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Hilfe, mein Auto ist nach Filterwechsel wie neu! :)

Mercedes C-Klasse CL203 Sportcoupé
Themenstarteram 13. Juni 2014 um 23:25

Moin, moin!

Mein 2003er SpochtQP (C200K mit M271) war heute beim Assyst A (der erste nach dem Kauf vor 7 Monaten) und alle (!) Filter wurden getauscht. Desweiteren wurde das 5W30 das vorher reingekippt wurde durch M1 0W40 ersetzt und der Thermostat endlich getauscht.

Ergebnis: Shocking! Ich erkenne den Motor nur noch ein bischen am Klang wieder.

- Die Carl-Benz-Gedenksekunde vor der Gasannahme hat sich auf höchstens ein Viertel reduziert. Abgesehen von der weniger verzögerten Reaktion "hängt das Auto viel besser am Gaspedal" (keine Ahnung wie ich das besser ausdrücken soll), das liegt sicher auch an...

- Die kurz nach dem Kauf auch noch merklich nachlassende Beschleunigung hat sich auf ungleich bessere Werte (lt. Rücken-"G-Meter") als beim Kauf gesteigert. Es fühlt sich jetzt bedeutend plausibler nach 163PS an, um nicht zu sagen der Unterschied ist schlichtweg dramatisch. Ich habe mein Auto auf dem Beschleunigungsstreifen erstmal angebrüllt ob es noch alle Tassen im Schrank hat.

Am Thermostat und/oder am Öl wird das ja wohl kaum liegen, oder? Laut Scheckheft wurden Luft- und Kraftstofffilter erst vor 2 Jahren/30.000km in einer MB Vertragswerkstatt getauscht. Dann sollten beide eigentlich noch reichlich Lebensdauer vor sich gehabt haben. Als ich kurz den Meister beim Inspizieren besuchte, prökelte der grad einen ziemlich alt aussehenden Bosch-Kraftstofffilter unter dem Auto heraus. Frage: Hat das Original-Erstausstattungsteil auch einen fetten Bosch-Schriftzug?

Oder kann auch ein nach nur 30.000km zugesetzter Luftfilter solche dramatischen Auswirkungen haben und kann sich der sich auf 30.000km überhaupt so zusetzen wenn man nicht in der Sahara wohnt?

Meine Vermutung ist, dass der Vorbesitzer vor 2 Jahren von seiner MB-Werkstatt schön über den Tisch gezogen wurde und mindestens einer der beiden Filter lediglich auf seiner Rechnung ersetzt wurde. Das ganze wurde möglicherweise auch schon einmal vor 6 Jahren von der gleichen Werkstatt verbrochen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Kann das sein oder liegt meine Werkstatt vielleicht auf einer Wasserader mit beschleunigungsfreundlichen Erdstrahlen? :)

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13 Antworten

Hi,könnte am Öl liegen da das M1 auf jeden Fall besser ist als das Öl von MB.

Hatte jetzt auch auf M1 gewechselt und merke auch einen kleinen Unterschied.

MfG

madoc

es könnte aber auch an einem softwareupdate liegen das so nebenbei mitgemnacht wurde.. öl ist subjektiv kaum spührbar jedoch ein Kraftstoffilter macht schon so einigen aus.. Jol.

Themenstarteram 14. Juni 2014 um 16:26

Das Auto ist 11 Jahre alt und sieht nur in Ausnahmefällen eine MB-Niederlassung von innen. Schliesslich ist es nicht ganz einfach eine gute zu finden. :)

Ich weiss nicht ob die nicht-MB-Werkstatt in der ich war überhaupt Zugriff auf Softwareupdates hat. Kann ich erst am Montag mal nachfragen, ich glaube aber eher nicht dass die das im Zuge einer einfachen Inspektion gemacht haben, wenn sie es denn könnten.

Daher wette ich immer noch auf über-austauschbedürftige Filter, die in den letzten 7 Monaten endgültig über den Jordan gegangen sind und daher unter normalen Umständen nicht 30.000km/2 Jahre alt gewesen sein können (?). Noch einmal, der Unterschied ist nicht subtil, sondern ziemlich dramatisch. War es vorher fast egal wieviel Gas ich gegeben hatte, muss ich jetzt meinen Gasfuss neu trainieren damit mein Auto nicht mit einem Riesensatz von der Ampel weghüpft. Auch das Verhalten des Verbrauchsrechners scheint meine Vermutung zu bestätigen, dass das Auto am Ende gar nicht mehr soviel Sprit bekam wie es hätte saufen mögen wenn ich mal richtig draufgelatscht habe.

Ich denke dass besseres Öl sicher gewisse Effekte hat (da war vorher allerdings LM 5W30 drin, nicht 26€/l -Öl von MB), allerdings keinen Unterschied "wie Tag und Nacht" in Sachen Beschleunigung.

Wenn meine Vermutung richtig ist, sollte dieser Thread eigentlich zeigen, dass

- man auch MB-Vertragswerkstätten nicht immer weiter trauen kann als man einen Motorblock werfen kann.

- ein unscheinbares Teil wie ein Filter heftige Auswirkungen haben kann, wenn man sich nicht für dessen Zustand/Wartung interessiert. Als ich danach googelte habe ich eine Reihe Postings gelesen á la "hab ich noch nie gewechselt. wozu auch, ich tanke immer sauberen Sprit". Das tue ich hoffentlich auch, das SpochtQP bekommt immer nur Shell FuelSave 95, auch wenn's Blödsinn ist. Aber auch Shell-Tankstellentanks können natürlich dreckig sein. Wenn's der Kraftstofffilter war, stellt sich mir schon die Frage wo der Siff eigentlich herkam.

Der Kraftstofffilter ist nicht nur ein gewöhnlicher Filter und kann m.M. nach große Auswirkungen auf den Motor haben. Eigentlich logisch. Vorallem in unserer heutigen Zeit mit einer ganzen Palette von Produkten. Da weiss man nie was man eigentlich genau bekommt. Zumindest im Zubehör. Thermostat ist auch klar. Wirkt sich sehr stark auf den Kraftstoffverbrauch aus! Beim Motoröl kann ich nicht Zustimmen. Kein Popometer kann den Unterschied zwischen 0W40 bis 10W40 im Sommer feststellen. Glaube ich nicht. Das selbe mit dem Ölfilter. Nicht - einfach so - Spürbar. Ausser halt im Kopf. :D Luftfilter ist klar. Mit verstopfer Nase lässt es sich auch kein Marathon gewinnen.

Themenstarteram 15. Juni 2014 um 3:00

Zitat:

Original geschrieben von Evo-Master

Der Kraftstofffilter ist nicht nur ein gewöhnlicher Filter und kann m.M. nach große Auswirkungen auf den Motor haben. Eigentlich logisch. Vorallem in unserer heutigen Zeit mit einer ganzen Palette von Produkten. Da weiss man nie was man eigentlich genau bekommt. Zumindest im Zubehör.

Wie gesagt, da war ein etwas teurerer von Bosch drin (von dem mich immer noch interessiert, ob der auch ab Werk verbaut wird), so einer:

http://www.autoteiledirekt.de/bosch-695576.html

Das alte Teil wurde mit dem identischen Modell ersetzt. Ich war heute den ganzen Abend auf ein paar " Teststrecken" unterwegs, um meinen "neuen Motor"-Eindruck einer Realitätsprüfung zu unterziehen. Der letzte Teil des Tests war u.A: "Vollgas auf der A23". Ergebnis: Abgesehen von der besseren Beschleunigung - das Auto erreichte vorher nur mit relativ viel Zeit und Gaspedal kurz vorm Kickdown Tempo 225 (Tachoanzeige, GPS 220) bei ähnlicher Witterung wie heute, kam ich jetzt mit deutlich weniger Zeit und Mühe auf die angegebenen 230 (Tachoanzeige über 230, GPS 230).

Zitat:

Original geschrieben von Evo-Master

Luftfilter ist klar. Mit verstopfer Nase lässt es sich auch kein Marathon gewinnen.

So hatte ich mir das zusammengereimt und wegen dem grossen Unterschied gemutmasst, das vielleicht sogar beide Filter überreif zum Wechsel waren. Wobei der Spritfiltertausch ja auch eine relativ unangenehme Angelegenheit ist. Nachdem ich das am Freitag gesehen hatte, kann ich mir vorstellen warum man sowas nur in Rechnung stellen, aber nicht wirklich ausführen wollen könnte. :)

Zitat:

Original geschrieben von Evo-Master

Beim Motoröl kann ich nicht Zustimmen. Kein Popometer kann den Unterschied zwischen 0W40 bis 10W40 im Sommer feststellen. Glaube ich nicht. Das selbe mit dem Ölfilter. Nicht - einfach so - Spürbar. Ausser halt im Kopf. :D

Sehe ich auch so. :)

Zitat:

Original geschrieben von Evo-Master

Thermostat ist auch klar. Wirkt sich sehr stark auf den Kraftstoffverbrauch aus!

Das zu checken war der andere Grund, weswegen ich heute unterwegs war. "Thermostat" und "Motor erreicht nicht oder nur fast Betriebstemperatur" ist auch so ein Thema das ich unterschätzt hatte, nachdem ich in den vielen "Thermostat"-Threads so viele Postings gesehen hatte, in denen die Temperatur auch nicht so ganz das Soll erreichte und es den Leuten scheinbar egal war. Ich bin also vermutlich nicht der einzige, der das unterschätzt.

Mein Thermostat schien laut Temperaturanzeige nur "Borderline"-kaputt zu sein, "70-75°C oder 85°C, so gross kann der Unterschied ja wohl nicht sein". Weit gefehlt! Bin ich an den noch warmen Tagen kurz nach dem Kauf im Oktober noch auf gute Verbrauchswerte gekommen, hat der defekte Thermostat schleichend für langsam steigenden Verbrauch in den letzten 7 Monaten gesorgt, ohne das sich an der Anzeige etwas getan hätte (vermutlich durch die "Plateau"-Anzeigecharakteristik), ich daran also nicht erkennen konnte, dass sich das Ding zunehmend verabschiedet. Der Winter hat natürlich dazu beigetragen, das ich nicht nachvollziehen konnte, ob der Verbrauch nur durch die Kälte so anstieg. oder nicht Als das Wetter wieder warm wurde, änderte sich am höheren Verbrauch nur sehr wenig, weshalb ich den Austausch endlich durchziehen wollte.

Ich habe z.B. eine sehr gleichmässig wiederholbare "Losfahrstrecke", ausserorts mit 3 Kreiseln, an denen man schön die Temperatur- und Verbrauchswerte vergleichen kann. Auf den ersten 2 Km erreicht der Motor nun schon 80° (vorher eher 50°C) und verbraucht angezeigte 0,3l weniger. Auf den 20km zur Kreisstadt sind es nun 7,0 statt bestenfalls 7,9 vor dem Wechsel. Heute bin ich nach 80km auf meiner Test-Bundesstrasse bei 6.1l Verbrauch gelandet, vor 5 Wochen musste ich noch 300km rumgurken um annähernd auf solche Werte zu kommen, trotz Winterreifen und Rentner-Fahrweise.

Je kürzer die Strecke, desto mehr macht sich so ein kaputter Thermostat tatsächlich im Geldbeutel bemerkbar. Ganz zu schweigen davon, das Untertemperatur dem Motor vielleicht nicht so gut tut.

 

Du solltest Romane schreiben. :D

Hallo Conny,

Ich finde er schreibt sehr gut, informativ,mit etwas Witz und vor allem fehlerfrei mit Punkt und Komma!

Sowas muss man heutzutage suchen.

 

Gruss Migoela

Hallo Migoela,

Das stimmt ja, leider etwas langatmig.

@ Conny

Ja schon,aber für Sonntag morgens isses ok.

Kommt eh grad' nix in der Furzkiste und Mutti schläft noch,bis zum Frühstück!

Oh,soeben aufgewacht -muss Schluss machen. :)

 

Gruss Migoela

Hi,

Was du beschreibst, hört sich für mich wie nicht ausreichender Benzindruck an. Dann beschleunigt der Wagen viel langsamer als üblich. Ob jetzt der Filter zu war, oder der Regler im inneren des Filters defekt?

Gruß

Automatik resettet oder an zackige Fahrweise des Werkstatt-Azubis angelernt... :)

Zitat:

Original geschrieben von SpochtQP

- Die Carl-Benz-Gedenksekunde vor der Gasannahme hat sich auf höchstens ein Viertel reduziert. Abgesehen von der weniger verzögerten Reaktion "hängt das Auto viel besser am Gaspedal" (keine Ahnung wie ich das besser ausdrücken soll), das liegt sicher auch an...

- Die kurz nach dem Kauf auch noch merklich nachlassende Beschleunigung hat sich auf ungleich bessere Werte (lt. Rücken-"G-Meter") als beim Kauf gesteigert. Es fühlt sich jetzt bedeutend plausibler nach 163PS an, um nicht zu sagen der Unterschied ist schlichtweg dramatisch. Ich habe mein Auto auf dem Beschleunigungsstreifen erstmal angebrüllt ob es noch alle Tassen im Schrank hat.

Die Mehrleistung durch ein dünneres und frischeres Öl beträgt höchstens 3 bis 5 PS. Ich denke nicht, dass man damit aus seinem C 200 einen C 32 macht. ;)

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 0:24

Zitat:

Original geschrieben von broken

Hi,

Was du beschreibst, hört sich für mich wie nicht ausreichender Benzindruck an. Dann beschleunigt der Wagen viel langsamer als üblich. Ob jetzt der Filter zu war, oder der Regler im inneren des Filters defekt?

Gruß

Spot on! :) Du hast recht, das Boschdings hat wohl einen Druckregler drin, der könnte vielleicht einfach langsam kaputt gegangen sein. Ich bin davon ausgegangen das es einfach nur ein Filter ist. Ohne Aufschneiden ist dann eher schwer zu klären, was genau damit los war. Ich ziehe meinen Verdacht gegen die Vertragswerkstatt zurück und behaupte das Gegenteil.

 

Zitat:

Original geschrieben von chess77

Automatik resettet oder an zackige Fahrweise des Werkstatt-Azubis angelernt... :)

Das (Automatik-Reset) war tatsächlich mein erster Gedanke als ich losgefahren bin. :) Allerdings hätte das Getriebe bei meiner üblichen Fahrweise inzwischen wieder in den Schlaftablettenmodus verfallen müssen. :D Ausserdem, Inspektion und Reparatur hat nur etwas über 2 Stunden gedauert, da hätte der Azubi schon wie Keanu Reeves aussehen und eine rote Pille für "Bullet Time" schlucken müssen, ist aber keine auf der Rechnung.

Ausserdem würde ich als Azubi das mit dem Mechaniker nicht versuchen. Ist ein schmächtig wirkendes Kerlchen, aber ich habe einen von diesen M271-Oldeckeln mit äh.."Verlierschutz" (kriegt man einfach nicht auf, MB baut dann angeblich zum Ölwechsel gelegentlich die ganze Verkleidung ab) und sagte ihm, dass ich "gestern mal den Öldeckel ansehen wollte, da wirst du noch Freude mit haben". Bevor ich "Dor mött wi wohl midde Tang bi" zuende sprechen konnte, hatte er das Ding einfach mit der linken Hand aufgedreht als ob es dieses Öldeckelproblem gar nicht gibt. :o

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