Honda Vision 110 – muss jede größere Wartung ein halber Totalschaden sein??

Hallo zusammen,

bislang habe ich ja mein Rollerchen (EZ 2012, 18 TKM) ob seiner Zuverlässigkeit und seiner niedrigen Kosten hier immer gelobt.
Heute war eine größere Rechnung fällig, 430 € für einen Satz neuer Reifen samt Montage und eine kleine Inspektion. Damit ich die HU schaffe, muss angeblich noch das Lenkkopflager neu gemacht werden, was nochmal 280 € kosten soll.
Das alles bei einer Honda-Markenwerkstatt. Bislang scheue ich mich davor, zu einem „Freien“ mit halb so hohen Stundensätzen zu gehen, da ich denke, dass der die ganzen Baumarktroller auch nur in einer halb so guten Qualität wartet. Selber schrauben kann und will ich nicht.

Auch habe ich mittlerweile eine Schwäche für den Gedanken „nachhaltigen Fahrens“ entwickelt, bei dem man ein Fahrzeug so lange fährt, wie es noch gut ist und die Kosten der Wartungen und ggf. Reparaturen hinnimmt. Ich liebe den Roller immer noch, in der Stadt kommt man mit der Motorleistung locker hin, die Handlichkeit ist immer noch geil usw. usf., siehe meine Lobhudeleien an anderer Stelle.
Aber wenn mein Vision, der mal 1.850 € neu gekostet hat und jetzt vielleicht noch 1.200 € wert ist, dann sind die jetzt fälligen 710 € recht happig.
Und die Wartungsintervalle von nur 4.000 km gehen auch ganz schön ins Geld.

Anders gesagt: Gibt es aus Eurer Sicht für einen Nicht-Selberschrauber (in Berlin, btw) eine vernünftige Alternative zur Markenwerkstatt?

Oder sollte ich mir lieber wieder ein Neufahrzeug kaufen, bei dem die ersten Jahre (voraussichtlich) nur die Inspektionen zu Buche schlagen?

35 Antworten

Na dann Toi Toi Toi. Und Danke für die Meldung.
LKL waren die 65.-€ natürlich nur der Materialpreis,oder?
Steht irgendwo vielleicht noch, wieviel Arbeitszeit dafü nötig war und was die pro AE oder Stunde verlangen

Danke für Rückmeldung, ok günstig war es nicht. Was sagt mein Freund immer: wie man's macht so hat man es.

Wenn man in Zeiten von Fachkräftemangel seine Zweitadmechaniker vernünftig bezahlt, ist das in der Hauptstadtregion so und wir werden uns alle daran gewöhnen müssen. Und mein Gefühl sagt mir, dass das nach dieser Corona-Geschichte noch teurer werden wird.
Oder immer selbst schrauben, was aber manchmal auch ins Geld geht, weil man evtl. auch mal nen Fehler macht. Ersatzteile und Zeit braucht man dann auch noch u.s.w.

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 2. Mai 2020 um 17:31:56 Uhr:


Na dann Toi Toi Toi. Und Danke für die Meldung.
LKL waren die 65.-€ natürlich nur der Materialpreis,oder?
Steht irgendwo vielleicht noch, wieviel Arbeitszeit dafü nötig war und was die pro AE oder Stunde verlangen

Ja, das LKL kostete 65 €. Plus 27 Arbeitseinheiten (keine Ahnung, wie lange die geht) à 8.85 netto macht 284 € brutto Arbeitslohn.

Der Rest zum Rechnungsbetrag waren HU/ASU.

Leider habe ich gestern festgestellt, dass sich nach 20 km der obere Teil des Lenkers gelöst hat. Da muss nochmal nachgearbeitet werden.

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Danke. 1 AE entspricht 0,1 Stunde = 6 min.
Also Netto Stundenlohn: 88,50 €.
Hat also 2,7 Stunden dran rumgewerkelt.
Klingt plausibel.
Hoffentlich nichts gepfuscht, nachdem was Du im letzten Satz geschrieben hast...

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 3. Mai 2020 um 19:46:01 Uhr:


Danke. 1 AE entspricht 0,1 Stunde = 6 min.
Also Netto Stundenlohn: 88,50 €.
Hat also 2,7 Stunden dran rumgewerkelt.
Klingt plausibel.
Hoffentlich nichts gepfuscht, nachdem was Du im letzten Satz geschrieben hast...

Falsch. 1 Arbeitseinheit sind 5 Minuten.
Somit ein Netto Stundenlohn von 106,20€.
Demnach hat es 135 Minuten gedauert.

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