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Helfen oder nicht ?

Themenstarteram 14. November 2008 um 22:09

Autsch !

Opel braucht Liquiditätshilfen in Höhe von einer Milliarden Euro. :eek:

So, jetzt gehen die Hosen so langsam runter und die Tatsachen kommen auf den Tisch. Erinnert irgendwie an die Anfänge der Finanzkrise. :rolleyes:

Wenn Opel sich zu solchen (notwendigen) Maßnahmen entschließt, dann hat die Uhr 5 vor 12 geschlagen.

Jetzt wird Opel und natürlich WIR für einen Konzern zur Kasse gebeten, der jahrelang die Zeichen der Zeit verkannt hat und nun mit einer völlig falschen Produktpalette dasteht.

Geil ! :mad:

Und wer hält als nächstes die Hand auf ? So könnten aus einer Milliarden Euro mal schnell fünf oder sechs werden, je nach Anzahl der Hersteller.

Und so was ist in der Geschichte noch nie gutgegangen! Jahrelang wurden Gewinne eingefahren und Dividenden ausgeschüttet und jetzt?

Dann lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Durch Firmen-Misswirtschaft darf nicht eine endlose Steuer-Geldverbrennung ausgelöst werden.

Denn das Problem der automobilen Überproduktion ist nicht neu. Absatzprobleme hat die Automobilbranche schon seit Jahren, das hat demographische Gründe, die Zahl der Ersterwerber sinkt seit Jahren in den Absatzmärkten stetig.

Die durch die Finanzkrise verursachte Geldverknappung beschleunigt nun diesen Trend. Sie fungiert als Auslöser und Beschleuniger der längst fälligen Marktkorrektur.

Insider haben diesen GAU schon vorraus gesagt, nicht in diesem Ausmaß, aber man war sich der Problematik bewusst.

Und jetzt?

Nun sind die Verbraucher richtig aufgeschreckt und werden ihre Gewohnheiten noch extremer ändern als befürchtet.

Wer wird sich in den nächsten Wochen noch einen neuen Insignia kaufen oder irgendein anderes GM-Produkt ?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

 

Das gesamte Wirtschaftssystem schwankt und ist auf Unterstützung angewiesen.

Nein, nein und nochmals nein!

Auf Unterstützung war und ist die "Finanzbranche" angewiesen und das auch nur insoweit, als genügend Liquidität zur Verfügung gestellt wird und nur deswegen, weil mit dem Kollaps von Großbanken möglicherweise der Rest der sog. "Realwirtschaft" (als wenn Banken keinen Mehrwert erwirtschaften und ihre Mitarbeiter mit Monopoly-Spielgeld bezahlen würden) in einen Sog geraten könnte.

Alle anderen mögen sich bitte dem Wind der Marktwirtschaft stellen wie jeder andere auch. Wenn ich der Meinung bin, statt meinen Kindern ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen lieber Opelmitarbeiter zu beschenken, werde ich das selbst erledigen. Dazu brauche ich keinen Staat, der mir diese Entscheidung abnimmt.

Ich befürchte aber, daß Herr Koch im Wahlkampf nicht um eine Bürgschaft herumkommen wird. Der Herr Rütgers muß sich sowieso als der bessere Sozi darstellen und will auch unser Geld verschenken. Nur der Herr Steinbrück will das nicht, obwohl er Sozi ist. Der will nämlich nicht, daß der Koch die Wahl gewinnt und die Leute denken, der Rüttgers wäre der bessere Sozi. Und wenn der Koch und der Rüttgers Geld verschenken, dann will das der Herr Wulf auch und dann der Herr Öttinger und der Herr Seehofer. Der Steinbrück muß dann noch mehr dagegen sein, damit alle denken, er wäre der einzige, der mit unserem Geld umgehen kann. Und dann ist da der Lafontain, der war mal Sozi. Der sagt erst mal gar nichts, sondern erklärt den Leuten hinterher, was richtig gewesen wäre.

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Zitat:

Original geschrieben von Exschwede

Einige kleine Zulieferer der Automobilindustrie haben sich rechtzeitig aus der Automotiv-Branche verabschiedet und fertigen heute Komponenten für die Energiegewinnung.

Da gibt es keine Krise, bei denen gibt’s sackvolle Auftragsbücher. Siemens kann vorhandene Aufträge aus der Energiesparte (z.B. Windkraft) nicht abwickeln, es fehlen schlichtweg Kapazitäten bei den Herstellern dieser Komponenten.

und auch hier ist das wachstum ungesund! solarbuden expandieren ins unermessliche. die bekommen auch subventionen bis zum erbrechen und lachen sich über andere industriezweige kaputt.

das ist die nächste branche, die ganz übel einbrechen wird. nicht nächstes jahr und nicht übernächstes jahr, aber ganz bestimmt...

tut mir leid, aber ich kann diese wachstums-geilheit nicht verstehn. :(

Zitat:

Original geschrieben von Advokat

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

Aber warum fahren Merkel und Koch und Steinmeier und Co. jetzt nicht Opel ?????

Und unsere millionenschweren Bosse, die für Missmanagement noch Abfindungen kassieren und diese nach Liechtenstein oder auf die Cayman Inseln schaufeln. Warum gehen die jetzt nicht los und kaufen Neuwagen ???

Deinen Stammtisch hast Du ja offensichtlich auch mit nach Australien genommen...

 

Wieviel Autos sind es denn, wenn alle Behördenflotten auf Opel umgestellt werden? Woher nehmen "die da oben" denn das Geld für die Erneuerung der Fahrzeugflotte? Was ist denn der regierungsamtlich verordnete Kauf nutzloser Autos anderes als eine Subvention? Was passiert denn mit Mitbewerbern, die Produkte entwickelt haben, die ohne Subvention absetzbar und gerade wegen der Subventionierung einzelner Marktteilnehmer schwerer absetzbar sind?

 

Weder sind alle Bosse millionenschwer noch sind alle Bosse Steuerhinterzieher. Wenn es Steueroasen gibt, bedeutet das auch, daß rings um diese Oasen Steuerwüsten liegen. Es soll im übrigen Menschen geben, die in erster Linie durch harte und gute Arbeit gutes Geld verdienen. Die anderen müssen mein neuer Job XXL spielen.

Hallo Herr Advokat,

 

 

ich habe nie einen Stammtisch gehabt und wenn ich weitere Beiträge von Dir hier lese, dann schreibst Du von einer Verstaatlichung von Opel.

Dinge , die Du in meinem Beitrag kritisierst, toppst Du um einiges. Wie werden andere deutsche Hersteller denn behandelt, wenn Opel verstaatlicht wird ? Warum verstaatlichen wir denn nicht gleich alle Unternehmen in Deutschland und weltweit, damit es auch gerecht ist ?

Es hat den Anschein, dass Du auch nur die Fahne in den Wind hältst und Dich ziemlich widersprichst.

Aber es ist ok.....und auch nicht Bestandteil dieses Forumbeitrages.

 

Grundsätzlich ist es ja nicht verkehrt was Du sagst, nur das was ich dort weiter oben verfasst habe war im Prinzip gar nichts anderes ? Eine Unterstützung für Opelohne Verstaatlichung.

 

 

Grüße

 

 

The Moose

Erneuerbare Energien...seltsam schönes Wort.:)

Die Zukunft der Automobile liegt dort!!!

Nicht jetzt und sofort, aber in naher Zukunft.

Spätestens dann, wenn Benzin nicht mehr zu bezahlen ist.

Dann wird es Elektro-Mobile geben, ohne Ende...gespeisst durch "grünen Strom"...Sonne und Wind lassen grüssen.

Daher finde ich das Angebot, Opel zum grünen Autohersteller zu machen, nicht ganz verkehrt.:)

Schon jetzt lernen Jungs den Beruf des KFZ-Mechanikers...um anschliessend als Mechaniker bei den Windanlagenherstellern einen Job zu bekommen.

Da habe ich in den letzten Monaten genug Leute kennengelernt, die in diese Branche abgewandert sind.

Wenn "Solar-World" die Knete hat, warum soll sie dann den Laden nicht kaufen???

@advokat

Die deutsche Textilindustrie ist schon lange vorbei.

Gibt ja kaum noch deutsche Webereien oder Stickereien oder Nähereien.

Bei mir findet man also recht viel Kleidung made in USA und Korea oder sonst wo her.:)

Die wurden allerdings bei deutschen Händlern gekauft, vorzugsweise an meinem Wohnort.

Dadurch stütze ich die direkte umliegende Wirtschaft und die kommunale Struktur...denn die Händler zahlen Gewerbesteuer, im Gegensatz zu Rechtsanwälten oder Zahnärzten oder Architekten.:eek:

Ausserdem stammen sämtliche Elektrogeräte aus deutscher und europäischer Produktion.

AEG, Philips, Siemens, Bosch, Grundig, usw. Und meine Handies stammen auch noch aus deutscher Produktion, denn die Nokias sind uralt.:D

Wenn VW nur in Deutschland verkaufen würde...dann hätten sie nicht diese Stückzahlen!

Die deutsche Autoindustrie lebt vom Export und nicht vom inländischen Handel.

Die Niederlande hat z.B. keine eigene Autoindustrie.

Die Leute fahren trotzdem Auto und nicht mit der Pferdekarre!!!

Dafür kommen 80% aller Tomaten in Deutschland aus Holland.

Mach mir also meine billigen Socken aus Taiwan nicht madig.

Der Händler nebenan hat bestimmt gut dran verdient.:)

Was Asbeck sich mit dem Übernahmeangebot da geleistet hat, ist wohl kaum in Worte zu fassen.

 

Das war ein Bärendienst für Solarworld allererster Güte!

 

Bei Analysen sollte in Zukunft, neben den wirtschaftlichen Daten, auch der Geisteszustand der Führungspersonen mit einfließen.

 

Wolfram! Kundschaft! :rolleyes:

 

Hätte man schon beim "Neuen Markt" machen sollen - die wohl größte Kapitalvernichtungsmaschine der deutschen Börsengeschichte, damals waren massenhaft Spinner unterwegs die die ihre Haut nur durch einen Offenbarungseid haben retten können.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

und wenn ich weitere Beiträge von Dir hier lese, dann schreibst Du von einer Verstaatlichung von Opel.

Dinge , die Du in meinem Beitrag kritisierst, toppst Du um einiges. Wie werden andere deutsche Hersteller denn behandelt, wenn Opel verstaatlicht wird ?

Lies noch mal genauer nach, wahrscheinlich hast Du Dich in Australien schon ein wenig der deutschen Sprache entwöhnt.

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

@advokat

Die deutsche Textilindustrie ist schon lange vorbei.

Gibt ja kaum noch deutsche Webereien oder Stickereien oder Nähereien.

Bei mir findet man also recht viel Kleidung made in USA und Korea oder sonst wo her.:)

Die wurden allerdings bei deutschen Händlern gekauft, vorzugsweise an meinem Wohnort.

Dadurch stütze ich die direkte umliegende Wirtschaft und die kommunale Struktur...denn die Händler zahlen Gewerbesteuer, im Gegensatz zu Rechtsanwälten oder Zahnärzten oder Architekten.:eek:

Lieber Kater,

das war bitterster Sarkasmus und sollte einerseits verdeutlichen, daß es in einer global vernetzten Wirtschaftswelt so gut wie keine lokalen abschottbaren Märkte mehr gibt. Buy british war mal. Außerdem wollte ich uns allen den Spiegel vorhalten. Wir jammern über den angeblichen Raubtierkapitalismus, der auf der Jagd nach Rendite auf der ganzen Welt unterwegs ist, aber wir verhalten uns an der Ladentheke genauso, und das ist auch gut so.

am 20. November 2008 um 10:40

Herr Advokat,

für ein Mitglied dieses Berufsstandes sind Sie manchmal hier in diesem Forum beleidigend. Kommen Sie bitte jetzt nicht noch einmal mit dem Spruch: "Auf einen groben Klotz....

Zitat:

Original geschrieben von Advokat

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

und wenn ich weitere Beiträge von Dir hier lese, dann schreibst Du von einer Verstaatlichung von Opel.

Dinge , die Du in meinem Beitrag kritisierst, toppst Du um einiges. Wie werden andere deutsche Hersteller denn behandelt, wenn Opel verstaatlicht wird ?

Lies noch mal genauer nach, wahrscheinlich hast Du Dich in Australien schon ein wenig der deutschen Sprache entwöhnt.

Oh je...

 

also gut....noch mal ganz langsam zum mitdenken....

Nicht mein Beitrag war widersprüchlich sondern ihr .....da Sie ja so Fond in diesem Thema sind und beachtlich viele Beiträge dazu schreiben ,können andere Forummitglieder doch wohl mindestens verlangen, dass Beiträge eben eine gewisse Linie verfolgen. Sie sprechen von Verstaatlichung und kritisieren meine Idee, dass Opel doch nun vermehrt von Politikern gekauft werden soll.

Aber ist ja auch egal....letztendlich sind wir im SAAB Forum.;)

 

Meine Muttersprache wende ich gerne an...wir können uns aber auch gerne auf englisch, scchwedisch oder spanisch unterhalten. Das erwartet man heute in einer globalisierten Welt.

 

Lieber Herr Advokat.....wandern Sie doch auch aus, wenn Sie so kompetent sind? In anderen Ländern wird diese Kompetenz dringend gebraucht. :)

Oder bewerben sie sich für das Rettungsteam der Adam Opel GmbH

 

Nicht ganz so griesgrämig mit der Sache umgehen....wir im Forum können eh nichts ändern...nur evtl. Opel oder SAAB kaufen....

 

 

The Moose

 

Hallo an alle...

spannendes Thema.

GM kriegt so, wie es aussieht doch kein Geld von der Regierung, mal schauen wie es mit der Opel Bürgschaft ausschaut.

Aber wo ich grad hier über den tollen Stand der erneuerbare-Energie-Hersteller lese, passt dieser Artikel hier:

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Wachstumsr%FCckgang-Nordex-schreibt-2009-schon-ab/441375.html

so gar nicht ins Bild.

Themenstarteram 20. November 2008 um 12:13

Zitat:

Original geschrieben von mr.noner

Hallo an alle...

spannendes Thema.

GM kriegt so, wie es aussieht doch kein Geld von der Regierung, mal schauen wie es mit der Opel Bürgschaft ausschaut.

Aber wo ich grad hier über den tollen Stand der erneuerbare-Energie-Hersteller lese, passt dieser Artikel hier:

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Wachstumsr%FCckgang-Nordex-schreibt-2009-schon-ab/441375.html

so gar nicht ins Bild.

Mmmh,

ich weis ja nicht, wie du diesen Text interpretierst.

Von diesen Aussichten kann die Automobilindustrie und manch andere Branchen nur träumen.

Ich bezweifle auch, dass Herrn Obamas kürzlich angekündigten Programme zur Energiegewinnung in diesen Aussagen schon mit berücksichtigt wurden.

 

Zitate:

„Der Umsatz werde im kommenden Jahr nur noch um zehn bis 15 Prozent wachsen, teilte das Unternehmen mit. Die Finanzmarktkrise erschwere die Finanzierung von Windkraftprojekten, hieß es“.

„Deshalb müssen wir uns gerade jetzt auf ein starkes Wachstum nach dem Jahr 2009 einstellen“

„Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 315,2 Mio. Euro 85 Prozent über Vorjahr und über den Erwartungen von Analysten. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich auf 21 (8) Mio. Euro mehr als verzweieinhalbfacht“

 

Ließt sich irgendwie nicht schlecht, zwischen den vielen Gewinnwarnungen der anderen Branchen.

Beim Thema Energiegewinnung bitte nicht nur alles an der Windkraft festmachen.

Ein weiteres Thema ist die Energieeinsparung durch Effizienzsteigerung. Hier schlummert ein weitaus größeres Potenzial.

Zitat:

Original geschrieben von Exschwede

Hi Cyberax,

selbst wenn jetzt alle wieder Opel oder Saab kaufen würden, ändert dass etwas an dem Debakel von GM ?

Richtig ist, Opel ist z.Zt. nicht Pleite und die Bürgschaft wird benötigt, sollte GM die Zahlungen an Opel einstellen.

Aber eins sollte man nicht vergessen: wenn die US-Regierung das Rettungsprogramm für GM in den USA nicht unterstützt sollte (währe unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen), dann gibt es auch erst mal keine Rettung für Opel & Co.

Opel sowie Saab sind ein Teil von General Motors !

Die Entscheidung der Amerikaner wird evtl. Mitte der kommenden Woche fallen.

Wenn keine gescheite Lösung für GM gefunden wird, gibt es auch keine für Opel, auch nicht von Frau Merkel oder Herrn Steinmeyer oder....

Frau Merkel müßte Opel schon kaufen, um sofort zu helfen.

Man kümmert sich jetzt eh sehr intensiv um die Automobilisten, jeder will der erste sein, der die Jungs am Tisch sitzen haben will.

Der Wahlkampf läßt grüßen. ;)

Fakt ist: Jetzt schon eine Bürgschaft für Opel zu geben wäre fahrlässig, da könnte man auch gleich einen Scheck an Lehman Brothers schicken.

---------------------

Nach diesem Strickmuster wird es aber laufen! Die Bürgschaft wird bald fällig. Das war wieder eine Glanzleistung von Merkel, Koch und Co.

Außer sich in einen Corsa oder den neuen Insignia reinzusetzen und wie ein Schulmädchen, das gerade den Führerschein bekommen hat, rauszugrinsen, hat sie Kanzlerin nichts drauf.

Anstatt abzuwarten, wie die Amis entscheiden, vorab gleich eine Bürgschaft geben. Jetzt will die Noch-Regierung Busch kein Geld geben und die Falle schnappt zu. Die Merkel soll doch so gute Beziehungen zu Bush haben oder?

Wieso düst sie nicht nach USA, zusammen mit Baroso, Steinbrück, Verheugen u. Co., um mit Wagoner, Bush usw.

'eine gemeinzsame Lözsung' zu suchen. (Den Glos, die wandelnde Schlaftablette, Marke Gloson, hätte sie sowieso zuhause gelassen)

Aber die Meinungsumfragen werden ihr wieder bescheinigen, daß 80% der Wähler sagen, daß sie 'gute Arbeit

gemacht' hat.

(Kleine bescheidene Frage: Was wird aus SAAB?)

 

Zitat:

Original geschrieben von Advokat

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

@advokat

Die deutsche Textilindustrie ist schon lange vorbei.

Gibt ja kaum noch deutsche Webereien oder Stickereien oder Nähereien.

Bei mir findet man also recht viel Kleidung made in USA und Korea oder sonst wo her.:)

Die wurden allerdings bei deutschen Händlern gekauft, vorzugsweise an meinem Wohnort.

Dadurch stütze ich die direkte umliegende Wirtschaft und die kommunale Struktur...denn die Händler zahlen Gewerbesteuer, im Gegensatz zu Rechtsanwälten oder Zahnärzten oder Architekten.:eek:

Lieber Kater,

das war bitterster Sarkasmus und sollte einerseits verdeutlichen, daß es in einer global vernetzten Wirtschaftswelt so gut wie keine lokalen abschottbaren Märkte mehr gibt. Buy british war mal. Außerdem wollte ich uns allen den Spiegel vorhalten. Wir jammern über den angeblichen Raubtierkapitalismus, der auf der Jagd nach Rendite auf der ganzen Welt unterwegs ist, aber wir verhalten uns an der Ladentheke genauso, und das ist auch gut so.

Lieber Advokat.:)

Solange wir noch einen Saab fahren, stöhnen wir gemeinsam auf hohem Niveau.:)

Welches Modell oder Alter des Fahrzeugs...ist da ziemlich egal. Denn ein 15 Jahre alter Opel dürfte nicht mehr vorhanden sein.:D

Ich finde es aber äusserst interessant, das in Deutschland ein "Tante Emma-Laden" Gewerbesteuer zahlen muss und andere selbstständige Leute nicht.:(

Der Zahnarzt und der Architekt und der freischaffende Rechtsanwalt ist Arbeitgeber und Dienstleister und zahlt keine Gewerbesteuer.

Kannst Du mir dafür einen plausiblen Grund nennen???

Der kleine Handwerksmeister zahlt Gewerbesteuer!!!...und der kleine Laden nebenan auch...und jeder Strassenverkäufer muss für seine Lizenz zahlen.

Jeder Laden versucht Gewinn zu erwirtschaften, keine Frage. Sonst könnte man auch morgens im Bett bleiben.

Bisher hatte ich immer die Meinung, Du wärst zumindest liberal eingestellt.

Aber Deine letzten Postings deuten auf rechts.

Ich kaufe auch dort, wo es für mich günstig ist, keine Frage.

Aber ich kaufe meine Hose vor Ort, beim hiesigen Händler.

Da kostet die Hose 20 Euro mehr, aber dafür fahre ich nicht 2 Stunden und stecke 20 Euro in den Tank!!!

Solche Geschichten sind hirnrissig.

Sowas machen nur Frauen.:D...Mario Barth lässt grüssen.:D

@all

Wenn ich dieses Verhalten auf die ganz grosse Wirtschaft spiegel...dann wird mir schlecht.:(

Vor 30 Jahren wurden Artikel in Übersee billig hergestellt, nach Deutschland verschifft und in deutsche Autos eingebaut.

Das hatte sich gerechnet.:)

Heute macht GM es ebenfalls noch so...in Schweden herstellen und dann nach Amerika verschiffen...das ist totaler Schwachsinn!!!...oder anders herum...genauso unsinnig!!!

VW-Konzern produziert in EU und hält somit die Transportkosten überschaubar.

Skoda, Seat, VW, Audi, Porsche...:D

Das funktioniert!!!

Caddilac aus Schweden, SAAB aus Österreich, Opel aus Deutschland...das Konzept ist schon krank.

Dafür muss man keine Betriebswirtschaft studiert haben. Da reicht der normale Menschenverstand aus.

Vo nder Modell-Politik mal ganz zu schweigen!!!

In Ami-Land ist jeder Wagen unter 15 Litern auf 100 Meilen ein echtes Sparmobil.:D

Dürften so 11 Liter auf 100 Kilometer sein...oder?

GM ist totkrank, keine Frage.

Aber die europäischen Werke sind nicht kaputt!!!

Opel und Saab bauen Fahrzeuge, die am Markt bestehen können.

Die Produktion vom 9-7 ist ja angeblich schon eingestellt...Gott sei Dank.:)...der Ami lief selbst im Ami-Land nicht.

GM steckt grosse Hoffnung in den "Volt".

Hybrid der ersten Generation...da ist jeder Toyota Prius besser und der ist schon nur mittelmässig.:(

Der Markt ist gesättigt.

Und die ersten Opfer werden gefordert.

GM und Chrysler haben sich da ganz nach vorn gedrängelt.:(

Wer als Nächstes folgt...vermutlich kleine Hersteller aus dem Osten. Die werden von den Grossen aus dem Osten aufgekauft.

Irgendwann kauft man ein Auto mit Emblem...und die Technik ist nur noch ganz einfach.:D

Deutsch oder japanisch.:D

Mehr Möglichkeiten gibbet dann nicht mehr.:D

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

[Lieber Advokat.:)

Der Zahnarzt und der Architekt und der freischaffende Rechtsanwalt ist Arbeitgeber und Dienstleister und zahlt keine Gewerbesteuer.

Kannst Du mir dafür einen plausiblen Grund nennen???

Der kleine Handwerksmeister zahlt Gewerbesteuer!!!...und der kleine Laden nebenan auch...und jeder Strassenverkäufer muss für seine Lizenz zahlen.

Bisher hatte ich immer die Meinung, Du wärst zumindest liberal eingestellt.

Aber Deine letzten Postings deuten auf rechts.

Ich kaufe auch dort, wo es für mich günstig ist, keine Frage.

Aber ich kaufe meine Hose vor Ort, beim hiesigen Händler.

Da kostet die Hose 20 Euro mehr, aber dafür fahre ich nicht 2 Stunden und stecke 20 Euro in den Tank!!!

Solche Geschichten sind hirnrissig.

Sowas machen nur Frauen.:D...Mario Barth lässt grüssen.:D

Daß Freiberufler keine Gewerbesteuer zahlen, liegt daran, daß sie einen freien Beruf und kein Gewerbe ausüben. Ob die Steuer dann Einkommens- oder Gewerbesteuer heißt, ist mir egal. Entscheidend ist doch, daß möglichst viele möglichst wenig zahlen (ich weiß, das mini/max-Prinzip gibt es nicht) und nicht eine geringe Anzahl an Leistungsträgern den Umverteilungsstaat alimentiert. Das ganze so hinzukriegen, daß wirklich vom Schicksal Benachteiligte dabei nicht auf der Strecke bleiben, ist die große Kunst und wohl nicht vollständig lösbar. Leider wird aber kaum der Versuch unternommen. Sobald der Wahlabend am Horizont aufschimmert, wird überwiegend der Weg des geringsten Widerstandes eingeschlagen und der bedeutet z.B. - um nicht völlig ins ot abzugleiten - Verschenken von Steuergeldern an Opelmitarbeiter aller Rangstufen.

Welches stigmatisierende Etikett Du meinst, dieser Auffassung aufkleben zu müssen, bleibt Dir überlassen.

Wobei dieser Thread "Helfen oder nicht" heißt und es überhaupt gar nicht darum geht, Opel-Mitarbeitern Steuergelder zu geben. Wäre das eine Option, wäre sie tatsächlich abzulehnen. Die "Hilfe", die derzeit im Raum steht, ist eine staatliche Kreditbürgschaft für den Fall, dass GM insolvent wird und Opel kein Geld mehr bekäme.

Es ist nicht so, dass Opel aufgrund schlechter Produkte kein Geld von den Banken bekäme, sondern aufgrund der sog. Finanzkrise - die Banken wollen, wenn überhaupt noch, möglichst geringe Risiken eingehen. Und an der Stelle springt der Staat mit einer Bürgschaft ein - und natürlich müsste er zahlen, wenn das Geschäftsmodell Opel nicht überlebensfähig wäre. Davon kann man im Moment aber nicht ausgehen.

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