Intec Garantie? Wo Intec Produkte kaufen?

BMW 3er

Hallo Freund(lich)en,
ich habe ein Gebrauchtes mit Intec Garantie gekauft.
Hier steht, dass die voraussetzung für die Garantie eine Behandlung mit Intec Verschleisschutz sei.
Gut, wo kaufe man sowas? Tante google ist hier ratlos.
Auf eine Nachfrage bei der Intec-Garantie hin, bekam ich eine Flasche Verschleissschutz gratis frei Haus geschickt, aber kein Hinweis wo man sowas kaufe?

Gut: immerhin bin ich jetzt für mein Garantiejahr gerüstet, kann nachweisen, dass die Voraussetzung zur Garantie erfüllt wurde.

Wie seid Ihr vorgegangen?

Beste Antwort im Thema

ich hab garkeinen Plan worüber hier gesprochen wird😕

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Sag ich doch !

Na ja, völlig wertlos würde ich nicht sagen. Bei Verschleiß-Defekten an Teilen, die unter "garantiegedeckte Teile" aufgelistet sind, greift die Garantie, wenn man sich an die Garantie-Bestimmungen hält. Ich will die Garantie bei Leibe nicht gut reden, da ich es auch für eine äußerst fragwürdige Praxis halte, ein Additiv mit in die Bedingungen aufzunehmen, was man sich erst aktiv dort bestellt muss, woran viele sicherlich nicht denken werden.

Wieso muss ich bei sowas immer an die alte Sendung "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" denken?

Un wasse eigentlich letzte Preis? Muss wohl deutlich billiger sein als bei BMW oder was ist der Grund, sich auf so duennes Eis zu begeben?

Würde dazu auch noch den Magnet-Booster empfehlen, der die Benzinteilchen beim Durchfluss ordnet, dann spart man auch noch Sprit...😁

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Oh man hier gibt es ja wirklich was zu dem Laden. Ich überleg schon die ganze Zeit, was INTEC heißen könnte, aber das wäre wahrscheinlich meldepflichtig.

Also meine Kiste hat auch diese INTEC-Garantie und ich hab schwerste Bedenken, dass die gut ist für mein Auto. Also ich meine nicht die Garantie an sich (na gut bei den ganzen Ausschlüssen ist die wahrscheinlich eh wertlos) sondern die Randbedingungen. Bei diesen vorgeschriebenen Verschleißschutzprodukten habe ich inzwischen die schwersten Bedenken.

Als ich den Wagen von einem Wiederverkäufer gekauft habe, war das mit der Leerlaufdrehzahl schon etwas seltsam. Etwa 200 zu hoch bei warmem Motor. Verkäufer: Weiß gar nicht, was Sie haben. Und Leistung war oben rum auch etwas mager. BAB nicht möglich, weil so weit wollen wir nicht fahren. Man bin ich blöd. Lauter kann die Nachtigall kaum trapsen.

Irgendwann war das mit der Leitung besser und LL Drehzahl kam auch runter. Nach paar Tagen stehen lassen wieder der gleiche Sch...

Was ist das bloß? Irgendwas mit dem Doppelvanos? Hakt das? Irgendwie noch nie gehört so was.

Dann heute gedacht, was eigentlich mit der Garantie ist. Mal nach dem Öl geguckt und dieses INTEC- Pamphlet gelesen. Ganz schön sportlich, was es da an Ausschlüssen gibt. Und dann auch das mit der Pflicht zum Verwenden der Verschleißschutzprodukte gelesen. Wusste ich vorher gar nicht. Beim Kauf dachte ich halt normale Garantieverlängerung. Krieg ich dazu, kann nichts Schaden, ist doch gut.

Dann an diesen Belag innen auf dem Öleinfülldeckel gedacht und noch mal zum Auto. Gerade abgestellt und der Belag auf dem Deckel völlig trocken. Innen am Ventildeckel das gleiche Zeug, nur etwas pampiger. Soll das durch das Additiv kommen? Was hat dieser Tr... von Wiederverkäufer (angeblich Händler) da eigentlich eingefüllt, oder besser dieser drittklassige Versicherungsgeber vorgeschrieben da einzufüllen.

Das Doppelvanos! Kein Wunder, dass da was hakt! Spritzdüsen? Sind die noch offen? Und die Ölkanäle? Der Motor, das Herz des Autos, wahrscheinlich kurz vorm Infarkt. Möchte gar nicht wissen, wie der Ölfilter aussieht. Hat bestimmt schon auf Durchzug geschaltet. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen könnte! Hoffentlich ist nicht auch noch in den anderen Aggregaten dieses INTEC-Zeugs!

Was soll ich da machen? Werde wohl so schnell wie möglich Öl und Filter wechseln, obwohl ich noch meilenweit vom nächsten Service weg bin. Und die INTEC-Garantie? Ach, fds! Ich muss was machen, bevor die Karre verreckt. Kein Wunder, dass die OEMs keinen Bock auf Additive haben!

Na, vielleicht überleg ich mir doch noch was INTEC heißen könnte!

Ach so, ich häng noch mal zwei Bilder an. Deckel vom Öleinfüllstutzen innen vorher/nachher. Hab den gereinigt, um mal zu gucken, ob sich der Belag neu bildet. Aber ich glaub, so lange warte ich nicht und reiß das Öl die Woche noch runter.

Ich glaube um ehrlich zu sein nicht, dass Du das Additiv überhaupt drinnen hast. Die Händler verkaufen diese Garantie zwar mit, aber um das Additiv muss sich das Käufer kümmern. Das ist ja gerade die Masche an der Geschichte. Oder hast Du vom Händler die Aussage, dass er das Additiv da rein getan hat? Wenn nicht, dann kannst Du sicher davon ausgehen, dass es auch nicht drin sein wird.

Ja, stimmt Garantie das es drin ist habe ich nätürlich nicht. Sollte ich wohl noch mal nachfragen. Auf jeden Fall hat der Typ sonst alles am Auto konserviert was auch nur ansatzweise korrodieren kann. Hat den ganzen Motorraum vollgeseucht. Wirklich komplett, Batteriekasten incl. Auch im Kofferraum alles geflutet incl. Ersatzrad. Wenn man das mal braucht wird man komplett vollsudeln. Ist son ölig-klebriges Zeug, genau wie im Motorraum. Also der hat das wirklich ernst genommen und ist davon wohl überzeugt. Aber wie gesagt, nochmal fragen macht schon Sinn

Frag mich halt wo dieser braune Belag herkommt und warum der am Deckel trocken ist? Ist das etwa normal beim M54?

Na vielleicht machen wir mal eine keine Umfrage (oder muss man die hier an eine andere Stelle packen?):

Hallo Gemeinde, wer hat einen M54 (insbesondere M54B30) und wie sieht da der Deckel von innen aus und ist das Fzg. mit INTEC-Garantie oder nicht?

Ach so, wäre natürlich auch bei allen Anderen, die INTEC-Garantie und deren Additive drin haben, interessant zu wissen, ob da so ein brauner Belag am Deckel bzw. innen am Ventildeckel ist (Fingerprobe, falls das zumutbar ist).

Hier mal ein ganz übler Link zu Ablagerungen im Motor (nur was für starke Nerven):

http://www.bmw-syndikat.de/.../...er_vom_E39___BMW_X1__X3__X5__X6.html

Natürlich kann ich nicht sagen, ob das durch Additive entstanden ist und schon gar nicht, ob durch INTEC-Additive.

Ich hab halt nur panische Angst, dass sich das bei mir auch so ausweiten könnte. Irgenwo stand da was von "Kettenspanner hat nicht richtig Öl bekommen" - und dann gings Zang!

Also was soll ich sagen, Filter ist geordert und Öl hab ich schon.

Diese Ablagerungen an Deckel können auch durch Kurzstreckenbetrieb kommen ( Kondensat)
such mal bissl im Forum; dafindest du auch Bilder davon.
Nichtsdestotrotz lehne ich derartige Additive grundsätzlich ab und bevorzuge Spitzenöl neuester Generation (Mobil NewLife 0w40) 😁

Zitat:

Original geschrieben von TMPE



Was ich jedoch zu bedenken gebe: wenn man sich einen Austauschmotor in einen BMW einbaut oder einen Gebrauchtwagen kauft, dann wird man aller Wahrscheinlichkeit sowieso von BMW keine Garantie mehr haben. Insofern wäre es aus dieser Sicht dann ja auch egal, ob man ein Additiv hinzugibt oder nicht.

In gewisser Weise schon ein Denkfehler, denn lasse ich in einer Fachwerkstatt einen AT-Motor einbauen, so greift automatisch die Gewährleistungverpflichtung nach BGB - zumindest für den Motor... Soll sogar schon Gerichte gegeben haben, die einen Werks-AT-Motor als Neuteil mit 2 Jahren Gewährleistung angesehen haben, nicht als Gebrauchtteil mit 1 Jahr Gewährleistung.

Gilt übrigens auch, wenn die Werkstatt "nur" einen Gebrauchtmotor besorgt und einbaut. Auch da gilt die gesetzliche Gewährleistungsverpflichtung von mindestens 1 Jahr. Etwas anderes gilt jedoch, wenn Du selbst einen Gebrauchtmotor besorgst, denen hinstellst und die den einbauen. Dann hast Gewährleistung nur auf den Einbau, nicht aber auf den Motor selbst. Hast Du diesen Gebrauchtmotor jedoch bei einem gewerblichen Anbieter gekauft, so hast auch da wieder die übliche Gewährleistung auf Gebrauchtsachen von 1 Jahr.

Nur mal so... ganz beiläufig... nebenbei... 😁

Irgendwelche Additive kommen bei mir auch nicht rein. Lieber mach ich den Ölwechselintervall ein wenig kürzer - so nach Gutwill. Gutes Öl hab ich auch bei Meguin (Tochterfirma von LiquiMoly) - nur eben halb so teuer. Am Ende kostet das Späßle Ölwechsel mit Filter circa 50 Euro, da mach ich mich nicht wegen ein paar tausend Kilometer ins Hemd und wechsel nach Augenmaß. Also ab und an mal ein prüfender Blick in den Öleinfüllstutzen nach Ablagerungen und Farbe des Öls. Im Moment hab ich leider viel Kurzstrecke...

Du musst hier unbedingt zwischen Gewährleistung und Garantie unterscheiden, denn Gewährleistung ist UNGLEICH Garantie! Die Gewährleistung umfasst nur Schäden, die bereits bei Übergabe vorhanden waren! (Die können sich aber ggf. erst später zeigen.) Diese gesetzlich gewährte Gewährleistung von mind. 12 Monaten bei Gebrauchtteilen müssen alle gewerblichen Händler geben. Es muss aber eindeutig sein (oder nachgewiesen werden), dass der Schaden bereits von Anfang an vorhanden war.

D.h. ein Verschleißschaden, der nach drei Monaten auftaucht, ist mit der Gewährleistung NICHT abgesichert, da der Schaden bei Übergabe nicht vorhanden war.

Dagegen steht eine Garantie, die auch Schäden umfasst, die nachträglich (innerhalb der Garantiezeit) auftauchen. Garantie ist immer eine "freiwillige" Leistung und kann dementsprechend von den Anbietern mit beliebigen Ausschlüssen ausgestattet sein.

Das gilt auch bei Neuteilen ähnlich. Gewährleistung ist hier 2 Jahre, aber betrifft nur die Schäden bei Übergabe. Hersteller-Garantie ist in der Regel freiwillig und betrifft Schäden, die nachträglich (bspw. durch Materialübermüdung/Verschleiß) auftreten. Wobei auch hier die Hersteller i.d.R. natürlich diverse Ausschlüsse haben.

Im Großen und Ganzen richtig, aber ein entscheidender Punkt fehlt - die Beweislastumkehr im Zuge der Gewährleistung...

Egal ob Neuteil mit 2 Jahren Gewährleistung oder Gebrauchtteil mit 1 Jahr Gewährleistung - es gilt eine 6-monatige Beweislastumkehr zu Gunsten des Verbrauchers. Es wird also innerhalb der ersten 6 Monate kategorisch davon ausgegangen, dass der Mangel bereits bei Kauf der Sache vorhanden war. Der Verkäufer müsste nun den Nachweis erbringen, dass dies nicht so ist. Da genau das aber in den meisten Fällen unmöglich oder durch Gutachten so teuer ist, dass es sich kaum lohnt, fährt man zumindest die ersten 6 Monate weitestgehend auf der sicheren Seite.

Beispiel:
Deine Werkstatt um die Ecke (BMW macht sowas wohl eher nicht) besorgt auf eigene Rechnung einen Gebrauchtmotor und baut ihn ein. Der macht nach 5 1/2 Monaten schlapp. Nicht dein Problem, denn auf Grund der Beweislastumkehr und der bestehenden Gewährleistung werden die den Motor reparieren oder erneut tauschen müssen. Kosten für Dich = 0,00 Euro.

Beispiel:
Du besorgst einen Gebrauchtmotor vom gewerblichen Verwerter für 2500 Euro und lässt diesen in der freien Werkstatt für 1500 Euro einbauen. Der Motor macht nach 5 1/2 Monaten schlapp. Blöde Sache, denn Du hast zwar auch auf den Motor eine Gewährleistung, nicht aber über die Werkstatt, die den eingebaut hat. Der Verwerter muss die Sache mit dem Motor zwar übernehmen, nicht aber die Kosten für den erneuten Umbau, denn der ist ja nicht zu beanstanden. Kosten für Dich = 1500,00 Euro.

Ganz lullig wird es, wenn die Werkstatt den Schaden am Motor durch einen mangelhaften Einbau hervorgerufen hat. Sozusagen als Folgeschaden. Aber lassen wird das, das würde jetzt und hier zu weit führen... 😁 😛

Wie schon gesagt wurde, eine Garantie ist etwas ganz anderes und hat mit der Gewährleistung im wesentlichen Sinne nicht viel zu tun. Beides funktioniert unabhängig voneinander...

Wenn GW-Garantie, dann nicht Intec. Da gehört die Ablehnung der Leistung zum Geschäftsmodell, wie ich gerade leidlich selbst erfahren darf.

Alle Gebrauchtwagen-Garantien taugen nichts. Höchstens dann, wenn es um ganz günstige Teile geht. Ansonsten werden sie sich immer rausreden.
Wenn man rechtschutzversichert ist, kann man es dann über diesen Weg versuchen, die Gebrauchtwagengarantie im Falle eines Defekts zu beanspruchen. Mit Anwalt laufen die Dinger dann anders 🙂

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