günstiges Spaßauto mit Driftmöglchkeit
Servus,
möchte mir gegen ende des Jahres eventuell ein kleines günstiges Spaßauto zulegen, mit dem man auch mal das Heck kommen lassen kann.
Driften interessiert mich seit Jahren schon, mit meiner Frontschleuder für den Alltag wird das allerdings nichts.
Der wird zwar bald auch ausgetauscht, allerdings zwangsweise gegen Automatik, das bringt mir ja auch nichts x)
Daher suche ich jetzt ein kleines günstiges altes auto, wo ich mich auch nicht in den Ruin stürze wenn ich den zerbeule.
Das wichtigste, das ganze soll legal und zugelassen sein und auch normal fahrbar.
Ergo kein zugeschweißtes Diff, keine Flyoff etc.
Möchte meinen Führerschein behalten, sonst komme ich nicht mehr zur Arbeit 😉
Preislich soll das ganze nach Möglichkeit bis 2k gehen(falls machbar?), damit noch was übrig bleibt für umbau (Spoiler für die Optik was nahezu pflicht für mich ist, diff falls nötig !?)
Dachte spontan an einen alten MX5, klein, leicht günstig und gefällt mir optisch recht gut, zumindest mit Bodykit und co.
Großer Bonus --> Cabrio für den Sommer.
E30/36 BMW ?
Wobei dort meines Wissens nach sehr viele extrem verbastelt oder in schlechtem Zustand sind.
350z ist leider deutlich zu teuer.
Was wären Empfehlungen?
Beste Antwort im Thema
Betrachten wir das ganze doch mal von der praktischen Seite her.
Dieser MX-5 beispielsweise stand bis Ende letzter Woche noch für 1.699,-€ bei Mobile. Woher die plötzliche Preissteigerung kommt, müsste der Verkäufer erstmal erklären. Der neue TÜV kann es normalerweise nicht sein, das war auch vorher schon so inseriert. Mehr als die 1.699,- würde ich keinesfalls bieten.
Den kann man mit etwas Glück und vielleicht auch ein wenig Hang zum Selbermachen bei der Wartung mal grundsätzlich zwei Jahre fahren. Sollte allerdings, wie das immer so ist, gründlich begutachtet werden.
Dann kauft man sich zwei alte Winterreifen, pumpt die auf drei bis eher vier bar auf packt sie ins Auto. Wenn man dann an der (selbstverständlich abgesperrten, bewachten, versicherten und legalen) Driftfläche angekommen ist, zieht man sie auf und hat seinen Spaß, idealerweise bei feuchter Straße, um den Verschleiß zu reduzieren. Ein Sperrdiff braucht man dafür nicht.
Und sonst hat man seinen Spaß im Alltag, mit offenem Verdeck und toller Agilität.
35 Antworten
Zitat:
@Beulendoktor88 schrieb am 22. Januar 2020 um 11:45:23 Uhr:
Vor allem wird es schwer als Azubi mit knapper Kasse den Unterhalt vom zwei Fahrzeugen zu stemmen.
Vergütung ist ganz gut und ich kann ja einen Wagen evtl. bei den Eltern anmelden.
Finanziell sollte das passen, werde ich aber natürlich vorher nochmal komplett durchrechnen.
Und wo kannst du kostenlos auf nicht öffentlichen Straßen eine Kurve quer nehmen? Und das 2-3 mal im Monat? So ein Driftevent am Samstag kostet schnell mal 300€, mit eigenen Fahrzeug.
Der Wagen muss nicht nur quer fahren können, das komplette Fahrwerk muss es aushalten können. Bremsen, Stoßdämpfer , Stabilisatoren, Differenzial. Aber davor kommen noch die ganz normalen Wartung- Verschleiß und Reparaturarbeiten die so ein 2000 Euro MX-5 oder E36 hat und auch laufend haben wird. Du willst irgendwelche Spoiler für die schöne Optik dran basteln, dabei zeigen die meisten Fahrzeuge für 2000 Euro ordentlich Rost.
Dann rechne mal durch. Aber unter 600 Euro im Monat würde ich nicht rechnen.
Wie gesagt, die 2000 waren einfach in den Raum geworfen.
4.000 Euronen wäre auch okay, wenns gar nicht anders geht auch 5.
Das ist ja genau meine frage, welches Fahrzeug sich eignet, was gemacht werden muss und zu welchem Preis.
Gibt in meiner Gegend ein paar abgelegene Privatparkplätze und co, wo es machbar ist.
Das ist ja genau der Punkt, wieso ich es nur ein paar mal machen werde, weil es eben nicht auf der Straße geschehen soll und ich keine Lust habe täglich an solche Orte zu fahren, geschweige denn mir monatlich einen neuen Satz reifen zu kaufen.
Parkplatz ist öffentlicher Raum.
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Driften macht Spaß, zweifellos. Ich habe das früher gerne mit meinem Wagen bei Schnee oder Eisglätte auf nichtöffentlichem Raum getan, das ging dann zwar nur begrenzt, sparte aber viel Reifen, und half, Übung darin zu bekommen, wie man sich verhält, wenn der Wagen einmal ausbrechen sollte.
Leider ist dieses Wissen bei den meisten Autofahrern nur noch rudimentär vorhanden. Gut, ESP gleicht das in der Regel aus.
Zitat:
@Sylentium schrieb am 22. Januar 2020 um 12:13:08 Uhr:
Privatparkplätze
🙂
Möchte aber auch keine Diskussion wo man was darf und was nicht
Ich werde es nirgends machen wo es Irgendwen gefährden kann, geschweige denn schaden an Anderem als meinem eigenen Hab und Gut anrichten.
Hier sollte es um das Auto gehen.
Und die Parkplätze sind abschließbar und du hast die Befugnis von Eigentümer sie zu benutzen? Und auf den Parkplätzen gibt es Kurven die du quer nehmen kannst?
Rechne dir es mal durch.
Alltagswagen 5.000 Euro + Versicherung + Steuer + Wartung + Verschleiß + Reparaturen + Sprit + Pflege.
Driftfahrzeug 4000-5000 Euro + 2000 Euro für Technikumbau + 2.000 Euro Optikumbau + Versicherung + Steuer + Wartung + Verschleiß + Reparaturen + Sprit + Pflege.
Den Spaß würde ich mir gönnen wenn ich netto 4 stellig verdiene, eine 3 vorne steht, ich sonst keine besonderen Ausgaben habe und im Hotel Mama wohne 😁
Vielleicht nen Toyota MR-2.
Aber der Doktor hat schon Recht. Das frisst dir derzeit die Haare vom Kopf oder ist einfach in der Anschaffung zu teuer.
Moin,
Und wer garantiert dir, dass auf dem abgelegenen Parkplatz nicht in dem Moment, wenn du "im Drift" bist - Oma Gertrude mit ihrem Fahrrad aus dem Wald kommt? Oder die 14 Jährige Tochter des nächstgelegenen Anwohners? Was machst du wenn du da was kaputt machst? (Das ist nämlich nicht versichert).
Da driften nun nicht das ist, wofür die meisten Autos gebaut wurden - wirst du mindestens die Fahrwerkseinstellungen modifizieren müssen (über das wie machen wir uns Mal keine Gedanken) - das führt im Alltag aber dazu, dass der Reifenverschleiß beträchtlich steigt, das Fahrzeug nervöser und unruhiger wird - bei Regen oder Müdigkeit deine momentanen Fähigkeiten übersteigt. Dazu kommt - machst du das richtig und nicht einfach nur irgendwelchen Unsinn - dann verschleißt auch das Fahrwerk stark, teils sogar Differential, Kupplung usw.
LG Kester
Zurück zur ursprünglichen Frage:
Du brauchst auch jeden Fall einen Hecktriebler, dazu möglichst leicht, und vorteilhaft mit Mittelmotor oder Heckmotor. Hintere Starrachse oder straffes Differential ist zudem empfehlenswert.
Das alles schränkt die Fahrzeuge stark ein. Ein MX5 ginge schon, ist aber nicht verwindungssteif, und letztlich auch nicht überschlagssicher. Ein Turbo ist eher ungünstig, obwohl genügend PS Pflicht sind.
Da käme mir noch ein Porsche in den Sinn, oder ein Ford Mustang o.ä., auch ein Toyota GT.....
Letztlich bedeutet das auf jeden Fall wesentlich höhere Kosten.
Und dann ab auf den Nürburgring.....die Zuschauer beklatschen jeden Abflug *g.
Zitat:
@paelzerbu schrieb am 22. Januar 2020 um 14:32:02 Uhr:
Zurück zur ursprünglichen Frage:
Du brauchst auch jeden Fall einen Hecktriebler, dazu möglichst leicht, und vorteilhaft mit Mittelmotor oder Heckmotor. Hintere Starrachse oder straffes Differential ist zudem empfehlenswert.
Das alles schränkt die Fahrzeuge stark ein. Ein MX5 ginge schon, ist aber nicht verwindungssteif, und letztlich auch nicht überschlagssicher. Ein Turbo ist eher ungünstig, obwohl genügend PS Pflicht sind.
Da käme mir noch ein Porsche in den Sinn, oder ein Ford Mustang o.ä., auch ein Toyota GT.....
Letztlich bedeutet das auf jeden Fall wesentlich höhere Kosten.
Und dann ab auf den Nürburgring.....die Zuschauer beklatschen jeden Abflug *g.
Ein Mittelmotor oder Heckmotor zum driften? Das ist kein Vorteil, sondern ein Nachteil.
Hi,
ich denke auch hier passen Wunsch und (finanzielle) Realität nicht im geringsten zusammen.
Aber die Erfahrung will die Jugend ja vielleicht auch selbst machen, daher mein Tipp ->
Mercedes Sportcoupe, die verkürzte C-Klasse ist sicher kein richtiges Drift Car hat aber ne eher schlechte Traktion, kommt also schnell mit dem Heck.
ESP,ABS usw. lassen sich mit einem kleinen Trick abschalten und dann ist es sogar mir selbst mal gelungen in Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings ein bisschen zu driften zumindest auf nassem Asphalt.
Sollte aber mindestens der 200 mit Kompressor sein, besser der 230.
Die Kisten sind Qualitativ ja nicht so gut und rosten auch gerne mal wie Sau, daher sollte sich für dein Budget was finden lassen.
Aber wie gesagt, ich würde es einfach besser lassen.
Gruß Tobias
Moin,
Tatsächlich geht das mit Mittelmotor und Heckmotor sogar gut. Aber nur, wenn man das Auto wirklich beherrscht. Das Problem bei denen ist nämlich der i.d.R. schmale Grenzbereich, d.h. von stabiler Fahrlage bist du oft so schnell im Dreher, dass du den Drift gar nicht sehen/halten kannst - sprich du warst so schnell im Drift, dass du auch schon dran vorbeigerauscht bist.
LG Kester
Es erschwert aber nur die Hinterachse. Bei PS starken Fahrzeugen ist es sicherlich kein Problem aber bei Leistungsschwachen Fahrzeugen eher ein Nachteil. Mittelmotoren und Heckmotoren habe ich bis jetzt noch nie bei Driftfahrzeugen gesehen. Eine leichte, angetriebene Hinterachse ist eigentlich genau das was man braucht.
,
Der Grund ist sehr einfach, die wollen ja bestimmte Drifts schaffen und diese auch halten. Die wollen nicht zusätzlich dazu noch mit dem Auto kämpfen.
Ob du den Kreisel mit Viel Gewicht vorne und wenig hinten oder wenig vorne/viel hinten baust ist für die Physik irrelevant. Für die Schwierigkeit ist aber der Abstand zwischen viel Gewicht und Antriebsachse wichtig, je kleiner der ist - desto schwerer wird es das stabil zu halten. Mein früherer Fiat X19 wollte immer weg - trotz anfänglichen 86 PS war das einleiten eines Drifts sehr simpel - aber ihn dann davon abzuhalten zu Kreieren war übel schwer.
Hoffe, das war noch einigermaßen verständlich 😁 ich bin platt 😁
LG Kester