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Kaufberatung Forester SJ 2,5i USA-Modell

Subaru Forester
Themenstarteram 7. November 2018 um 13:04

Hallo zusammen,

wie die Überschrift sagt ziehe ich in Erwägung o.g. Forester, Bj.2014, 52.000km in USA-Ausführung zu kaufen. Der Wagen war bereits in D zugelassen, also sollten evtl. Umrüstungen kein Thema mehr sein. Die Fahrzeug-ID beginnt mit J - also sollte er in Japan vom gleichen Band gekrabbelt sein wie unsere deutschen Modelle. Gibt es sonst etwas was dagegen sprechen würde?

Achso - ja, ich will unbedingt ein Modell mit 2,5l-Motor! Da der ja aus unerfindlichen Gründen bei uns nur noch im Outback verbaut wird und mir der Forester vom Platzangebot und Konzept mehr zusagt bin ich auf die Idee mit dem US-Modell gekommen.

Liebe Grüße und Vielen Dank schon mal

Thilo

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21 Antworten

Hallo

Google mal nach Wiederholungstäter mit US Forester.Eventuell hat sich das dann erledigt.

Kauf doch einfach das Outbäckchen, der kommt fast dahin wo der Forester hinkommt, fährt aber auf der Strasse entspannter.

Themenstarteram 7. November 2018 um 21:01

Ihr meint wegen den ölsaufenden Motoren? Das ist ein guter Tip. Danke. Da scheint "meiner" entsprechend der VIN mit drunterzufallen. Würde denn Subaru den Motorblock auch in D tauschen falls das noch nicht gemacht wurde? Könnte ich anhand der VIN irgendwie herausbekommen ob der bereits getauscht wurde?

Alles andere dürfte ja in meinem Fall kein Thema sein da die Karre bereits in D zugelassen war.

Einen Outback mit 2,5l-Motor hab ich 12 Jahre lang gefahren und war sehr zufrieden. Jetzt hab ich seit einem Jahr einen Forester und bin insgesamt mehr davon angetan. Außer eben dem 2.0er Motor. Das Ding zieht ja kaum die Wurst vom Teller. Ist mir schleierhaft wie man damit einen (theoretisch erlaubten) 1,8t Anhänger ziehen soll. Der hat ja schon Probleme an einer 20% Steigung oder im Gelände sich selbst loszuziehen. Das geht nur mit mächtig Drehzahl und stinkender Kupplung weil von unten raus jegliches Drehmoment fehlt.

Naja - die alte Weisheit dass Hubraum durch NICHTS außer durch noch mehr Hubraum zu ersetzen ist gilt wohl immer noch...

Heya,

im ersten Teil deines Posts dachte ich, ich verstehe, was du meinst. Stimmt schon, dass du den FB20 ganz gut ausdrehen musst, wenn du mal überholen oder auch nur am Ortsausgang oder auf der Autobahnauffahrt Tatsachen schaffen willst. Insgesamt sehe ich das aber nicht so eng, da ich zum einen einfach vom Vorgänger (Kombi mit Turbodiesel) diesbezüglich verwöhnt bin, zum anderen den FB20 auch ganz gerne mal kurz höher drehe, weil ich sogar meine, dass er dabei ganz hübsch klingt. :)

Joar, und nebenbei - zum Rasen ist die Kiste halt nicht gebaut, war mir zumindest aber auch beim Kauf klar...

Im zweiten Teil, wo du dich dem Anfahren widmest verstehe ich dich aber nicht mehr. Zum einen kann ich es schlicht nicht nachvollziehen. Meiner darf viel auch im Schwarzwald schuften und Anfahren war nie das Problem, im Gegenteil, mir zieht er oft sogar zu fix los, was dann zu einem Rückzieher meinerseits und peinlichem Geruckel führt...

Und die Aussage mit "Drehmoment untenraus" lässt sich leicht widerlegen. Guck' dir mal das Leistungsdiagramm vom FB20 an, du findest es z.B. auf der schweizer Subaru-Seite. Und dann siehst du, dass er bei 1500/min bereits über 160Nm auf die Welle stemmt, gemessen an 198Nm maximal (was für einen Zweiliter auch ordentlich ist) gar nicht mal so schlecht. Überhaupt finde ich die Kraftentfaltung ziemlich gleichmäßig.

Ist aber halt auch so, dass Leistung Kraft mal Drehmoment ist und Achsmoment Motormoment mal Übersetzung. Die ist im ersten Gang kurz genug und alles weitere ist eine Sache des Schaltpunktes...

Nebenbei sehe ich auch im FB25 nicht die Lösung deines "Problems", denn der hat (zumindest im Outback) auch "nur" 235Nm und auch davon nicht früher mehr...

Vielleicht eher der Turbo? Klar, der hat andere Nachteile, aber zu wenig Dampf sollte er wirklich nicht haben...

Grüße,

Raph

Themenstarteram 8. November 2018 um 9:15

Hallo Raph,

so ganz verstehst du mich wirklich nicht... Mir geht es nicht drum zu Rasen und es ist auch kein Problem wenn ich zum Überholen mal Ausdrehen muss. Mir geht es auch nicht um paar km/h Höchstgeschwindigkeit oder paar PS hin und her. Mir geht's darum wie er die Kraft entfaltet, vor allem aus dem Drehzahlkeller.

Genau das von dir beschriebene Verhalten beim Anfahren ist z.B. etwas was mich maximal nervt. Warum ist denn die Übersetzung so kurz?

Hast du mal versucht im Stau bzw. Stop&Go einfach nur ersten Gang rein, ohne Gas anfahren (wenn's nicht bergauf geht ist das mit viel Gefühl machbar ;-) und dann im Leerlauf dahintuckern lassen? Das fühlt sich an wie Bullriding, so ruckelt das.. Und sowas verstehe ich unter Laufkultur. Oder im dritten Gang abbiegen und aus 1000 Umdrehungen wieder hochbeschleunigen... mal probiert?

Bist du mal den 2,5 Liter gefahren? Kann auch gut sein das es da von Modell zu Modell über die Baujahre innerhalb des eigentlich gleichen Motors doch Unterschiede gibt.

Den Turbo bin ich schon probegefahren. Natürlich hat der letztlich ordentlich Wumms, aber die Kraft kommt eben auch erst mit der Drehzahl und deshalb ist das s.o. auch nicht wirklich mein Traum zumal das auch mit ordentlich Mehrverbrauch erkauft wird.

Apropos Verbrauch. Mit meinem 2.5er Outback aus 2005 bin ich diverse Urlaubsreisen auf tempolimitierten Autobahnen mit Verbräuchen von 7 bis 7,5l gefahren. Der 2.0er Forester aus 2013 hat sich dieses Jahr 8,6l genehmigt - wo ist da die Verbesserung?

Aber eigentlich schweifen wir total vom Thema ab ;-) Wollte ja nur wissen was es so für Stolpersteine an der Ami-Ausführung gibt. Aber es ist natürlich durchaus interessant auch verschiedene Anstösse zum "Um-die-Ecke-denken" zu erhalten.

Gruß

Thilo

Heya,

einer noch, auch weil ich mich freue, dass wir trotz gegensätzlicher Meinungen so schön Argumente tauschen können.

Einfach der Reihe nach, entsprechend deiner Absätze: :)

Mir ist schon klar, was du meinst. Aber eben das macht er doch gut, er hat doch wirklich genug Kraft untenrum? Und wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass das der 2,5er nennenswert besser macht...

Ja, aber das Verhalten hat ja nichts damit zu tun, dass ich untenrum zu wenig Bumms hab, im Gegenteil.

Der erste Gang ist übrigens so kurz übersetzt, dass du im Gelände vernünftig langsam fahren kannst, gerade eben ohne dass die Kupplung stinkt. Ist halt ein Kompromiss, weil keine Untersetzung drin ist.

Und auch da: Würde ich in dem Fall auch den 2,5er genauestens anschauen, vielleicht findest du eine Übersetzungstabelle oder so, aber ich schiebe den kurzen ersten Gang wie gesagt nicht auf den FB20, sondern auf das Konzept des Forester.

Ich fahre bei der von dir genannten Situation oft ohne Gas an. Und seit ich die Kupplung vom Subaru gewohnt bin, ruckelt dabei spätestens nichts... Und nein, ich beschleunige eigentlich niemals von 1000/min hoch, weil das a) ewig geht und b) echt aufs Material geht, ZMS usw.

Bringt mich aber auf eine Idee, s.u.

Nein, ich bin den 2,5er nie Probe gefahren. Der Outback kam für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage und der Forester hat den ja - Kern der Diskussion - in D nicht.

Turbo war ja nur ein Vorschlag :)

Und zum Verbrauch: Naja, der Forester ist 13cm höher, Breite und Gewicht vergleichbar... Was erwartest du? :)

Die signifikant höhere Stirnfläche wirkt sich natürlich auch auf Durchzug etc. aus...

Ja, wir schweifen ab, stimme ich dir zu. Aber das mache ich zumindest, weil ich einfach nicht glaube, dass der 2,5er dein Problem löst, zumindest nicht so vollständig zufriedenstellend, dass es das Risiko und den Aufwand lohnt, diesen Tausch einzugehen. Und zu meiner Idee von oben: Kann es sein, dass vielleicht einfach der Handschalter bei dir das Problem ist? Dass du einfach besser beim CVT aufgehoben wärst? Kein Ruckeln, entspanntes Anfahren, mehr Durchzug, weil das CVT ruckzuck zurück"schaltet", und das alles mitm FB20. Und überhaupt: Wie ist das denn beim Ami? Kann mir den nur schwer mit "Anti-Theft-Transmission" ;) vorstellen...

Grüße,

Raph

Die Idee 2.0 mit CVT hätte ich auch, hatte den 1.6 mit CVT mal ein paar Tage und war überrascht über das vollkommen ausreichende Fahrverhalten (natürlich ohne Hänger und Autobahnraserei)

Themenstarteram 8. November 2018 um 11:15

Ja, das Argumente tauschen ist gut. Vielleicht lass ich mich ja noch überzeugen...;-)

Von deinem Argument dass er genug Kraft untenrum hätte werde ich mich allerdings nicht überzeugen lassen. Das ist im Vergleich zum alten 2.5er Outback eine ganze Welt tiefer... Wobei "genug" natürlich relativ ist :-)

Dass der erste Gang so kurz ist.. Du sagst es, das ist ein Kompromiss! Da stimmen wir überein!

Das Ruckeln meine ich nicht beim Anfahren sondern dann wenn man ihn einfach nur fahren lässt ohne Gas zu geben. Der Outback konnte das, seidenweich - der FB2.0 hüpft wie ein junges Pferd.

Aus 1000 Umdrehungen hoch beschleunigen ist vielleicht etwas tief gegriffen, sagen wir 1500... Aber wo soll da was auf's Material gehen? Der Outback hat's jedenfalls über 230.000 km klaglos gemacht - seidenweich!! ;-) Und klar, beim FB2.0 dauert das ewig - beim 2.5er eben nich! :-)

Den Forester würde ich eben aus verschiedenen Gründen jetzt auch dem Outback vorziehen, deshalb versuche ich ja einen mit Spaß machendem Motor zu bekommen ;-)

Das CVT ist nicht so die wirkliche Lösung. Erstens will das meine Frau nicht - und das ist ja wohl ein sehr gewichtiges Argument;-). Dann bin ich das mal in einem XV probegefahren und fand die Abstimmung einfach nur zum Schreien (oder eben Aufheulen;-) In einem Levorg dagegen hat sich's gut angefühlt aber der kommt aus diversen anderen Gründen nicht in Frage. Und letztlich bedeutet ja früheres Runterschalten -> höheres Drehzahlniveau -> Mehrverbrauch.

Damit sind wir nochmal beim Mehrverbrauch. Ich glaube nicht dass 15% Mehrverbrauch auf besagten Autobahnfahrten mit 13cm mehr Höhe zu begründen sind. Das liegt m.E. daran dass sich der Motor bei sagen wir 140 ganz einfach mehr anstrengen muss. Der 2.5 ist da meist mit gestreicheltem Gaspedal dahingerollt wo sich der 2.0 schon gefühlt richtig anstrengen muss und einen nicht unerheblichen Vollgasanteil hat um das Tempo zu halten.

Ach ja, der Ami den ich da "im Auge" habe hat wirklich Schaltgetriebe - kaum zu glauben:-)

Gruß

Thilo

Handelt es sich um einen in Litauen zusammengeflickten und nach Deutschland exportierten US Totalschaden?

Bevor eine Labermichlsdiskussion in die Endlosschleife reintorkelt.

Themenstarteram 8. November 2018 um 11:42

Ist das eine gängige Methode mit Totalschaden und Litauen? Kann ich erstmal weder ausschließen noch bestätigen.

Danke für den Hinweis.

Sehr gängig. Hinsichtlich US Totalschäden existiert eine US Liste mit allen aufgellisteten Pkws/Motos..

das wird mit diversen Herstellern so gemacht. Kostengünstig hergerichtet und dann....

Themenstarteram 9. November 2018 um 22:34

Vielen Dank für eure Hinweise. Ich habe mich jetzt entschieden nicht den Ami zu kaufen. Ist wirklich ein wenig zweifelhaft. Die Karre war zwar schon seit 07/2017 in D zugelassen, aber auch nur auf eine leicht ominöse Im/Exportfirma. Der Verkäufer hat sich auch nicht wieder gemeldet seit ich nach Kundendienstheft oder sonstigen Wartungsnachweisen gefragt habe. Ist wohl besser das Risiko nicht einzugehen.

Allerdings - und das ist wirklich ziemlich traurig - werde ich jetzt nach 26 Jahren die Ära Subaru beenden, bzw. unterbrechen. Ich hab mich heute für einen Ford Kuga entschieden!

welchen Motor hat der?

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