Hinterachse schwimmt nach neuer Lagerung.
Guten Abend liebe Motortalk Gemeinde.
Ich bin anscheinend auf einen Einbaufehler meiner Werkstatt erlegen. Hier die Fakten.
Mein alter dicker 300er Coupe mußte in die Werkstatt, weil die Hinterachslager schon sehr verdächtigt brüchig aussahen.
Die Querstreben waren vom gleichen Gummifraß befallen und bedurften alle einer erneuerung. Das gleiche war mit der Feder hinten rechts, die hatte einen Bruch erlitten. Ich dachte mir, wenn ich schon die Hinterachse machen lasse, dann auch gleich den Viskolüfter und das Automatiköl, samt Filterwechsel.
Ich holte das Fahrzeug im Dezember ab, nach 4 Tagen aufenthalt in oben genannter Werkstatt. Da es ziemlich glatt war an dem Tag, fiel meine Probefahrt nur kurz und langsam aus, aber das Fahrgefühl war soweit in Ordnung.
Als ich nach München am nächsten Tag fuhr, fiel mir auf, das meine Bremsen schwammig waren, auf der Rückfahrt hielt ich bei ATU und siehe da, es war jede menge Luft in der Leitung. Danach griffen die Bremsen wieder wie am ersten Tag.
das Fahrzeug blieb eine Woche wegen meiner Krankheit stehen und ich fuhr danach 400km Richtung Hanover, auf der Autobahn glaubte ich einen Platten zu haben, denn der Wagen zog immer stärker nach hinten rechts weg und das bei 120 Kmh. Auf dem Rückweg wurde es so schlimm, daß ich nicht mehr als 60 bis 80kmh fahren konnte, ohne auszubrechen.
Mit einem Panikgefühl zu Hause angekommen fuhr ich den Wagen am nächsten Tag zu ATU, die erklärten mir, die Spur an der HA sei komplett verstellt. Nach 5 STUNDEN --->(Ich stand dabei) versuchten 3 Mechaniker und 1 Meister, die Spur einzustellen und es gelang ihnen ein wenig zu Korrigieren. Das Meßgerät zeigte üble Daten an, so eine Abweichung hatte ich noch nie gesehen.
Ich hatte das Fahrzeug Wochenlang stehen lassen und fuhr nur das nötigste. (Arztbesuche, Krankenhaus)
Nachdem ich nun Sommerreifen drauf habe, zieht der Wagen beim Gasgeben hinten rechts weg und beim Verzögern nach hinten links. Die HA fühlt sich an wie auf einem Schwamm gelagert und tanzt mit mir den Wiener Walzer.
Die Werkstatt sicherte mir Heute eine Durchsicht an.
WAS kann das sein? Wer hatte das gleiche?
Erneuert wurden HINTEN:
2 Federn, sämtliche Streben, sämtliche Gummilager der HA.
Ich hoffe auf eure Erfahrung mit diesem Problem, da ich so etwas noch nie erlebt habe, mein Wagen ist Quasi ruiniert.
Grüße
PS:
Die beiden verschiedenen Blinker bitte nicht beachten, NEUE sind schon bestellt. :-)
Beste Antwort im Thema
Wo kommst du denn eigentlich her?
Das Leid kann ja kein Mensch lesen.
Das Ding nach Mercedes zu schleppen wird dich auch nicht unbedingt glücklicher machen.
Die Fahrwerkstechnik beim W124 ist recht aufwändig gebaut, dass wenn es einmal kaputt ist wieder in Stand zu setzen ist nicht einfach. Vor allem im Zubehörregal muss man ganz genau wissen, WAS man für Teile nimmt und auch wenn man bei MB einkauft, ist da nicht alles mehr so wie 1985...
Das zu jemanden zu schleppen, der nen ABS Ring falsch einbaut und die Automatikgetriebeölwanne nicht dicht bekommt, ist irgendwie der falsche Weg.
Auch "Einstellen bei ATU", weil die Achsen an dem Auto nicht so einfach ein zu stellen sind. Vor allem muss man da je nach Reifen, Felgen, Fahrwerk, Alter, Achsverzug, etc. schonmal etwas anders einstellen, als es die Werksvorgabe vorgibt, und dafür braucht man a) Ahnung von Fahrwerkstechnik und b) ERFAHRUNG.
Man müsste das Ding erstmal mit der Hinterachse auf den Vorderachsprüfstand beim Tüv stelllen und dann schauen, was er macht. Wenn da alles Spielfrei ist, gucken, dass die Streben Spannungsfrei eingebaut sind, dafür auf der 4-Säulenbühne unter den hinteren Lenkern aufbocken und alle Schrauben lösen und wieder festziehen.
Dann muss man schauen, was für Dämpfer und was für Gummilager verbaut sind, das kann man durch Ablesen und Erfahrung im Ersatzteilkauf sowie Handgefühl recht gut.
Eine Probefahrt wird dem erfahrenen Mechaniker ebenfalls vermitteln, ob wirklich die Hinerachse etwas verkehrtes macht und was sie macht, also ob die Federn/Dämpfung nicht tut wie sie soll, die Rasführung nicht richtig gegeben ist oder der komplette Fahrschemel sich wegdreht.
Das sind auch Dinge, die man unter zuhilfename einer Messbühne manuell ergründen muss, wobei man auch dafür wissen muss, wie weit sich das ganze in den Gummilagern bewegen darf.
Wichtig ist dann noch, die richtigen Gummis und die richtigen Hersteller mit den richtigen Federn und abgestimmten Dämpfern passend zusammen zu bringen, weil beim W124 der Grad zwischen einem schwimmenden Fahrzeug und einem Polterndem Fahrwerk sehr gering ist.
Du siehst, das ist keine einfache Geschichte und braucht jemanden, der sich Fahrwerkstechnisch richtig damit auskennt und ob man dich damit bei MB überhaupt ernst nimmt, denke ich ist je nach Filliale nicht so gesagt. Und in der freien Werkstatt bist du damit im Regelfall auch verkehrt.
Wenn du mal sagst, woher du kommst, könnte ich dir ne Empfehlung geben, wo die nächste Addresse wäre, wo du das Auto hinbringen könntest.
Es ist eben ein Unterschied, ob an einem Fahrwerk "nichts kaputt" ist, oder ein W124 fährt "wie neu".
Das Problem in den freien Werkstätten ist, dass die zwar regelmäßig W124er reparieren, aber nunmal 90-95% der Kunden mit Tüv und bisschen gradeausfahren zufrieden sind.
Und wenn du mal auf nen normalen Werkstattkundenkreis 10 124er Mercedes rechnest, dann sind davon 9 mit den normalen Dingen zufrieden und DU kommst und willst etwas, wofür man Erfahrung und erhebliches Interesse in 124er Fahrwerkstechnik braucht, ja, wo soll dass denn herkommen? Von den 9 Standardkunden vor dir ganz bestimmt nicht.
69 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von mercedesstrichacht
Hallo,
hast du mal fest an den rädern gewackelt ? ewtl. ist ein radlager völlig hinüber.Sonst mal den wagen ganz leicht anheben, so dass die räder etwas entlastet sind. spiel fällt so am stärksten auf.
Um die spur hinten so Pi mal daumen zu prüfen, kannst du ne holzlatte wagerecht an die felge l-r halten und mit der linie schweller vergleichen.Auto vorher eben stellen. sollte auf beiden seiten gleich sein. . dann mit ner wasserwage und nem zollstock senkrecht an die felge(unterkante anlegen, spalt oben messen) oberen abstand zur felge messen.Ist aber nur frei schnautze...
Gruß Stefan
Danke für den netten Hinweis,
die Radlager sind OK. Was die Spur angeht, kann die so gar nicht mehr eingestellt werden, da sich die Spur immer wieder verstellt. Liegt wohl tatsächlich an dem fehlerhaften Einbau.
Ich habe vor 15 Min. die Befestigungsschrauben der Achse gesichtet und geprüft, ob diese auch wirklich festgezogen sind, dabei ist mir aufgefallen, daß die große Unterlegscheibe der Schraube schon sehr arg "durchgebogen" (nach innen gewölbt) ist.
Ich werde den Wagen nur noch sehr langsam in die Werkstatt fahren und auf das beste Hoffen.
Sollte ich das richtig gesehen haben, dann kann die Achse aus der Führung brechen, sobald ich über eine größere Bodenwelle fahre. Der Schraubenkopf hat sich schon tief in die Scheibe "gebohrt". Ich kam mit meiner 19er Nuß kaum über den Kopf der Schraube. Das sieht richtig Lebensgefährlich aus und das bei einem der besten Wagen, die MB gebaut hat.
Pfuscher, nur noch Murks und Pfuscher in den Werkstätten, schlimm, mir fehlen nach der Sichtung die Worte.
Hallo Mc Robie,
wenn ich mir Deine Bilder so ansehe, habe ich den Eindruck, daß die Topflager nicht ganz nach oben über die Gewindebuchsen an der Karosserie geschoben sind. Die Topflager passen nur bis zum Anschlag drüber, wenn die Gewindebuchsen außen sauber sind, so wie hier.
Zitat:
Original geschrieben von MC Robie
Das sieht richtig Lebensgefährlich aus und das bei einem der besten Wagen, die MB gebaut hat.
Pfuscher, nur noch Murks und Pfuscher in den Werkstätten, schlimm, mir fehlen nach der Sichtung die Worte.
Was Du da beschreibst, klingt ungeheuerlich! Und das war bisher Deine Vertrauenswerkstatt? O ha! Solche Arbeiten liefern noch nicht einmal Hinterhof-Billigschrauber ab! Hoffentlich hast Du keinen "Freundschaftspreis" vereinbart, wo die Rechnung im Papierkorb landet! Ich muss ja eigentlich die Klappe halten, weil ich bisher meine Autos nur in Hände von Leuten gegeben habe, die so arbeiten wie Du mit Tempomaten! Aber den Pfusch an meinem Auto würden sie bitterlich bereuen, dass glaub mal gut!😰
Zitat:
Original geschrieben von Benzograph
Hallo Mc Robie,wenn ich mir Deine Bilder so ansehe, habe ich den Eindruck, daß die Topflager nicht ganz nach oben über die Gewindebuchsen an der Karosserie geschoben sind. Die Topflager passen nur bis zum Anschlag drüber, wenn die Gewindebuchsen außen sauber sind, so wie hier.
Kann leider das Foto nicht hochladen, aber so wird es sein! Mangelhafte Sorgfalt beim Einbau der Buchsen! An meinem BMW wurden die damals eingefettet bevor sie eingepresst wurden, zuvor wurde auch die Aufnahme sorgfältig gereinigt und sauber geschliffen! Erklärt die gewölbte Scheibe bei MC Robie! Die Achse wandert nun mehrere cm und verursacht womöglich weitere Schäden am Fahrwerk! Da müssen neue Buchsen rein (mindestens) Und den Schlosser der den Mist fabrizierte, würde ich mir zur Brust nehmen!
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Zitat:
Original geschrieben von MC Robie
Danke für den netten Hinweis,Zitat:
Original geschrieben von mercedesstrichacht
Hallo,
hast du mal fest an den rädern gewackelt ? ewtl. ist ein radlager völlig hinüber.Sonst mal den wagen ganz leicht anheben, so dass die räder etwas entlastet sind. spiel fällt so am stärksten auf.
Um die spur hinten so Pi mal daumen zu prüfen, kannst du ne holzlatte wagerecht an die felge l-r halten und mit der linie schweller vergleichen.Auto vorher eben stellen. sollte auf beiden seiten gleich sein. . dann mit ner wasserwage und nem zollstock senkrecht an die felge(unterkante anlegen, spalt oben messen) oberen abstand zur felge messen.Ist aber nur frei schnautze...
Gruß Stefan
die Radlager sind OK. Was die Spur angeht, kann die so gar nicht mehr eingestellt werden, da sich die Spur immer wieder verstellt. Liegt wohl tatsächlich an dem fehlerhaften Einbau.
Ich habe vor 15 Min. die Befestigungsschrauben der Achse gesichtet und geprüft, ob diese auch wirklich festgezogen sind, dabei ist mir aufgefallen, daß die große Unterlegscheibe der Schraube schon sehr arg "durchgebogen" (nach innen gewölbt) ist.
Ich werde den Wagen nur noch sehr langsam in die Werkstatt fahren und auf das beste Hoffen.
Sollte ich das richtig gesehen haben, dann kann die Achse aus der Führung brechen, sobald ich über eine größere Bodenwelle fahre. Der Schraubenkopf hat sich schon tief in die Scheibe "gebohrt". Ich kam mit meiner 19er Nuß kaum über den Kopf der Schraube. Das sieht richtig Lebensgefährlich aus und das bei einem der besten Wagen, die MB gebaut hat.
Pfuscher, nur noch Murks und Pfuscher in den Werkstätten, schlimm, mir fehlen nach der Sichtung die Worte.
Hi,
die Anschlagscheiben unter den Achslagern sind ab Werk stark gewölbt, von der Oberseite her sind die auch Gummiert. Ich kann auf den Bildern nicht entdecken dass die Lager falsch eingebaut sein sollen. Der äußere Metallkragen liegt am Hinterachsschemel an, die innere Buchse ist ganz offensichtlich korrekt bis oben hin angezogen. Wenn sich das Lager recht leicht hoch und runter bewegen lässt ist das in gewissen Grenzen normal. Kommt halt immer drauf an was für Teile verbaut wurden. Das Lager soll die Achse waagerecht straff führen und senkrecht recht weich dämpfen. Originalteile und Qualitätsteile aus dem Zubehör sind an dieser Stelle hydraulische Lager, sie haben eine Ölfüllung und ein Kammersystem. Alles was man unter Billigteilen einreihen kann, oft die die als "verstärkt" vermarktet werden, sind Vollgummilager. Je nach Gummimischung sind die knallhart bis butterweich, in allen Richtungen.
Du hast in Deinem Eröffnungsbeitrag geschrieben:
"Erneuert wurden HINTEN: 2 Federn, sämtliche Streben, sämtliche Gummilager der HA."
Jetzt mal Hand aufs Herz. Was wurde wirklich getauscht? Einige Streben und Gummilager auf Deinen Bildern sehen aus wie 20 Jahre alt. Entweder das sind übelste Billigteile oder es ist eben doch nicht alles getauscht. Mir fallen konkret z.B. die Spurstangen und die Zugstreben auf, die sind nie im Leben Neu. Neu scheinen zumindest die Sturzstreben zu sein, was ist denn mit den inneren Gummilagern der Federlenker und den Traggelenken? Und was ist mit den hinteren Topflagern? Und sind die vorderen Gummilager wirklich neu? Die sehen nämlich auch nicht besonders frisch aus. Gut, der Tausch ist ja auch schon mindestens 3 Monate her.
Übrigens sieht der Unterbodenschutz an der Achsaufnahme reichlich aufgedunsen aus. Ich schätze dass da nicht mehr besonders viel Substanz drunter ist. Kratz den bei dieser Gelegenheit mal mit dem Schraubendreher auf und fette die Stelle ein, sonst reißt sie demnächst wohlmöglich ganz ab. Ist ein ganz heißes Thema bei den 124ern, siehe Anhang (Bild ausgeliehen aus dem 124er Forum von Stefan300TD)
Zitat:
Original geschrieben von Tobulus
Jetzt mal Hand aufs Herz. Was wurde wirklich getauscht? Einige Streben und Gummilager auf Deinen Bildern sehen aus wie 20 Jahre alt. Entweder das sind übelste Billigteile oder es ist eben doch nicht alles getauscht. Mir fallen konkret z.B. die Spurstangen und die Zugstreben auf, die sind nie im Leben Neu. Neu scheinen zumindest die Sturzstreben zu sein, was ist denn mit den inneren Gummilagern der Federlenker und den Traggelenken? Und was ist mit den hinteren Topflagern? Und sind die vorderen Gummilager wirklich neu? Die sehen nämlich auch nicht besonders frisch aus. Gut, der Tausch ist ja auch schon mindestens 3 Monate her.
Ja, drum eben und zudem im Winter mit Streusalz usw. was schon zusetzen kann!😰 Ich dachte auch schon an "Betrug" wegen berechneter und nicht verbauter Teile, aber da ich nicht direkt davorstand, wollte ich mir die Bemerkung verkneifen! Wo Du das mit den Scheiben sagst, habe ich das korrekte Bild wieder vor mir, so ist dieser Hinweis wohl richtig!😉
Hallo Tobulus,
das Fahrzeug war schon bei ATU zum Spurvermessen, vorher hat man aber auf der Bühne die Räder abmontiert, um ein Bild zu bekommen. Der Meister hat alles unter die Lupe genommen im Dezember. Also nochmal, an der HA wurde ALLES erneuert, auch wenn es nach 3 Monaten Salz und Straßendreck nicht mehr so neu aussieht. Die HA war komplett ausgebaut und alle Lager wurden gemacht, auch sämtliche Streben, wie Sturz und Spur, usw...
Das mit dem Gummis ist echt ein guter Tipp, ich vermute, die Werkstatt hat einfach Teile aus dem Billigzubehör (Stahlgruber, Trost ect.) verbaut.
Nicht umsonst erklärte mir der Werkstattbesitzer, bei dem ich seit Jahren alles machen lasse und NIEMALS schwierigkeiten hatte, das es angeblich vorkommen kann, das ein Lager kaputt gehen kann nach dem einbau. Er hatte letzte Woche 2 mal einen Anlasser getauscht weil diese schon defekt als Neueile waren. Merkwürdig!!!!!!!!!!!!
Ich fahre Heute in die Werkstatt und wir besprechen diesen Murks, vorne sind die Traggelenke und die Spurstangen auch schon erneuert worden letztes Jahr und so viel bin ich nun nicht gefahren, alleine schon wegen dem "Schlingern" und "Ausbrechverhalten" ab 80 KMH. Dieser Benz ist mittlerweile Lebensgefährlich zu fahren. In diesem Benz habe ich in den letzten 4 Jahren fast 8000 EUR (!!!!!) investiert. Dieses Fahrzeug behalte ich bis zu meinem Ableben, da es von meinem Vater stammt. Es hängen zu viele gute Erinnerungen daran. Das kann hier keiner verstehen.
Der Benz hatte das alles vor der HA Sanierung nicht, nur ganz leicht bei ca. 180 - 210 KMH.
Der TÜV sagte ich solle das alles machen, weil die Streben und Gummis schon stark am verrotten sind.
Jetzt bereue ich das ganze, denn ich war nicht dabei beim Aus und Einbau. Man hat es aber beim Abholen gesehen, das es gemacht wurde.
Stöhn, ich habe wirklich andere Dinge zu tun und Heute gehts mir wirklich schlecht, da meine Schmerzen wieder da sind.
Manchmal frage ich mich wirklich, warum immer ich.
Ich muß noch viel Geld bezahlen, damit mein Dicker den Olttimer schafft, aber er ist es wirklich wert, er bereitet mir Freude und bringt mich immer ZUVERLÄSSIG und SANFT, BEQUEM, und SICHER an meine Ziele. Der Motor schnurrt wie ein kleines Kätzchen und der Spritverbrauch ist auch OK. Ich LIEBE meinen Benz, deshalb steht der Audi abgemeldet in der Garage.
Versteht mich jemand hier?
Mal sehen was Heute rauskommt
Lieber Themenstarter,
Warst du nach über 3 Montaten (!) noch kein einziges Mal in der genannten Werkstatt um den Fehler zu melden???
Gruß
Wido
Ich war (je 40km einfach) 3 mal nachträglich wegen folgender Mängel da:
- Bremsen entlüften nach Probefahrt (brachte nicht viel, bin später zu ATU und hatte erfolg)
- Hinterachse Ölverlust (Der ABS Dichtring war verkantet eingebaut und undicht)
- Automatikgetriebeöl verlust (Nach Öl und Filterwechsel war die Dichtung gequetscht eingebaut und undicht)
Die Probleme mit der HA kamen erst nach ca. 400km, ich war bei ATU zur Überprüfung (Ich hatte es oben beschrieben).
Bei MB hat man sich geweigert die HA zu zerlegen, da ich zum "Verursacher" des Problems soll.
Ich habe hier nach Rat gesucht, wie ich vorgehen soll und was das sein kann, denn ich selber hatte so ein Problem noch nie zuvor erlebt und ich habe schon verdammt viele Probleme erlebt und behoben.
Heute habe ich den Dicken wieder abgeholt.
Es wurden die HA Lager erneut (diesmal MB Teile) getauscht und sämtliche HA Streben.
Vorne 2 neue Spurstangen (waren nicht defekt, nur fest) und 2 Traggelenke.
danach Spur und Sturz eingestellt. Ich war Heute 7 Stunden in der Werkstatt.
Ergebnis:
Jetzt zieht er "nur" noch ab 120 weg. Beim beschleunigen nach vorne links und verzögern nach rechts.
Wir hatte ein Vergleichsfahrzeug da, alles OK
Ich bin mit meinen Nerven am ENDE.
Wer hat einen Vorschlag.
DANKE
Der Werkstatt das Ding hinstellen und die sollen machen. Soll das jemand aus dem Forum für dich machen?
Ist außerdem schön, dass die alles noch mal getauscht haben, aber warum wurden nicht explizit die Punkte abgearbeitet, die hier genannt wurden? (diese Buchsen und Topflager)
Irgendwie wirkt das alles etwas beratungsresistent.
Die Buchsen und Lager wurden erneuert.
Ich bin Heute auf der AB gefahren, ab 120 wirds mir beim Beschleunigen übel, ist zwar besser geworden, aber schneller als 100 würde ich mit dem wagen nicht mehr fahren.
Komisch ist nur, daß er jede noch so enge Kurve mit einer Meisterleistung schafft und beim geradeausfahren im normalen Lastzustand die Spur ohne jeden Mucks hält. Nur beim Beschleunigen zieht er weg.
Ab 120 wirds übel. Selbst ein MB Meister wurde um Hilfe gebeten und er meint das selbe. Streben raus und lager neu. Das haben die Heute mit Originalteilen getauscht. Kein Spiel nichts ausgeschlagen und die Spur paßt wie ne EINS.
Ich kann einfach nicht mehr, sorry 🙁
Hallo Robie,
vielleicht sperrt das Diff? Das wäre ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu spüren.
Kann ich mir aber nur mit ASD vorstellen. Wenn du das nicht hast, kannst du meinen Beitrag mit hoher Wahrscheinlichkeit vergessen. 😉
...auch ein normlaes Diff kann sich "sperren" wenn innen was nicht in Ordnung ist. Eine gut Idee.
Was auch noch sein könnte (sollte aber schon längst gecheckt worden sein)...ob die Hinterachsbefestigungen noch intakt sind oder schon vom Rost befallen.
Evtl. könnten auch Stoßdämpfer/Federn mit deinem Problem was zu tun haben.
MfG