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BMW 1er
Themenstarteram 16. Juli 2013 um 6:48

Guten Morgen,

ich darf mich demnächst wieder für ein neues Auto entscheiden, da das Leasing von meinem Astra ausläuft und da ich von gewissen Dingen genervt bin, habe ich einen Blick über den Tellerrand gewagt und liebäugele mit einem 1er BMW.

Fahren bin ich als Leihwagen das alte Modell mehrfach als 120d, Fahrleistungen und Verbrauch waren sehr angenehm. Jetzt hat eine Bekannte von mir einen 125i und nicht nur was Fahrleistungen angeht, sondern auch die Verarbeitung in Innenraum und das Wohlfühlen, bin ich sehr positiv überrascht.

Da ich tendentiell lieber Diesel fahre und wegen 15 - 25.000 km im Jahr es sich auch höchstwahrscheinlich rechnen wird, schiele ich eher auf 120d oder 125d.

Gibt ja sehr schöne Gebrauchte, unter 1 Jahr alt und weniger als 10.000km, die nicht grade in der vermieung gelaufen sind.

Meine Fragen an Euch: wie seid ihr mit Verbrauch, Verarbeitung zufrieden?

wie ist das mit außerplanmäßigen Werkstattaufenthalten? wie hoch sind die Inspektionskosten?

Würdet ihr sagen, der 1er ist ein vernünftiges Auto, wo Preis-Leistung stimmt?

Danke,

Gruß

Pit

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10 Antworten

ich fange hinten an: Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt muss jeder für sich selber beantworten. Grundsätzlich gehört ein BMW nicht zu den preisgünstigen Autos und man zahlt für viele Dinge zusätzlich, die bei anderen Marken in der Grundausstattung dabei sind.

Was hingegen Qualität, Verarbeitung und Anfälligkeit angeht darf man den BMW sehr loben und den 1er insbesondere. Ich fahre ihn seit knapp 2 Jahren und freue mich noch heute bei jedem Einsteigen. Ich hatte ihn mir "voll ausgestattet" gekauft und bereue es nicht: Ruhig aber sehr zugkräftig. Komfortabel aber praktisch zugleich. Durchdacht bis ins Detail. Gestern ist mir aufgefallen, dass sogar die Bremslichter angehen, wenn man über den Tempomat "abbremst", also von 80 auf 60 runtergeht.

Ich hatte vorher schon einige BMW's und werde auch wohl dabei bleiben.

Zitat:

Original geschrieben von lupop

Was hingegen Qualität, Verarbeitung und Anfälligkeit angeht darf man den BMW sehr loben und den 1er insbesondere. Durchdacht bis ins Detail. Gestern ist mir aufgefallen, dass sogar die Bremslichter angehen, wenn man über den Tempomat "abbremst", also von 80 auf 60 runtergeht.

Ich bin privat lange Subaru´s gefahren und war SEHR zufrieden, geschäftlich viel VW und AUDI.

Bin absolut kein Diesel- Fan.

Bei mir stand die Entscheidung zu einem neuen Firmenwagen an, ich kannte BMW´s vorrangig vom kurzen "mal mitfahren" oder mal ein paar Stunden als Leihwagen vom Flughafen zu X und wieder zurück, aber ohne BMW wirklich in Betracht zu ziehen.

Eigentlich kam ein 1er für mich erst gar nicht in Frage.

Dann habe ich (eigentlich einem Kollegen zu liebe, der stark BMW geprägt ist) auch einen 1er BMW in meine Auswahl mit aufgenommen - Fokus war der 125i.

Die Verarbeitung, die Haptik und dieses "Durchdachte"(das mit den Bremsleuchten beim Tempomat ist ja genial!!!), das lupop oben anspricht ist deutlich spürbar, ebenso die Ergonomie (z.B. bei der Platzierung des Navi´s - Blick bleibt auf der Straße- nix mit Blick auf die Radioeinheit senken wie bei den neuen VW´s oder so´n Kram).

Jeder Schalter hat seinen deutlichen Druckpunkt, jeder Drehregler ist entsprechend gearbeitet, so dass z.B. die Regelung der Temperatur ohne hinschauen "deutlich spürbar ist". Das mag dem geneigten BMW- Fahrer vielleicht gar nicht mehr auffallen, weil man es "gewohnt ist", für mich war es wie der Einstieg in einen Maßanzug (ich weiß, dass es "nur" ein 1er ist).

Ein anderes Beispiel ist die Funktion des Blinkerhebels BMW im Vergleich zu nem VW- Blinker (versuch da mal das "komfort-blinken" zu unterbrechen, weil du eben wieder nach rechts musst/willst... joa.. nix is)...

Das ist natürlich sehr subjektiv, aber für mich ist ein Autokauf noch immer auch emotional getrieben (und wegen mir darf das so bleiben).

Eigentlich wollte ich noch eine A-Klasse und einen CLA probefahren, das hab ich nachdem ich neben dem 125i noch einen Tag mit einem M135i hatte einfach gecancelt und bestellt.

Und egal was in irgendwelchen Test´s und Berichten steht, es bleibt der einzige Schluss: Selber die Zeit nehmen, Probefahrten vereinbaren mit genau dem Auto, das man sich vorstellt, mit der Ausstattung rumspielen (wenn´s einem wichtig ist) und sich selber ein Bild machen.

 

Zitat:

Original geschrieben von lupop

... Gestern ist mir aufgefallen, dass sogar die Bremslichter angehen, wenn man über den Tempomat "abbremst", also von 80 auf 60 runtergeht.

Hoffentlich gehen die Bremslichter beim Bremsen an! Dabei ist es irrelevant, ob man mit dem Bremspedal bremst oder mit dem Tempomaten - der Effekt ist der gleiche: Die hinten Fahrenden müssen die Verzögerung erkennen - darum gibt es ja die Bremslichter.....

Zum 1er: Ich finde den Preis ziemlich happig. Aber das ist ein anderes Thema. Unser 120d ist der Liebling meiner Frau. Der Motor ist erste Sahne (und nicht wirklich laut), die 8-Gang-ZF-Automatik ist unübertroffen. Das Interieur passt. Der Komfort ist trotz 18-Zöller immer noch sehr gut (um Welten besser als im vorherigen Mini Cooper S). Platz hinten ist uns egal (fahren meist zu 2). Kofferraum ist erstaunlich gross.

Nach 3500km im 120d überrascht uns vor allem der effektive Verbrauch von unter 5.5 Liter/100km (inkl. Fahrten auf deutschen Autobahnen). Hauptstrecke ist der Weg zur Arbeit (pro Weg 35km) gemischt mit Autobahn (Limit 120 km/h) und Stadt.

Meine Frau wollte kein anderes Auto mehr.... (nicht mal meinen F31).

Themenstarteram 16. Juli 2013 um 10:26

danke für eure antworten...

um mal auf gewisse Punkte einzugehen:

- wohlfühlen: ist für mich das A und O. ich möchte mich sicher, wohl und geborgen fühlen. Erfüllt zB mein Astra voll, auch nach 800km fahrt in den Urlaub non stop bei anstrengenden Wetterbedingungen.

- einfache Bedienung: Dieses blinde Bedienen und einrasten des Temperaturreglers von der klima kenn ich auch nur so. Das Komfortblinken und das Unterbrechen geht auch beim Astra sehr intuitiv. wie es bei VW ist, keine ahnung. So wie bei denen der Navi-Bildschirm sitzt, geht ja garnicht. im Astra sitzt er ähnlich hoch, wie beim 1er. Nur die Bedienung ist beim Astra etwas gewöhnungbedürftig.

- Verbrauch: ich war mit dem "alten" 120d mal 250km sehr sehr zackig unterwegs und hatte reale 6,1 Liter /100km, was mich sehr beeindruckt hat. Der Astra 160PS Diesel braucht bei zügiger Fahrweise und 17 Zoll-Schluffen 6,5 bis kurz vor 7 Litern. Hochgrechnet auf die damilge Fahrweise, wie ich sie mit dem 120d hatte, würde ich eher 7,5 sehen. Verbrauch vom Astra ist ok, den 120d empfand ich als sehr sparsam.

ihr fragt euch jetzt: warum will der dann keinen Astra mehr? ganz einfach, weil die Verarbeitungsqualität, grade bei den in GB gebauten, echt eine Zumutung ist. knarzen, knistern ohne Ende. Dann beim elektrisch verstellbaren Dämpfern: in 2 Jahren 4x Fehlermeldungen (Werkstatt weiß auch nimmer, was sie noch tauschen soll)... Und dann der Aspekt, dass wenn ich einen 195PS Diesel nehme, ihn gut ausstatte, bin ich beim Listenpreis von 38,5 t€, was ich für einen Opel Astra zu viel finde, vor allem weil er so viel PS aufgrund seines Gewichts und recht langen Getriebeübersetzung braucht. Ein 125d kommt mich "nur" 5t€ teurer. Wobei ein 120d auch reicht, um mit dem Astra mit 195 PS mitzuhalten. UND: beim 1er gibts freie Kombinationsmöglichkeit mit Automatik, was bei einer modernen 8 Gang auch reizvoll ist. Oder doch 120 xD?!

derzeit wird ein gut ausgestatteter 125d mit unter 3000km und 9 Monate alt für 32.000 angeboten.

Finde ich nicht so schlecht auf den ersten Blick. Andererseits hat eine freundin von mir auf ihren neuen 125i 20% bekommen (in einer NL). wieso und wie sie das gemacht hat, weiß ich nicht :-)

Von den nackten Zahlen wollte ich den neuen Leon Fr. Nach einer Probefahrt im 116i habe ich bestellt und nach einer Wochemit meinem weiss ich es war richtig und Preisdifferenz ist vergessen :-).

Generell finde ich, dass ein BMW zumeist das viele oder besser gesagt, das Aufgeld zu vergleichbaren Fahrzeugen oft erst nach ErFAHRung und über eine gewisse Zeit in eigenem Besitz rechtfertigt. Man sieht oftmals manche Lösungen, die durchdacht sind, oder auch gute, qualitative Eigenschaften erst auf den 2. Blick.

Aber daran hat man auch lange Freude.

ME lohnt es sich, den Mehrpreis zu bezahlen.

Ein wichtiger Aspekt, warum ich nun schon den 4. BMW bestellt habe, ist in meinem Fall auch der exzellente Service nach dem Kauf.

Das habe ich in BHV weder bei VAG, Peugeot, oder Volvo in dieser From erlebt. Das ist mir auch einen gewissen höheren Preis wert.

Bei BMW gibt es eine Serienausstattung die nur wenige andere Fahrzeuge mitbringen. Die Freude am Fahren. Die hatte bisher jeder vom E36 16i compact bis zum aktuellen serienmässig an Bord.

Themenstarteram 17. Juli 2013 um 8:23

gestern hab ich bei einem der größten Händler im Rhein-Main-Gebiet angerufen.

kein 125d oder 120d als Vorführer.

Verkaufsleiter: "die zuständige Abteilung bestellt in letzter Zeit eher die Basismotorisierungen"

Hmm, also ich habe gute Erfahrungen damit gemacht direkt über die BMW- Website eine Anfrage zu schicken, da war man immer ganz fix und auch relativ bemüht einen passenden Händler zu finden.

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