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Halb-Leasing Vertrag - Audi A1

Themenstarteram 12. Dezember 2014 um 20:59

Hallo! ich wollte mal eure Meinung hören.

Ich habe mir gerade einen Audi A1 "gegönnt" - über Leasing. Die Leasingrate überschreitet die 170€ nicht.

Inspektionen, Werkstatt (Neuwagen-Garantie) und weitere Audi-Service Leistungen sind mit inbegriffen.

Da ich Vollzeit-Arbeite und nebenbei einen Abschluss nachhole (Abitur) sollten sich die Steuern absetzen lassen.

Der Neuwagen hat einen Wert von ca. 1800€ - Wenn ich die Steuern abziehe bin ich bei 1500€-

Der Vertrag geht 3 Jahre lang, dann hat das Fahrzeug (mit Steuern) einen Restbetrag von 11.000 - Da ich aber in den 3 Jahren ca. 5000€ bezahlt habe, eine Anzahlung von 3000€ getätigt habe, sollte ein Betrag von 7000€ übrig bleiben der Abbezahlt werden sollte und ich auch haben möchte, weil ich den Audi A1 vom Design und Fahrverhalten liebe. (Ist im übrigen nen Jahreswagen gewesen mit 20.000km drauf - mit einem Neuwert von über 30.000€)

Nun bekomm ich aber die ganze Zeit von nem Freund gesagt, der Kaufmann ist, das es was ich gemacht habe dummer Stuss ist und ich das niemals hätte unterschreiben soll.

Da ich allerdings ein Auto brauche, was sehr günstig im Unterhalt ist (500€ Vollkasko, 120€ Steuern und Dieselfahrzeug mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,5) und ich ungern ausländische Autos fahre (schlechte Erfahrung)

Und wo ich auch gleichzeitig, wenn irgendwas ist, ich nicht die Angst haben muss auf den Kosten sitzen zu bleiben (spontane Werkstatt weil irendwas nicht funktioniert, hatte ich mit meinem alten Audi A4, da hätte ich mal spontan 700€ bezahlen müssen weil der Motor komplett raus sollte für einen Wechsel am Kühlgerät)

 

Er konnte mir aber nicht sagen warum es "dummer Stuss" gewesen ist und plädiert nur darauf das er Kaufmann ist. Und ich würde es ja nicht verstehen weil ich kein Kaufmann bin sondern nur mein Abitur nachole. Daher wollte ich mal wissen was er meinen könnte und warum es "dumm" war was ich getan habe =)

Beste Antwort im Thema
am 13. Dezember 2014 um 13:15

Zitat:

@Keylen schrieb am 13. Dezember 2014 um 02:56:28 Uhr:

 

Die frage von mir ist ja, wieso Leasing dumm sein soll wenn man es steuerlich absetzen kann und dazu noch eine recht günstige rate bekommt.

Kostentechnisch spare ich selbst mit Steuer und 2000€ zu meinem vorherigen Fahrzeug und volkasko

Ich meine, Du solltest tatsächlich zu einem Steuerberater gehen, der Dich erst mal umfassend und grundlegend berät.

Sollte es tatsächlich so sein, dass Du selbstständig bist und umsatzsteuerpflichtig und damit auch vorsteuerabzugsberechtigt bist, dann wäre erst mal zu klären, ob es sich tatsächlich um Leasing handelt oder um eine Finanzierung. Bei Leasing könntest Du die Vorsteuer nicht aus dem Anschaffungswert ziehen, sondern nur aus den monatlichen Leasingraten.

Bei einer Finanzierung wäre dies anders. Denn dann ist es ein Kauf und Du erhältst eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer, die Du als Vorsteuer geltend machen könntest. Allerdings stünde dem im Wege, dass Dein Gewerbe als Nebentätigkeit in offenbar geringem Ausmaß ausgeführt wird. Somit dürfte es Dir schwerfallen, das Fahrzeug als Betriebsvermögen auszuweisen und damit entfiele auch der Vorsteuerabzug.

Zitat:

Ich bin soweit berechtigt die Steuer abzusetzen, immer hin kann ich ja auch den Sprit für meine Weiterbildung absetzen.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Umsatzsteuerpflicht und die damit verbundene Vorsteuerabzugsberechtigung hat mit der Geltendmachung von Werbungskosten nichts, aber auch gar nichts zu tun (zumal Du die Werbungskosten vermutlich als Angestellter geltend machst). Zudem habe ich noch nie gehört, dass man die Spritkosten bei einer Weiterbildung absetzen könne. Du kannst evtl. Fahrtkosten in Höhe von 0,30 € je km geltend machen, aber nicht die Spritkosten.

Ich empfehle Dir DRINGEND einen Steuerberater. Du wirfst bereits die einfachsten Dinge durcheinander.

Gruß

Der Chaosmanager

 

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Zitat:

@Keylen schrieb am 13. Dezember 2014 um 16:38:54 Uhr:

 

Da dieses Gewerbe aber ein Kleingewerbe ist, bin ich selbst dafür haftbar und nicht die Firma. Da es eben keine GmbH oder ähnliches ist.

Man man man! Es scheint mir so, als würden die Threads immer schlimmer.

Ich habe bis August zwei Jahre lang ein Kleingewerbe neben dem Studium betrieben. Bei den ganzen "Informationen" und "Aussagen", die du hier von dir gibst, kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Geh' zum Steuerberater!

Du hast es schon richtig erkannt. Du wirst haftbar gemacht! Du willst dich nicht mit dem Finanzamt anlegen. Gerade wenn du zukünftig voll auf deine Selbstständigkeit setzt, kann das Finanzamt dein schlimmster Feind werden. Das ist kein Witz und auch keine Übertreibung!

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