Kestrel DAS6 Power+ und Elite-Pads. Geschwindigkeit für Meguairs-Produkte
Hallo!
habe nun eine Kestrel-Poliermaschine gekauft und gleich noch Pads von Elite-Carcare mit bestellt. Angebot siehe hier:
LINK
Desweiteren habe ich noch die roten Elite-Pads fürs finishing mitbestellt.
Ich habe nun bei den beigelegten Pads gelesen (rote und orangefarbene), dass die nur bis 2500 u/min geeignet sind.
Das wäre dann also nur Stufe 1 bei der Kestrel-Maschine.
Ich dachte immer, dass folgende Vorgehensweise gültig sei:
- Stufe 1-2 zum Wachsen oder Versiegelung Auftragen (Meguiars Step3)
- Stufe 3-4 für die Politur mit normaler Hochglanzpolitur (Meguairs Step 2)
- Stufe 5-6 für Schleifpolituren (Ultimate Compound)
Ich verwende folgende Polituren:
Im Vorfeld behandel ich die Lackflächen mit dem Meguairas "Quick Clay-Set" (Knete+Detailer).
dann Meguairs Ultimate Compound, gefolgt von
Meguiars deep Crystal (Step 2) und anschliessend
Meguiars deep Crystal Wachs (Step 3).
Der rote Golf 3 wurde von mir noch nie (seit 5 jahren) poliert. Deshalb fange ich erstmal mit dem Ultimate Compound an. Das rot ist schon recht blass und auf der haube sind diverse kleine Kratzerchen im Klarlack.
Meine Frage nun:
Soll ich dann alle Arbeitsschritte nur mit Stufe 1 der Kestrel machen?
Danke für Eure hilfe!
Lars
Beste Antwort im Thema
Ich verlinke hier mal Alex Videos. 🙂
http://www.youtube.com/watch?v=jfBFLrA1gZ0&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=xlgVgy1_sLI&NR=1
Auf Stufe 2 wird die Politur kurz verteilt, und dann auf Stufe 6 weitergemacht.
Daran wie sich das Blech leicht biegt, und sich das harte Pad zusammendrückt erkennst du, das dort viel Druck im Spiel ist.
32 Antworten
Hi agemo!
Danke für den langen und (wirklich sehr) vergleichenden Bericht, mir sind viele parallelen aufgefallen!
Auch ich habe 8 Stunden lang gebraucht, bis ich fertig war. Jetzt, 3 tage später tun' mit die Oberschenkel immer noch weh vom ständigen hoch und runter! 🙂
PS: Ich hab knapp 1 1/2 Rollen 50m-Klebeband verklebt! Hab nen Golf 3 GTI Cabrio mit Kunststoffverbreiterungen usw, da klebt man ab wie n Trottel!
Im Prinzip bin ich schon mit dem Ergebnis zufrieden, hab's mir aber trotzdem besser vorgestellt. Swirls ist nicht das Problem, ich dachte es glänzt mehr am Ende.
OK, das Fahrzeug ist nun auch schon 14 Jahre als und dazu noch rot. Allerdings ist der Wagen nie im Winter gelaufen.
Die poliergänge wiederholt habe ich nicht, war aber wie gesagt auch nicht das Problem.
Dass auch du bei dem Step2 Probleme bezüglich dem runterreiben mit MFT hattest wundert mich aber schon bischen, aber wie gesagt, bei mir war's genau so.
hi,
Zitat:
Im Prinzip bin ich schon mit dem Ergebnis zufrieden, hab's mir aber trotzdem besser vorgestellt. Swirls ist nicht das Problem, ich dachte es glänzt mehr am Ende.
ich vermute mal es liegt daran, dass die politur nicht richtig durchgearbeitet wurde. dann bleibt ein grauschleier auf dem lack zurück und die farbtiefe/ kontrast ist eher bescheiden.
ursache dafür ist speziell bei den das-6 maschinen, dass man mit zu wenig power und druck poliert hat. so wie auf den verlinkten videos muss poliert werden (vielleicht mit etwas weniger politur😉).
ciao
Zitat:
Original geschrieben von Lathy
PS: Ich hab knapp 1 1/2 Rollen 50m-Klebeband verklebt! Hab nen Golf 3 GTI Cabrio mit Kunststoffverbreiterungen usw, da klebt man ab wie n Trottel!
ich hab da mal ne frage:
wieso muß man kunstoff und gummi abkleben?
genügt es nicht wenn man da dicht dran vorbei arbeitet?
was passiert dennmit den teilen wenn sie nicht abgeklebt sind?
ich wär da einfach glatt drüber gegangen.
also bitte jetzt nicht lachen.
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Plastikteile kriegen beim Kontakt mit Politur eine weißen/grauen Schleier, der sich nur sehr schwer wieder beseitigen lässt. Das tritt zwar kaum noch auf, wenn die Politur schon so ziemlich durchgearbeitet ist, aber man muss es nicht herausfordern.
Passiert auch bei vielen Wachsen und Pre Cleanern.
Zitat:
wieso muß man kunstoff und gummi abkleben?
genügt es nicht wenn man da dicht dran vorbei arbeitet?
man kann dann sorgenfreier sprich schneller polieren und muss nicht ständig aufpassen, dass man gegen das plastik kommt und es ist ein "randloses" arbeiten möglich.
Zitat:
was passiert dennmit den teilen wenn sie nicht abgeklebt sind?
speziell bei der kombination menzerna po 106fa und vw gummi eigentlich nix. dies konnte ich am wochenende feststellen... mit einem mft die politur abwischen , fertig.
dies ist aber nicht immer so! und man hat echt zu tun das plastik wieder schwarz zu bekommen 😁
ciao
Mit einem Exzenter-Polierer ist es recht schwierig, an einer geraden Kante entlang zu arbeiten, da die Bewegung des Poliertellers nunmal nicht rund sondern exzentrisch ist. Natürlich könnte man einen ausreichend großen "Sicherheitsabstand" lassen, aber das ist in meinen Augen Pfusch.
Ich benutze beim Polieren auch einen Exzenter (von Krauss, sieht auch aus wie die Kestrel). Ich habe jetzt schon mehrmals das Problem gehabt, dass nach einer gewissen Zeit sich das Polierpad (war damals bei der Maschine dabei) vom Klettteller löst (Maschine auf Stufe 5 von 6) und durch die Gegend fliegt. Das Pad war an der Kontaktstelle zum Teller ziemlich ausgefranst und lies sich auch nicht mehr sicher befestigen (also ab in die Tonne). Habe ich vielleicht zu oft das Pad nicht komplett anliegen gehabt (durch die Exzenterbewegungen entsteht schon eine enorme gefühlte Unwucht, die am Klettverschluß zerrt) oder ist das Pad qualitativ nicht gut genug gewesen? In der Suche habe ich zu meinem Problem leider nichts gefunden.
Gruß
R6-Machine
Ist das Pad weggeflogen, als es Kontakt zum Lack hatte oder hast du die Maschine frei "in die Luft" gehalten? Falls Letzteres: Es empfiehlt sich, die Maschine nur ein- und auszuschalten, wenn das Pad auf dem Lack aufliegt.
Mir persönlich ist noch kein Pad stiften gegangen, aber ich glaube, der User Celsi hatte sowas schonmal. Vielleicht schreibt er noch was dazu.
Ich habe die Maschine immer ein- und ausgeschaltet, wenn die Maschine Kontakt mit dem Lack hatte (Politur würde ja auch sonst überall hinspritzen). Ich muss aber zugeben, dass das 150er Pad aufgrund der Wölbungen und Bügelfalten meines BMW 3ers E90 nicht immer zu 100% auflag. Vielleicht macht es sinn, Pads zu verwenden, die fest mit einem Stützteller verbunden sind. Die nehmen Misshandlungen vermutlich nicht so krumm und sind robuster.
Gruß
R6-Machine
So, nachdem der Wagen nun poliert und gewachst dasteht, habe ich mich gefragt, wie nun die nächste gründliche Wäsche von statten gehen soll. (Hab seither nur einmal mit klarem Osmosewasser am SB-Waschplatz abgespült).
Ist nun ein Wash&Wax Produkt sinnvoll? Oder z.B. das "Meguairs Ultimate Quik Wax" nach der Wäsche?
Der Glanz sollte halt schon erhalten bleiben und selbstverständlich auch der Schutz!
Wie läuft das überhaupt in nem halben Jahr ab, wenn ich die Step3-wachsschicht erneuern will?
Muss ich dann wieder komplett von vone anfangen (kneten, polieren,...) oder reicht dann die normale Fahrzeugwäsche (oder mit Spüli bzw. Pre-Cleaner?)?
Danke!
Lars
Was die Wäsche angeht, so verwende ich ein "normales" Shampoo ohne Wachsanteile, da ich kein Wachs auf der Frontscheibe haben möchte. Um nach der Wäsche Glanz und Wachsschicht aufzufrischen, bietet sich der Einsatz eines wachshaltigen Detailers an. Ein sehr guter Vertreter dieser Gattung ist der ChemicalGuys P40 Detailer. Den kann man auch gut 1:1 mit Wasser strecken. Der Vorteil beim Detailer ist, dass ich ihn nur da aufbringe, wo ihn ihn haben will. Außerdem lassen sich damit auch wunderbar eventuelle Wasserflecken, die nach dem Trocknen verblieben sind, entfernen.
Die notwendigen Arbeitsschritte beim Erneuern der Wachsschicht würde ich vom Lackzustand abhängig machen. Wenn keine Ablagerungen drauf sind brauchst du nicht zu kneten. Wenn keine Kratzer vorhanden sind brauchst du nicht zu polieren. Ganz einfach eigentlich.
Ich habe das "Gold Class Shampoo" von Meguiars.
Das CG-P40 muss dann auf den trockenen Lack aufgesprüht werden? Oder geht das auch auf Nassem? (was nen Arbeitschritt weniger ausmachen würde).
Man kann es auf den nassen Lack sprühen, so dass es als eine Art Trockenhilfe dient. Was dann letztendlich vom Wachs noch auf dem Lack ankommt, weiß ich nicht. Ich trockne lieber und sprühe dann den Detailer auf den trockenen Lack. Genauer gesagt sprühe ich den Detailer auf ein MFT und verreibe den Detailer dann auf dem Lack. Das geht sehr schnell, da du nur einmal locker über das Auto gehst. Das Sprühen ins MFT hat den Vorteil, dass sich kein Sprühnebel ungewollte z.B. auf die Scheiben verteilen kann.
Danke für die schneller Rückmeldung!
Ich glaube, ich probiere das CG p40 auch mal. Wieviel von dem P40 sprühst du auf das Tuch?