oder auch abgelegene Haltestellen sind mittlerweile nicht mehr ohne Bedenken frequentierbar. Dies nicht nur zu den Stoßzeiten, sondern v.a. in den frühen und späten Randzeiten.

Viele Freunde und Bekannte lassen es strikt auch nicht mehr zu, dass ihre Kinder (Jungs wie Mädels) auch in der Freizeit (v.a. abends) alleine unterwegs sind, selbst im Jugendalter. Stattdessen werden sie für jeden Killefitz gefahren, was nicht nur einen Aufwand, sondern eben auch unnötige Emissionen verursacht. Im Grunde sehr schlimm für diese Generation, die ein großes Stück Freiheit und den Aufbau von Verantwortung und Selbständigkeit damit einbüßt.

Und nein, dass ist keine unfundierte Polemik - als Kriminologe (im Arbeitskreis von Polizei - StA - Gericht - Vollzug - Gemeinde/Stadt) weiß ich sehr genau, welche Deliktarten (quantitativ und qualitativ), -Orte und - Personen/Gruppen welchen Anteil haben. Ebenso habe ich etliche Bekannte, die als Busfahrer, in der dortigen Verwaltung oder als Zugführer tätig sind, Tenor identisch. In der Summe ein (leider) nicht irrelevanter Aspekt.

Zitat:

@CavaSan schrieb am 1. Februar 2025 um 11:21:03 Uhr:

Zitat:

Unabhängig von der miserablen Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel, dem Hin und Zurück (jeweils 4x/Tag), dem ausgesetzten Wetter und der äußerst ärgerlichen Zuverlässigkeit (Zugausfälle, Verspätungen) ist die Sicherheitsfrage für viele Bürger immer mehr in den Vordergrund gerückt. Der ZOB, der Bahnhof, der Weg dorthin, die Busse und Züge selbst oder auch abgelegene Haltestellen sind mittlerweile nicht mehr ohne Bedenken frequentierbar. Dies nicht nur zu den Stoßzeiten, sondern v.a. in den frühen und späten Randzeiten. Viele Freunde und Bekannte lassen es strikt auch nicht mehr zu, dass ihre Kinder (Jungs wie Mädels) alleine unterwegs sind, selbst im Jugendalter. Stattdessen werden sie für jeden Killefitz gefahren, was nicht nur einen Aufwand, sondern eben auch unnötige Emissionen verursacht. Im Grunde sehr schlimm für diese Generation, die ein großes Stück Freiheit und den Aufbau von Verantwortung und Selbständigkeit damit einbüßt. Und nein, dass ist keine unfundierte Polemik - als Kriminologe (im Arbeitskreis von Polizei - StA - Gericht - Vollzug - Gemeinde/Stadt) weiß ich sehr genau, wovon ich spreche und welche Deliktarten (quantitativ und qualitativ), -Orte und - Personen welchen Anteil haben. Ebenso habe ich etliche Bekannte, die als Busfahrer, in der dortigen Verwaltung oder als Zugführer tätig sind, Tenor identisch.

Volle Zustimmung! Sehr gut zusammengefasst. Habe ebenfalls einen Verwaltungsjob im ÖPNV und kann bestätigen, dass nichtmal die Busfahrer selbst noch Busfahren wollen in ihrer Freizeit. Das Auto ist aktuell nicht durch ÖPNV oder das Lastenfahrrad abzulösen. Dankeschön!

Warum zitierst du unnötigerweise einen Beitrag,
wenn du unmittelbar darauf antwortest? 😰

Mein Arbeitsweg wäre laut aktuellem ÖPNV-Navigator mindestens eine knappe Stunde bis eineinhalb für circa 27€ aufwärts, Da sind dann in Summe 17 Minuten Fußweg 17 Minuten Fußweg dabei. Nach Ermäßigten Tarifen wie Jahreskarte habe ich nicht gesucht.

Mit dem Auto schaffe ich das in 22 Minuten.

Wäre also defacto ein jährlicher Zeitverlust von locker zehn Tagen, 😰 sowas macht man nur, wenn man reisen unterhaltsam findet; nach dem Motto der Weg ist das Ziel, solche Leute soll es ja auch geben.

Einen alternativen Lösungsansatz finde ich bei den vielen Antworten leider nicht - Fahrgemeinschaften… Beispiel: ich wohne in B kurz vor dem Stadtrand Süd. In meinem direkten Kiez wohnen weitere 6 Kollegen. Traurige Wahrheit - morgens und abends treffen wir uns meist an irgendwelchen Ampeln und Kreuzungen, weil jeder individuell zur Arbeit fährt…. Warum? Dienstwagen… Tankkarte… individuelle Termine etc. -das schlimmste daran- zwei der Kollegen fahren 7sitzige VW-Busse….

Und wenn ich mich umschauen sitzen in den allermeisten Kisten grade aus dem Berliner Speckgürtel ein Pendler alleine….

Vorschlag: Alleinfahrten dürften nicht mehr von der Pendlerpauschale gecovert werden!!!

Als Resultat halbiert dich das Verkehrsaufkommen… theoretisch 😉

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