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KFZ-Reparaturleistung eines Fachbetriebes bewerten

Opel Vectra C
Themenstarteram 27. Februar 2020 um 23:06

Hallo Motortalker,

nach längerer Suche habe ich mir einen bestimmten Gebrauchtwagen gekauft. Er wurde als scheckheftgepflegt, ohne Mängel und mit neuem TÜV angeboten. Es hat sich herausgestellt, dass der Zustand des Autos einem motortechnischem Totalschaden gleich kam. Mittels vorgetäuschte Reparaturen durch den Verkäufer, wurde die Garantiezeit überbrückt. Letztendlich habe ich die notwendige und kostspielige Reparatur dann auf eigene Kosten durchführen lassen müssen.

Gern würde ich die Verkaufsfirma öffentlich bewerten, um Andere zu warnen.

Kann mir jemand einen Hinweis zu einem wirkungsvollen Bewertungsportal geben? Würde mich über jeden Hinweis freuen. Danke im Voraus.

Tschüss,

Dauerläufe30

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10 Antworten

Da fällt mir spontan Google ein

Google nach dem Betrieb, ob du Bewertungsportale findest, Facebookseite, oder auch von Google die Bewertung, aber Achtung! der Händler kann die Portale auch sperren

Themenstarteram 28. Februar 2020 um 8:59

Hallo StephanGLA,

ja, das ist das Problem. Der Händler wird von den meisten Bewertungsportalen sogar vor der Veröffentlichung einer Bewertung gefragt, ob er damit einverstanden wäre. Und wer würde sich gern negativ bewerten lassen, wenn er wissentlich betrogen hat.

Ich brauche ein Bewertungsportal, welches nicht vorher um Erlaubnis des "Betrügers" fragt. Ich will selbstverständlich keine Beleidigungen über jemanden in die Öffentlichkeit tragen, sondern nur vor betrügerischem Handel warnen und es dem Betrüger damit in seiner Absicht schwer machen. Meine Geschichte beziehungsweise Erfahrung ist so unglaublich, dass sich dies nicht wiederholen sollte.

Wäre super, wenn jemand ein entsprechendes Portal kennen würde.

Themenstarteram 28. Februar 2020 um 9:11

Zitat:

Google nach dem Betrieb, ob du Bewertungsportale findest, Facebookseite, oder auch von Google die Bewertung, aber Achtung! der Händler kann die Portale auch sperren

Hallo StephanGLA,

 

ja, das ist das Problem. Der Händler wird von den meisten Bewertungsportalen sogar vor der Veröffentlichung einer Bewertung gefragt, ob er damit einverstanden wäre. Und wer würde sich gern negativ bewerten lassen, wenn er wissentlich betrogen hat.

 

Ich brauche ein Bewertungsportal, welches nicht vorher um Erlaubnis des "Betrügers" fragt. Ich will selbstverständlich keine Beleidigungen über jemanden in die Öffentlichkeit tragen, sondern nur vor betrügerischem Handel warnen und es dem Betrüger damit in seiner Absicht schwer machen. Meine Geschichte beziehungsweise Erfahrung ist so unglaublich, dass sich dies nicht wiederholen sollte.

 

Wäre super, wenn jemand ein entsprechendes Portal kennen würde.

Moin,

 

wenn der Händler Mitglied im BVfK ist oder als Werkstattinhaber in der Kfz Innung vertreten ist, wirkt da eine neutrale Schilderung der Situation auch manchmal Wunder. Keiner will schwarze Schafe in der Herde und die Aktion hat er mit Sicherheit nicht zum ersten Mal gebracht...

 

Gruß

Andre

Wie lange hast du das Auto schon?

Ich gehe davon aus, dass du schon Reparaturen und/oder Veränderungen durchgeführt hast?

Wie sicher bist du dir, dass du den Betrug, zur Not mithilfe eines Sachverständigen, nachweisen kannst?

Wenn du das Auto erst 6 Monate hast, ist es relativ einfach, denn dann ist der Händler in der Beweislast.

Ist es zwischen 6 Monate und 2 Jahren, obliegt dir die Beweislast.

Nach 2 Jahren wird es schwieriger, aber ich denke dass es nicht hoffnungslos ist.

Beweislast = wer muss wem nachweisen, dass bei Gefahrenübergang (Abschluss rechtsgültiger Kaufvertrag) ein verdeckter Mangel vorlag.

Wichtig ist natürlich auch, was steht im Kleingedruckten des Kaufvertrags.

Ich würde mich in einer ruhigen Stunde mal hinsetzen und alle Mängel auflisten.

Zu jedem Mangel deinen persönlichen Eindruck und wie du glaubst, dass dich der Händler hier betrogen hat.

Und damit samt Kaufvertrag mal zu einem Anwalt deines Vetrauens stiefeln. Da du vermutlich schon einiges repariert und/oder geändert hast, wird eine Rückabwicklung sehr unwahrscheinlich, aber vielleicht bekommst du einen Teil des Kaufbetrags erstattet.

Und keine Scheu e vorm Anwalt, auch wenn du nicht Rechtsschutzversichert bist. Beratungsgespräch, Meinung einholen, das kostet dich im schlimmsten Fall 50 bis 100 EUR. Und dann GANZ WICHTIG, höre auf deinen Bauch, was der Rechtsanwalt meint, denn klagen lohnt sich immer (laut deren Ansicht). Geht das ganze positiv aus, dann kannst du nämlich dem Verkäufer noch die Kostennote deines Anwaltes mit aufs Auge drücken.

Ansonsten schließe ich mich der Meinung vom tchibomann an, das ist auch ein guter Weg und schlage auf gar keinen Fall den Weg des blinden Aktionismus ein, das kann ein Eigentor werden

Themenstarteram 28. Februar 2020 um 12:46

Hallo StephanGLA,

 

tchibomann hat natürlich absolut recht. Ich bin generell kein Freund von blinden Racheaktionismus. Nicht einmal Wut spielt bei mir eine Rolle. Ich ärgere mich eher über mich selbst, dass ich solch einem Typ auf den Leim gegangen bin.

 

Was du in deiner Antwort sonst so sagst, wie Anwaltsberatung und dessen Beistand und Fristen der Beweislast, habe ich alles schon bedient. Das Auto habe ich jetzt das zweite Jahr und es hatte bis vor ca. 14 Tagen immer noch den Motorschaden.

 

Selbst einen wirklich erfolgreichen Fachanwalt für Vertragsrecht und Verkehrsrecht ist kein verhältnismäßiger Weg eingefallen, diesem Fall von arglistiger Täuschung etwas entgegenzusetzten. Für eine Klage wären zu wenige Nachweise vorhanden, um den Streitwert außer Acht zu lassen.

Dieser Fall ist so speziell, dass er für jeden Gebrauchwageninteressent von Interesse sein dürfte. Die Ausgekochtheit und Strategie des Händler sucht seinesgleichen.

 

Ich glaube eine Bewertung ganz sachlich und logisch formuliert und ohne Beleidigungen auf einem renommierten Bewertungsportal, wäre eine sehr effektive und wirkungsvolle Alternative zu einer genugtuenden Klage.

 

Ich werde mal dem Vorschlag von tchibomann nachgehen. Mal sehen welche Möglichkeiten sich dabei ergeben.

 

Trotzdem, wenn ich ehrlich bin, würde ich mir schon gern eine Möglickeit bei Google wünschen, wo jeder gleich darauf fliegen würde.

 

Na, mal sehen ....

 

Aber, erst mal vielen Dank für eure Hinweise und Gedanken.

Hi, warum hast Du die Mängel, die nicht hatten da sein dürfen auf Deine Kosten reparieren lassen? Das verstehe ich nicht. Erst dir Prüfstelle / den Prüfer damit konfrontieren, die machen ihren Laden dicht wenn der Betrug rauskommt, anschließend den Verkäufer kontaktieren und ihn vor vollendete Tatsachen stellen.

Hab's ich so gemacht als ich ein Übergangsauto brauchte, Golf 3 Cabriolet, TÜV neu 09-2018, gekauft am 29.09.2018. Meine Werkstatt, bei der ich den Wagen dann durchsehen ließ wollte mich nicht mehr vom Hof fahren lassen. Hab' den Prüfer angerufen - kurz danach rief der Verkäufer zurück, holte das Auto und hat alle angefallenen Kosten ersetzt. Es kann natürlich sein, daß er im Anschluss einen anderen "Dumnen" gefunden hat.

Das ist leider immer wieder das Problem bei den "Fähnchenverkäufern".

Du gehst ins Autohaus und holst dir einen Neuwagen, die nehmen deinen alten in Zahlung und geben den an einen solchen Händler weiter oder stellen das Auto in einer Autobörse für Gebrauchtwagenhändler ein.

Ist mir selber passiert, habe mir einen richtig tollen Vectra C mit guter Ausstattung angeschaut.

Frage: Ist das fahrzeug unfallfrei?

Antwort: So weit uns bekannt ist, ja!

So, Probefahrt gemacht, unterwegs angehalten, mal die ganzen Unterlagen im Handschuhkasten durchgeschaut und siehe da, eine Rechnung über eine Unfallreparatur und die war nicht mal so unerheblich, das Auto war auf der Richtbank.

Gesetzlich ist das leider ganz einfach, Verkäufer A verkauft das Auto an Wiederverkäufer B, sagt ihm nichts über den Unfall und damit ist die Sache durch (ok, wenn jetzt nicht gerade die Rechnungen im Handschuhkasten liegen), denn der Wiederverkäufer hat keine Kenntniss von einem Unfallschaden.

Recht haben und Recht bekommen :(

Was war denn defekt? Worin lag der mangel?

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