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KFZ- Finanzierung bewilligt, nachträglich will Händler Gehaltsnachweis, dringend!!!

Themenstarteram 3. Mai 2011 um 19:16

Hallo alle zusammen.

 

Ich habe mir gestern ein neues Auto "gekauft" für 4800 Euro. 3000 Euro habe ich angezahlt und 1800 Euro über die Santander Bank finanzieren lassen. Dazu habe ich geschummelt bei den Fragen nach Arbeitgeber, Gehalt etc. Jetzt bitte keine Vorträge, ich weiß, das ist falsch, Betrug etc.! Ich habe mehrere kleine Jobs, nur die würden ja nicht akzeptiert werden. Ich habe mir vor 2 Jahren bei der gleichen Bank schonmal einen Roller komplett finanzieren lassen, da habe ich es genauso gemacht, immer alles gezahlt, alles toll. Ich habe also gestern das Auto abgeholt, schon angemeldet, zugelassen, alles toll. Heute morgen ruft dann plötzlich der Autohändler an, er hätte etwas wichtiges vergessen. Er kann das Fahrzeug nicht abrechnen und die Unterlagen nicht abschicken, weil er vergessen hat, dass er eine Lohnabrechnung von mir braucht. Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll. Ich habe damit gar nicht gerechnet, weil ich dachte, dass es genauso laufen wird wie beim Roller. Braucht der Autohändler die Lohnabrechnung oder will er die der Bank schicken? Ich muss ja jetzt irgendwas machen, denn wenn die Bank die Unterlagen von ihm nicht zugeschickt bekommt, dann steht ja auch keine Finanzierung und der Händler hat ja den Brief, der eigentlich als Pfand zur Bank geschickt werden muss. Ich bin total verzweifelt. Bitte nur antworten wenn ihr wirklich was wisst, ich kann jetzt echt keine Vorwürfe etc. gebrauchen, mein kopf raucht auch so schon!!!

Hab die Frage hierher verschoben, weil ich nicht gesehen habe, dass es einen extra Bereich zum Thema Finanzierung gibt...

Beste Antwort im Thema

Deine Frage hätte auch lauten können: "Hey, ich habe im Kaufhaus von einer Festplatte das 49 € Preisschild abgemacht und auf den Karton eines Notebooks geklebt und jetzt haben die sich bei mir gemeldet, weil die das auf den Bildern der Überwachungskamera gesehen haben! Was soll ich nur machen?" Beichten, Dich entschuldigen und auf Nachsicht hoffen würde ich sagen...

Ansonsten fällt mir nur eines ein: Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit die Leute ihre illegalen Aktivitäten noch öffentlich machen.

Denken wir doch mal nach: Lebt einer legal von mehreren Minijobs, dann hat er darüber auch Unterlagen, die sein ausreichendes Einkommen belegen (geht nicht anders wegen der Sozialabgaben und der Steuer).

Hat er die Belege nicht, kann es sich nur um Sozialbetrug handeln. Schön die schwarz verdiente Kohle einsacken und dann - schließlich ist man offiziell ja mittellos! - obendrauf noch Hartz IV. Wo sind denn die 3000 € her? Das dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit das Schwarzgeld der letzten Zeit sein.

Ich mag falsch liegen, aber ich hoffe, daß ein Mitarbeiter der Bank oder der Händler gnadenlos Strafanzeige erstatten. Solltest Du kein Schwarzarbeiter sein, hast Du ja nichts zu befürchten.

Gruß Michael

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Was für einen Rat erwartest du denn nun?

Da bleibt wohl nur dem Händler beichten.

Geh zum Händler und leg die Karten auf den Tisch. Dann weist Du wenigstens was Sache ist. Er ist sicherlich auch an einer 'Lösung' interessiert.

Themenstarteram 3. Mai 2011 um 19:55

Und was soll er dann genau für eine Lösung parat haben? Ich habe mit dem Anruf überhaupt gar nicht gerechnet. Ich dachte alles wäre unterschrieben und durch. Darf er das denn im Nachhinein noch einfordern? Was macht die Bank wenn er es nicht einreicht? Braucht die Bank das überhaupt? BIn bei denen ja schon Kunde...

Ganz ehrlich? Ich weis es nicht!

Daher wird es wohl am besten sein zum VK hinzugehen und ihm die Sachlage schildern. Er kann ja irgend etwas 'nicht abrechnen' weil er dafür deinen Gehaltsnachweis braucht.

Wie kam es dazu?

Hat er den Kredit beantragt und muss der Bank noch diesen Zettel geben? Hast Du den Kredit bei der Bank bekommen? Dann verstehe ich die Forderung nach dem Gahaltsnachweis nicht, da der VK ja das Geld hat.

Um das aufzuklären solltest DU da hingehen und einfach zugeben, daß du bei den mündl. Angaben nicht korrekt warst. Ihr werdet da schon eine Lösung ausarbeiten, wie immer die aussieht. Der VK will den Wagen verkaufen und Du willst ihn behalten, also entsteht ja kein Interessenskonflikt.

Bei der Santander-Autofinanzierung wird in 99% der Fälle bei Privatleuten der Einkommensnachweis gefordert. Hier muss sich der Händler natürlich darauf verlassen, dass der Kunde entsprechend richtige Angaben macht. Der Händler hätte allerdings vor Zulassung darauf hinweisen können. Es emfpiehlt sich auf jeden Fall, dem Händler die Wahrheit zu erzählen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Da das Obligo gering und die Anzahlung zudem hoch ist, wird sich sicher ein Weg in Abstimmung mit der Bank finden lassen.

Kopf hoch und Gruß, Wolf.

Ist der Händler aber abgezockt, dann fordert er das Auto zurück, behält 15% wegen Nichtabnahme ein und behält sich eine Anzeige wegen Betrug vor!

Ich würde die Finanzierung widerrufen und das Geld zusammenpumpen. Von Freunden, Eltern, Oma, Vorschuss bei den Jobs, Dispo (einräumen), Kreditkarte, VL Vertrag, andere Sparbücher.... Das ist doch nicht viel Geld, dass müssen doch 3-4 Freunde zusammen schmeißen können!

Kann denn die Hausbank nicht den Minikredit geben? Die sehen doch die diversen Einnahmen! Oder als Dispo, bei dem Zins aber bitte schnell zurückzahlen.

Man weiß nicht, wie der Händler reagiert, wenn der super korrekt ist, ist es vielleicht seine moralische Pflicht, ihn anzuzeigen?

Oder er wittert o.g. Zusatzgeschäft.

 

BEN

Deine Frage hätte auch lauten können: "Hey, ich habe im Kaufhaus von einer Festplatte das 49 € Preisschild abgemacht und auf den Karton eines Notebooks geklebt und jetzt haben die sich bei mir gemeldet, weil die das auf den Bildern der Überwachungskamera gesehen haben! Was soll ich nur machen?" Beichten, Dich entschuldigen und auf Nachsicht hoffen würde ich sagen...

Ansonsten fällt mir nur eines ein: Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit die Leute ihre illegalen Aktivitäten noch öffentlich machen.

Denken wir doch mal nach: Lebt einer legal von mehreren Minijobs, dann hat er darüber auch Unterlagen, die sein ausreichendes Einkommen belegen (geht nicht anders wegen der Sozialabgaben und der Steuer).

Hat er die Belege nicht, kann es sich nur um Sozialbetrug handeln. Schön die schwarz verdiente Kohle einsacken und dann - schließlich ist man offiziell ja mittellos! - obendrauf noch Hartz IV. Wo sind denn die 3000 € her? Das dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit das Schwarzgeld der letzten Zeit sein.

Ich mag falsch liegen, aber ich hoffe, daß ein Mitarbeiter der Bank oder der Händler gnadenlos Strafanzeige erstatten. Solltest Du kein Schwarzarbeiter sein, hast Du ja nichts zu befürchten.

Gruß Michael

Zitat:

Original geschrieben von benprettig

Ist der Händler aber abgezockt, dann fordert er das Auto zurück, behält 15% wegen Nichtabnahme ein und behält sich eine Anzeige wegen Betrug vor!

Mach dem TE mal keine Angst. Rückabwicklung des Vertrages ist ja nur dann möglich/notwendig, wenn der TE den Vertrag nicht erfüllt, also das Auto nicht bezahlen kann.

Dazu muss der VK ihm aber erst eine Frist setzen in der der TE das Geld zusammenkratzen kann.

Vieleicht reicht dem VK ja die Unterlagen zu den vielen Minijobs. Ist nur die Frage, ob die Santander den Kredit noch bewilligt, wenn nicht kann es Ärger geben.

Aber das bringt alles nichts, wenn Du zum VK nicht hingehst und ihm das erklärst.

Das Problem für Te mag sein, dass sie ihre verschiedenen Minijobs nicht offenlegen kann. 

Denn wenn bei Zusammenrechnung der Minijobs die monatliche Grenze von 400 Euro überschritten wird, sind diese versicherungspflichtig und müssen der Krankenkasse gemeldet werden.

 

Es werden dann beträchtliche Nachzahlungen fällig, wenn nicht sogar noch eine Anzeige dazukommt.

 

Händler ist auch in einer komfortablen Situation, da Käuferin falsche Angaben gemacht hat.

 

Das beste ist - wie hier schon empfohlen - Geld irgendwie zusmmenkratzen und auf Kredit verzichten.

 

O.

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

 

Händler ist auch in einer komfortablen Situation, da Käuferin falsche Angaben gemacht hat.

Sehe ich etwas anders, vorausgesetzt die Angaben in der Überschrift stimmen.

Wenn die Finanzierung genehmigt ist, kann keine Seite im Nachgang irgendwelche Bedingungen stellen.

Geh zu deiner Hausbank und beantrage einen 1500€ Kredit. Wenn die Bank dir die Scheine auszahlt, kann sie auch nicht einen Tag später nen Verdienstnachweis fordern.

Wie schon erwähnt frage deine Eltern und Co. da muss doch was zu holen sein, Dispo wird wohl bei deiner Finanziellen Situation schwer werden zu bekommen.

Das die Banken die Gehaltsnachweise sehen möchten ist aber sicherlich nicht´s neues.

Evt. hast du Glück und der Händler gibt dir die 1800€ Kredit und du kannst es bei den abbezahlen, spreche offen mit den VK!

Themenstarteram 3. Mai 2011 um 22:31

Also erstmal finde ich es eine absolute Frechheit mir zu unterstellen, dass ich schwarz arbeite und den Staat betrüge, gleichzeitig Hartz IV beziehe etc. Nur weil man mehrere Jobs hat heißt das nicht dass man damit etwas illegales tut. Ich bin freie Mitarbeiterin bei der Stadt und arbeite nebenbei in der Uni als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ich bezahle ganz normal meine Sozialabgaben und Steuern wie jeder andere auch. Das ist alles beim Finanzamt und auch bei meiner Krankenkasse gemeldet, was daran illegal sein soll muss mir mal einer erklären. Ich denke auch nicht, dass es utopisch ist, dass sich vielleicht jemand 3000 Euro zusammensparen kann. Total unverschämt mir hier irgendwelche Schwarzgeldaffären unterstellen zu wollen. Das einzige was ich getan habe ist, mein Gesamtnettoeinkommen beider Jobs als Monatsgehalts eines Jobs anzugeben. Die Nettosumme war dabei nicht gelogen, nur dass das komplette Geld von einem einzigen Arbeitgeber stammt.

Mag sein, dass ich da eher ein bisschen blauäugig rangegangen bin, weil ich wie gesagt schonmal einen Roller über die gleiche Bank finanziert habe und die nichts sehen wollten. Diesmal war es genau der gleiche Ablauf, deswegen habe ich mir dabei auch nichts gedacht. Ich weiß nur nicht so ganz was das soll, dass der Verkäufer dann heute anruft und nachträglich, nachdem ich schon alles unterschrieben und sogar das Auto schon abgeholt habe, noch einen Gehaltsnachweis verlangt.

Ich habe jetzt letztendlich eine Lösung gefunden, ich habe mir von meiner Schwester das Geld geliehen, fahre morgen nochmal zum Händler und lege ihm das bar hin. Die Frage ist jedoch ob das denn eigentlich noch geht?! Denn im Prinzip war der Kredit doch schon genehmigt.

Was würde gegen die Vorlage der zwei Lohnabrechnungen sprechen? Wenn die Gesamtsumme mit dem übereinstimmt was du angeben hast, sehe ich da kein Problem......

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Vieleicht reicht dem VK ja die Unterlagen zu den vielen Minijobs.

Ich hasse es, mich selber zu zitieren.

Bei den ganzen Betrugsvorwürfen haste recht, hier ist bei manchen die Phantasie 'übergeschwappt' ;)

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