Kaufberatung hab keine Ahnung *g*

Hallo zusammen,

ich hab vor mir für die 14 km zum Job nen roller zu kaufen, habe aber nicht wirklich Ahnung von der Materie.
Was für ein Roller empfählt ihr für nen Einsteiger wie mich? Ich bin 1,65 groß und möchte natürlich keinen so großen schweren Roller bei dem ich schon probs hab den Ständer wegzuklappen bzw mich drauf zu setzen *g*

Die Strecke die ich fahre ist nur Landstraße bzw halt durch die Gemeinden.

Die Baumarkt/supermarkt Roller sind ja ziemlich verschrieen, sind die wirklich so mistig?

Führerschein hab ich den B, möchte keinen Motorradführerschein machen, was darf ich fahren? Nur die bis 45 KmH? Ich hab gehört das es da irgendeine Sonderregelungen gibt bezüglich "Altmodelle" so dass ich mit dem B evtl doch schnellre als 45 fahren kann, stimmt das?

Sry für die vielen Fragen & danke vorab schonmal für die Antworten.

VG

Steffi

40 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von mbk-tobi


aber was ich zu den sagen kann ist das mann immer 150ml mehr öl draufkippen soll wie von hersteller empfohlen und in winter 5W40 und sommer 10W40 und regelmäßiger ölwechsel ich habe hier welche mit einer laufleistung von über 40.000km mit den ersten motor.

Niemals zu viel Öl in Roller schütten, erst recht nicht in einen China-Roller! Ansonsten wird der Öldruck im Motor zu hoch -> er wird undicht.

Das optimale Öl für China-Roller ist immer 15W40, da es zähflüssiger ist. Dadurch bleibt Motor länger dicht.

Regelmäßiger Ölwechsel ist gut und recht. Allerdings schreiben manche China-Hersteller einen Ölwechsel alle 1.000 km vor, was Quatsch ist. Nach ersten 500-1.000 km und dann alle 5.000 km ist ein Ölwechsel sinnvoll. Zeitliche Begrenzung gibt es für Ölwechsel nicht, ist ja schließlich kein Salatöl, das ranzig werden kann.

Das mit dem Öl stimmt so allgemein nicht das 15W40 generell verwendet werden kann.
Peugeot schreibt bei den Kisbee Syhntetiköl 5W40 vor bei 5000km Wechselintervallen.
Mineralöl ist eigentlich bei PKW´s kaum noch zugelassen außer bei Fahrzeugen vor 1990.
Leider ist es mit den Motorölsorten sehr unübersichtlich geworden.
Die Herstellerangaben sind im normalfall die Mindestanaforderung aber besser kann in der Regel verwendet werden.
http://www.motoroel-info.de/

Das wäre mir neu, dass für Rex-Modelle überhaupt eine Motorölsorte vorgeschrieben ist 😁

Hab soeben nachgeschaut: Weder beim Qingqi QM50QT-6a (Rex 450) noch bei Jmstar JSD50QT-13 (in etwa baugleich Rex 450) steht spezielle Ölsorte in Anleitung. Steht überall nur: "Standardöl" für Motor.

Standard Motoröl ist immer noch 15W40. Insbesondere bei älteren Motoren empfiehlt es sich dickflüssigeres Öl zu verwenden, da Tolleranzen im Motor größer sind. Dickflüssigeres Öl gleicht eher Tolleranzen aus als dünnflüssiges.

SI-Zweirad sagt 5W40: http://www.si-zweirad.de/.../50ccm4Takt_BA_88843.pdf
Das ist natürlich nur die Viskosität, weder die Qualität noch die Sorte (das wär eh Quatsch).

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Zitat:

Original geschrieben von tomS


SI-Zweirad sagt 5W40: http://www.si-zweirad.de/.../50ccm4Takt_BA_88843.pdf
Das ist natürlich nur die Viskosität, weder die Qualität noch die Sorte (das wär eh Quatsch).

Ich hab noch die ältere Anleitung, da steht nichts von 5W40 sondern nur Standard...

Hier Zitat aus vom Vorredner genannten Motoröl-Link:

Zitat:

Generell hat Motoröl die Aufgabe, bewegliche und aneinander reibende Teile zu schmieren und damit einen Verschleißschutz zu gewährleisten. Die Reibung sich bewegender Teile im Motor und im Getriebe wird durch einen festen ununterbrochenen Schmierfilm entscheidend reduziert. Der Schmierfilm sorgt dafür, dass sich die Kontaktflächen nicht direkt berühren. Das Unterbinden des Kontakts von sich bewegenden nebeneinander liegenden und ineinander greifenden Teilen durch einen geschlossenen Schmierfilm wird auch als Flüssigkeitsreibung bezeichnet.

genau darum geht es.

Wenn das Öl zu dünnflüssig ist, erhöht es den Verschleiß.

Dickflüssigeres Öl verringert den Verschleiß.

Das Öl darf nur nicht zu dickflüssig sein, sodass der Ölfilm abbricht. Bei 15W40 kann der Ölfilm jedoch nicht abreißen sofern genug Öl drinnen ist und auch Ölpumpe funktioniert.

Auch das kann zu dünn sein bzw. werden. Siehe Handbuch zur BMW R1150GS Kapitel 3, Seite 74. Es kommt eben sehr auf den Motor an.
Die Werkstatt hier um die Ecke nimmt übrigens ausschließlich teures vollsynth. 5W-50 SJ, egal ob für Chinaroller oder Fireblade.

Je weiter in der Ölviskosität-Angabe XW-X die Zahlen X und Y auseinanderliegen, desto gleichmäßiger das Fließverhalten des Öls bei verschiedenen Temperaturen.
5W40 ist bei Kälte dünner als 15W-40 - aber das ist ja auch regelmäßig beabsichtigt. Bei Hitze sind sie gleich!

Tom hat es am besten beschrieben aber es gibt noch mehr Faktoren. 15W40 ist bei z.b. 20 Grad plus nicht dicker wie ein 5W40 weil beide die API Klassifikationen einhalten.
Meine Erfahrungen mit Leichtlauföl 10W40 in Ungarn bei Außentemperaturen bis 40Grad im Schatten. Wenn der Motor richtig heiß ist wird das Öl so dünn das an den Hydrostößeln nicht mehr genug Druck aufgebaut werden kann und die Ventile anfangen zu klappern. Sind wir nach dem Urlaub wieder in Deutschland ist das Klappern bei unseren gemäßigten Temperaturen vorbei. Da hat Syhntöl das Problemlos noch 160 Grad verkraftet ein wesentlich besseres Temperaturverhalten.
Was ich früher bei einem Vorgängerfahrzeug mit Öldruckmanometer feststellen konnte sehr billiges Öl ging viel schneller mit dem Öldruck runter wie ein Qulitatives Markenöl.

Hier detaillierte Temperaturbereiche für Motoröle:

http://www.bizol.de/img/site/viscosity2.jpg

5W-40 = -30° bis +35°
10W-40 = -25° bis +40°
15W-40 = -20° bis +45°

10W-30 = -25° bis +30° --> möglichst nicht im Sommer verwenden!

da ich keinen Roller-Fahrer kenne, der bei unter -20° noch sein Fahrzeug anwirft...

PS: Die Temperaturzahlen beruhen auf Umgebungstemperaturen.

Zitat:

Original geschrieben von jschie66


Hier detaillierte Temperaturbereiche für Motoröle:

http://www.bizol.de/img/site/viscosity2.jpg

5W-40 = -30° bis +35°
10W-40 = -25° bis +40°
15W-40 = -20° bis +45°

10W-30 = -25° bis +30° --> möglichst nicht im Sommer verwenden!

da ich keinen Roller-Fahrer kenne, der bei unter -20° noch sein Fahrzeug anwirft...

PS: Die Temperaturzahlen beruhen auf Umgebungstemperaturen.

Stell mal 10w40 oder 15w40 mal in die gefriertrue und guck was passiert 🙂 10w40 ist mir bei -19 Grad über Nacht fest geworden 🙂 oder schau entsprechende Videos auf youtube Allgein sind diese öle sehr veraltet. wer sich fürs Thema Öl interresiert findet Antworten auf alle Fragen im dem weit bekantem Tread ''Welches Motoröl'' unter VW-Motoren (knapp 2000 Seiten,tägliche Diskussionen undpp Meinungsaustausch rund ums Motoröl. Am Rande bemerk ich noch, das ein sehr gutes synthetisches Marken Öl nicht mehr als 4 bis 5Euro pro Liter kosten braucht 🙂

Der Ölhersteller weiß, wie sein Öl schmiert.
Der Motorenhersteller weiß, welche Schmierung er braucht (z.B. welche Motorenteile im Betrieb wie heiß werden, welche Lagerdrücke usw.).
Nach wem werde ich mich dann wohl richten?
(Aber jeder, wie er will. Über Motorenöl kann man fast so diskutieren wie über Religion 😉)

http://www.liebreich.at/?Motorrad:Werkstatt:Motor%F6l-Info

Da ist es auch sehr schön beschrieben. Man braucht ja nur jetzt bei den - 10 Grad mal über Nacht eine Flasche Öl rausstellen und dann mal in ein Gefäß umkippen, man wird dann sehen das selbst ein 10W40 sehr zähflüssig ist.
Von dem Zustand flüssig ist das Öl weit entfernt.
Zudem werden die Additive im Betrieb verschlissen und das Öl wird im laufe der Zeit auf den untersten Wert absinken. Betrifft aber nicht das Syhnthetiköl da ist es anders. Nicht umsonst hatten meine alten Fahrzeuge die mit Mineralöl betrieben wurden auch nur 5000km Serviceintervalle.

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