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Kaufberatung für A2 Motorrad

Themenstarteram 12. Juli 2021 um 15:11

Ich bin am überlegen ob ich eine Husqvarna 701 , KTM 890 L Duke oder eine BMW 900r

Allerdings finde ich die 701 sehr spartanisch und komplett ohne Technik außer abs. Ich mag eigentlich so Spielereien wie z.b. die bmw sehr viele hat also mit dem großen Display und den ganzen Funktionen. Was mir an der aber nicht gefällt sind die silbernen Felgen auf der schwarzen Version. Und ich habe gelesen das die bmw schlecht in die Kurve gehen würde. Stimmt das? Kann irgendjemand sagen welches von denen am besten zum fahren ist? Und welches generell am besten ist?

Ich weiß die Husqvarna ist ein kompletter Gegensatz zu den anderen, aber diese würde ich NUR wegen der Optik nehmen aber auch nur wenn die am besten von den 3 zum fahren ist.

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13 Antworten

Zitat:

@Tim271203 schrieb am 12. Juli 2021 um 15:11:05 Uhr:

Ich bin am überlegen ob ich eine Husqvarna 701 , KTM 890 L Duke oder eine BMW 900r

Ich weiß die Husqvarna ist ein kompletter Gegensatz zu den anderen, aber diese würde ich NUR wegen der Optik nehmen aber auch nur wenn die am besten von den 3 zum fahren ist.

Vielleicht fährst du die Kisten mal Probe und probierst sie aus. Dann kannst du dir ein Bild machen und mußt nicht soviel überlegen.

Und du würdest ein Motorrad NUR wegen der Optik nehmen? Warum interessiert dich dann ob irgendwas schlecht in die Kurve geht? So lange die Optik passt ist doch alles OK oder?!

Denkst du BMW bringt heutzutage ein schlecht du fahrendes Motorrad auf den Markt? Oder glaubst du nur alles was du liest?

Generell das Beste gibts nicht. Erst recht nicht, wenn der Fragensteller nicht mal in der Lage ist, in seiner Frage den künftigen Einsatzzweck zu spezifizieren. Du kannst dir die beste Badehose der Welt kaufen. Am Nordpol wirst du damit allerdings richtig abstinken.

Alle Motorräder gehen in der Regel besser als du es kannst.

 

Was stört die Farbe der Felge? Neu beschichten, lackieren, folieren etc.

Die Frage ist was du machen willst.

Suchst du ne Maschine die dich "sicher" von A nach B bringt? Willst du auf die Renne?

Ist dir Kurvengeschwindigkeit wichtig? Muss die Maschine Fahrfehler möglichst verzeihen anstatt zu bestrafen?

Wie ist das Budget? Tagestouren, Wochenendtouren? Sozia/Soziusbetrieb erwünscht?

Welche Werkstätten in der Nähe? Schrauberkenntnisse?

Was bist du du in der Fahrschule gefahren und wie hat dir das getaugt?

Rücken/Knieprobleme? Elektronische Fahrhilften erwünscht bzw. pflicht? Muss sie gedrosselt sein weil du sie ggf nach 2 Jahren aufmachen möchtest?

Wenn mich einer nach nem Motorrad fragt und keinerlei sinnvolle Kriterien in den Raum wirft sag ich immer direkt Z900. Die Maschine ist in sehr vielen verschiedenen Belangen gut bis sehr gut.

Zitat:

@Haasinger schrieb am 12. Juli 2021 um 22:11:55 Uhr:

Muss die Maschine Fahrfehler möglichst verzeihen anstatt zu bestrafen?

Ah.......eine meiner liebsten und oftgelesenen angeblichen Charaktereigenschaften einer Maschine.

Nenn doch mal ein paar Beispiele, welche Maschinen welche Fahrfehler verzeihen bzw. bestrafen und warum.

 

Achja....und natürlich schreit jetzt jeder "JAAAAA.....bestrafe mich!!! Ich will unbedingt einen Bock, der mich bei jedem Kinkerlitzchen sofort ins Gemüse wirft".

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 12. Juli 2021 um 23:28:52 Uhr:

Zitat:

@Haasinger schrieb am 12. Juli 2021 um 22:11:55 Uhr:

Muss die Maschine Fahrfehler möglichst verzeihen anstatt zu bestrafen?

Ah.......eine meiner liebsten und oftgelesenen angeblichen Charaktereigenschaften einer Maschine.

Nenn doch mal ein paar Beispiele, welche Maschinen welche Fahrfehler verzeihen bzw. bestrafen und warum.

 

Achja....und natürlich schreit jetzt jeder "JAAAAA.....bestrafe mich!!! Ich will unbedingt einen Bock, der mich bei jedem Kinkerlitzchen sofort ins Gemüse wirft".

Simple Eigenschaft. Aufstellneigung beim bremsen in Schräglagen.

Meine Maschine hat fast keine weil hoher Schwerpunkt und schwerer Fahrer. Supersportler sind da deutlich weniger Fehlertolerant.

Oder wie groß die Neigung zu stoppies beim harten bremsen ist - Stichwort Gewichtsverteilung und Bremskraftverteilung, da hatte ich als schwerer Fahrer echt Probleme mit der mt07.

 

 

 

Zitat:

 

Nenn doch mal ein paar Beispiele, welche Maschinen welche Fahrfehler verzeihen bzw. bestrafen und warum.

Würde das vielleicht auch klassisch an den Hilfssystemen festmachen. Ein ABS macht doch nichts anderes als meinen Fehler (vorne Überbremsen) auszugleichen.

Zitat:

@Haasinger schrieb am 13. Juli 2021 um 12:26:46 Uhr:

 

Simple Eigenschaft. Aufstellneigung beim bremsen in Schräglagen.

Meine Maschine hat fast keine weil hoher Schwerpunkt und schwerer Fahrer. Supersportler sind da deutlich weniger Fehlertolerant.

Oder wie groß die Neigung zu stoppies beim harten bremsen ist - Stichwort Gewichtsverteilung und Bremskraftverteilung, da hatte ich als schwerer Fahrer echt Probleme mit der mt07.

Aufstellneigung beim Bremsen in Schräglage hatte ich zuletzt vor 20 Jahren und da nur mit dem Dunlop D207. Seitdem nie wieder.

Wenn die Reifen schön rundgefahren sind und nicht ein halber Autoreifen geworden ist, sollte das der Vergangenheit angehören.

Bremskraftverteilung? Es gibt eine dynamische Radlastverteilung. Eben bis 100% auf dem Vorderrad liegt. Nämlich tatsächlich beim Stoppie.

Maschinen, die bei Betätigung eines Bremshebels (bzw. Pedals) vorne und hinten bremsen (und irgendwas verteilen) kann man an einer Hand abzählen.

Die meisten ABS Maschinen haben einen Sensor, der Stoppies verhindert. Und so kommt es i.d.R. auch bei harten Bremsmanövern nicht vor, daß das Hinterrad derart abhebt. Falls doch, sind es womöglich falsche Fahrwerkseinstellungen oder im Einzelfall eben körperliche Gegebenheiten (starkes Übergewicht mit entsprechend hohem Schwerpunkt).

Man kann grundsätzlich mit jeder Maschine extrem hart ankern, ohne das das Hinterrad hochkommt. Im Alltagsbetrieb ohne Notbremsung sollte daher kaum Gefahr bestehen.

Natürlich elimenieren moderne Hilfssysteme wie ABS und Traction Control diverse Fahrfehler. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob bei der Fragestellung (ob verzeihend oder bestrafend) der Unterschied zwischen "ohne Hilfssysteme" oder "mit Hilfssysteme" im Vordergrund stand. Für mich liest sich das, als gäbs grundsätzlich Unterschiede, ob manche Maschinen mehr bestrafen als andere. Unabhängig von irgendwelchem elektronischen Schnickschnack. Und das hätte mich interessiert. Nicht ob jemand mit Übergewicht und falsch eingestellten Federelementen (Thema Vorspannung und Druckstufe) plötzlich denkt er fährt nen Stoppie. Außerdem gibts gewaltige Unterschiede zwischen "Huch....mein Hinterrad hat grad kurz mal den Bodenkontakt verloren" zu "Shit, mir ist grad meine Karre in den Rücken gekracht".

Was man übrigens nie vergessen sollte....auch nicht beim Auto. Die Physik läßt sich nicht überlisten. Die Hilfssysteme helfen einem. Aber irgendwann ist Schluss. Dann gibts keinen Grenzbereich mehr und man fliegt schlagartig ab.

Das merken viele Autofahrer, die im Winter oder auf regennasser Fahrbahn fahren wie im Sommer bei Trockenheit und sich dann wundern, warum ihr 80.000 Euro Benz plötzlich im Graben liegt oder an der Leitplanke hängt, obwohl er 5 Sekunden vorher noch wie auf Schienen fuhr.

Und die Fahrschüler die sich jährlich bei der Gefahrenbremsung überschlagen sind auch alles Idioten Order Märchen? Und einen stoppieassist gibt's auch nur weil was Hinterrad niemals abhebt? Kruvenabs hatte es auch nie gebraucht.

Mein Hinterrad war bei der Fahrprüfung gut 40cm in der Luft, musste den Bremsdruck vorne teils deutlich reduzieren weil die mt07 vorn so derbe zugepackt hat.

 

Du schreibst viel, jedoch mit wenig Inhalt und noch weniger Argumenten. Und die Hälfte davon ist subjektiv oder falsch. Und zum Thema hilft's auch nicht weiter.

 

Zitat:

Aufstellneigung beim Bremsen in Schräglage hatte ich zuletzt vor 20 Jahren und da nur mit dem Dunlop D207. Seitdem nie wieder.

Wenn die Reifen schön rundgefahren sind und nicht ein halber Autoreifen geworden ist, sollte das der Vergangenheit angehören.

 

Das Aufstellmoment beim Bremsen ist doch eine physikalische Gewissheit. Das mag mittlerweile mit Sicherheit kein so großes Problem mehr darstellen weil man technisch weiter ist. Aber wie du selbst schreibst, lässt sich die Physik nicht überlisten.

 

Zitat:

@Haasinger schrieb am 14. Juli 2021 um 06:31:15 Uhr:

Und die Fahrschüler die sich jährlich bei der Gefahrenbremsung überschlagen sind auch alles Idioten Order Märchen? Und einen stoppieassist gibt's auch nur weil was Hinterrad niemals abhebt? Kruvenabs hatte es auch nie gebraucht.

Mein Hinterrad war bei der Fahrprüfung gut 40cm in der Luft, musste den Bremsdruck vorne teils deutlich reduzieren weil die mt07 vorn so derbe zugepackt hat.

Du schreibst viel, jedoch mit wenig Inhalt und noch weniger Argumenten. Und die Hälfte davon ist subjektiv oder falsch. Und zum Thema hilft's auch nicht weiter.

Irgendwelche Behauptungen raus hauen, daß was falsch ist, ist immer ganz einfach.

Schreib doch mal was falsch ist. So baut man keine Argumentationskette auf. Vielleicht lernt der geneigte Leser (inkl. mir) noch was vom Altmeister.

Hast du einen Zugang zu Statistiken, die Überschläge bei Gefahrenbremsungen während der Prüfung dokumentieren oder bist du in der Fahrlehrerinnung? Anhand deiner Aussage könnte man meinen, daß den Prüflingen reihenweise die Kisten ins Genick fallen.

Fahranfänger produzieren i.d.R. keine Stoppies, denn dazu muß vorher der Bremsdruck kontinuierlich progressiv aufgebaut werden, damit die dynamische Radlastverschiebung stattfindet. Fahranfänger, die kein Gefühl für die Bremse haben überbremsen das Vorderrad einfach und dann rutscht es eher weg. Aber ich lerne gerne dazu.

Hat bei deiner Fahrprüfung einer ein Foto gemacht von den 40cm? Selber wirst du dein Hinterrad ja am oberen Totpunkt kaum gesehen haben. Und ich muss dir wirklich gratulieren, wie weit deine motorischen Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt schon entwickelt waren, daß du in einem Bruchteil einer Sekunde durch Wegnahme von Bremsdruck einen Überschlag verhindern konntest. Das können andere am Ende ihrer Motorradkarriere noch nicht.

Zum Thema hilft unser Hin und Her natürlich nicht weiter... Aber den TE scheints auch nicht mehr zu interessieren, immerhin nimmt er am Thread bisher nicht mehr teil.

Alleine der Fakt dass du von Überbremsen des Vorderräder sprichst, zeigt wie lang du schon raus bist. Keine Fahrschule ist mehr so doof und kauft Bikes ohne Abs. Bei uns im Ort passiert es regelmäßig, ziemlich genau einmal jährlich dass ein Fahrschüler bei der Gefahrenbremsung über den lenker den Boden küsst. Und dass ich in der Fahrprüfung das ganze im Griff hatte ist ja klar weil ich das ganze dafür etwa 50 Mal geübt hatte und wusste was die Maschine macht. Das war aus 50kmh noch ganz lustig, bei 70 oder mehr eher nicht mehr. Hab da beim letzten Sicherheitstraining auch ne Reiseenduro gesehen die nen dreiviertel Meter in der Luft war mit dem Hinterreifen.

Und von den Bikes die ich gefahren bin, war die mt07 definitiv die zornigste an der Bremse. Alle Honda nakeds hatten diese Neigung absolut nicht. Und das bezeichne ich als anfängerfreundlich. Klar kann man dann vor der Kurve nur 95% der Bremsleistung erzielen, aber man bleibt wenigstens sitzen.

Aber jut.... Glaub weiter dran. Stoppieassist und kurvenabs sind Spaßsysteme die nur Idioten in einem von 274772 fällen brauchen.

Zitat:

@Haasinger schrieb am 14. Juli 2021 um 18:38:13 Uhr:

 

Stoppieassist und kurvenabs sind Spaßsysteme die nur Idioten in einem von 274772 fällen brauchen.

Woher ziehst du dir das nur aus deiner Nase? Hab ich jemals geschrieben, daß diese Helferlein keinen Sinn machen? Wohl kaum.

Wer lesen und das Gelesene verstehen kann, ist klar im Vorteil.

Regelmäßig.....1x pro Jahr. :D Das ist natürlich heftig. Trotz ABS und Stoppieassist. Schau an. Da war wohl die Physik am Ende. :D :D

Allerdings zeigt dein Beispiel genau, auf was ich in meinem ersten Post hinaus wollte. :)

Und was lernen wir daraus? Bremsen will geübt sein. Egal ob mit oder ohne ABS.

Ich rede übrigens von Situationen im Alltag. Nicht von Erlebnissen aus einem Sicherheitstraining, bei dem bis ans äußerste Limit geübt wird.

Eine Notbremsung mit finalem Stoppie ist kein Fahrfehler (um die es hier eingangs irgendwann mal ging). Und den Stoppie ganz am Ende kann man auch verhindern....wenn mans kann. Hast du ja nach 50 Versuchen als Fahrschüler schon gekonnt. ;)

Was in meinem ersten Post zu 50% falsch war, hast du immer noch nicht belegt.

P.S.

Was mir jetzt gerade noch eingefallen ist.....

Ich nehm an in eurer ortsansässigen Fahrschule gibts pro Jahr mehr als einen Fahrschüler?

Wenn also alle Fahrschüler mit derselben Maschine auf demselben Übungsplatz Vollbremsungen im Regelbereich des ABS machen, warum überschlägt sich dann pro Jahr nur ein einziger? Denk mal drüber nach.

TA hat sich nicht mehr gemeldet. So lange kann man sich eigentlich derartige Textwände sparen.

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