H-Kennzeichen trotz zeitgenössischem Motorumbau von Otto- auf Dieselmotor?

Hallo liebe Oldtimerfreunde,

ich habe eine brennende Frage:

Kann man das H-Kennzeichen trotz zeitgenössischem Motorumbau von Otto- auf Dieselmotor bekommen?
Jetzt werden viele gleich sagen: NEIN, auf keinen Fall! So sagt es auch der nette Herr bei der DEKRA.

Doch wie kann es sein, dass ich immer wieder Oldtimer bei Mobile & Co. sehe, die das H-Kennzeichen haben und einen anderen Motor drin haben, der auch eingetragen ist?

Konkret geht es um einen russischen Geländewagen GAZ69 mit Umbau auf Multicar-Dieselmotor.
Umbau wurde vor über 30 Jahren zu DDR-Zeiten gemacht und ist damals nicht unüblich gewesen.

Viele Grüße
Sandro

17 Antworten

Sind die alten Ost-Autos mit ihren Umbauten damals eigentlich alle wieder geprüft worden oder wurden die einfach von Amts wegen genehmigt?

Wenn die Sachen eingetragen waren hat man das 1 zu 1 übernommen.

Habe gerade mal ein wenig gelesen,gibt genug Motorumbauten zum Diesel GAZ. mit H.

B 19

Ich hab schon oft irgendwelche Hot-Rods gesehen, z.B. Ford Model T ca. Baujahr 1925 mit nem V8 der 1965 so verbaut wurde, und die haben auch ne H-Zulassung erhalten. Man hat mir mal gesagt, wenn alle Komponenten 30 Jahre alt sind, und es damals möglich war so etwas zu bauen, dann kriegt man eine H-Zulassung, und wenn der Umbau auch schon 30 Jahre her ist dürfte das kein Problem sein.
MfG

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