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Kaufberatung Suzuki Vitara vs S-Cross

Suzuki
Themenstarteram 28. Oktober 2019 um 16:50

Hallo, da ich mich automäßig etwas verkleinern will, überlege ich mir einen Vitara oder S-Cross zuzulegen. Was mich ein wenig wundert ist die Tatsache, wieso Suzuki zwei Modelle im Angebot hat, die fast gleich sind, während z.B. der Beleno wegfällt. Rein optisch gefällt mir der Vitara besser, er schien mir sogar größer zu sein, vergleicht man aber die Daten ist er sogar kleiner.

Wie sind eure Erfahrungen bezüglich Raumangebot, Sitze, Kofferraum (ich möchte z.B. einen mittelgroßen Hund transportieren)? Wie steht es um die Verarbeitungsqualität? Wie ist der reale Verbrauch des 1,4 Boosterjet? Ich bedanke mich schon mal für eure Erfahrungen.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 28. September 2020 um 14:24

Als Themenstarter bin ich auch raus, denn ich hab mich ja inzwischen entschieden, für einen Vitara Comfort+, und bereue es nicht. Heute würde ich mich zwar für eine andere Marke entscheiden, aber nicht wegen der Qualität, sondern weil man nicht in der Lage ist eine Automatik bei Virtara oder S-Cross anzubieten, für mich ein No-Go.

Danke für die interessante Diskussion.

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Wir haben vor der gleichen Situation gestanden wie du.

Was uns aufgefallen ist:

Der Cross scheint eher das Fahrzeug für die jüngere Generation zu sein (eher SUV), während der Vitara die fortgeschrittenere Generation bei der Stange halten soll, alleine schon durch den Namen (eher "Geländewagen"). Die Konstruktion (und Technik) hat sich ja etwas verändert gegenüber dem Grand Vitara.

Der Cross ist auch eher das Fahrzeug für die Stadt, während der Vitara fürs Land zu sein scheint. Es hat einfach was mit der Positionierung zu tun. Der Vitara ist in dieser Ausführung seit 2015 auf dem Markt (Facelift 2018), der Cross seit 2013 (Facelift 2016).

Dennoch gibt es natürlich auch Unterschiede. Die haben wir zum Teil im Ausstattungsumfang festgestellt, mal ist das drin, mal das andere, dafür dort wiederum nicht. Da muss man/frau evt. ganz genau schauen, was man/frau will und womit man/frau nachher besser fährt. Auch preislich gesamt gibt es schon Unterschiede, die aber halt wiederum abhängig vom Ausstattungsumfang sind.

Der Cross hat einen größeren Kofferraum, der etwas zu Lasten des Innenraums (Beinfreiheit) geht. Die Unterschiede sind marginal, können aber durchaus entscheidend sein. Wir sind ins Autohaus mit Hundebox und Klappkisten und mussten feststellen, dass alles auch in den Vitara passt. Es gab noch zwei - drei Sachen, die anders waren, aber eher unwesentlich (für uns) waren, so dass ich sie nicht weiter nachgehalten habe.

Letztlich waren wir für beide Wagen offen, mussten aber zu der Zeit, wo wir dann zuschlagen wollten, feststellen, dass der Vitara günstiger war. Daher ist es der Vitara (EU-Import) geworden.

 

Der Vitara wird in Deutschland übrigens mehr als doppelt so oft verkauft wie der Cross (6250 Einheiten zu 3250 Einheiten - laut Wikipedia).

 

LG

Mi-go

Der S-Cross hat mehr Kofferraum, ansonsten liegen die Unterschiede hauptsächlich in der Optik.

Mit meinem S-Cross, 1,4L, habe ich nun ca. 6.000 Km gefahren, davon leider auch viel Kurzstrecke/Stadtverkehr.

Durchschnittsverbrauch laut BC: 6,6 L

Das ist zwar schöngerechnet, in Wahrheit sind es ca. 7,2 L, aber das finde ich trotzdem völlig ok. Mit etwas mehr Langstrecke schafft man die 6,6 L dann auch in der Realität ohne als Verkehrshindernis unterwegs zu sein.

Ich hatte vorher einen Megane III Kombi, aber habe die dort mehr vorhandene Ladefläche bisher noch nicht vermisst. Dafür ist der S-Cross jetzt oft die rettenden paar cm kürzer, die hier entscheiden, ob der Wagen noch in die Parklücke passt oder nicht.

Da der ganze Wagen ja etwas höher baut, ist auch die Ladekante etwas höher. Wird beim Vitara ähnlich sein. Ich finde das zum beladen angenehmer, aber ob Dein Hund das ähnlich sieht, wirst Du wohl ausprobieren müssen.

Der Motor ist mein erster Turbo. Was Leistung angeht bin ich von Autos bisher nicht allzu verwöhnt. Vielleicht macht er mir deshalb so viel Spaß. Jedenfalls finde ich es genial, wie er am Gas hängt und wieviel Druck er von unten hat.

Themenstarteram 29. Oktober 2019 um 11:23

Danke für eure Infos. 6,6L Verbrauch ist für mich ein utopischer Wert, der Levorg mit 1,6er Turbo liegt bei jenseits der 9 Liter. Aber er ist eben auch bequem und hat nen großen Kofferraum. Dass die Motorisierung passt glaube ich auf jeden Fall, die Suzukis sind ja auch alle sehr leicht, bald 300 kg weniger als der Subaru.

Der Hund ist ja schon ein alter Herr und springt nicht mehr hoch auf die Ladefläche, deshalb ist das nicht ganz kritisch, eher für einen potenziellen Nachfolger. Aber 375 Liter (beim Vitara) zu jetzigen 520 Liter ist schon ein Unterschied. Emotional spricht mich der Vitara mehr an, der S-Cross sieht eben auch aus wie jeder Mini-SUV.

Der S-Cross macht bauartbedingt Windgeräusche, die je nach Tempo, Umgebungsbedingungen und Windrichtung schlagartig auftreten und sehr unangenehm sind. Alten Leuten sowie schwerhörigen und Dauermusiklauthörern kann man ihn daher ruhigen Gewissens empfehlen. Beim Vitara ist der Einstieg zum Fond etwas unbequem, ansonsten ist er durch und durch das bessere Auto. Die Unterschiede beim Kofferraum sind in der Praxis minimal; am besten Zollstock mit zur Besichtigung nehmen und selber vergleichen.

Zitat:

ansonsten ist er durch und durch das bessere Auto.

Da die Fahrzeuge technisch größtenteils identisch sind, ist das eine sehr subjektive Einschätzung.

Vom Levorg auf einen Vitara wechseln? Das dürfte ein ziemlicher Abstieg werden! Vor knapp 2 Jahren standen bei mir der Vitara und der XV auf dem Zettel. Nach Probefahrt mit beiden ist es dann eindeutig der XV geworden. Der Innenraum im Vitara ist schon sehr karg und hartplastiklastig im Vergleich zum XV. Die fehlenden 250 kg merkt man auch gewaltig : es fehlt dem Vitara schlicht an Dämmmaterial. Dadurch wirkt das Fahrwerk im Vergleich zum XV sehr polterig und Windgeräusche sowie der Motor waren auch präsenter. Die Automatik im Vitara hat mir auch nicht gefallen. Hat sehr hektisch geschalten, bei kleinsten Steigungen sofort 1 bis 2 Gänge runter.

Der Vitara ist an sich aber kein schlechtes Auto. Wer viel auf guten Straßen unterwegs ist wird das polterige Fahrwerk nicht so merken. Versicherung und Wartung ist beim Vitara auch etwas günstiger, Verbrauch ebenfalls.

Da ich aber für ein paar Euro mehr im Jahr ein deutlich besseres Auto fahren kann, ist es der XV geworden.

Zitat:

@apple65 schrieb am 29. Oktober 2019 um 12:39:38 Uhr:

Da die Fahrzeuge technisch größtenteils identisch sind, ist das eine sehr subjektive Einschätzung.

Unzählige Bauteile allein im Bereich des Interieurs sind nicht baugleich, verursachen aber zahlreiche garantie- und gewährleistungsrelevante Probleme in Form von Störgeräuschen bei Temperaturschwankungen und Fahrbahnunebenheiten, zumal der Threadersteller ausdrücklich nach der Verarbeitungsqualität fragte. Die starken Windgeräusche sind zudem dem Vorderwagendesign (A-Säulen, Türrahmen) und nicht etwa meiner Fantasie geschuldet. Der Versuch, jegliche Meinung, sobald sie von der eigenen abweicht, pauschal als "subjektive Einschätzung" und damit subtil als unerheblich abzuqualifizieren, ist nun auch nicht gerade ein Ausweis besonderer Sachkunde.

Zitat:

Der Versuch, jegliche Meinung, sobald sie von der eigenen abweicht, pauschal als "subjektive Einschätzung" und damit subtil als unerheblich abzuqualifizieren, ist nun auch nicht gerade ein Ausweis besonderer Sachkunde.

Ich habe keine Meinung zur Qualität der Fahrzeuge geäußert, aber Du suggerierst durch Deine Aussage "durch und durch das bessere Auto", dass das eine Fahrzeug bis zur letzten Schraube das bessere wäre, was wegen viel baugleicher Technik unsinnig ist.

Da mit dieser Diskussion dem TE allerdings nicht geholfen ist, beende ich sie hiermit meinerseits.

Dem S-Cross steht die Ablösung bevor, der Vitara ist erst 2 Jahre später auf dem Markt erschienen.

Somit könnte es beim S-Cross noch bessere Angebote beim Händler geben, als es sie augenblicklich eh schon gibt.

Und wie schon geschrieben:

Die Fahrzeuge sind sich sehr ähnlich, eigentlich entscheidet da eher der Bauch als der Kopf.

Der S-Cross hat etwas mehr Radstand (260 cm gegenüber 250 cm beim Vitara) und ist daher etwas geräumiger auf der Rückbank und im Kofferraum. Aber er braucht auch etwas mehr Platz beim Einparken

Im Vitara sitzt man ein paar cm höher, somit hat man hier eher das "SUV-feeling".

Beiden gemeinsam ist die konsequente Gewichtsersparnis (und somit Kraftstoffersparnis), die auch auf etwas auf Kosten des Komforts geht. Es sind nicht die leisesten Autos!

Der 1.0er reicht für das Alltägliche aus, der 1.4er hat mehr als genug Kraft!

Themenstarteram 29. Oktober 2019 um 17:17

Danke sehr, und bitte nicht streiten! Ich habe um Erfahrungen gebeten, und bin mir voll im Klaren, dass das subjektiv ist. Und ich suche mir schon die Informationen aus, die mir wichtig sind: Verarbeitung, Geräusche - darauf kann ich dann bei einer Probefahrt besonders achten, und deshalb wollte ich hier anfragen. Macht sich der längere Radstand bei der Wendigkeit bemerkbar? Der Levorg z.B. braucht immer viel Platz zum Rangieren.

Das SUV-Feeling ist mir eigentlich nicht wichtig (Kombi-Fahrer!). Interessant ist ja, dass der Vitara etwas kürzer und etwas höher ist - rein optisch erscheint es einem umgekehrt, aber der Trick dabei ist wohl die etwas geradlinigere Form des Vitara.

Ja und lieber @Horscht, von Subaru zu Suzuki mag ein "Abstieg" sein. Stört mich aber nicht. Ich bin schon von Volvo "abgestiegen". Darüberhinaus muss ich sagen, dass unser XV (2015) von der inneren Anmutung inzwischen auch weit hinter den Suzukis zurückbleibt. Sicher wäre das bei einem aktuelleren nicht so, und der Levorg ist schon sehr fein gemacht. Aber kostet dafür auch noch mal ein Häppchen mehr. Und ich sage es ganz ehrlich: den Weggang bedaure ich schon etwas, aber er ist der Modellpolitik geschuldet. Der neue Levorg ist nicht das, was ich mir mal unter dem Namen gekauft habe, und kommt als Nachfolger einfach nicht in Frage. Seit 25 Jahren fahre ich Motoren mit Aufladung, und das wird so lange bleiben bis der Turbo durch einen echten Elektro-Booster ersetzt ist. Beim Vitara vielleicht 2021, bei Subaru weiß ich es nicht. Dort ist für uns auch der Umstieg von einem 1,6er Sauger auf einen 2,0er Hybrid keine Option, weil der dann eben das 1,5fache kostet. Sollte unser XV mal zur Dispostion stehen, dann werde ich ihn nicht durch einen 35000-Euro-Wagen ersetzen. Hybrid ja, aber nicht wenn es dann nur noch teuere Autos gibt. Dass es anders geht zeigt ebenfalls Suzuki mit den Mild Hybrids im Baleno und Swift, die kaum mehr kosten.

Ich persönlich finde den Weg von Suzuki, Kraftstoffersparnis u. A. durch radikale Gewichtsreduktion, grundsätzlich richtig. Klar geht das etwas zu Lasten des Komforts (und wahrscheinlich auch der Sicherheit), aber mir ist ein leichtes und agiles Fahrzeug wesentlich sympathischer als so ein 2 Tonnen schwerer "Blechklumpen".

Natürlich kann man einen Suzuki nicht mit einem Mercedes/BWM/VW etc. vergleichen, was die Materialauswahl, die Liste der (sinnvollen und auch der übertriebenen) Ausstattungsoptionen, der Assistenzsysteme usw. angeht, aber:

Die Lebensdauer der Suzuki-Autos und ist vollkommen OK (kann durch Pflege und Wachs durchaus verlängert werden), und die Technik (Motoren, Getriebe, Elektrik/Elektronik) macht bei den aktuellen Fahrzeugen auch keine Probleme.

Zitat:

@sc100 schrieb am 29. Oktober 2019 um 15:53:10 Uhr:

der 1.4er hat mehr als genug Kraft!

Das ist richtig. Zumal hinter vorgehaltener Hand erzählt wird, dass gerade dieser Motor wohl gerne nach oben streut. Wir bereuen es nicht, auf diesen Motor gesetzt zu haben. Wir empfinden ihn als sehr spritzig (für einen Benziner) und dazu sparsam. Auch mit dem Vitara (zuvor SX4) sind wir sehr zufrieden.

Die Geräuschkulisse ist bis 120km/h voll in Ordnung. Im Vergleich zum SX4 davor sogar leiser. Wenn man natürlich die Drehzahlen fordert, dann klingt der Motor auch ordentlich kernig und wird laut. Mit der Automatik bleibt er aber meist um die 1500 U/min.

Etwas gewöhnungsbedürftig bleibt aber die Lenkung, die sehr direkt ist (reagiert auf jede kleine Bewegung). Durch Abschalten des Spurhalteassistenten hat es sich zwar schon deutlich gebessert, aber er ist weiterhin etwas unwillig geradeaus zu laufen. Eine "satte" Straßenlage ist etwas anderes.

 

LG

Mi-go

Zitat:

 

Etwas gewöhnungsbedürftig bleibt aber die Lenkung, die sehr direkt ist (reagiert auf jede kleine Bewegung). Durch Abschalten des Spurhalteassistenten hat es sich zwar schon deutlich gebessert, aber er ist weiterhin etwas unwillig geradeaus zu laufen. Eine "satte" Straßenlage ist etwas anderes.

LG

Mi-go

Ich bin jetzt seit 3000 km mit dem 1,4 Allgrip unterwegs, den ich mir als Zugfahrzeug angeschafft habe.

Die Lenkung finde ich angenehm, der Geradeauslauf ist mit und ohne Hänger ohne jeden Tadel.

Vielleicht solltest Du einmal Spur/Sturz prüfen lassen?

Flavi

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