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Halb-Leasing Vertrag - Audi A1

Hallo! ich wollte mal eure Meinung hören.

Ich habe mir gerade einen Audi A1 "gegönnt" - über Leasing. Die Leasingrate überschreitet die 170€ nicht.

Inspektionen, Werkstatt (Neuwagen-Garantie) und weitere Audi-Service Leistungen sind mit inbegriffen.

Da ich Vollzeit-Arbeite und nebenbei einen Abschluss nachhole (Abitur) sollten sich die Steuern absetzen lassen.

Der Neuwagen hat einen Wert von ca. 1800€ - Wenn ich die Steuern abziehe bin ich bei 1500€-

Der Vertrag geht 3 Jahre lang, dann hat das Fahrzeug (mit Steuern) einen Restbetrag von 11.000 - Da ich aber in den 3 Jahren ca. 5000€ bezahlt habe, eine Anzahlung von 3000€ getätigt habe, sollte ein Betrag von 7000€ übrig bleiben der Abbezahlt werden sollte und ich auch haben möchte, weil ich den Audi A1 vom Design und Fahrverhalten liebe. (Ist im übrigen nen Jahreswagen gewesen mit 20.000km drauf - mit einem Neuwert von über 30.000€)

Nun bekomm ich aber die ganze Zeit von nem Freund gesagt, der Kaufmann ist, das es was ich gemacht habe dummer Stuss ist und ich das niemals hätte unterschreiben soll.

Da ich allerdings ein Auto brauche, was sehr günstig im Unterhalt ist (500€ Vollkasko, 120€ Steuern und Dieselfahrzeug mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,5) und ich ungern ausländische Autos fahre (schlechte Erfahrung)

Und wo ich auch gleichzeitig, wenn irgendwas ist, ich nicht die Angst haben muss auf den Kosten sitzen zu bleiben (spontane Werkstatt weil irendwas nicht funktioniert, hatte ich mit meinem alten Audi A4, da hätte ich mal spontan 700€ bezahlen müssen weil der Motor komplett raus sollte für einen Wechsel am Kühlgerät)

 

Er konnte mir aber nicht sagen warum es "dummer Stuss" gewesen ist und plädiert nur darauf das er Kaufmann ist. Und ich würde es ja nicht verstehen weil ich kein Kaufmann bin sondern nur mein Abitur nachole. Daher wollte ich mal wissen was er meinen könnte und warum es "dumm" war was ich getan habe =)

Beste Antwort im Thema
am 13. Dezember 2014 um 13:15

Zitat:

@Keylen schrieb am 13. Dezember 2014 um 02:56:28 Uhr:

 

Die frage von mir ist ja, wieso Leasing dumm sein soll wenn man es steuerlich absetzen kann und dazu noch eine recht günstige rate bekommt.

Kostentechnisch spare ich selbst mit Steuer und 2000€ zu meinem vorherigen Fahrzeug und volkasko

Ich meine, Du solltest tatsächlich zu einem Steuerberater gehen, der Dich erst mal umfassend und grundlegend berät.

Sollte es tatsächlich so sein, dass Du selbstständig bist und umsatzsteuerpflichtig und damit auch vorsteuerabzugsberechtigt bist, dann wäre erst mal zu klären, ob es sich tatsächlich um Leasing handelt oder um eine Finanzierung. Bei Leasing könntest Du die Vorsteuer nicht aus dem Anschaffungswert ziehen, sondern nur aus den monatlichen Leasingraten.

Bei einer Finanzierung wäre dies anders. Denn dann ist es ein Kauf und Du erhältst eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer, die Du als Vorsteuer geltend machen könntest. Allerdings stünde dem im Wege, dass Dein Gewerbe als Nebentätigkeit in offenbar geringem Ausmaß ausgeführt wird. Somit dürfte es Dir schwerfallen, das Fahrzeug als Betriebsvermögen auszuweisen und damit entfiele auch der Vorsteuerabzug.

Zitat:

Ich bin soweit berechtigt die Steuer abzusetzen, immer hin kann ich ja auch den Sprit für meine Weiterbildung absetzen.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Umsatzsteuerpflicht und die damit verbundene Vorsteuerabzugsberechtigung hat mit der Geltendmachung von Werbungskosten nichts, aber auch gar nichts zu tun (zumal Du die Werbungskosten vermutlich als Angestellter geltend machst). Zudem habe ich noch nie gehört, dass man die Spritkosten bei einer Weiterbildung absetzen könne. Du kannst evtl. Fahrtkosten in Höhe von 0,30 € je km geltend machen, aber nicht die Spritkosten.

Ich empfehle Dir DRINGEND einen Steuerberater. Du wirfst bereits die einfachsten Dinge durcheinander.

Gruß

Der Chaosmanager

 

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Zitat:

@Keylen schrieb am 12. Dezember 2014 um 20:59:19 Uhr:

Hallo! ich wollte mal eure Meinung hören.

Ich habe mir gerade einen Audi A1 "gegönnt" - über Leasing. Die Leasingrate überschreitet die 170€ nicht.

Inspektionen, Werkstatt (Neuwagen-Garantie) und weitere Audi-Service Leistungen sind mit inbegriffen.

Da ich Vollzeit-Arbeite und nebenbei einen Abschluss nachhole (Abitur) sollten sich die Steuern absetzen lassen.

Der Neuwagen hat einen Wert von ca. 1800€ - Wenn ich die Steuern abziehe bin ich bei 1500€-

Günstig, aber seit wann können Arbeitnehmer die Steuern für ein neues Auto absetzen ? Hab ich was verpasst ?

Und was ist bitte ein Halbleasing Vertrag?

Und 170 € x36 Monate sind 6120 € und nicht 5000 €

Ich nenne Halbleasing so, weil ich das Auto am Ende kaufen kann oder es lassen kann ^^

 

Nun - Ich habe auch eine eigene kleine Firma die registriert ist, aber noch keinen Umsatz gemacht hat, ich hoffe das ändert sich in naher Zukufnt allerdings.

Und da ich mich weiterbilde fällt so was unter "Werbungskosten" - da ich ohne Auto keine Möglichkeit hätte, die Weiterbildungsstätte zu erreichen und heim zu kommen. Sprit kann ich ja auch absetzen

Es sind genauer gesagt 143 + Audi Service Pack + Versicherungsschutz wodurch der Betrag die 170 nicht überschreitet

Es ist also ein Vario Gebrauchtwagenkredit

Das Fahrzeug hat 18.000 € gekostet - Anzahlung von 3000 €

Du zahlst monatlich 170 € ab ( Edit Nur 140 €)

Die offene Restsumme würde demnach nach 36 Monaten 11500 € betragen bei 3 % gerechnet

Ob du nun Vorsteuerabzugsberechtigt bist sollte dein Steuerberater wissen.

Kaufpreis: 18.000,00 Euro

 

Anzahlung: 3.000,00 Euro

 

Monatsrate: 36 x 140,76 Euro

 

Schlussrate: 11.500,00 Euro

Gesamtaufwand: 19.567,20 Euro

Jap - die "ungefähr" gleiche Zahl habe ich da auch raus ,weil ich die Zahlen nicht genau preisgeben möchte.

Ich bin soweit berechtigt die Steuer abzusetzen, immer hin kann ich ja auch den Sprit für meine Weiterbildung absetzen. Somit entfallen die 19% MwtSt. schon mal und der Betrag verringert sich auf 15.500€

Verstehe allerdings dennoch nicht ,wieso ein Leasingvertrag Schwachsinn unter diesen Umständen sein soll.

Vor allem ,da wenn ich ihn mit 70.000km aufm Tacho kaufe, und dann weiterverkaufe der Wert immer noch bei 11.000-14.000€ liegt und dabei noch 1 Jahr Neuwagengarantie drauf ist.

Zitat:

@Keylen schrieb am 12. Dezember 2014 um 21:27:19 Uhr:

Jap - die "ungefähr" gleiche Zahl habe ich da auch raus ,weil ich die Zahlen nicht genau preisgeben möchte.

Ich bin soweit berechtigt die Steuer abzusetzen, immer hin kann ich ja auch den Sprit für meine Weiterbildung absetzen. Somit entfallen die 19% MwtSt. schon mal und der Betrag verringert sich auf 15.500€

Verstehe allerdings dennoch nicht ,wieso ein Leasingvertrag Schwachsinn unter diesen Umständen sein soll.

Vor allem ,da wenn ich ihn mit 70.000km aufm Tacho kaufe, und dann weiterverkaufe der Wert immer noch bei 11.000-14.000€ liegt und dabei noch 1 Jahr Neuwagengarantie drauf ist.

Die Kraftstoffkosten kannst du als Werbungskosten geltend machen, das sind 30 c / km welche dein zu versteuerndes Einkommen aus deiner unselbständigen Tätigkeit mindern. Das sind keine Spritkosten.

Ob du nun den aus der Gebrauchtwagenfinanzierung die 19 % MwSt absetzen kannst da bin ich noch lange nicht auf deiner Seite, hier hättest du dich vorab mal bei (d)einem Steuerberater erkundigen sollen, zumal es wohl ein Nebengewerbe ist.

Warum least du ein Auto bevor du dich über deine steuerliche Situation informierst. Wenn ich so was lese bekomme ich echt Bauchschmerzen. Ich kann dir prophezeihen, dass die Anfangseuphorie über ein schönes neues Auto schnell verblasst, wenn sich der selbst zusammenfantasierte Steuervorteil als nichtig erweist.

Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass das Lehrgeld nicht zu hoch ausfällt.

Zitat:

@Keylen schrieb am 12. Dezember 2014 um 21:27:19 Uhr:

Vor allem ,da wenn ich ihn mit 70.000km aufm Tacho kaufe, und dann weiterverkaufe der Wert immer noch bei 11.000-14.000€ liegt und dabei noch 1 Jahr Neuwagengarantie drauf ist.

verstehe ich das richtig, dass hier für einen windigen Kleinstwagen mit schon 70000km auf dem Tacho noch 18000 Euro gezahlt wurden? Und davon soll die Vorsteuer gezogen werden, obwohl es ein Leasing sein soll? Inwieweit dient die olle Wanne denn nun der Ausübung der selbstständigen Tätigkeit?

Ich vermute eher, daß der Wagen zu dem Zeitpunkt ca. 70.000 km auf der Uhr haben wird, wenn der TE seine Kaufoption ausüben kann/will.

Themenstarteram 13. Dezember 2014 um 2:56

Eventuell etwas ungenau ausgedrückt.

Das Fahrzeug hat nach Ende der 36 Monate 67.000 aufm tacho.

Ich benötige ein Fahrzeug da sonst die Weiterbildungsstätte für mich unerreichbar wäre und ich benötige ein Fahrzeug um die Produkte meiner eigenen kleinen Firma an den Mann zu bringen.

Ersteres ist da aber das wichtigere.

Auch benötige ich die Weiterbildung um in der Firma für die ich arbeite eine höhere Tätigkeit ausüben zu können.

Damit lässt sich die Vorsteuer abziehen (weiß ich soweit aus Erfahrung durch den Kontakt mit dem steuerberater meiner Eltern ^)

Nach 67.000km dürfte das Fahrzeug noch einen Wert von 11.000 - 14.000€ haben, ist halt ein Wert der sich noch gut verändern dürfte. Tendiere mehr zur niedrigeren zahl.

Die frage von mir ist ja, wieso Leasing dumm sein soll wenn man es steuerlich absetzen kann und dazu noch eine recht günstige rate bekommt.

Kostentechnisch spare ich selbst mit Steuer und 2000€ zu meinem vorherigen Fahrzeug und volkasko

das wird dir bei der unklaren Beschreibung dessen, was du beruflich machst und dessen, wie du den (m.E. überteuerten) Wagen bezahlst, auch hier niemand so genau beantworten können.

Machst du gerade Abitur?

Übst du tatsächlich eine selbstständige Tätigkeit aus? Nicht nur Gewerbeschein haben, sondern tatsächlich?

Bist du irgendwo angestellt?

Wird der Wagen finanziert?

Wird er geleast mit der Option, ihn nach Ende der Leasingzeit kaufen zu dürfen?

Wird er geleast mit Andienungsrecht, d.h. der Händler kann ihn dir nach der Leasingzeit verkaufen und du MUSST ihn nehmen?

Wird der geleast ohne wie auch immer geartete Kaufoption?

Hast du keinen eigenen Steuerberater, der dich RICHTIG und umfassend berät?

am 13. Dezember 2014 um 13:15

Zitat:

@Keylen schrieb am 13. Dezember 2014 um 02:56:28 Uhr:

 

Die frage von mir ist ja, wieso Leasing dumm sein soll wenn man es steuerlich absetzen kann und dazu noch eine recht günstige rate bekommt.

Kostentechnisch spare ich selbst mit Steuer und 2000€ zu meinem vorherigen Fahrzeug und volkasko

Ich meine, Du solltest tatsächlich zu einem Steuerberater gehen, der Dich erst mal umfassend und grundlegend berät.

Sollte es tatsächlich so sein, dass Du selbstständig bist und umsatzsteuerpflichtig und damit auch vorsteuerabzugsberechtigt bist, dann wäre erst mal zu klären, ob es sich tatsächlich um Leasing handelt oder um eine Finanzierung. Bei Leasing könntest Du die Vorsteuer nicht aus dem Anschaffungswert ziehen, sondern nur aus den monatlichen Leasingraten.

Bei einer Finanzierung wäre dies anders. Denn dann ist es ein Kauf und Du erhältst eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer, die Du als Vorsteuer geltend machen könntest. Allerdings stünde dem im Wege, dass Dein Gewerbe als Nebentätigkeit in offenbar geringem Ausmaß ausgeführt wird. Somit dürfte es Dir schwerfallen, das Fahrzeug als Betriebsvermögen auszuweisen und damit entfiele auch der Vorsteuerabzug.

Zitat:

Ich bin soweit berechtigt die Steuer abzusetzen, immer hin kann ich ja auch den Sprit für meine Weiterbildung absetzen.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Umsatzsteuerpflicht und die damit verbundene Vorsteuerabzugsberechtigung hat mit der Geltendmachung von Werbungskosten nichts, aber auch gar nichts zu tun (zumal Du die Werbungskosten vermutlich als Angestellter geltend machst). Zudem habe ich noch nie gehört, dass man die Spritkosten bei einer Weiterbildung absetzen könne. Du kannst evtl. Fahrtkosten in Höhe von 0,30 € je km geltend machen, aber nicht die Spritkosten.

Ich empfehle Dir DRINGEND einen Steuerberater. Du wirfst bereits die einfachsten Dinge durcheinander.

Gruß

Der Chaosmanager

 

Wieso war der Wagen überteuert ?

Laut den Angaben soll er einen Neupreis von über 30000.-gehabt haben und wurde als Jahreswagen mit 20 Tkm für 18000.- gekauft

Allerdings sollte man schon wissen um welche Art Vertrag es sich handelt.Leasing oder Finanzierung

Ohne genaue Informatonen kann hier niemand etwas genaues sagen

Aus dem was ich so aus den Erklärungen des Themenstarters herauslese, muss ich seinem Bekannten Recht geben.

Warum ist es denn dumm wenn ich es steuerlich absetzen kann?

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