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Import Speditionsempfehlung

Themenstarteram 15. November 2004 um 10:43

Hallo,

habe vor ein Auto von NY aus nach D zu importieren. Hab auch einiges im Archiv gefunden. Nur mit Speditionsadressen wo es glatt gelaufen ist sieht es mau aus. Also, kann mal jemand Spediteure benennen die sauber und zur Zufriedenheit arbeiten? RO/RO oder Container, wobei RO/RO die bessere Wahl zu sein scheint?!

Danke im Voraus,

Astrodriver

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18 Antworten

Guten Tag,

habe gute Erfahrungen mit E.H.Harms.Bremerhaven gemacht (RoRo).

 

Weitere Adresse wäre Interfracht,Bremen

Gruss

Tady

Erfahrung mit Speditionen

 

Hallo,

Ich bin selbst gerade dabei ein Fahrzeug aus den USA zu holen.

Habe die Erfahrung gemacht, dass die Firmen direkt in den USA meistens günstiger sind.

Allerdings hab ich bei Schumacher Cargo, die mein Auto hier her bringen mit der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit keine guten Erfahrungen machen können.

Sie Antworten einem nur auf mehrmaliges anschreiben und die Termine werden immer wieder verschoben, wann das Auto ankommen soll. Mein Kumpel, der sein Auto ebenfalls mit Schumacher Cargo aus den USA holt, hat übrigens genau das gleiche erzählt. Bei ihm wurde der Termin der ankunft sogar dreimal verschoben.

 

Wie auch immer. Ich würde mir ein paar angebote machen lassen.

Wenn du bei ADAC bist kannst du auf der Seite nach Speditionen schauen.

Wenn dir verzögerungen nichts ausmachen, kann ich aber auf Grund des Preises Speditionen aus den USA empfehlen.

Gruß

am 22. November 2004 um 16:15

Wenn es ein Oldie ist, biste bei Harms zwar günstig bedient aber sie versichern Dein Auto nicht gegen Beschädigung (wenn es älter als 9 Jahre ist).

Mein Tip ist Spedition Hartmann in Bremen. hat sich zwar auch verzögert, aber da hat man wenigstens einen Ansprechpartner in Deutschland...

Gruß,

Christoph

Erfahrung mit Schumacher Cargo Lines

 

Hallo Astrodriver!

Ich bin auch gerade dabei, ein Auto aus den Staaten zu importieren. D.h. eigentlich bin ich schon fast fertig, denn mein Caddy ist bereits in Bremerhaven eingetroffen und ich werde ihn am kommen Freitag (26.11.) abholen *freu*

Beauftragt habe ich dabei die Spedition "Schumacher Cargo Lines", von denen ich einfach das günstigste Angebot bekommen habe (Container, Versicherung gegen Schäden jeglicher Art, New York - Bremerhaven)

Allerdings wurde ich über den genauen Ankunftstermin mehrmals vertröstet, was mich etwas verärgert hat.

Falls dich diese Ungewissheit auf den genauen Ankuftstermin nicht zur sehr nervt, kann ich diese Spedition empfehlen.

Da "mein Caddy" ein Oldtimer ist, war mir wichtig, dass er während der kompletten "Aktion" versichert ist.

Bei "E.H.Harms" habe ich auch angefragt - aber wie schon erwähnt wurde, haben sie für Oldtimer nur eine Versicherung gegen Totalverlust im Angebot. Kommt halt drauf an, wie alt das Auto ist, das du importieren möchtest.

Alla gut!

Lass dir einfach von mehreren Spedition ein Angebot machen.

Achte vor allem auf den Teil mit der Versicherung. Da gibt es schon Unterschiede...

Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne ein PN schreiben...

 

Peace out!

CC68

 

P.S.: Hi Felix. Ich hoffe, dass deine Karre auch bald kommt :-)

zu Schumachercargo:

den ersten Wagen, den ich damit verschifft habe, haben die nach Bremen anstatt nach Rotterdam verschifft... die haben dann zwar alles in die Wege geleitet, dass ich ihn in Rotterdam abholen kann, aber das hat noch mal gedauert...

beim zweiten Wagen, haben die Deppen Holzbalken auf das Dach des Wagen gelegt und darauf noch mal irgendwas transportiert. Mit der Folge, dass das Dach eingedrückt und zerkratzt war. Den Schaden habe ich nicht ersetzt bekommen, da das Fahrzeug unter $5.000 Dollar wert war. Solche Fahrzeuge können gegen "kleinere" Schäden nicht versichert werden...

Ansonsten muss ich sagen, dass die wirklich günstig sind und auch schnell auf jede Mail reagieren und sehr behilflich sind. Die organisieren auch die Be-/Entladung und den ganzen bürokratischen Kram...

Gruß

BavarianII

Ich habe mir im Frühjahr aus NY einen Wagen schicken lassen.

Der Spediteur in USA ist D.A.S. Global Services

Ging alles Reibungslos, der Wagen kam RoRo mit einem HUAL Schiff in Bremerhaven an. Das Büro von HUAL (das ist ne Spedition) hat die Verzollung gemacht.

Wurde alles schon in einem anderem Thread besprochen.

Wenn Du englisch sprichst, kannst Du per Mail/Telefon alles selber von hier aus abwickeln, lediglich eine Beglaubigung Deiner Personalien und des Kaufvertrages wird benötigt. Kostet hier beim Notar 20E.

Etwas Papierkram muß ausgefüllt werden, das ist aber recht harmlos.

Ich habe alles von hier aus abgewickelt und war nicht vor Ort in USA, klappte alles prima und war preislich auch OK.

Man muß auch keinen Agenten hier suchen, die Firma HUAl schickt Dir alle Unterlagen und nennt Büros die die Verzollung machen.

Peanuts :-)

im Netz gibts die auch:

http://www.dasautoshippers.com/

Themenstarteram 24. November 2004 um 9:37

Danke an alle die sich die Mühe gemacht haben zu antworten!

Astrodriver

Hi!

Wir haben letztes Jahr eine Lincoln Towncar Stretchlimousine von Florida nach Deutschland (Bremerhaven) importiert. Wie die Firma dort heißt habe ich nicht mehr im Kopf, könnte aber nachsehen, aber das kommt natürlich drauf an, von wo aus Du in USA importieren möchtest..

Nur mal ein paar kleine Tipps:

1. Sichergehen, dass im Title (Fahrzeugbrief) keine Banken drin stehen bzw. mal ein Kredit vom Vorbesitzer aufgenommen wurde. Sollte dies der Fall sein, muss der Vorbesitzer von der Bank schriftlich vorweisen, dass der Kredit erloschen ist. Sollte das nicht gemacht werden, kann der Zoll das Fahrzeug im Hafen (Im Container) festhalten, bis die Sache geklärt ist, und das kostet jeden Tag $$$.

2. Wenn Du den Wagen in einem Containier überführen möchtest, rate ich Dir zu einem, in dem der Wagen allein drin steht. Es gibt dann noch welche, in denen 2 Fahrzeuge stehen und "verbunden" werden. Das soll Schäden vorbeugen. Ist nicht so. Die Limousine kam mit Kratzern und Beulen an. Musste alles lackiert werden.

3. Versicherung abschliessen lohnt nicht wirklich. Es kann nur eine gegen Totalverlust abgeschlossen werden, nicht gegen Bagatellschäden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Schiff sinkt, ist sehr gering, also kannst Du Dir das sparen. Ansonsten kostet die Versicherung ca. 10 % vom Kaufwert.

4. Lass Dir den Wagen nicht volltanken! Nicht lachen, aber wir dachten, wir wären soooo schlau und tankten die Kiste voll (wegen Sprittpreise).. Wird raus gesaugt. Wir sind nicht mal bis zur nächsten Tankstelle in Bremerhaven gekommen..*lach*!

5. Die Limousine musste umgerüstet werden, und wir brauchten eine Ewigkeit, einen guten Umrüster zu finden. In Hagen sind wir schließlich gelandet, und der war sehr gut. Der erledigt dann auch die ganze TÜV-Geschichte.

Ach, das war alles eine schwere Geburt, aber durch Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen hat es doch alles gut geklappt, und bei der nächsten Limo wissen wir Bescheid..;o)

am 26. November 2004 um 9:42

Hallo,

hab noch mal Anmerkungen:

Zu 2.) für solch einen Wagen wäre sowieso die RoRo Verschiffung besser gewesen, warum Container?

Zu 3.) das ist meiner Meiner nach eine kapitale Fehleinschätzung. Natülich gibt es auch Speditionen die eine volle Deckung anbieten. Wenn keine Versicherung den Spediteur versichern will, lässt das ja auch schon sehr tief blicken, siehe Strechlimousine...volle Deckung kostet in der Regel übrigens keine 10%.

Übrigens: Wenn man per Container verschifft und das Schiff havariert (läuft auf Grund oä.) ist man anteilig an der Bergung des Schiffes beteiligt! Ist vor ein paar Jahren passiert und hat wohl ein paar Leute richtig Geld (5-6stellig) gekostet die keine Versicherung hatten. Wie auch immer, ich hatte schon Kratzer und Beulen und die wurden bezahlt...

Zu 4.) Was für eine interessante Spedition...die Amerikaner sind doch immer für eine Überraschung gut!

Gruß,

Christoph

 

 

Zitat:

Original geschrieben von NadineHG

Hi!

Wir haben letztes Jahr eine Lincoln Towncar Stretchlimousine von Florida nach Deutschland (Bremerhaven) importiert. Wie die Firma dort heißt habe ich nicht mehr im Kopf, könnte aber nachsehen, aber das kommt natürlich drauf an, von wo aus Du in USA importieren möchtest..

Nur mal ein paar kleine Tipps:

1. Sichergehen, dass im Title (Fahrzeugbrief) keine Banken drin stehen bzw. mal ein Kredit vom Vorbesitzer aufgenommen wurde.

2. Wenn Du den Wagen in einem Containier überführen möchtest, rate ich Dir zu einem, in dem der Wagen allein drin steht. Es gibt dann noch welche, in denen 2 Fahrzeuge stehen und "verbunden" werden. Das soll Schäden vorbeugen. Ist nicht so. Die Limousine kam mit Kratzern und Beulen an. Musste alles lackiert werden.

3. Versicherung abschliessen lohnt nicht wirklich. Es kann nur eine gegen Totalverlust abgeschlossen werden, nicht gegen Bagatellschäden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Schiff sinkt, ist sehr gering, also kannst Du Dir das sparen. Ansonsten kostet die Versicherung ca. 10 % vom Kaufwert.

4. Lass Dir den Wagen nicht volltanken! Nicht lachen, aber wir dachten, wir wären soooo schlau und tankten die Kiste voll (wegen Sprittpreise).. Wird raus gesaugt. Wir sind nicht mal bis zur nächsten Tankstelle in Bremerhaven gekommen..*lach*!

5. Die Limousine musste umgerüstet werden, und wir brauchten eine Ewigkeit, einen guten Umrüster zu finden. In Hagen sind wir schließlich gelandet, und der war sehr gut. Der erledigt dann auch die ganze TÜV-Geschichte.

Ach, das war alles eine schwere Geburt, aber durch Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen hat es doch alles gut geklappt, und bei der nächsten Limo wissen wir Bescheid..;o)

so, dann schreibe ich hier auch noch mal meine Erfahrungen auf! ;)

zu 2) stimmt, diese Container Beulen Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Bei RoRo habe ich allerdings immer die Befürchtung, dass Zierleisten, Spiegel, etc. verschwinden...

zu 3) natürlich kann man auch gegen Bagatellschäden eine Versicherung abschließen und kostet bei meiner Spedition ca. 1,5% vom Warenwert. Nur bei einem Wert UNTER $5.000,- DOLLAR kann keine solche Versicherung abgeschlossen werden. - Wie gesagt, so läuft's bei schumachercargo. Bei anderen Speditionen wird es vermutlich wieder andere Regeln geben.

zu 4) Das Benzin wird aus feuerpolizeilichen Gründen mindestens auf 1/4 des Tankinhalts rausgelassen. Ist verständlich, wenn da mal ein Feuer ausbricht...

zu 5) Yep, der erste ist der schwerste! ;) Aber wenn man ma weiß, wo man hin muss, macht's riesen Spaß! ;)

Gruß

BavarianII

Zitat:

Original geschrieben von chrischi65

Hallo,

hab noch mal Anmerkungen:

Zu 2.) für solch einen Wagen wäre sowieso die RoRo Verschiffung besser gewesen, warum Container?

Du, keine Ahnung. Erstmal wollten wir nur Urlaub machen und haben uns zwischendurch Limos angesehen. Dass wir eine finden, die wir kaufen würden, daran hatten wir nicht gedacht. Es gab dann auch nicht mehr viel Zeit, um alle Speditionen ausfindig zu machen bzw. zu vergleichen.

"Unsere Spedition" war interessant, weil die in Deutscher Hand ist. Somit war alles verständlicher. Die haben sich um alles gekümmert, bis auf die Sache mit dem Title. Da hatten wir Glück, weil der Vorbesitzer ein Nachbar ist und wir einen guten Kontakt zu ihm haben. Wir verloren daduch 1 Woche, weil die betreffende Bank in New York ansässig ist.

Was die Schäden betrifft war es auch nicht so tragisch, weil wir die Limo eh komplett lackieren lassen wollten. Waren zwar Kleinigkeiten, aber wenn man hier damit ein Geschäft machen möchte, muss sie perfekt aussehen.

Und nochmals zum Container: Mein Lebensgefährte wollte auf keinen Fall, dass die Limo frei steht und befand, dass ein Container doch sicherer ist.

Import

 

Ich habe vor zwei Wochen einen Eclipse aus den USA geholt.

Hol dir ein Angebot online von Shipoverseas.com, bei mir 995 USD.

Die sagen dir Preis und möglicher Termin, bei zustandkommen bekommst du eine Adresse und Tel. in Bremerhafen der Fa. Lampke, die erledigen für 79 Euro alle Papier, zoll und Steuer angelegenheiten !

Mein Auto ging am 26.10.auf das Schiff (RORO) und am 13.11. holte ich es reibungslos ab.

Preisvergleich lohnt auf jedenfall

Mein Dodge Ram kam über Interfracht, hab das aber über ne Firma American Vans & Pickup abgewickelt mit TÜV und zulassungsfertig, bis auf die Sache mit der Anhängerkuplung und nem miesen Rückfahrscheinwerfer aber alles just in tim ind zu nem "Festpreis" also auch keine unangenehmen Überraschungen und soweit ohne Streß

cw

Hab auch gerade nen "Kleinwagen" aus USA importiert.

Hatte ein Angebot von eri-oldtimer.de. Der lässt die Kiste vor Ort abholen und aufm Trailer zum Hafen bringen; macht das ganze Handling in den Häfen und verschifft NUR im Container. Ein paar Kratzer gibt's da natürlich auch (keine Beulen), aber bei meinem Wagen war das nicht weiter schlimm. Abholung dann in NRW.

Vorteil: Einführung in die EU über Holland (Rotterdam) - is billiger (näheres via PN).

Nachteil: Transport dauerte drei Monate.

Lass Dir einfach mal ein Angebot machen.

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