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Kaufberatung: Roadster bis 10 TEUR (MX5 oder Z3)

Hallo Leute,

ich spiele mit dem Gedanken, mir als Zweitwagen, einen kleinen Roadster zu kaufen.

Richtig toll (optisch) finde ich den neuen Fiat 124 Spider (auf Basis des aktuellen MX5), oder auch den MX5 (ND) selber.

Da ich bisher noch nie ein Cabrio hatte, kann ich aber noch nicht einschätzen, ob ich das Fahrzeug wirklich viel fahren werde, oder ob es sich nach einer anfänglichen euphorischen Phase, die Reifen platt steht. Deshalb will ich nicht 25 TEUR für einen Neuwagen ausgeben, sondern erstmal, zum Ausprobieren dieser Fahrzeuggattung, günstiger einsteigen (bis 10 TEUR).

Fahrzeuge die mir in dem Preisbereich gefallen sind der Mazda MX5 NB, der MX5 NC und der BMW Z3.

Da es sich um ein Zweitauto handelt, muss es für mich nur ein Kriterium erfüllen - Freude machen.

Mir ist natürlich klar, dass ich selber die Entscheidung treffen muss und dafür Probefahrten erforderlich sind. Ebenso ist mir klar, dass bei Fahrzeugen in der Alterskategorie der Pflegezustand entscheidend ist, dennoch würde ich euch bitten, pro und kontra der in Frage kommenden Fahrzeuge mitzuteilen.

Was sind die Schwächen der Modelle, auf was muss man (modellspezifisch) besonders achten, usw?

Vielen Dank vorab schonmal :)

edit: gerne dürfen auch gute Angebote verlinkt werden (PLZ 78549 +/- 200 km)

Beste Antwort im Thema

Hier sucht jemand einen Roadster, der Fahrspaß bietet, und möglichst nicht zu sehr Exot ist damit ihn jede freie Werkstatt problemlos reparieren kann.

Wie zum Geier kann man ihm da einen RX-8 empfehlen der mag vielleicht Spaß machen geht aber an den beiden anderen Kriterien total vorbei.

Als nächstes kommt wahrscheinlich jemand und empfiehlt ihm nen Golf, weil er kein Exot ist.

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Dieser würde mir z.B. gefallen (KLICK). Der steht allerdings ca 300 km entfernt von mir.

Ich kann dir zumindest ein bisschen was zum NB und NC schreiben.

Der NB ist leider der MX-5 der am meisten mit dem Rost zu kämpfen hat.

Das A und O beim Kauf ist hier der Zustand der Längsträger, dort findet man sehr häufig Rost, und dort ist er im Prinzip nicht wirtschaftlich TÜV konform zu beseitigen.

Allerdings ist es halt auch so ziemlich das einzige Problem beim NB, wenn man sich zutraut den Zustand der Träger vor dem Kauf zu überprüfen bekommt man hier für 5.000,- € auch gut gepflegte Fahrzeuge.

Beim NC fängt es so ab 6.000,- an.

Auch er rostet, aber nur an Stellen die höchstens von kosmetischem Interesse sind (rund um die Seitenblinker, Strebe Dreiecksfenster).

In letzter Zeit hört man immer mal wieder von Fahrzeugen die plötzlich einen extrem hohen Ölverbrauch haben (1-2 Liter/1.000 KM), was wenn man es nicht rechtzeitig bemerkt zum Motorschaden führt.

Wie häufig solche Fälle tatsächlich vorkommen ist aber sehr schwer zu beurteilen. Es scheint sich vorwiegend um Fahrzeuge zu handeln de dicht an der 100.000 KM Marke sind oder drüber.

Dennoch ist der MX-5 egal welcher, sicherlich eine gute Wahl. Persönlich würde ich aber eher den NA und NC entscheiden, als den NB in Erwägung ziehen. Der NA ist technisch sehr ähnlich zum NB, hat kein Längsträgerproblem, und kann eigentlich nur noch teurer werden.

Beim Z3 würde ich Dir die 6-Ender ans Herz legen, welche aber schwieriger zu erlegen sind, einerseits weil seltener gebaut und andererseits weil durchaus gesucht und darum nicht "billig" zu haben. Bei den kleinsten R4ern besteht evtl. die Gefahr der Untermotorisierung und dass sie somit tatsächlich als Spassbremse in der Garage verrotten. Das hängt aber natürlich von Deinen Ansprüchen ab.

In jedem Fall empfehle ich Dir z.B. bei MT das Spezialistenforum, um dort Angebote begutachten zu lassen. Nicht dass der Z3 eine einzige Problemzone wäre, aber es gibt doch auch unschönes (Verbastelte, schlecht gewartete, Importe zweifelhafter Herkunft...).

Zitat:

@pk79 schrieb am 31. Januar 2016 um 18:33:11 Uhr:

Da es sich um ein Zweitauto handelt, muss es für mich nur ein Kriterium erfüllen - Freude machen.

Wie, und dann bleiben nur die beiden übrig? ;)

Sitzprobe schon gemacht? Im MX-5 wird das ab ~190 cm Körperlänge langsam ein Problem, in den NA passte ich noch so gerade eben 'rein, beim NB hab' ich es noch nicht probiert, der NC geht nicht mehr. BMW Z3 - da brauche ich direkt 'ne Fliegerbrille, der Scheibenrahmen ist zu flach, bzw. der Sitz zu hoch.

Der Z3 ist gegenüber dem MX-5 geradezu komfortabel, der Mazda direkter - und m.M. spaßiger, Motorleistung alleine ist da zweitrangig. Nicht, dass man den Z3 nicht auch schnell bewegen könnte, aber der MX-5 wirkt dabei - unangestrengter. Schlecht sprachlich zu vermitteln, und eh hochgradig subjektiv ;).

Aber das sind ja beileibe nicht die einzigen, verfügbaren Roadster in dem Preissegment. Der Rest ist schon ausgeschlossen?

Gruß

Derk

Danke für die Antworten.

Kann man also sagen, der MX5 ist technisch zuverlässig, man muss aber auf Rost aufpassen?

Und der Z3 ist ebenfalls zuverlässig, aber komfortabler (weniger spaßig?) als der MX5?

Bezüglich der Größe mache ich mir übrigens keine Sorgen, mit meinen 176 cm müsste ich eigentlich in jedem Fahrzeug Platz finden.

 

Zitat:

@der_Derk schrieb am 1. Februar 2016 um 11:52:21 Uhr:

 

...

Aber das sind ja beileibe nicht die einzigen, verfügbaren Roadster in dem Preissegment. Der Rest ist schon ausgeschlossen?

Gruß

Derk

Ausgeschlossen ist noch keiner, aber so viele Alternativen gibt es eigentlich nicht.

Mercedes SLK ist mir mit Blechdach zu wenig klassischer Roadster.

Audi TT käme allenfalls als Quattro in Frage, Vorderradantrieb will ich bei einem Spaßmobil nicht...

...deshalb scheidet auch der Fiat Barchetta aus.

Porsche Boxster - hm, da müsste ich das Budget erhöhen.

Was gibts sonst noch?

Wenn es rein um Spaß geht müsste es beim Z3 wohl tatsächlich schon der Sechszylinder sein um mit dem MX-5 mithalten zu können

Alternativen wären wohl ein Toyota MR2, wobei er teilweise recht schwerwiegende Motorprobleme hatte (Shortblock Problem). Soweit ich weiß waren die späten weniger anfällig, und einige wurden auch von Toyota auf Kulanz überarbeitet, was soweit ich weiß auch dauerhaft für Abhilfe gesorgt hat.

Bis 10.000 bekommt man eventuell auch schon nen alten Porsche Boxster oder nen Honda S2000 die halt leistungstechnisch in ner anderen Liga sind als der MX-5

Unter Verzicht auf Vorderradantrieb: Toyota MR2 W3, MG F und TF, Smart Roadster, Chrysler Crossfire (SLK in anderer Verkleidung), und an der 10000er Marke kratzend noch der Opel GT (die ungeliebte, neuere Version).

Nachteil Toyota: Shortblock-Problem, sollte nachweislich behoben sein oder einem der letzten Baujahre entstammen.

Nachteil MG: Der 1.8er Rover-Motor frisst Kopfdichtungen im Zeitraffer und hat ein etwas empfindliches Kühlsystem (das eine führt gelegentlich zum anderen). Dafür ist der Einstandspreis günstig.

Nachteil Smart Roadster: Kein schönes Getriebe, gerade im Vergleich zum Mazda. Dafür im Handling nochmal einen Tick besser als der MX-5 im Serientrimm. Sozusagen das Bindeglied zwischen MX-5 und Elise, bei 5-6 Litern Verbrauch.

Nachteil Crossfire: SLK-typisch relativ behäbig, eher GT als Sportler.

Nachteil Opel GT: Auch nicht ganz so leicht und nicht kompromisslos sportlich, aber dafür gut motorisiert - auch wenn's nur ein Vierzylinder ist.

Da gibt's doch mehr als mir bewusst war, einige der Vorschläge hatte ich bisher gar nicht am Schirm.

Da werde ich heute Abend mal ein bisschen recherchieren was "autoscout" und co. so hergeben.

Das Auto sollte allerdings nicht zu exotisch werden. Ich habe in meiner Nähe eine freie Werkstätte die gute Arbeit leistet (zu vernünftigen Preisen). Mit "Kassengestellen" wie MX5 und Z3 haben die sicher keine Probleme, ich weiß aber nicht, ob die auch Exoten wie z.B. einen MG so ohne weiteres warten/reparieren können. Außerdem will ich, falls mal ein Defekt auftritt, auf eine ordentliche Ersatzteilversorgung zählen können.

Also von dem MG würde ich Abstand nehmen, der ist wartungstechnisch einfach ein Geldgrab.

Man sieht ihn ja auch kaum noch im Straßenbild. Vor 5-6 Jahren habe ich den noch recht oft gesehen.

Boxster und MR2 haben halt beide einen Mittelmotor, was sämtliche Motorarbeiten deutlich aufwendiger macht.

Es hat schon seine Gründe das als erstes hier immer der MX-5 empfohlen wird, und wenn du Exot eher als Nachteil als als Bonus siehst, er dir optisch gefällt, und von der Motorleistung ausreicht, warum nicht.

Wenn ich´s mir recht überlege, will ich einen klassischen Roadster mit folgenden Eigenschaften:

Frontmotor, Hinterradantrieb, Schaltgetriebe, Stoffverdeck. Möglichst einfache Technik.

Ich will ein Fahrzeug das nicht "perfekt" ist und alle Einflüsse wegfiltert (so eines habe ich schon als Alltagsfahrzeug), sondern ein Fahrzeug, das einen die Geschwindigkeit spüren lässt. Wenn man über schlechten Asphalt fährt, darf es auch "rumpeln". Wenn das Verdeck offen ist darf es zugig sein (ich will und brauche keinen Nackenföhn ;)) und wenn das Verdeck zu ist, soll man auch noch merken, dass man in einem Roadster sitzt und nicht in einer komfortablen Limo.

Ich könnte mir vorstellen, dass zum Landstraßen knallen der MX-5 besser ist als der Z3. Ich würd aber nen Z3 2,8 bevorzugen, weil der Motor der absolute knaller ist. Besser noch den 3,0 aber da wirds mit 10 000 euro eng.

Ich würd beide fahren, mit beiden machste nix verkehrt, weder beim einen oder anderen darfst du ne "Gurke" kaufen sondern auf das übliche bei Gebrauchtwagen achten, beim MX-5 wie gesagt auf die Rostgeschichte.

Der Z3 basiert ja aufm e36, also eigentlich bissle Fahrwerkssachen die mal ausschlagen, ich weiß nicht wie die Rostproblematik beim Z ist.

Also wie gesagt, ausprobieren und dann den bestmöglichen kaufen.

Zitat:

@der_Derk schrieb am 1. Februar 2016 um 15:52:28 Uhr:

Nachteil MG: Der 1.8er Rover-Motor frisst Kopfdichtungen im Zeitraffer und hat ein etwas empfindliches Kühlsystem (das eine führt gelegentlich zum anderen). Dafür ist der Einstandspreis günstig.

Hallo Derk, das mit den ZKDs stimmt so nicht mehr, Dein Wissen basiert auf Vorkommnissen aus den späten 90ern. Inzwischen sollten bei allen betroffenen Motoren die Dichtungen gegen die verbesserten Multi-Layer-Varianten ausgetauscht worden sein.

Landrover hatte seinerzeit übrigens (für den 98er Freelander, der dieselbe Maschine hat) eine nachrüstbare Modifikation des Kühlkreislaufs entwickelt, die die ZKD-Anfälligkeit zusätzlich reduziert.

Beim Z3 sind zuweilen die Spiegelhalter oxidiert.Dazu sind die Türböden gefährlich in Sachen Rost .Dann noch zuweilen beim Facelift um das Schloss am Kofferraumdeckel.

In Sachen Rostvorsorge ist der BMW deutlich besser als der Mazda.

Im übrigen machen im Z3 auch die kleinen Motoren Spaß.

Moin,

Dir ist bewusst, dass der TT auch als Quattro 90% der Zeit als Fronttriebler unterwegs ist und auch die "Nachteile" bzgl. untersteuern so mit sich bringt? Ich würde mir zumindest mal ein paar ansehen - vielleicht können sie dich ja doch überraschen und du bekämst neben der Barchetta halt auch die recht günstigen Peugeot 206, 306 und 307, sowie ein paar Renaults und die motorisch megaspannenden Alfa Spider mit in die Auswahl.

Ab und an gibt es für knapp unter 10.000 Euro auch noch ein halbwegs brauchbares Porsche 944 Cabrio. Wenn du den Zustand nur erhälst - dann sollte der Wert zumindest stabil bleiben.

Dann gäbe es da noch den alten Toyota MR2 - wobei der halt mehr Targa und weniger Roadster ist.

MFG Kester

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