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Kaufberatung Textiljacke für den Sommer

Themenstarteram 2. März 2019 um 23:26

Ich bin wahrscheinlich nicht der erste der mit sowas um die Ecke kommt aber wir sind ja zum Glück in einem Forum also kann man das ein oder andere auch mehrmals durchkauen. Ich bin Anfänger und jetzt kommt meine zweite richtige Saison. Für die "richtigen" Ausfahrten hab ich ein Lederkombi. Allerdings möchte ich auch ab und zu mal "nur" in den Nachbarort fahren oder zu Freunden usw. Dabei möchte ich mich logischerweise nicht in die Lederkluft zwingen. Ganz ohne fühle ich mich aber auch nicht wohl. Zudem bin ich noch jemand der schnell schwitzt. Nach Möglichkeit suche ich also eine Jacke zum im Sommer übers T-Shirt ziehen mit der ich über die Runden komme ohne anzukommen wie ein nasser Hund. Das das Zeug vorher anprobiert werden muss und passen sollte ist natürlich klar also bitte ich darum diese Belehrungen bei sich zu behalten.

Dankend im Voraus

Oberjodler

Beste Antwort im Thema

Im Grunde sehe ich das genauso wie meine Vorredner...

 

...aaaber keine Ahnung, was Michael und Frank die letzten Jahre verpasst haben... ;)...

 

Seit einigen Jahren gibt es tatsächlich Textilklamotten für den Sommereinsatz.

Diese besitzen i.d.R keine oder eine komplett herausnehmbare Membran. Auf großen, mit "Mesh"material ausgestatteten Flächen zieht der Fahrtwind direkt durch.

Zudem sind diese für gewöhnlich recht kurz geschnitten und gehen nicht bis über den Hintern, wie die typischen Tourerjacken.

 

Allerdings wirkt sich das Mesh (meiner Meinung nach) nicht gerade Positiv auf die Sicherheit aus. Aber hey, immer noch besser als nur im T-Shirt zu fahren.

 

Ich hatte bis jetzt 2 verschiedene Meshjacken, eine günstigere von IXS und jetzt eine etwas teurere von Held.

Der Hauptunterschied besteht hier (soweit ich das bisher "erfahren" konnte) in der besseren Austattung der Heldjacke.

z. B. ist im Bereich des Rückenprotektors eine Art 3D-Futter als "Abstandhalter" eingearbeitet. Somit liegt der Protektor nicht vollflächig auf dem Rücken auf und die Luft kann zirkulieren.

Oder der Frontreißverschluss ist doppelt ausgeführt. Entweder macht man die Jacke zu, oder man nutzt über die ganze Länge eine Art Belüftungsstreifen.

 

Dann gibt es inzwischen diverse Motorrad"hoodies", oder auf altdeutsch "Kapuzenpullis".

Mit mehr oder weniger viel eingearbeitetem Kevlar versucht man hier das abriebverhalten der Baumwolle zu verbessern.

Protektoren gibt es auch.

Manche sind allerdings auch mit Membran versehen, da wirds dann warm drunter.

 

Find ich grundsätzlich für "mal eben um die Ecke fahren" nicht schlecht bzw interessant, habe aber keine Erfahrungen mit den Teilen.

Was mich abhält: Durch den Schlabberlook sitzen die Protektoren evtl. nicht an den richtigen Stellen, wenn es drauf ankommt und die (flatternde?) Kapuze würde mir auf den Geist gehen.

 

Leder geht natürlich auch.

Von Revit gibt es z.B. eine Jacke, welche fast vollflächig perforiert ist. Wenns unbedingt Leder für kurze, heiße Strecken sein soll, dann sowas.

 

Dazu eine Motorrad-Kevlar-Jeans und luftige Handschuhe.

Sollte passen für heiße Tage.

 

Schwitzen wirst Du aber trotzdem, das läßt sich nicht vermeiden, wenn die Sonne richtig ballert.

Die Frage ist nur wie sehr.

 

Hilfreich: Keine Baumwollshirts anziehen. Lieber Funktionsshirts aus dem Trekkingladen.

Oder gleich "richtige" Motorradunterwäsche. Je nachdem wie wichtig Mode an Deinem Fahrtziel ist. ;)

 

 

Dann noch die Premiumlösung:

Abriebfeste Unterwäsche von SGS-Armorshop, je nach Ausführung mit Protektoren.

Darüber kann man dann anziehen was man möchte.

Mit sowas würde ich auch mit Meshjacke auf ne große Tour gehen. Für Kurzstrecken eher unpraktikabel.

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In Leder schwitzt man viel weniger, deshalb rate ich für den Sommer zu einer Lederjacke. Textil eignet sich für die kühlere Übergangszeit und für den Winter bestens, aber nicht für richtig warme Tage. In einer eher lässig weit geschnittenen Lederjacke fühlt man sich viel besser, weil kühler als in einer Textildampfsauna.

Nach über 20 Jahren nur Leder habe ich in mehr als 10 Jahren ein halbes Dutzend Textiljacken gekauftt (vier habe und trage ich noch immer) und trotz gegenteiliger Beteuerungen aller Textilfahrer und Textilverkäufer in jedem Sommer gelitten. Bis ich wieder zum Leder zurückgekehrt bin. Für den Sommer ist und bleibt Leder besser.

 

Gruß Michael

Moin!

Ähnlich wie Michael habe ich auch beide Varianten am Start, wobei meine zweiteilige Lederkombi schon etwas betagt ist und hinsichtlich der Sicherheitsausstattung recht rudimentär ausgestattet ist.

Gerade auf Kurzstrecke oder wenn man zur Arbeit fährt, ist natürlich eine volle Montur etwas blöd, da a.) warm und b.) man sich u. U. umziehen muss.

Textil ohne Innenfutter und mit geöffneter Belüftung ist bis zu einem bestimmten Punkt noch ok, danach wird es dann richtig warm. Leder ist da subjektiv angenehmer zu tragen, hat aber halt Nachteile, wenn sich das Wetter ändert oder man viel Schnickschnack mitnehmen möchte.

Dazu kommt, dass das Oberteil einer Kombi knapper geschnitten ist und halt nur bis zum Gürtel der Hose reicht (Zugluft), während Textiljacken meist einen langen oder zumindest halblangen Schnitt haben.

Angesichts der Tatsache, dass wir in jungen Jahren eh meistens mit Jeans und Lederjacke durch die Gegend gedüst sind, kann ich auch heutzutage mit dieser Variante leben. ;)

Gruß

Frank

Im Grunde sehe ich das genauso wie meine Vorredner...

 

...aaaber keine Ahnung, was Michael und Frank die letzten Jahre verpasst haben... ;)...

 

Seit einigen Jahren gibt es tatsächlich Textilklamotten für den Sommereinsatz.

Diese besitzen i.d.R keine oder eine komplett herausnehmbare Membran. Auf großen, mit "Mesh"material ausgestatteten Flächen zieht der Fahrtwind direkt durch.

Zudem sind diese für gewöhnlich recht kurz geschnitten und gehen nicht bis über den Hintern, wie die typischen Tourerjacken.

 

Allerdings wirkt sich das Mesh (meiner Meinung nach) nicht gerade Positiv auf die Sicherheit aus. Aber hey, immer noch besser als nur im T-Shirt zu fahren.

 

Ich hatte bis jetzt 2 verschiedene Meshjacken, eine günstigere von IXS und jetzt eine etwas teurere von Held.

Der Hauptunterschied besteht hier (soweit ich das bisher "erfahren" konnte) in der besseren Austattung der Heldjacke.

z. B. ist im Bereich des Rückenprotektors eine Art 3D-Futter als "Abstandhalter" eingearbeitet. Somit liegt der Protektor nicht vollflächig auf dem Rücken auf und die Luft kann zirkulieren.

Oder der Frontreißverschluss ist doppelt ausgeführt. Entweder macht man die Jacke zu, oder man nutzt über die ganze Länge eine Art Belüftungsstreifen.

 

Dann gibt es inzwischen diverse Motorrad"hoodies", oder auf altdeutsch "Kapuzenpullis".

Mit mehr oder weniger viel eingearbeitetem Kevlar versucht man hier das abriebverhalten der Baumwolle zu verbessern.

Protektoren gibt es auch.

Manche sind allerdings auch mit Membran versehen, da wirds dann warm drunter.

 

Find ich grundsätzlich für "mal eben um die Ecke fahren" nicht schlecht bzw interessant, habe aber keine Erfahrungen mit den Teilen.

Was mich abhält: Durch den Schlabberlook sitzen die Protektoren evtl. nicht an den richtigen Stellen, wenn es drauf ankommt und die (flatternde?) Kapuze würde mir auf den Geist gehen.

 

Leder geht natürlich auch.

Von Revit gibt es z.B. eine Jacke, welche fast vollflächig perforiert ist. Wenns unbedingt Leder für kurze, heiße Strecken sein soll, dann sowas.

 

Dazu eine Motorrad-Kevlar-Jeans und luftige Handschuhe.

Sollte passen für heiße Tage.

 

Schwitzen wirst Du aber trotzdem, das läßt sich nicht vermeiden, wenn die Sonne richtig ballert.

Die Frage ist nur wie sehr.

 

Hilfreich: Keine Baumwollshirts anziehen. Lieber Funktionsshirts aus dem Trekkingladen.

Oder gleich "richtige" Motorradunterwäsche. Je nachdem wie wichtig Mode an Deinem Fahrtziel ist. ;)

 

 

Dann noch die Premiumlösung:

Abriebfeste Unterwäsche von SGS-Armorshop, je nach Ausführung mit Protektoren.

Darüber kann man dann anziehen was man möchte.

Mit sowas würde ich auch mit Meshjacke auf ne große Tour gehen. Für Kurzstrecken eher unpraktikabel.

Textilklamotten sind sehr viel flexibler und vielfältiger als Lederklamotten. Textil lässt sich besser konfektionieren. Textil ist meist praktischer. Leder hat eine unübertroffene Abriebfestigkeit, die von Textilkleidung nicht erreicht wird.

Aber die Läden sind voll davon. Einfach mal auf Shopping-Tour gehen.

Leder wenn es warm ist?!

Textil für richtig kalt, auch für regen.

Leder Übergang und nur trocken.

Textil für richtig heiß und trocken.

Fahr zu louis oder polo. Lass dich beraten. Schlussendlich muss es ja auch passen. Falls du protektoren über hast, mitnehmen. Dann musst du vllt nicht alles neu kaufen.

Revit Ignition 2 + passende Hose. Geht für alles was das Temperaturfenster hergibt. Lediglich für "Kurzstrecke zur Arbeit" nachwievor blöd, da es eben eine richtige Kombi ist, wo kaum sinnvoll "ordentliche" Klamotten drunter passen.

Ich hab den Anzug im Schrank im Büro und ziehe mich dort um.

Problematisch ist der Transport von Anzug und Schuhen im Rucksack. Man muss ja auch mal wechseln.

Sicherlich auch eine frage des materials...

https://www.louis.eu/.../501047?...

Die hab' ich. Bin sehr zufrieden.

Hi... und was gibts für kleine Frauen???

Fast nix.

Ich hab keine Lederkombi gefunden...

Jetzt ne Büse Textil in Gr.19

Suche ne vernünftige Jacke für den Sommer....

Kurzgrössen knickt Louis ein, die haben nicht viel..

Weiss jemand wo da was geht??

Ja wende dich mal an Stadler motorrad Bekleidung in Aidenbach, Sehr gute Ware aber auch Preislich sehr hoch aber eben in Deutschland gefertigt ,und guter Service hab meine Klamotten nun 5 Jahre 120000 km bin sehr zufrieden kann es nur empfehlen.

Lass dich von den Preisen die sie Aufrufen nicht abschrecken, das ist es auf jeden fall wert.

Schau mal bei IXS, die haben viele Sondergrößen.

Stadler wollte ich auch schon empfehlen, die machen einen sehr großen Satz an Größen, und auch auf Maß (gg. Aufpreis, versteht sich). Sind nicht günstig, aber die Sachen sind es wert. Die Sport Evo Sommer ist schon ein sehr tolles Ding bei hohen Temperaturen...

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