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Kauf VS. Werksleasing

Themenstarteram 31. Januar 2014 um 13:53

Hallo Gemeinde,

ich stelle hier mal eine Frage für eine Bekannte, die hier selbst nicht vertreten ist und sich auch kein Account machen will.

 

Im Folgenden geht es um die Frage: "Was rechnet sich mehr, Werksleasing oder Kauf?"

 

Also, sie arbeitet bei einem Autohersteller und hat dort die Möglichkeit zu bestimmten Konditionen ein Werkswagen zu bekommen, den sie sich komplett selbst konfigurieren kann.

 

Zur Zeit bezahlt sie für ihr Fahrzeug 380€ im Monat (Listenpreis dieses autos ca. 38000€), darin enthalten sind:

-das Fahrzeug

-Versicherung

-sämtlicher Service

-SÄMTLICHE Reparaturen, also auch Verschleiß

 

Verschleiß ist hier aber eh kein thema, da sie sich nach einem Jahr wieder ein neues Auto aussuchen muss/kann.

 

extra bezahlt werden müssen:

-Winterräder

-Steuer

-Kaution bei verschuldetem Totalschaden (1500€) (Diebstahl, sonstige Schäden egal)

-nicht durch einen Unfall, Vandalismus, Diebstahl,.....verursachte, also selbst verschuldete Schäden im INNENRAUM werden ebenso von der Kaution abgezogen.

-*edit* Treibstoff

 

Jetzt überlegt sie, ob sie sich wieder einen Werkswagen nehmen soll oder es auf längere Sicht vlt. doch besser ist, sich etwas eigenes zu Kaufen. Sie würde so ca. um die 20000€ ausgeben wollen, würde also ein "bescheideneres" Auto als jetzt fahren.

Bei Kauf würde sie das Fahrzeug 6-10 Jahre fahren (je nachdem, ob und wie viele Probleme das Auto im Alter macht). In frage kommen Neuwagen oder auch Jahreswagen.

 

Sie ist jetzt schon die ganze Zeit am überlegen, wo Vor- und Nachteile liegen und hofft hier auf ein Paar tips bzw. Ansichten, die ihre Entschlussfinung erleichtern.

 

Bei einem "Mietwagen" hat sie Planungssicherheit, ihre Ruhe vor Reparaturen und co. und kann autos fahren, die sie sich so vlt nicht leisten würde. Allerdings "verbrennt" man auf die Dauer gesehen natürlich ziemlich viel geld, da man nie etwas besitzt (auf 10 Jahre gesehen z.b. über 45000€).

 

Bei einem Kauf hat sie wiederum mehr laufende Kosten, sprich Anschaffung (sie würde 50-70% anzahlen), Wartung und Reparaturen, Versicherung, etc. Dafür hätte sie aber nach gewisser Zeit auch Eigentum, was sie als Gegenwert im Zweifelsfall auch wieder verkaufen könnte. Wenn das Auto erstmal bezahlt ist, sinken die monatlichen Kosten natürlich merklich.

 

Also, eure Ansichten/Meinungen/Ratschläge zu dem Thema sind jetzt gefragt :).

 

Schonmal danke im Voraus.

 

MfG

Beste Antwort im Thema

Wenn sie sich die 380,- leisten kann, ist es eine günstige und sehr attraktive Variante ein Fahrzeug im Gegenwert von 38 t€ zu fahren. Wenn das Geld knapp sitzt, wäre mMn die Alternative nicht, ein Fahrzeug für 20 t€ zu kaufen, sondern eines für 5 t€. Da kann sie sich dann auch die Vollkasko sparen, freie Werkstätten zum Service aufsuchen und würde insgesamt viel günstiger davonkommen. Und es gibt durchaus gute und zuverlässige Autos in der Preislage.

Grüße, Philipp

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aus dem Bauch würde ich sagen Kauf ist finanziell lohnenswerter. Wobei wir jetzt einen 38000Euro Auto gegen ein 20000Euro Auto vergleichen. Man müsste fairerweise ein 38000Euro teuren Wagen kaufen und da die Kosten inspizieren und gegenüberstellen.

Der ADAC hat ja auch Autotests wo die Unterhaltskosten aufgezählt sind.

Allerdings kann mann klug kaufen (neuwagen mit 4 jahren Garantie als Eu Import), sprich keine reparaturkosten, wenig Wartungskosten und klug verkaufen (sprich nach 3-4 Jahren verkaufen), und so immer ebenso einen neuwertigen Wagen fahren. Setzt aber voraus dass man sich einliest und sich mit der Materie befasst.

Ist Sprit dabei?

Rechne doch mal:

Kaufpreis: 20.000€

Restwert nach 10 Jahren 1500 (sehr wohlwollend!)

--> Verlust: 18.500€

Verbrauch:

20.tkm p.a. 6 Liter, 1,50 = 1800 in 10 Jahren 18.000€

Steuer:

minimal 100€ = 1000€

Versicherung:

Pauschal: 500€ p.a. = 5000€

Reparaturen:

vollkommen unvorhersehbar. Ich tippe auf 3 Satz Reifen, jedes Jahr eine Inspektion für 400€ = 6000€ MINIMUM!

Summe: 48.000€

12* 10* 380 = 45.600€

Ich gebe zu, die Frage "WAS" "man" macht, stellt sich für mich nicht für eine Sekunde.

Hey :),

ich würd mich für den Werkswagen entscheiden.

Wie lange das Auto nun wirklich gefahren wird ist ein Blick in die Glaskugel. Vll ist der Wagen nach 2 Jahren uninteressant oder genügt den Ansprüchen nicht mehr.

Würde hier nicht kaufen.

LG :)

Themenstarteram 31. Januar 2014 um 14:44

Zitat:

Original geschrieben von JürgenS60D5

Ist Sprit dabei?

Rechne doch mal:

Kaufpreis: 20.000€

Restwert nach 10 Jahren 1500 (sehr wohlwollend!)

--> Verlust: 18.500€

Verbrauch:

20.tkm p.a. 6 Liter, 1,50 = 1800 in 10 Jahren 18.000€

Steuer:

minimal 100€ = 1000€

Versicherung:

Pauschal: 500€ p.a. = 5000€

Reparaturen:

vollkommen unvorhersehbar. Ich tippe auf 3 Satz Reifen, jedes Jahr eine Inspektion für 400€ = 6000€ MINIMUM!

Summe: 48.000€

12* 10* 380 = 45.600€

Ich gebe zu, die Frage "WAS" "man" macht, stellt sich für mich nicht für eine Sekunde.

nope, sprit muss sie auch selbst zaheln, somit steht es bei deinem beispiel dann 48.000€ zu 63.600€. und wie gesagt, steuern und winterräder kommen bei dem "Mietwagen" ja auch noch dazu.

Treibstoff, Steuer, Reifen können wir also vergessen.

Wie viele KM kann / darf / muss / wird die im Zeitraum X denn fahren?

Das wäre wichtig für den theor. Wertverlust ihres eigenen Wagens.

Je höher ihre jährliche Fahrleistung, desto "günstiger" wird das Werks-

Angebot.

Ohne die Antwort abzuwarten würde ich zum Werkswagen greifen:

konstante Belastung, sie kann bestimmt auch "nur" 32000,- konfigurieren

und somit 320,- zahlen, oder? Das Risiko der Reparatur nach Ablauf der

Garantie beim selbst gekauften Wagen ist ungleich höher.

Themenstarteram 31. Januar 2014 um 15:22

Zitat:

Original geschrieben von keksemann

Treibstoff, Steuer, Reifen können wir also vergessen.

Wie viele KM kann / darf / muss / wird die im Zeitraum X denn fahren?

Das wäre wichtig für den theor. Wertverlust ihres eigenen Wagens.

Je höher ihre jährliche Fahrleistung, desto "günstiger" wird das Werks-

Angebot.

Ohne die Antwort abzuwarten würde ich zum Werkswagen greifen:

konstante Belastung, sie kann bestimmt auch "nur" 32000,- konfigurieren

und somit 320,- zahlen, oder? Das Risiko der Reparatur nach Ablauf der

Garantie beim selbst gekauften Wagen ist ungleich höher.

Sie darf hier 10.000Km fahren, aber das reicht für sie auch. Mehr würde sie mit einem Gekauften in keinem Fall fahren, eher weniger. Für Dienstreisen hat sie nochmal einen anderen Firmenwagen, den sie aber nicht privat nutzen darf, sprich nur für Direktverbindungen. Für den bezahlt sie aber keinen Cent.

Ja sicher kann sie sich auch günstigere Autos zusammenbasteln, dass hier der Mietpreis aber genau 1/100 vom Kaufpreis ist, ist eher Zufall. Generell sind Autos, die man sich konfiguriert etwas teurer, als Autos, die schon "auf Halde" stehen. Hier hatte sie ein Auto genommen, das schon da war, weil ein anderer von seiner Konfiguration zurückgetreten ist.

Die Frage ist aber die, Was ist, wenn irgendetwas kommt (z.B. Kinder) und sie sich die Monatsbeiträge nicht mehr leisten kann, dann steht sie nach Ablauf des Jahres ohne Auto da und muss sich irgendwas kaufen, hat aber vorher schon viel geld fürs mieten ausgegeben. Dieses Problem hätte sie nicht, wenn sie dann schon etwas eigenes hat. Btw. Kinder und Innenraum sind da ja wieder noch ein ganz anderes Thema :D.

Die frage ist hier ja nicht, was "schöner" ist, sondern was ist auf lange Sicht im Verhältnis wirtschaftlicher? Wenn es nur um Luxus oder Komfort ginge, bräuchte sie darüber nicht nachzudenken. Sicher will sie bei weitem keine Schrottmühle fahren, aber Kosten-Nutzen sollten im Rahmen bleiben.

Wenn sie jetzt die 20.000€ hat, hat sie die auch noch, wenn Kinder kommen. Oder anders: wenn sie jetzt ein Auto finanziert, sind auch dann die Zahlungen an die Bank, etc. fällig. insoweit zählt Dein Argument nicht. Oder hofft sie, alles fertig finanziert zu haben, wenn Kinder kommen?

Auto Fahren kostet Geld. Vielleicht sollte sie sich mal den Markt ansehen, und schauen, was sie für 380€ monatlich finanziert bekommt.

Rechne doch:

380 * 12 *4 = 18.200€ Davon Zinsen ab: ungefähr 17.000€ Oder anders: für die 380€ kann sie sich ein Auto für 17.000€ in 4 Jahren finanzieren. DA aber in den 380€ Wartung und Versicherung inbegriffen sind, lautet die Rechnung anders:

Steuer: lassen wir weg, ein Fiat Punto Benziner kostet 50€...

Versicherung: pauschal 800€ p.a.

Inspektion: pro Jahr 400, alle 2 Jahre Reifen: 400€ = 2000€

(380*12*4) - (4*600) -2000 -Zinsen 6,9% = 13.000€

So, was bekommt man für 13.000€?

Sie könnte bei ihrem Arbeitgeber ein Fahrzeug leasen, das ca. 25 t€ wert ist - für dann vermutlich 250,- monatlich - das wäre doch ein vernünftiger Kompromiss...

Grüße, Philipp

Themenstarteram 31. Januar 2014 um 17:18

Zitat:

Original geschrieben von JürgenS60D5

Wenn sie jetzt die 20.000€ hat, hat sie die auch noch, wenn Kinder kommen. Oder anders: wenn sie jetzt ein Auto finanziert, sind auch dann die Zahlungen an die Bank, etc. fällig. insoweit zählt Dein Argument nicht. Oder hofft sie, alles fertig finanziert zu haben, wenn Kinder kommen?

Auto Fahren kostet Geld. Vielleicht sollte sie sich mal den Markt ansehen, und schauen, was sie für 380€ monatlich finanziert bekommt.

Rechne doch:

380 * 12 *4 = 18.200€ Davon Zinsen ab: ungefähr 17.000€ Oder anders: für die 380€ kann sie sich ein Auto für 17.000€ in 4 Jahren finanzieren. DA aber in den 380€ Wartung und Versicherung inbegriffen sind, lautet die Rechnung anders:

Steuer: lassen wir weg, ein Fiat Punto Benziner kostet 50€...

Versicherung: pauschal 800€ p.a.

Inspektion: pro Jahr 400, alle 2 Jahre Reifen: 400€ = 2000€

(380*12*4) - (4*600) -2000 -Zinsen 6,9% = 13.000€

So, was bekommt man für 13.000€?

ich kann deiner rechnung soweit halbwegs folgen (hast du zinsen nicht doppelt abgezohen?), auch wenn ich nicht glaube, dass man bei 10tkm/jahr alle zwei jahre reifen braucht, eher alle 4-5 jahre. aber ein argument wurde da nicht berücksichtigt. nach den 3-4 jahren, ist ein gekauftes auto ihres und muss nicht weiter abbezahlt werden und sie hat einen besitz erworben, sprich auch noch einen gegenwert, der natürlich mit der zeit abnimmt. beim mieten/leasen hat sie dies nicht und darf nach den 4 jahren munter weiter zahlen. hast du das auch berücksichtigt? denn eine option zur übernahme des fahrzeuges gibt es nicht.

Themenstarteram 31. Januar 2014 um 17:27

Zitat:

Original geschrieben von pk79

Sie könnte bei ihrem Arbeitgeber ein Fahrzeug leasen, das ca. 25 t€ wert ist - für dann vermutlich 250,- monatlich - das wäre doch ein vernünftiger Kompromiss...

Grüße, Philipp

Rein theoretisch ja..., aber sie sagt, wenn sie das gleiche Auto mit wesentlich schlechterer Ausstattung fahren würde und so immer den direkten Vergleich vor Augen hat, würde sie sich darüber ärgern und dann lieber etwas komplett anderes haben wollen.....Frauen halt :rolleyes:

Vlt. ändert sie ihre Ansicht in dem Punkt ja nochmal ^^...vlt. wenn ich ihr die Kommentare hier zeige :p

Wieso Zinsen doppelt abgezogen?

Im ersten Beispiel waren es "die reinen" 380€ /mtl im zweiten Beispiel die 380€ vermindert um Steuer und Wartung.

Bei den Reifen war ich eher zurück halgtend. Es mag sein, dass nach 4 jahren und 40.000km die Reifen noch nicht runter sind. Aber: sie braucht Winterreifen, die sind nach 4 jahren eh reif für den Müll, ausserdem waren 400€ sehr niedrig angesetzt. Was teures, wie Auspuff, Bremsen, Batterie... war da nicht bei.

Ja, nach 4 Jahren hat Du 13.000 in ein Auto investiert und es gehört dir. Aber, nehmen wir an, sie hat sich für diese 13.000€ ein gebrauchtes Auto gekauft. Wie viel ist es nach 4 Jahren noch wert? 4000? 5000?

Und wenn ich das lese:

Rein theoretisch ja..., aber sie sagt, wenn sie das gleiche Auto mit wesentlich schlechterer Ausstattung fahren würde und so immer den direkten Vergleich vor Augen hat, würde sie sich darüber ärgern und dann lieber etwas komplett anderes haben wollen.....Frauen halt

Dann brauchen wir gar nicht weiter zu lesen und zu rechnen. Ein neues, etwas schwächeres, etwas schlechter ausgestattetes Auto kommt nicht in die Tüte, aber ein gebrauchter? Gut, Frauen.... ich versteh schon.:D

Wenn sie sich die 380,- leisten kann, ist es eine günstige und sehr attraktive Variante ein Fahrzeug im Gegenwert von 38 t€ zu fahren. Wenn das Geld knapp sitzt, wäre mMn die Alternative nicht, ein Fahrzeug für 20 t€ zu kaufen, sondern eines für 5 t€. Da kann sie sich dann auch die Vollkasko sparen, freie Werkstätten zum Service aufsuchen und würde insgesamt viel günstiger davonkommen. Und es gibt durchaus gute und zuverlässige Autos in der Preislage.

Grüße, Philipp

Hi,

WA Leasing ist super wenn man immer einen neuen wagen fahren will. Ist einfach und komfortabel. Auf Dauer aber sehr teuer. Wie sieht es denn mit der jährlichen Zulassung und evtl überführungskosten aus. Das summiert sich über die Jahre ganz schön. Für nur 10tkm ganz schön teuer. Ein eigener wagen kommt auf Dauer immer billiger. Aber ist halt kein neuer.

Macht ihr Witze?

Für 16000Euro bekommst du einen VW Golf (Variant) mit allem pipapo (Xenon, Ergo Active Sitze, Sitzheizung, Tempomat, Parksensoren, Rückfahkamera, etc..) als EU Import mit 4 jahren Garantie.

Das sollte für ihre Ansprüche reichen und 4 Jahre kann sie fahren (insbesondere nach 4Jahren hat der Wagen 40000km und hat einen Gegenwert von mindestens 10000Euro. Ich bitte euch.

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