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Kein durchdrehen der Räder möglich

Pontiac Firebird/Trans Am II
Themenstarteram 8. Januar 2021 um 19:21

Hallo, bin vor kurzem ein 6,6 trans am (403 Oldsmobile) gefahren. Wie waren 3 Leute im Fahrzeug (alles leichtgewichte) und beim anfahren hatte ich das Gaspedal ganz durch getreten und ich dachte das die Reifen zumindest eine halbe Umdrehung machen, aber nix. Da ich wenig Ahnung von diesen alten Motoren habe ist meine Frage an euch, ist das normal, oder fehlt dem Motor Kompression oder ähnliches.

Danke schon mal für eure Antworten.

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17 Antworten

Normalerweise muss der Wagen mit drei Leuten à 45kg einen schwarzen Strich von 130m über die Fahrbahn ziehen, sonst ist der Totalschaden

Themenstarteram 8. Januar 2021 um 19:31

OK Danke dann war es doch die richtige Wahl dieses Auto nicht zu kaufen. Ich dachte mir schon das so etwas nicht sein kann.

OMG

Du must Ballast loswerden...

Cowboystiefel aus und Fuchsschwanz ab

Dann hat er weniger Gripp

Zitat:

sebulva_1 schrieb am 8. Januar 2021 um 19:21:29 Uhr:

Da ich wenig Ahnung von diesen alten Motoren habe[...]

Nichts für ungut, aber nicht nur von alten Motoren :(

Hi zusammen,

ich muss ganz ehrlich zugeben, ich könnte die Frage auch nicht beantworten. Bei einem Frontkratzer kann das auf nasser Strasse schonmal vorkommen , dass er seine Kraft nicht sauber auf die Strasse bringt.

Ich glaube, bei den ganzen BMW die ich gefahren bin, hing das auch sehr damit zusammen, ob die Strasse trocken war - als ich noch jung und ungestüm war, ist schon etwas her. Hecktriebler bekommt man wahrscheinlich eh schwerer zum Durchdrehen, oder?

Ich kann mich aber an eine Erzählung erinnern, dass ein Freund eines Bekannten immer einen Wasserkanister auf seinem Pickup hatte, wenn er mal „nen Rallo machen wollte“. Gleichzeitig hat er immer „geweint“, dass die Reifen so teuer wären - naja.

Wenn‘s ein Automatik war, dürfte es wahrscheinlich noch schwerer sein, ihn zum durchdrehen zu bekommen. Beim Schalter hat‘s wohl auch was damit zu tun, bei welcher Drehzahl man die Kupplung kommen lässt, muss ja schon Drehmoment anliegen.

Ob man damit den Motor testen kann? Glaube ich allerdings nicht. Da wäre es interessanter, ob er im letzten Gang noch bis ans Drehzahlende kommt. Dann hat man auf jeden Fall einen groben Anhaltspunkt, ob noch ausreichend Leistung entwickelt wird (war zumindest ein Test bei M40 BMW Motoren, ob die Nockenwelle schon eingelaufen war).

Grüße

Chris

Themenstarteram 9. Januar 2021 um 8:46

Hallo, also bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein Donut oder Burnout Fanatiker und auch niemand der Ampel rennen fährt. Ich denke mir nur das dieser Motor von unten raus besser gehen sollte. Wenn ich falsch liegen sollte dann darf mir das jeder hier erklären warum. Deshalb bin ich ja hier. Ich habe sehr viele Videos im Netz gesehen und ich kann mir nicht vorstellen das die alle Schalter waren. Den Wagen den ich fuhr war auch Automatik und ich muss auch sagen das er nach 2 km fahren immer noch im Leerlauf aus ging. Wenn ich mit allem falsch liegen sollte kann ich mir den Wagen immer noch kaufen.

Du mußt bedenken, der Wagen hat nur 180 PS. Er hat zwar ein gutes Drehmoment, wird aber bei einem Zusatzgewicht von ca. 200 KG bei 3 Personen wieder kastriert. Dann hat er eine extrem lange Hinterachsübersetzung, wahrscheinlich eine 2,41er. Das sind alles Fakten, die gegen schwarze Streifen auf den Asphalt sprechen.

Außerdem, wenn er immer wieder ausgeht, wird wohl der Vergaser nicht mehr richtig eingestellt sein. Bei einem 41 Jahre altem Fahrzeug * müßte schon mal die Zündung und der Vergaser wieder vernünftig justiert werden. Da dürften sich wohl auch über die Jahre ein paar Pferdchen verabschiedet haben.

Den Motor kann man aber quicklebendig tunen, wobei der 403 Olds nicht meine erste Wahl wäre. 400 PS sind da aber ganz sicher zu realisieren. Man muß aber ein paar Taler dafür in die Hand nehmen.

 

*Ich gehe von einem 79er Modell aus.

Also der sollte im Leerlauf gar nicht ausgehen, weder warm noch kalt.

Dann ist natürlich interessant, wie der Motor sonst lief und klang. Ist natürlich schwierig, wenn man noch nie mit alten Amis zu tun hatte, zu hören ob der sauber läuft.

Das der aus geht kann viele Gründe haben, von Falschluft, schlecht eingestellt, Vergasergestänge ausgeschlagen.....

Zitat:

@sebulva_1 schrieb am 9. Januar 2021 um 08:46:05 Uhr:

Hallo, also bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein Donut oder Burnout Fanatiker und auch niemand der Ampel rennen fährt. Ich denke mir nur das dieser Motor von unten raus besser gehen sollte. Wenn ich falsch liegen sollte dann darf mir das jeder hier erklären warum. Deshalb bin ich ja hier. Ich habe sehr viele Videos im Netz gesehen und ich kann mir nicht vorstellen das die alle Schalter waren. Den Wagen den ich fuhr war auch Automatik und ich muss auch sagen das er nach 2 km fahren immer noch im Leerlauf aus ging. Wenn ich mit allem falsch liegen sollte kann ich mir den Wagen immer noch kaufen.

Bei der Fragestellung darfst du dich über die ganzen, nicht ernstgemeinten, Antworten nicht wundern.

Zuallererst:

Du hast nicht wirklich geschrieben um welches Modelljahr genau es sich handeln soll. Wie auch immer, die Olds Motoren waren mit 185 PS angegeben, dann wiegt das Ding ab Werk über 1,6 Tonnen, wenn da jetzt noch drei Normpersonen um die 75kg drin sitzen dann sind wir da schon bei 1800-1900 kg Gewicht.

Dann weiß auch niemand was für eine Hinterachse da drin war. Von 2,41 (extrem lang) bis 3,73 (sehr kurz) war da eigentlich alles dabei. Wenn das von dir gefahrene Exemplar jetzt die lange Hinterachse hatte ist das ein weiterer Grund warum der keinen Burnout packt.

Die nächste Frage wären die Reifen. Ein Burnout bedeutet immer ein Traktionsverlust. Jetzt denken wir mal ins Jahr 1978 zurück, was glaubst du wie gut waren da die Reifen die ab Werk verbaut waren, verglichen mit modernen Reifen? Richtig, gar nicht! ;) Aus dem Grund sieht man auch in den ganzen Filmen immer die ganzen tollen Burnouts bei den größten Luftpumpen. Wenn der Reifen nix taugt reicht auch wenig Leistung. Den Vergleich hatte ich selber schon. Beispiel: Caprice 9C1

208 PS, 400 NM, "kurze" 3,42er Achse und Holzreifen im 235er Format. Das Ding konnte man selbst bei trockenem und warmen Asphalt zum durchdrehen bringen, so mies waren die Reifen. Auf Nässe konnte man mit wenig aber abruptem Gas die Räder schon mehrere Meter zum durchdrehen bewegen.

Dann hab ich vernünftige Contis in der 225er Werksgröße aufgezogen. Nicht nur das die Kiste plötzlich sowas wie Grip in der Kurve (und vor allem bei Nässe hat!) ich bekomme den bei Trockenheit auch bei Vollstoff nicht mehr zum durchdrehen. Bevor einer meckert: Das konnte ich 2019 auf einer gesperrten, ehemaligen RAF Landebahn ausprobieren auf der ich ganz alleine fahren konnte und durfte :cool:

Langer Rede kurzer Sinn: Reifen spielen hier auch eine ganz entscheidende Rolle und man darf davon ausgehen das der von dir gefahrene Trans Am was besseres aufgezogen hat als Reifen die auf dem technologischen Stand von 1978 sind.

Jetzt kommt noch das Alter hinzu. Die Autos sind schon lange im H-Kennzeichen Alter und die ganzen Firmen importieren nicht immer unbedingt die perfekt gepamperten oder überrestaurierten Schmuckstücke sondern durchaus das Zeug das auch mal gelebt hat. Das der Wagen im Leerlauf absäuft spricht auch nicht gerade dafür das der Wagen jetzt in einem perfekten Pflege- bzw. Wartungszustand ist. Da kann was an der Zündung nicht stimmen oder der Vergaser ist falsch/mies eingestellt. Auch das kann Leistung kosten und je weniger Leistung desto.... ich denke es wird klar worauf ich hinaus will ;)

Was man auch nicht vergessen darf:

Bei 185 PS dürfte ein spürbarer Teil davon im Antriebsstrang versacken bevor die Leistung an der Hinterachse ankommt. Gerade bei den alten Automaten. Da hast du durch das Wandlerprinzip schon eine gewisse Verlustleistung und die Kardanwelle und das Differential wollen auch angetrieben werden und auch das kostet Leistung. Je nachdem was da jetzt für Walzen drauf sind kostet das auch noch mal Energie die bewegt werden will und so weiter und sofort. Auf dem Prüfstand nimmt man deshalb immer mal gerne 10-15 Prozent Verlustleistung an als Korrekturfaktor. Wunder dich also nicht wenn da auf nem Prüfstand statt 185 PS plötzlich nur 140-160 PS (auch je nach Alter und Wartungszustand des Antriebsstranges) ankommen.

Und jetzt zum Schluss:

Ein Burnout ist wahrlich kein Gradmesser dafür ob ein Auto seine Leistung tatsächlich bringt. Genau das ist der Punkt warum hier keine ernsthafte Beantwortung deiner Frage erfolgt. Stell dir mal vor ich würde in deinem BMW Forum fragen warum der von mir gefahrene BMW xy bei der Probefahrt nicht geknallt hat als ich Ihn im Stand in den Begrenzer gejagt habe. Da dürfte ich noch ganz andere Antworten ernten ;) :D

Zurück zur Leistungsmessung:

Da hilft entweder ein Leistungsprüfstand oder aber mal Vergleichsfahrten mit gut durchgewarteten Autos machen. Wenn die bei gleicher Konfiguration deutlich besser gehen dürfte da wirklich irgendwo Leistung versacken. Dürfte aber schwierig werden, also ist der Prüfstand da noch am realistischsten.

Ich schätze ja im Normalfall Gotteszorn‘s Beiträge, aber 130m Burnout kommt jetzt doch eher von der PlayStation:D. Ich denke mal, das war nicht ganz ernst gemeint.

Wie oben geschrieben. Schwer zu sagen. Aber all zu viel PS hat er wahrscheinlich nicht, zwar Drehmoment aber träge. Dazu viele Jahre alt, lange Achse, nicht richtig eingestellt und vll noch relativ breite Reifen....dann ist‘s so ähnlich wie bei nem modernen 100 PS Auto.

Themenstarteram 9. Januar 2021 um 10:12

Ja stimmt die Reifen waren etwas breiter als normal. Es war ein Baujahr 79 und was der für eine Hinterachse hatte Weiss ich leider nicht,aber danke für die Antworten.

Dazu kommt noch, ob Vollgas gegeben wurde,

oder Kickdowngas.

Bei meinem fühle ich im Fuß den Unterschied,

wenn ich nur Espandrillas oder gar keine Fußbekleidung anhabe.

Dann kann man die Automatik auch noch über den Wählhebel in den Ersten zwingen,

schwupps, kann Er spinnen.

So schafft meiner, bei Nässe, nen schönen Slide durch'n Kreisverkehr.

(im Rahmen eines Sicherheitstrainings erfolgreich getestet)

Naja dann kann man das noch weiter spinnen... 2-fach oder 4-fach-Versager? Letztere hören sich aufm Papier/im Internet immer toll an und klatscht gefühlt jeder einfach mal aus Spass an der Freude drauf.. dass die aber im unteren Drehzahlbereich und/oder Teillastbereich den 2-fach oft unterlegen sind, will keiner hören. Andersrum: Haben 2-fach-Versager untenrum oft mehr Drehmoment als 4-fach - das, was es eben zum Durchdrehen braucht. Kommen dann noch Fächerkrümmer dazu... verschiebt man die Drehmomentkurve noch weiter nach oben. Auf der Straße und zum Cruisen - genau sinnlos!

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