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Hilfe, Kompression zu niedrig, Ursache? Abhilfe?

Themenstarteram 3. Juni 2004 um 22:35

@all,

mein Passat 3B Variant V6 Syncro (mit dem 193 PS 2,8l Audi V6, 30 Ventiler) hat jetzt 200.000 km (EZ 12/98 ) runter.

Beim Zündkerzenwechsel habe ich mal die Kompression messen lassen.

Mit folgendem Ergebnis:

Bank rechts (Beifahrerseite):

Zylinder 1: 13 bar

Zylinder 2: 13 bar

Zylinder 3: 13 bar

Bank links (Fahrerseite):

Zylinder 4: 8 bar

Zylinder 5: 11 bar

ZYlinder 6: 12 bar

Der Wagen braucht seit EZ schon viel Öl, ca. 1 Liter auf 3.000 km. In der letzten Zeit ist es mehr geworden. Z.T 2 Liter auf 3.000 km. Das schwankt aber. Es raucht nix hinten raus. Der Motor selbst ist etwas ölig. Nach Vollgasetappen auf der Autobahn riecht es im Auto nach verbranntem Öl.

Auf der linken Bank hat vor kurzem der Kat geklappert und wurde ersetzt.

ASU war auch mit dem klapprigem KAT kein Problem.

Die Zündkerzen hatten zum Teil deutliche Ablagerungen (nach 60.000 km) sind aber sonst schön "rehbraun".

Der Wagen läuft eigentlich sehr gut. Leistung scheint vorhanden zu sein. Nur manchmal startet er morgens nicht so "glatt".

Bei 185.000 km habe ich mal das Motoröl analysieren lassen. Drt haben sich keine Hinweise auf ungewöhnlichen Verschleiß gefunden. Alle Werte waren im "grünen Bereich".

Tja, was kann der Grund sein, dass der 4. Zylinder nur 8 bar hat? Muss ich mir Sorgen machen?

Was kann man jetzt machen? Ich möchte das Auto eigentlich noch einige tausend km fahren.

Grüße

Peter

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19 Antworten
am 4. Juni 2004 um 1:57

Also Verschleissgrenze ist bei 7-7,5 bar bei den meisten Motoren. Soweit musst du dir noch keine Sorgen machen. Das es nicht das Optimum ist ist klar. Das der Ölverbrauch so hoch ist ohne zu qualmen oder zu süffen ist mir gerade auch ein Rätsel. Meiner ist da gerade viel schlimmer, Qualm ohne ende. Kompression ~ 13 bar auf jedem Zylinder (4 Zylinder). Keiner kann es mir erklären. Eigentlich lässt die Kompression mit Verschleissen der Kolbenringe nach, das führt zur Verbrennung des Öls. Bei mir ist die Kompression aber Top, das Öl wird aber trotzdem verbrannt. Bei dir genau umgekehrt, Kompression nicht mehr ganz so i.O aber ohne Öl zuverbrennen. Kontrollier aufjeden fall vor längeren Fahrten und in regelmässigen Abständen das Öl, so bringst du ihn noch ein weilchen über die Runden. Sollte es schlimmer werden hilft nur abstossen bevor er dir verreckt, da muss man Arschloch sein und sich denken "lieber jemanden anderen verreckt als mir" Sollte es deinen Block erwischen, der liegt bei ca. 7000 Euro bei Audi. Weiss das jetzt nicht genau aber der 2,4l 30V mit Serie 121 kw kostet soviel. Der 2.8er wird da wohl auch um den Dreh liegen.

Dein 4 Zylinder wirden wohl die Ventischaftdichtungen veschlissen sein . Der Aufwand ist eigendlich immer zu vertreten. erkundige dich mal bei VW.

Bei deinem V6 können es auch die Schaftdichtungen sei . Er soll aber auch noch woanders eine dichtungsproblem haben . Das problem mit der Kompression kann auch mit den Ölwechseln Zusammenhängen. Auch bei ölverbrauch muß das Motoröl gewechselt werden,um die verbrennungsrüchstände aus dem Motor zu entfernen.

Themenstarteram 4. Juni 2004 um 9:05

Danke schonmal für Eure Antworten :) .

Öl wird schon alle 15.000 km gewechselt :) .

Ventilschaftdichtung habe ich auch schon überlegt. Immerhin sind ja pro Zylinder 5 Stück drin. Da kann schonmal schnell was undicht werden.

Grüße

Peter

am 4. Juni 2004 um 9:06

Zitat:

Tja, was kann der Grund sein, dass der 4. Zylinder nur 8 bar hat? Muss ich mir Sorgen machen?

Wenn tatsächlich die Schaftdichtungen nachlassen und in diesen Zylinder einiges Öl gelangt, entstehen Verbrennungsrückstände. Diese hindern die Kolbenringe daran richtig zu dichten und verminderte Kompression ist die Folge. Um richtig zu funktionieren brauchen die Kolbenringe unbedingt eine saubere, unverkokte Nut, in der sie sich frei bewegen können. Mit etwas glück, ist das das ganze Problem des Motors.

Dagegen helfen würde, nach dem Wechsel der Schaftdichtungen, eine Motorspülung und ein hochwertiges vollsynthetisches Öl. Damit sollten sich Verkrustungen in den Kolbenringnuten lösen und die Kompression erreicht wieder passable Werte.

Zeigt der Motor eigentlich noch andere Symptome?

Themenstarteram 4. Juni 2004 um 9:13

@Juppomat,

Zitat:

Original geschrieben von Juppomat

Dagegen helfen würde, nach dem Wechsel der Schaftdichtungen, eine Motorspülung und ein hochwertiges vollsynthetisches Öl. Damit sollten sich Verkrustungen in den Kolbenringnuten lösen und die Kompression erreicht wieder passable Werte.

Zeigt der Motor eigentlich noch andere Symptome?

Also ausserdem hohen Ölverbrauch läuft der Motor IMHO sehr gut. Die 200.000 km sind überwiegend auf der Autobahn zusammengefahren worden. Dort allerdings sehr zügig bewegt :) .

Wie aufwändig ist der Wechsel der Schaftdichtungen? Müssen alle (immerhin 30) oder nur die Dichtungen des betreffenden Zylinders gewechselt werden.?

Was soll ich als Motorspülung nehmen? Taugt das überhaupt etwas?

Werde auf anraten von Sterndocktor (in meinem Ölverbrauchsthread) auf Synthoil High Tech" (5W-40) von Liqui Moly umsteigen. Evtl. nützt es ja was.

Grüße

Peter

Dem Kann ich mich nur Anschliesen

am 5. Juni 2004 um 10:06

Zitat:

Wie aufwändig ist der Wechsel der Schaftdichtungen? Müssen alle (immerhin 30) oder nur die Dichtungen des betreffenden Zylinders gewechselt werden.?

Da ja alle Zylinder der betreffenden Bank etwas Kompressionsverlust haben, würde ich die Schaftdichtungen auf dieser Seite komplett machen (lassen).

 

Zitat:

Was soll ich als Motorspülung nehmen? Taugt das überhaupt etwas?

Ich selbst habe noch keine Motorspülung benutzt, da es noch nie nötig war. Taugen tun sie auf jeden Fall etwas, Sterndocktor hat die Spülung von LM empfohlen. Im Prinzip macht so eine Spülung nichts anderes als das Öl selbst auch, nämlich Partikel zu lösen. Aber die Spülung kann das sehr viel schneller, kann mehr Schmutz aufnehmen und wird mit dem alten Öl abgelassen, dadurch wird das neue Öl weniger belastet.

Themenstarteram 6. Juni 2004 um 9:23

Also ich werde wohl mal folgendes machen:

1.) Ventilreiniger verwenden.

2.) Motorspülung machen und Öl wechseln.

3.) 5 Liter Synthoil High Tech" (5W-40) von Liqui Moly reinkippen und 2 Dosen à 300 ml Ölverlust Stop

(Gesamt Füllmenge IMHO 5,7 Liter)

4.) 1.500 km nach Südfrankreich an die Atlantikküste fahren und nach zwei Wochen wieder zurück :) .

Entweder muss ich bis dahin 1 Liter, 2 Liter oder weniger (hoffentlich) nachfüllen :) .

5.) Nochmal Kompression messen.

6.) Hier berichten :) .

Was haltet Ihr von meinem Programm?

Grüße

Peter

am 6. Juni 2004 um 9:59

Würde ich nicht mehr tun, aber ist ja deine Entscheidung.

Bei zu geringer Kompression können es aber doch nicht die Ventilschaftdichtungen sein, oder? Das Ventil ist beim OT doch zu, also hat die Dichtung keinen Einfluss auf die Kompression.

Meiner Meinung nach sind es die Kolbenringe...

Bevor ich mit der Kiste noch 3000 Km Bahn fahre würde ich den Motor aufmachen und bei der Gelegenheit gleich komplett überholen.

am 6. Juni 2004 um 19:42

wenn die kolbenringe aber in der nut klemmen weil se verrußt sind ist die kompression hinüber.

und anderes öl wirkt machmal wunder

und das der motor sich nen bissel öl genehmigt ist auch verständlich allein weil der schon 30 ventile hat die dicht zu halten sind + 6 kolben da ist die abzudichtende fläche "etwas" größer als bei nem 8v 4zylinder

haben die kisten eigendlich probs mit der öltemperatur oder so?? so wie die g40??

udn evlt hat de fritze beim kompressions test auch bei dem einen topf wat versaut. solange wie der noch gut läuft und nit qualmt würd ich das so lassen.

Evtl mal schafdichtungen neu machen und dann hoffen das es hilft. Den motor zu zerlegen wird wohl etwas teuer sein und sich auch nimmer wirklich lohnen

Themenstarteram 7. Juni 2004 um 11:44

@Stummel

Zitat:

Original geschrieben von Stummel

wenn die kolbenringe aber in der nut klemmen weil se verrußt sind ist die kompression hinüber.

und anderes öl wirkt machmal wunder

und das der motor sich nen bissel öl genehmigt ist auch verständlich allein weil der schon 30 ventile hat die dicht zu halten sind + 6 kolben da ist die abzudichtende fläche "etwas" größer als bei nem 8v 4zylinder

haben die kisten eigendlich probs mit der öltemperatur oder so?? so wie die g40??

udn evlt hat de fritze beim kompressions test auch bei dem einen topf wat versaut. solange wie der noch gut läuft und nit qualmt würd ich das so lassen.

Evtl mal schafdichtungen neu machen und dann hoffen das es hilft. Den motor zu zerlegen wird wohl etwas teuer sein und sich auch nimmer wirklich lohnen

Ja so sehr ich das auch :) .

Die Ölananalyse hat ja auch keinen Hinweis auf mechanischen Verschleiss geliefert.

Und das die MEssung nicht korrekt ist habe ich auch schon überlegt (wer viel misst, misst Mist :) ). Daher werde ich wohl noch eine Kompressionsmessung machen lassen.

Probleme mit der Öltemperatur? Keine Ahnung, der Wagen hat ja leider kein Ölthermometer.

Grüße

Peter

Zitat:

Original geschrieben von midas

Würde ich nicht mehr tun, aber ist ja deine Entscheidung.

Bei zu geringer Kompression können es aber doch nicht die Ventilschaftdichtungen sein, oder? Das Ventil ist beim OT doch zu, also hat die Dichtung keinen Einfluss auf die Kompression.

Meiner Meinung nach sind es die Kolbenringe...

Bevor ich mit der Kiste noch 3000 Km Bahn fahre würde ich den Motor aufmachen und bei der Gelegenheit gleich komplett überholen.

Also... Ich bin der Meinung, das es die Ventilsitze sind, bzw. die Ventile.

Bzw. dein Auto ist mit zu hohem Lambda wert gefahren und ein Ventil bzw. mehrere sind leicht geschmolzen. Dadurch schließt das Ventil nicht mehr richtig.

Kopf abbauen ... schauen... wenn man nix sieht, den Kopf aufm Kopf stellen. Benzin auf die Ventile kippen... je schneller des Benzin weg ist, desto schlimmer isses.

Des gleiche spiel kann man mit den Kolbenringen machen. je schneller des weg is desto ........

am 11. Juni 2004 um 21:38

Hallo

Zum Ölverbrauch , kann evtl sein das ich es überlesen habe , VW sagt zwischen 0,8 bis 1Liter auf 1000km sind in der Norm

Die Pumpedüse TDIs mit Longlife zB haben manchmal sogar 1,5 L und die VWler sagen is noch OK

Da denk ma einer nach nen 1,4TDI A2 zB hat nen 50000Tkm Longlife dann haste einen mit recht hohem Ölverbrauch erwischt brauchste ja fast nur den Ölfilter wechseln lassen (Scherz)

Aber zu deinem Motor der Ölverbrauch is noch OK wenn mehr als 1,5L auf 2000Tkm würde ich was machen

Wenn dein Motor beim Gasgeben Bleut dann sinds meist Kolbenringe aber machst ne blaue Wolke beim Gaswegnehmen dann 100% Ventilschaftabdichtungen

Zitat:

Original geschrieben von T4bus

Hallo

Zum Ölverbrauch , kann evtl sein das ich es überlesen habe , VW sagt zwischen 0,8 bis 1Liter auf 1000km sind in der Norm

Die Pumpedüse TDIs mit Longlife zB haben manchmal sogar 1,5 L und die VWler sagen is noch OK

Da denk ma einer nach nen 1,4TDI A2 zB hat nen 50000Tkm Longlife dann haste einen mit recht hohem Ölverbrauch erwischt brauchste ja fast nur den Ölfilter wechseln lassen (Scherz)

Aber zu deinem Motor der Ölverbrauch is noch OK wenn mehr als 1,5L auf 2000Tkm würde ich was machen

Wenn dein Motor beim Gasgeben Bleut dann sinds meist Kolbenringe aber machst ne blaue Wolke beim Gaswegnehmen dann 100% Ventilschaftabdichtungen

Die Autohersteller sagen viel um sich ab zu sichern aber "normal" ist 1 Liter auf 1000 KM nicht,egal was die erzählen !!!!

Gruss

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