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Kältemittel: Verbleibende Restmenge im System

Themenstarteram 17. Juni 2015 um 10:02

Hallo zussamen.

Es geht um eine Diavia-Nachrüstklimaanlage. Die waren vor 20-30 Jahren noch verbreitet und mein Fahrzeug hat auch die Gnade einer solchen genossen.

Vor zwei Wochen ließ ich die Anlage neu befüllen. Dabei wurden 820g eingefüllt. (Vorgabe Hersteller: 800g +/- 25g). Die Kühlwirkung war allerdings bescheiden und die Drücke im Hoch- und Niederdruckteil zu hoch. Kurz Kontakt zu Webasto (Die haben Diavia übernommen) aufgenommen, aufgrund von Feuchtigkeit seien die Drücke zu hoch. Tauschen sie den Trockner aus und alles wird wieder laufen.

Die Ersatzteile habe ich beschafft. Nun war ich gestern dort, um das Gas absaugen zu lassen. Das Gerät hat dabei nur 510g herausgezogen. Da schob der Mechaniker gleich Panik, Herr jeh, diese Anlage ist ja enorm undicht!

Das wirft bei mir Zweifel auf. Warum?

- Reicht das kurze Dranhängen an das Klimaservicegerät (Es waren vielleicht 10 Minuten) um wirklich die gesamte Gasmenge abzusaugen. Sprich: Verbleiben irgendwo Reste im Trockner, Kompressor etc.?

- Zwischen der Befüllung Anfang Juli und dem Einbau der Anlage lagen 15 Jahre... in denen hat sie 600g verloren. Jetzt soll sie 300g in zwei Wochen verloren haben?

 

Ich bin nun auch etwas verunsichert, kann ja sein, dass sie doch undicht ist. Welches Lecksuchverfahren stellt sich denn in der Erfahrung als am zuverlässigsten heraus?

- Stickstoff?

- UV-Lampe und Additiv?

- Schnüffelgerät?

 

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17 Antworten

normal snd die reste nach absaugen vernachlässigbar. differenzen können auch bei unkorrekter befüllung/absaugung zustande kommen.

die stickstoffmethode finde ich am effektivsten.

eine r134a anlage?

...vorsicht wenn der Mechaniker da gleich so loslegt.

Hatte auch schon einige Gurken erwischt, die dummes Zeug reden und zu wenig befüllen(wollten).

Nachher können die nichtmal das Datum an ihrer Maschiene richtig einstellen.

erst mal seriös die Dichtigkeit prüfen.S.o.

Nachher kann man ja mit Kontrastmittel befüllen.

Befüllen und -wie Keildriemen schon sagte- Kontrastmittel einfüllen.

Bei solch einer alten Anlage kann ein Leck von heute auf morgen auftreten.

Ich würde noch den Druckschalter prüfen.

Themenstarteram 17. Juni 2015 um 12:36

Danke für die Antworten.

@slv rider : Das ist eine 134A Anlage.

@keildriemen : Gleich mit Kontrastmittel auffüllen? OK, werde ich veranlassen.

@Spargel1 : Dann werde ich mal in die Einbauanleitung von Diavia nachsehen, wie der schaltet und das prüfen.

Ich werde heute den Trockner austauschen, neue O-Ringe habe ich soeben auch besorgt, dann mit Kontrastmittel befüllen und mal beobachten wie sich das verhält.

Wie ist das mit dem Öl, wurde das mit dem Kältemittel aus der Anlage herausgesaugt, bzw. ein Teil davon?

(Das nächste Mal gehe ich zu einem der wirklich was von Klimas versteht - man lernt nie aus :mad:)

Das Öl steht ja im Kompressor nur leichter Nebel wandert durch die Anlage.

Wenn du am Komp. keinen Ölaustritt hast ist alles noch da.

Da brauchst du nichts machen,da die Anlage ja bis zum schluss lief.

Sprich :es wird nicht abgesaugt

PS :Wenn du den Trockner schon tauschst und alles offen ist, schau dir den Verflüssiger genau an oder bau ihn gar aus.

Wenn er irgendwo leichte Spuren Öl hat könnte er da durch sein. (vorne Steinschlag,hinten Korrosion)

Mein Vectra hatte das hinterm Lüfter,konnte man nicht sehen aber das Kontrastmittel sammelte sich auf dem Kompressor. War fies ,aber ich bekam den Tip den Lüfter abzubauen....

das öl steht mehr oder weniger in der gesamten anlage. beim absaugen kann es auch teilweise austreten. kann man messen und bei befüllung wieder zusetzen. wenn man zuerst über niederdruck absaugt kommt normal nichts raus. sollte aber jeder wissen der praxiserfahrung hat und nach EU verordnung 842/2006 und 307/2008 authorisiert ist an solchen anlagen zu arbeiten.

Kostengünstigsten ist erstmal die stickstoffprufung. Beim additiv befüllt man die Anlage ja und sucht nach paar Stunden bzw Tagen das leck. Ist die undicht muss dann wieder Kältemittel aufgefüllt werden.

Aber jedem das seine. Stickstoff findet auch nicht immer das leck. Da ist dann das additiv etwas zuverlässiger.

Zitat:

Beim additiv befüllt man die Anlage ja und sucht nach paar Stunden bzw Tagen das leck. Ist die undicht muss dann wieder Kältemittel aufgefüllt werden.

diese methode ist gesetzlich nicht zulässig. normalerweise. aber wo kein kläger....

Zitat:

Stickstoff findet auch nicht immer das leck. Da ist dann das additiv etwas zuverlässiger.

genau umgekehrt.

aber jedem das seine.... ;)

 

Themenstarteram 17. Juni 2015 um 19:08

Melde mich zurück. Trockner ist verbaut, mit neuen O-Ringen natürlich.

Gegenüber dem Neuteil wiegt das alte 300g mehr, bei identischen Abmaßen. Hat also ordentlich Feuchtigkeit gebunden.

Anlage mit 800g befüllt, sie kühlt deutlich besser als vorher. Es wurden 8ml Öl zugegeben. Ich bin mal gespannt wie lange das anhält, Lecksuchadditiv ist ebenso drin, das grüne Zeug.

So ein Filter kann keine 300g feuchte aufnehmen. Die Menge liegt eher bei 10gr höchstens

Themenstarteram 17. Juni 2015 um 20:48

Da Alt-und Neuteil sich exakt ähneln, auch von der Teilenummer, ging ich davon aus, dass die Gewichtsdifferenz die aufgenommene Feuchtigkeit ist. Dann wird es wohl an geringerer Wandstärke u.ä. liegen.

Ist aber deutlich größer, als bei anderen Wägen,schaut so aus.

vom kompressoröl getränkt?

Themenstarteram 17. Juni 2015 um 21:42

Das kann auch sein. Als Folge von zuviel Öl in der Anlage?

 

Ich würde das Ding liebend gerne aufsägen, um zu sehen wie es aufgebaut ist.

guck mal bei kfz-tech ,da ist eigentlich alles über klima im Auto verklickert...

http://www.kfztech.de/kfztechnik/sicherheit/klima/klimazwei.htm

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