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Gute Speditionen(Niederbayern)für eine Ausbildung als Fernfahrer mit Zukunft

Themenstarteram 9. Juli 2020 um 23:51

Wünsche allen erfahrenen Brummi-Fahrern einen schönen Tag!

Ich bin 16 Jahre alt und in ein paar Monaten findet für mich die Qual der Wahl statt, nämlich die Bewerbungen um einen Beruf(Ausbildungsbeginn 2021). Zurzeit bin ich noch auf einer Realschule und besitze einen 2er Notendurchschnitt. Ich selber aber habe festgestellt, dass der Job in einem Büro nichts für mich ist bzw. wäre. Zudem interessiere ich mich von Klein auf für Lastkraftwagen. Daher möchte ich fragen, ob manche von euch mir ihre Erfahrungen im Bereich "Fernfahrten" übermitteln können und evtl. ein paar gute Ausbilder, welche während und nach der Ausbildung verhältnismäßig gut zahlen, für den Bereich Niederbayern kennen? Und gibt es überhaupt noch Ausbilder, welche den Führerschein bezahlen?

Wäre euch für eine Antwort sehr dankbar!

LG Paul

Beste Antwort im Thema

Verstehe nicht warum man jemanden einen Beruf schlecht machen muss! Wenn er das werden will warum nicht. Ich hoffe mal das er schon naja, so schlau war sich zu informieren über den Beruf und alle vor und Nachteile. Es gibt auch Firmen die eben nicht ausbeuten in jeder Branche. Oder eben ausbeuten in jeder Branche.

Anders kann man auch sagen wer will freiwillig in ner muffigen Halle stehen wo der Chef kurz vor Feierabend meint man könne mal eben 2 Stunden dran hängen bzw mal bisschen schneller arbeiten.

 

 

 

Schau dich um ob du in der Nachbarschaft jemanden siehst der den Beruf ausübt horch solche Leute aus. Vielleicht hilft auch Facebook weiter bei einschlägigen Zeitschriften.

 

Vor und Nachteile hat JEDER Beruf

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Zuerst einmal zur Ausbildung zum BKF gehört selbstverständlich auch der Führerschein alle Kosten hierfür hat der Ausbildungsbetrieb zu zahlen. Die Bezahlung der Azubis ist im Tarifvertrag festgelegt. Um einen adequaten Ausbildungsplatz zu finden wendest du dich am besten an deine zuständige IHK.

am 10. Juli 2020 um 18:15

...hahaha... wieder mal einer, der es schriftlich in Form eines Gesellenbriefes haben will, dass er sich zum Deppen der Nation hat ausbilden lassen.

Mein dringender Rat... such dir was anderes, gibt genügend Ausbildungsberufe, wo man auch Geld verdient und man nicht für eine Vollzeitstelle mit locker weit über 40 Stunden harter Arbeit (nach Lenk- und Ruhezeitverordnung hast du wöchentlich 45 Stunden reine Rollzeit... dabei ist der LKW noch nicht geladen und / oder entladen) & wochenlang getrennt von Familie, Freunden & Bekannten mit Almosen abgespeist wird.

Und wenn du mal ein Wochenende zu Hause bist, dann jagen se dich nach 45 Stunden... Sonntag abend um 22:00 Uhr wieder raus...

Wenn du fahren willst kannste den Führerschein + Grundqualifikation auch auf eigene Kappe ohne Ausbildung machen und mal ein paar Jahre fahren oder nur nebenbei... das was heut so als durchschnittlicher Fahrer auf den Straßen unterwegs ist, die schlägt einer der halbwegs pfiffig ist um Längen.

Verstehe nicht warum man jemanden einen Beruf schlecht machen muss! Wenn er das werden will warum nicht. Ich hoffe mal das er schon naja, so schlau war sich zu informieren über den Beruf und alle vor und Nachteile. Es gibt auch Firmen die eben nicht ausbeuten in jeder Branche. Oder eben ausbeuten in jeder Branche.

Anders kann man auch sagen wer will freiwillig in ner muffigen Halle stehen wo der Chef kurz vor Feierabend meint man könne mal eben 2 Stunden dran hängen bzw mal bisschen schneller arbeiten.

 

 

 

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Vor und Nachteile hat JEDER Beruf

Moin!

Ich finde auch, dass jeder machen sollte, worauf er Lust hat. Es gibt in jedem Beruf Vor und Nachteile. In jedem Beruf gibt es Leute die unzufrieden sind und davon abraten, genau diesen Job zu erlernen.

Wenn jemand wie der Themenstarter nun diesen Job ausüben möchte, dann sollte er das auch machen und dann aber such mit einer richtigen Ausbildung. Darauf kann man aufbauen. Du kann bei einer guten Ausbildung in alle Bereiche schnuppern und vielleicht stellst du fest, dass es doch besser ist ins Lager , die Werkstatt oder ins Büro zu gehen. Das würde dann sicher noch weitere Ausbildungen nach sich ziehen. Aber das macht das auch interessant. Und wenn man etwas flexibel ist und sich anstrengt, hat man auch die Möglichkeit in guten Speditionen gute Arbeit und angemessene Löhne zu bekommen.

Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit mal ein ordentliches Praktikum zu machen in einer Spedition. Sind ja gerade Ferien und Herbstferien kommen auch noch...

Zitat:

@gast356 schrieb am 10. Juli 2020 um 18:15:02 Uhr:

Mein dringender Rat... such dir was anderes, gibt genügend Ausbildungsberufe, wo man auch Geld verdient und man nicht für eine Vollzeitstelle mit locker weit über 40 Stunden harter Arbeit (nach Lenk- und Ruhezeitverordnung hast du wöchentlich 45 Stunden reine Rollzeit... dabei ist der LKW noch nicht geladen und / oder entladen) & wochenlang getrennt von Familie, Freunden & Bekannten mit Almosen abgespeist wird.

Habe momentan um die 60 Stunden Lenkzeit in der Doppelwoche, sitze seit heute Mittag zuhause und werde den beladenen LKW erst wieder Montag Abend besteigen.

Es geht also auch anders ;)

am 11. Juli 2020 um 1:27

...das was der TE vor hat, ist der Einstieg in einen Taufelskreis aus dem er nicht mehr so leicht raus kommen wird... aber das wird er schon noch merken.

Die Preise auf dem Frachtmarkt sind seit Jahren weit im Keller, die Spediteure sind überhaupt nicht in der Lage angemessene Löhne zu bezahlen... und über einen angeblichen Fahrermangel braucht man sich bei 1.500,- bis 2.500,-€ brutto auch nicht zu wundern.

Das was in der Speditionsbranche bezahlt wird, darüber lacht in so mancher Branche selbst der ungelernte Hilfsarbeiter.

Ich hab mal einen Aushang angehängt, den ich vor Jahren mal auf einer Baustelle -ausgehängt von der Gewerkschaft-fotografiert hab... dabei muß man bedenken, das Ding ist aus Mai 2015 - da sind zuwischenzeitlich einige Erhöhungen gewesen, so dass man da auf jeden dieser Stundenlöhne ein paar EUR draufschlagen kann.

Da ich in dem Bereich Fuhr- & Maschinenpark, Disposition einer Baufirma tätig war kann ich z.B. sagen, dass ein guter fähiger Baggerfahrer nicht zu dem genannten Lohn zu bekommen ist... ein Maschinist geht irgendwo um / ab 20,-€ Stundenlohn los.

Oder Kranmonteure... ist zwar nicht mal ein Ausbildungsberuf, benötigt würde dazu als Grundlage z.B. eine Elektrikerausbildung, anschließend gibts dann noch weitere entsprechende Fortbildungen... solche Leute, die einen Baukran z.B. als Leitmonteur mit der entsprechenden Erfahrung montieren können bzw. den ganzen "Zirkus" aus Mobilkranfahrer, anliefernden LKWs und Monteuren drigieren werden inzwischen mit Gold aufgewogen.

@DB NG-80 ... das glaub ich sofort, viele Spediteure haben derzeit LKWs zu Hause aufm Hof rumstehen, weil se nix zu fahren haben.

Bei den Frachtpreisen würde man sein Geld regelrecht verbrennen, würde man selbst mit eigenen LKWs fahren... da läßt man die eigenen besser auf dem Hof stehen bzw. baut mittel- bis langfristig Kapazitäten ab und läßt das die Tschechen, Polen, Bulgaren, Rumänen, Slowenen, Bosnier, usw. machen.

In der Speditionsbranche wird das Geld in der Frachtvermittlung verdient und nicht mit dem selbst ausführen... die Ladungen werden zu "normalen" Preisen bei den Versendern angenommen und anschließend mit möglichst wenig Aufwand in irgendeiner Frachtenbörse an den "Billigsten" verkloppt um die Differenz einzustreichen... das Paradebeispiel dafür dürfte z.B. LKW-Walter sein - ich hab von denen außer vielleicht auf Photos alter Zeiten noch nie eine ziehende Einheit gesehen, nur Auflieger.

2012 hat mir ein Spediteur mit insgesamt ca. 20 Planensattel und davon ca. 5-10 Stk, die er für Walter hat fahren lassen gesagt, dass er gerade um die 1,-€ Grenze (40to. Planensattel im Fernverkehr nach Skandinavien) verhandelt und er wahrscheinlich nicht einmal mehr diesen 1,- € pro Kilometer bekommen wird - einfach mal so im Kopf überschlägig kalkulieren... Diesel, Maut, Fahrzeug AfA bzw. Leasingrate, Versicherungen, Fahrerlohn, Gewinn & Risiko - da reicht ne einfache Milchmädchenrechnung um herauszufinden, dass das nicht aufgehen kann.

Hier (klick) mal ein führerer Beitrag von mir mit einer Musterkalkulation aus nem Lehrbuch für die Unternehmerprüfung... das Ding ist bestimmt in etlichen Punkten "schön"-gerechnet und selbst da ist der Fahrer mit gerade einmal mit 2.546,00€ (brutto) berücksichtigt - Weihnachts- & Urlaubsgeld kann man gleich komplett vergessen, ein Spediteur würde darauf angesprochen wohl Schnappatmung bekommen oder erstmal garnicht wissen was das sein soll. :D

Bei uns hier drängen seit Jahren auch etliche aus dem Fernverkehr in den Kipperbereich, weil se bemerkt haben, dass die Baufirmen mehr zahlen als se mit nem Planensattel im Fernverkehr erlösen. Dazu kommt entgegen, dass nicht nach Leistung sondern nach Stunden abgerechnet wird... und der LKW so auch Geld bringt, wenn er auf der Baustelle, etc. steht, er nicht rollt und damit keinen teuren Diesel verbrennt.

Dafür bauen die Baufirmen die Kipper-Kapazitäten ab, lachen sich ins Fäustchen und lassen die Spediteure als Subunternehmer fahren... is billiger als selbst einen LKW vorzuhalten und einen Fahrer zum Tariflohn Bauhauptgewerbe zu bezahlen.

Zitat:

@gast356 schrieb am 11. Juli 2020 um 01:27:54 Uhr:

@DB NG-80 ... das glaub ich sofort, viele Spediteure haben derzeit LKWs zu Hause aufm Hof rumstehen, weil se nix zu fahren haben.

Bei den Frachtpreisen würde man sein Geld regelrecht verbrennen, würde man selbst mit eigenen LKWs fahren...

Nö, momentan rollen alle LKW, die Touren sind eben vernünftig geplant, bzw. ergeben sich aus den Öffnungszeiten der Kunden wo wir abladen.

Selbst wenn wir beladen vom Hof starten und die Ware verteilen (4-5 Kunden) haben wir kaum mehr als 10-12 Stunden Schichtzeit, am darauf folgenden Tag meist nur 6-7 Stunden (nichts zu tun mit Lade oder Abladetätigkeiten) und 5 Std. Lenkzeit.

Klar gibt es auch Touren wo man an die Tageslenkzeitgrenze kommt, aber durch die Rotation ist man insgesamt meist weit entfernt von den 90 Stunden in der Doppelwoche.

am 11. Juli 2020 um 2:22

...10-12 Stunden Schichtzeit... in anderen Branchen macht man nach 8 Stunden Feierabend und ist nach spätestens 9-10 Stunden wieder zu Hause.

Bzw. wenn man 10-12 Stunden macht, dann bekommt man auch 10-12 Stunden bezahlt und wird nicht mit einem monatlichen Pauschallohn abgespeist... wobei man Schnappatmung bekommt, wenn man diesen Lohn durch die aufgewendeten Stunden teilt um auf einen Stundenlohn zu kommen bei dem man mit Hängen & Würgen, viel Augen zudrücken & Bescheißen froh sein kann, wenn man so wenigstens auf den Mindestlohn kommt.

PS: ...in der Baufirma - die 10 LKW-Fahrer, die ich disponiert hab, die hatten auch Stundenlöhne, keiner unter 18,88€... eine Arbeitswoche von Montag Morgen bis Freitag Mittag (regulär Mo-Do 6³° bis 16³°, Fr. 6³° bis 12°°), 30Tage Urlaub, Weihnachtsgeld, Modulschulungen kostenlos firmenintern und Sonderzuwendungen, wie jeder andere Mitarbeiter auch.

Die bedienen aber auch Ladekrane / Baukrane / Gabelstapler, die Tiefladerfahrer fahren sämtliche Baumaschinen, Drehschemmel z.B. Baukrane ziehen und viele davon sind ehemalige Facharbeiter (Maurer, Eisenflechter, usw.), die von all dem Baumaterial, Baustellenabläufen, usw. Ahnung haben, dazu kommen noch so Sachen, wie Ausnahmegenehmigungen §70 / §29 ... aber das sind Einzelfälle, die ich einem jungen Berufseinsteiger keinesfalls als Regelfall verkaufen würde - das wäre unfair, da das nichts mit den üblichen Arbeitsbedingungen im Fernverkehr zu tun hat.

Der Regelfall "Fernverkehr" sieht nun einmal nicht so wie z.B. auf den ersten 3 Bildern sondern bestenfalls so wie auf den letzten aus... ein dt. Spediteur, der den Fernverkehr weitgehend aufgegeben hat und jetzt mit offenen Sattelzügen und auch Tiefladern mit meist ausländischen Fahrern für die Baubranche fährt... vieles davon Beton-Fertigteile, Betondecken eines hier örtlich ansäßigen Filigrandeckenherstellers, usw. ... ich selbst hab die immer angeheuert, wenn großen Mengen Schalmaterial zu weiter entfernten Baustellen oder zurück zu fahren war - wozu die eigenen Fahrer i.d.Regel wegen ihrer geregelten Arbeitszeiten nicht im Stande waren bzw. die eigenen LKWs die Masse nicht weg gebracht haben bzw. mit ihren z.B. großen Ladekränen auch unwirtschaftlich sind... und unter der Hand, wozu die eigenen nach Tariflohn bezahlten Fahrer auch zu teuer sind.

Du hast mittlere Reife mit einem 2er Schnitt...und hast Dir als Berufswahl , LKW Fahrer ausgesucht??

Bitte überdenke das nochmal...

Was sagen deine Eltern dazu??

Das Du dich für LKWs interessierst ist ja schön. Mach es zum Hobby. Kauf dir Bausätze oder besuche Truckertreffen.

Aber werde doch um Himmelswillen nicht Kraftfahrer.

Ich verstehe auch nicht, warum man (Achtung, provokant ausgedrückt) mit einem Planensattel mit den ganzen Billigkutschern konkurrieren will.....

Mit dem Notenschnitt sollte sich auch etwas finden, wo man zwar auch LKW fahren kann(u.a. auch abseits von immer langweiligem Asphalt...) aber oft täglich zu Hause ist, geregelte Arbeitszeiten hat und im Normalfall sogar besser verdient.

Mir fällt da spontan alles Kommunale ein wie z.B.

Müllentsorgung

Straßenunterhaltung

Kanal(spül)technik

Wasser-Schifffahrtsämter

Energieversorger

Und da geht's dann oftmals wie oben schon angerissen nicht nur langweilig die Autobahn rauf und runter, sondern auch mal in enge Gassen, abseits von Straßen in Wiese, Matsch etc. und gibt eben auch mehr Geld bei besser planbarem Sozialleben.

Nur mal als Denkansatz, was man noch so mit LKW machen könnte, da gibts sicherlich noch einiges mehr :)

am 11. Juli 2020 um 11:40

...naja, bei der "Müllabfuhr" würde ich jetzt auch nicht anfangen und langweilig ist der Fernverkehr / internationaler Fernverkehr auch erstmal nicht, das ist nicht nur Autobahn rauf und runter... etwas öde wirds nach einigen Jahren, wenn man überall schon mal gewesen ist.

Um aus Spaß, etc. LKW zu fahren braucht man aber keine Ausbildung, das ist verschwendete Zeit... man braucht einen guten Beruf in welcher Branche auch immer um nicht abhängig zu sein und ggf. eine Aus- / Umstiegsmöglichkeit, eine Alternative zu haben.

Das was du als Fahrer an Kenntnissen brauchst kannste dir, als jemand der etwas pfiffig ist und Grips hat in 3 Wochen "Anlernen" aneignen.

Denn @TE so toll das Ganze von außen aussieht, so wie da von der Transportbranche an allen Ecken und Enden die Werbetrommel gerührt wird um -in meinen Augen- Ahnungslose, naive Jugendliche, usw. zu verführen, so ist es nicht.

Aufgestylte, aufgemotzte LKWs, King of the road und all die tollen Sprüche die man da so auf D-max hört... usw. das kannste gleich mal komplett vergessen... als Insider, der das schon gemacht hat lache ich mir da regelmäßig einen ab, wie dumm, naiv und unschlüssig dieser Mist häuftig ist.

PS: ...ich bin selbst gefahren, nachm Studium hab ich 2007 auf eigene Faust den CE gemacht... bin 5 Jahre gefahren und als es öde wurde und mir ein Chef/Spediteur blöd gekommen ist, hab ich ihm innerhalb weniger Minuten die Kündigung auf den Tresen geknallt - aber das kannste nur machen, wenn du einen anständigen Job in der Hinterhand hast und damit unabhängig bist.

Erst ca. 1 1/2 Jahre bei einer Kühlerspedition im Pendelverkehr zwischen München und Leipzig, später nen Planensattel im Werkszwischenverkehr für einen Autohersteller, zwischendurch auch nationaler Fernverkehr in D mit Abstechern nach Österreich, Norditalien und auch rauf nach Skandinavien... Dänemark, Schweden, Norwegen.

V.a. die Skandinavien-Fahrten waren schon toll... hier (klick), ein Video mit Photos von damals.

Aber inzwischen haben da die deutschen Spediteure auch den Kürzeren gezogen und wurden von den Billigheimern überrollt... das ging ca. 2011 schon los, dass die PL, CZ, usw. Kennzeichen in Skandinavien aufgetaucht sind... die Schweden, wie ich in Gesprächen an so mancher Lade- / Entladestelle erfahren habe waren da absolut nicht begeistert von.

Du hast die Truckerbabes auf Kabel eins vergessen.

Kühlverkehr ist sowieso kacke. Mehrzonen und womöglich Doppelstock selber laden, möglichst noch zu einem von den Zentrallagern wie MGL, Lidl oder Aldi. Du findest nirgends halbwegs vernünftige sanitäre Anlagen und ich behaupte mal, dass du nirgends als Fahrer dermaßen schlecht behandelt wirst.

Ich habe mehr als nur einmal stumpf abgesattelt und bin Solo nach Hause gefahren (Nahverkehr) weil die mich sechs Stunden und länger haben warten lassen. Im Fernverkehr geht das natürlich nicht, aber wenn du 50km von zuhause entfernt bist, sollen die zusehen, wie die den Auflieger an die Rampe schieben oder warten, bis ich wieder komme.

Über MGL in Bremen (früher Interbuy) und Edeka könnte ich Bücher schreiben. REWE-Märkte sind meistens nur für 7,5to gebaut, du sollst aber mit dem 3-Achs-Frigo anliefern, hast Rollwagen geladen, wo die Rollen völlig im Arsch sind, den ganzen Auflieger per LBW abladen und anschließend Leergut mitnehmen und darfst dir noch das Gemaule anhören, wo die mit dem ganzen Gelumpe hinsollen. Hallo? Habe ich den Krempel bestellt? Der nächste meckert dann rum, warum man so spät kommt. Das macht echt keinen Spaß.

am 11. Juli 2020 um 12:40

...aus meinen Erfahrung würde ich sagen, je weiter das Produkt / die Ladung in der Produktionskette und damit die Lade-/Entladestelle vom Endverbraucher weg ist, desto besser wirst du als Fahrer behandelt.

Und je näher das Zeug, das du fährst beim Endverbraucher ist, mit desto mehr Hohlköpfen & Idioten mußt du dich rumschlagen... und ja die Zentralläger der Supermärkte und die Märkte selbst sind auf dieser Liste ganz oben - die, die zu Hause nix zu sagen haben / Hausfrauen & Pantoffelhelden heuern komischerweise in diesen Lägern an und kommandieren / schikanieren dort die Fahrer.

PS: Kaufland Unterkaka haste vergessen... ein ganz übler Laden.

Die besten Touren waren sowieso die Fahrten rauf nach Skandianvien... in Rostock für 6 Stunden auf die Fähre (klick) mit eigener Kabine, anständigem Essen, immer freundlichem Schiffspersonal... nie was anderes erlebt... der Urlaub beginnt. ;)

Ein Kollege hat sich damals mal mit einer Reifenpanne am Trailer noch auf ne Fähre der TT-Line geschleppt... war im Winter, in Trelleborg wars saukalt und Schneeregen... da durfte er den Reifen nicht nur auf der Fähre im Autodeck wechseln sondern die vom Ladepersonal haben sogar mitgeholfen - echt super die Jungs.

Zum Thema absatteln und Ladung stehen lassen... in dieser kleinen Kühlerspedition mit 3-4 SZM sind wir zwischen Leipzig und München gefahren und hatten da überall verteilt ca. 15-20 Auflieger rumstehen.

Da hatte ich es z.B. mal bei Lidl in Anzing b. München... 6°° Uhr angemeldet um 8°° Uhr immer noch gewartet also hab ich den Chef angerufen, der nächste Ladetermin war 10°° Uhr in der Papierfabrik am Tegernsee (Wertpapier für Giesecke & Devrient)... die "Lidl-Tante" an ihrem Fensterchen hat vielleicht geguckt, als ich die Papiere wieder geholt hab und angekündigt hab, dass die Ladung heute eben nicht mehr entladen wird und sie den Chef anrufen sollen, wenn sie das Zeug brauchen, dann kommt vielleicht ein anderer Fahrer wenn irgendwann mal Zeit einer hat...

Den vollen Aufliegern direkt gegenüber der Rmapen aufm Warteplatz abgesattelt und mir den nächststehenden leeren Trailer geholt hab.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 11. Juli 2020 um 12:22:38 Uhr:

...und darfst dir noch das Gemaule anhören, wo die mit dem ganzen Gelumpe hinsollen. Hallo? Habe ich den Krempel bestellt? ...

Da drauf hab ich immer nur geantwortet sie sollen die Frachtpapiere abstempeln und drauf schreiben, dass se den Mist nicht brauchen... dann spar ich mir den Streß mit dem Entladen, der Chef freut sich über die Rückladung und ich fahr das Zeug wieder dorthin zurück wo ichs her hab.

@gast356 du lässt auch nur deine Meinung zu oder?

 

Zitat:

@gast356 schrieb am 11. Juli 2020 um 02:22:35 Uhr:

...10-12 Stunden Schichtzeit... in anderen Branchen macht man nach 8 Stunden Feierabend und ist nach spätestens 9-10 Stunden wieder zu Hause.

Hatte ich vorher gut 15 Jahre lang, hat mir nicht gefallen, darum Führerschein gemacht. Habe eine Facharbeiter Ausbildung als Industriemechaniker. Bin auch so ein Idiot der das mit Mittlerer Reife (mindestens 3er Durchschnitt in der Realschule) LKW fährt. Es gibt auch genug Jobs als Realschüler wo nach 8 Stunden nicht Schluss ist und wenn, dann hast kaum Geld in der Tasche.

 

Es gibt halt Idioten die immer alles negativ sehen, diese tuen mir Leid. Ich habe es an keinem Tag bereut den Führerschein zu machen, auch wenn natürlich nicht alles perfekt ist. Man sollte natürlich wissen wodrauf man sich einlässt.

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