Günstiges Auto für Vielfahrer gesucht
Guten Abend zusammen!
Wie der Titel schon sagt, bin ich auf der suche nach einem neuen Auto. Ich werde ab nächstem Jahr Berufsbedingt für 3 Jahre ca. 60.000km p.a. fahren müssen.
Momentan fahre ich meinen geliebten UP! GTI, bin mir aber nicht sicher, ob der für die jeweils 120 km Autobahn hin und zurück wirklich geeignet ist. Da ich weder viel Ahnung von Autos habe, noch die Zeit, mich mit jedem Modell auseinanderzusetzen, dachte ich, ich frage mal hier nach.
Eines schon vorweggenommen: ein Umzug wäre wahrscheinlich die günstigste Methode, ist aber aus mehreren Gründen leider nicht möglich.
Wichtig ist, dass das auto einen niedrigen Verbrauch hat, die 175.000km der nächsten Jahre mit möglichst wenigen Reparaturen übersteht und idealerweise eine günstige Versicherungsklasse hat.
Alles Andere ist mir ziemlich egal. Ich brauche nicht viel Platz, da ich meistens alleine Fahre. Ausserdem hat mein Mann für größere Transporte einen Opel Vectra Kombi. Ich brauche nicht viel Leistung, ich fahre sowieso nur 120Km/h und eine bestimmte marke brauche ich auch nicht, schon gar keine aus dem Premiumsegment.
Ich denke, dass bei der Laufleistung ein Diesel wahrscheinlich das beste wäre, aber wenn Ihr andere Vorschläge habt, nehme ich die gerne an. Ich bin auch offen, was Neu/Jahres- oder Gebrauchtwagen angeht.
Das Budget liegt bei 20.000€.
Vielen Dank schon mal im Voraus, jede Hilfe ist willkommen!
183 Antworten
Zitat:
@AB17545 schrieb am 10. Dezember 2020 um 20:22:32 Uhr:
Hallo nochmal!Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten, das hat mich schon mal weiter gebracht. Das man für das Budget schon einen BMW bekommt, hätte ich echt nicht gedacht, aber da sieht man mal wieder, wie viel Ahnung ich von Autos habe. Wenn an so einem Auto aber etwas kaputt geht, wird es sicherlich teurer als bei Hyundai etc. oder? Und da wir beim Thema Reparaturkosten sind, was ist eure Meinung zu Schalter/ Automatik? Ist eines der beiden im Bezug auf die Laufleistung vielleicht anfälliger?
Zum Thema Gas: ich habe tatsächlich eine CNG Tankstelle fast vor der Tür. LPG gibt es auch in der Nähe. Ich muss ich aber nochmal genau mit Gasautos im allgemeinen beschäftigen, da ich mir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe. Gibt es Große Unterschiede von CNG zu LPG?
Zum Thema Elektroautos: Auf Arbeit gibt es eine Ladestation, aber leider nicht zu Hause, da ich in einer Wohnung wohne. Das würde dann vermutlich knapp mit einer Ladung hin und zurück zu kommen?
Ich werde mir auf jeden Fall den Hyundai i30 und seat Ibiza/ sonstige Gasautos auf die Liste schreiben. Auch, wie vorgeschlagen, BMW und Passat, wobei ich das Gefühl habe, den Platz zu verschwenden, wenn ich nur alleine Fahre.
Du bist doch aktuell mit dem Up happy. Warum willst Du dann so ein Schiff kaufen? Du kannst zum I30 noch den Kia Ceed dazu nehmen. (Schwestermodell)
Wenn es hier Leute gibt, die 60.000 km p a. in Kleinwagen fahren möchten, bitte. Ich möchte es schon aus Sicherheitsaspekten nicht.
Wenn hier Leute die qualitativ schlechtesten Hersteller (s. TÜV Report) empfehlen (Fiat, Dacia) empfehlen, bitte. Ich möchte das nicht, wenn ich explizit ein zuverlässiges Auto suche.
Aber entscheiden muss die TE.
Nein, es muss kein 80.000 Euro Auto sein (davon ist der verlinkte 5er auch meilenweit entfernt), aber wenn es im Budget liegt, warum denn nicht mal drüber nachdenken?! Ich bin insgesamt 360.000 km mit 5er BMW gefahren und kann das Auto in Gegensatz zu anderen hier beurteilen. Und für den geplanten Einsatzzweck kann ich mir kaum etwas besseres vorstellen.
Warum ist es Käse, wenn ich bezüglich des Hinterradantriebs anderer Meinung bin? Warum ist Hinterradantrieb in der Mittelklasse super, aber in der Kompaktklasse Müll? Die Plattform ist bei 1er und 3er exakt dieselbe. Deswegen ist es auch schlicht falsch, dass der 1er nicht haltbar sei.
Entschuldige der Tipo ist der Gewinner des TÜV Report in seiner Klasse, damit sogar vor deiner heißgeliebten Niere. Vielleicht dich vorher mal informieren, bevor man Stammtischgelabere von sich gibt.
Jetzt geht das Gelaber mit dem Fiat wieder los 🙄
Bei aller Liebe, Langzeithaltbarkeit unklar, Fahrkomfort spricht für BMW oder MB. Irgendwo macht sich der Preisunterschied doch bemerkbar, auch wenn er sicherlich nicht in voller Höhe gerechtfertigt ist beim BLP
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Moin,
die Dame fährt zur Zeit einen VW up!
Der Mann fährt einen Vectra Kombi.
Sie fragt nach einer günstigen Lösung und, was ja bei 60 tKm p.a. nicht so dumm ist, nach einer niedrigen Versicherungsklasse.
Und womit kommen die werten Foristen daher? BMW 3er, BMW 1er, Honda Civic.
Das ist Schwachsinn im Quadrat!
Den up weiterzufahren macht keinen Sinn, denn diese Kisten sind für die Autobahn ungeeignet und der aufgeblasene kleine Benzinmotor, noch dazu von VW, ist nur bedingt sinnvoll für die Langstrecke.
Solange der up noch ein Bisschen was wert ist, sollte man ihn in Zahlung geben für eines der folgenden Modelle:
- Fiat Tipo Diesel:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Nur ein Beispiel, den Tipo gibt es auch als Limousine und 5-Türer.
Man kommt auch mit der 95 PS-Version gut an, gerade wenn man nur 120 Km/h zu fahren gedenkt:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Der Wagen ist zwar 3 Jahre alt, aber kaum gefahren und hat auch schon die Abgasnorm Euro 6.
Zur Not braucht er direkt eine Inspektion, aber das lässt sich sicherlich verhandeln.
Knapp 12.000 Eur für ein fast neues Kompaktauto mit modernem, problemlosen Dieselmotor ist eine echte Ansage. Das Auto würde ich mir an Deiner Stelle ansehen.
- Ford Focus:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Auch den Focus gibt es als Hatchback.
Das sind vernünftige, sparsame Autos ohne serienmäßige Probleme an Motor und Getriebe.
Ich würde den örtlichen Markenhändler kontaktieren, Probefahrten machen und auf eine möglichst lange Garantie achten. Das kann man v.a. bei Ford sehr gut verhandeln.
Ich würde das neue Auto gleich neu bzw. fast neu kaufen, denn das Budget gibt es her und so ist gewährleistet, dass bei vernünftiger Fahrweise und Regelwartung der Wagen die gewünschten 180.000 Km ohne großartigen Ärger schafft.
Eine etwas preiswertere Alternative wäre allerdings auch so etwas:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Nicht neu, aber unheimlich solide.
Die Kratzer vom Opa dürfen einen bei diesem Preis nicht stören. Das Modell ist gut für 400.000 wirtschaftliche Kilometer.
Nach Kauf noch einen großen Service für 1.000 - 1.500 Eur durchführen lassen, und der Wagen ist frisch bereift und evtl. Standschäden (nur 32.000 Km in 12 Jahren) sind beseitigt sowie das Getriebe gespült.
Bei Deiner Laufleistung kann man 2x im Jahr einen Ölwechsel und einmal im Jahr eine Inspektion durchführen lassen.
Das ist dann quasi ein Begleiter fürs Leben.
Ich habe ein solches Auto seit 2008 und es machte richtig wenig Ärger bislang.
Aber es ist natürlich alt und irgendwelche Kleinigkeiten werden immer mal wieder auftauchen. Dafür ist das Auto spottbillig und sehr, sehr komfortabel.
Von jüngeren gebrauchten BMW und Mercedes würde ich bei Deinem Fahrprofil und Budget eher abraten. Denn für 20.000 Eur gibt es, s.o., schon richtig gute neue Autos. Ein Ford Focus ist technisch kein Deut schlechter als ein Mercedes A oder ein neuerer BMW 1er.
Beide stehen, wie der Ford, auf den billigen Frontantriebsplattformen und haben 3- oder 4-Zylinder Turbomotoren sowie die unbedingt zu vermeidenden Doppelkupplungsgetriebe.
Das nimmt sich alles technisch nichts mehr.
Der Aufpreis lohnt sich nicht.
Interessant werden diese beiden letzten verbliebenen deutschen Premiummarken ab 3er / C-Klasse mit Hinterradantrieb und Wandlerautomatik. Das kostet jedoch saftig Aufpreis und das sehe ich für Dich nicht. Wer eigentlich mit einem VW up happy ist, wird auf Langstrecke einen Focus und sogar einen Tipo als Sänfte empfinden. Da braucht es keinen Premium-Aufschlag und schon gar keinen unverschämt teuren BMW-Service.
ZK
Selbst BMW sagt das ihre Autos nur für 150.000 km gut sind! https://...gel-de.cdn.ampproject.org/.../...raus-a-855355-amp.html?...
Bei einem Neuwagen hätte die junge Dame mit 10.000 km die Haltbarkeitsleistung überschritten.
Der up GTI hat den 1.0 TSI, der trotz VW-Malus bisher ohne jegliche Probleme läuft. Dazu hat der GTI auch das 6-Ganggetriebe, so dass er bei 120 km/h immer noch halbwegs niedrige Drehzahlen hat. Leistung hat der mit 115PS auch genug. Und bei 120 km/h wird er unter 5,0 l/100km verbrauchen. Die Kilometer werden ja in diesem Falle nicht als Fahrten von 3-8 Stunden am Stück sondern, täglich 2x1,5 Stunden abgerissen. Was mir wichtig wäre, wäre Abstandstempomat, gutes Licht und gute Sitze. Das gibt es aber der Kleinwagenklasse und locker in der Kompaktklasse.
Hi!
Zitat:
@20vw10 schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:07:52 Uhr:
Jetzt geht das Gelaber mit dem Fiat wieder los 🙄
Bei aller Liebe, Langzeithaltbarkeit unklar, Fahrkomfort spricht für BMW oder MB. Irgendwo macht sich der Preisunterschied doch bemerkbar, auch wenn er sicherlich nicht in voller Höhe gerechtfertigt ist beim BLP
Die Langezeithaltbarkeit hat der Fiat Tipo in der Türkei als Standardtaxi und Standardmietwagen längst bewiesen.
Mieser Service, harter Fahrstil, schlechte Straßen und der Tipo (dort heisst er Aegea) läuft.
ZK
Hi!
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 11. Dezember 2020 um 07:55:17 Uhr:
Wenn es hier Leute gibt, die 60.000 km p a. in Kleinwagen fahren möchten, bitte. Ich möchte es schon aus Sicherheitsaspekten nicht.Wenn hier Leute die qualitativ schlechtesten Hersteller (s. TÜV Report) empfehlen (Fiat, Dacia) empfehlen, bitte. Ich möchte das nicht, wenn ich explizit ein zuverlässiges Auto suche.
Aber entscheiden muss die TE.
Nein, es muss kein 80.000 Euro Auto sein (davon ist der verlinkte 5er auch meilenweit entfernt), aber wenn es im Budget liegt, warum denn nicht mal drüber nachdenken?! Ich bin insgesamt 360.000 km mit 5er BMW gefahren und kann das Auto in Gegensatz zu anderen hier beurteilen. Und für den geplanten Einsatzzweck kann ich mir kaum etwas besseres vorstellen.
Warum ist es Käse, wenn ich bezüglich des Hinterradantriebs anderer Meinung bin? Warum ist Hinterradantrieb in der Mittelklasse super, aber in der Kompaktklasse Müll? Die Plattform ist bei 1er und 3er exakt dieselbe. Deswegen ist es auch schlicht falsch, dass der 1er nicht haltbar sei.
Ganz unabhängig davon, dass es in der Tat nicht so blöd ist, ein für die Langstrecke konzipiertes Auto wie den 5er BMW für die Langstrecke einzusetzen, ist der 5er auch gebraucht im Unterhalt sehr teuer.
Ein neuer Focus Diesel für 20k Eur ist auf 180.000 Km garantiert günstiger als ein 5er, der dann eher 300.000 Km auf der Uhr hat, weil man ihn schon mit 100.000 Km einkaufen muss, um unter 20k Eur zu bleiben. So ein 5er schafft zwar auch 1 Mio. Km, muss dann aber sehr gut gepflegt und ausschließlich moderat Langstrecke gefahren werden.
Die Plattformen des 3er und 1er sind übrigens ähnlich unterschiedlich wie die eines Golfs und eines Ferraris.
Der 1er hat Frontantrieb, der 3er Hinterradantrieb. Der 1er hat ein Doppelkupplungsgetriebe, der 3er eine Wandlerautomatik.
Manche Motoren sind gleich, aber das war´s dann auch.
ZK
Zitat:
@Italo001 schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:15:51 Uhr:
Selbst BMW sagt das ihre Autos nur für 150.000 km gut sind! https://...gel-de.cdn.ampproject.org/.../...raus-a-855355-amp.html?...Bei einem Neuwagen hätte die junge Dame mit 10.000 km die Haltbarkeitsleistung überschritten.
Ich dachte, dieses Märchen wäre aus der Welt. Geht aber wohl nicht, wenn der Quatsch von Leuten, die nur die Überschrift lesen, reißerisch weiterverbreitet wird.
Die 150.000 km sind eine interne Größe beim BMW Leasing und hat null Bezug zur Technik.
Möchte die TE ein Auto leasen? Nein.
Zitat:
@ZiKla schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:26:54 Uhr:
Hi!
Zitat:
@ZiKla schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:26:54 Uhr:
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 11. Dezember 2020 um 07:55:17 Uhr:
Wenn es hier Leute gibt, die 60.000 km p a. in Kleinwagen fahren möchten, bitte. Ich möchte es schon aus Sicherheitsaspekten nicht.Wenn hier Leute die qualitativ schlechtesten Hersteller (s. TÜV Report) empfehlen (Fiat, Dacia) empfehlen, bitte. Ich möchte das nicht, wenn ich explizit ein zuverlässiges Auto suche.
Aber entscheiden muss die TE.
Nein, es muss kein 80.000 Euro Auto sein (davon ist der verlinkte 5er auch meilenweit entfernt), aber wenn es im Budget liegt, warum denn nicht mal drüber nachdenken?! Ich bin insgesamt 360.000 km mit 5er BMW gefahren und kann das Auto in Gegensatz zu anderen hier beurteilen. Und für den geplanten Einsatzzweck kann ich mir kaum etwas besseres vorstellen.
Warum ist es Käse, wenn ich bezüglich des Hinterradantriebs anderer Meinung bin? Warum ist Hinterradantrieb in der Mittelklasse super, aber in der Kompaktklasse Müll? Die Plattform ist bei 1er und 3er exakt dieselbe. Deswegen ist es auch schlicht falsch, dass der 1er nicht haltbar sei.
Ganz unabhängig davon, dass es in der Tat nicht so blöd ist, ein für die Langstrecke konzipiertes Auto wie den 5er BMW für die Langstrecke einzusetzen, ist der 5er auch gebraucht im Unterhalt sehr teuer.
Ein neuer Focus Diesel für 20k Eur ist auf 180.000 Km garantiert günstiger als ein 5er, der dann eher 300.000 Km auf der Uhr hat, weil man ihn schon mit 100.000 Km einkaufen muss, um unter 20k Eur zu bleiben. So ein 5er schafft zwar auch 1 Mio. Km, muss dann aber sehr gut gepflegt und ausschließlich moderat Langstrecke gefahren werden.Die Plattformen des 3er und 1er sind übrigens ähnlich unterschiedlich wie die eines Golfs und eines Ferraris.
Der 1er hat Frontantrieb, der 3er Hinterradantrieb. Der 1er hat ein Doppelkupplungsgetriebe, der 3er eine Wandlerautomatik.
Manche Motoren sind gleich, aber das war´s dann auch.ZK
Letzteres ist leider komplett falsch.
Wir reden hier von F20 (1er) und F30 (3er). Und die teilen sich eine identische Plattform. Und haben demnach beide Hinterradantrieb. Und beide haben eine Wandlerautomatik.
Bitte, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, nicht solche Thesen in die Welt setzen.
Zu den Kosten: Erstens hat BMW sehr lange Wartungsintervalle von 30.000 / 60.000 km (die man, obwohl ich davon kein Freund bin, bei nur Langstrecke und wenn das Auto nach drei Jahren verkauft wird, auch so einhalten kann), was die Kosten schon mal reduziert.
Wenn es weder Garantie, noch Kulanz zu beachten gibt, kann der Service auch ohne Probleme in einer freien Werkstatt (damit meine ich nicht ATU!) durchgeführt werden, was die Kosten nochmals deutlich drückt.
Ich bin noch nie ein so günstiges Auto gefahren wie meinen F10. Bis auf einen Sensor für 20 Euro hatte der nichts auf 170.000 km. Reifen natürlich, Service (s.o.) und 1x Bremsen vorne. Verbrauch 5,6l. Versicherung tut, je nach SFR natürlich, auch nicht wirklich weh.
Und, wenn Du meinen Link (nur ein Beispiel, es gibt reichlich mehr davon) geöffnet hättest, würdest Du erkennen, dass der deutlich weniger als 100.000 km gelaufen hatte.
Ich behaupte nicht, dass Ford (Opel ...) schlechte Autos baut, habe bei MB oder BMW aber mehr Zutrauen in die Langzeitqualität.
Zitat:
@ZiKla schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:23:19 Uhr:
Hi!
Zitat:
@ZiKla schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:23:19 Uhr:
Zitat:
@20vw10 schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:07:52 Uhr:
Jetzt geht das Gelaber mit dem Fiat wieder los 🙄
Bei aller Liebe, Langzeithaltbarkeit unklar, Fahrkomfort spricht für BMW oder MB. Irgendwo macht sich der Preisunterschied doch bemerkbar, auch wenn er sicherlich nicht in voller Höhe gerechtfertigt ist beim BLPDie Langezeithaltbarkeit hat der Fiat Tipo in der Türkei als Standardtaxi und Standardmietwagen längst bewiesen.
Mieser Service, harter Fahrstil, schlechte Straßen und der Tipo (dort heisst er Aegea) läuft.ZK
Die TE wird aber in D fahren wollen, wo andere Ansprüche gestellt werden, u.a. vom TÜV.
Was meinst Du, was in Afrika noch alles rumfährt? Trotzdem würde ich so ein Auto der TE nicht empfehlen.
Die Konzentration bei Diskussion auf Motoren ist auch Unsinn.
Ja, jede Marke schafft mit dem Diesel die halbe Million km. Der Rest des Autos ist weniger solide. Wer fürs Basteln ist ("gute Werkstatt"😉, kann Fiat und Hyundai fahren.
Der TE will ausdrücklich KEINE (außerplanmäßigen) Werkstatt-Besuche. Da sind Fiat, Hyundai und co. in der Aussicht auf 180.000 km in drei Jahren komplett raus -auch VW und die meisten BMW-Modelle.
Wenn Werkstattbesuche oder selbst basteln kein Problem ist, dann tut's fast jede Marke, auch der Tipo, den man sicherlich mit Spülschwämmen als Bremsbelag und Metallkleiderbügeln als Sicherheitsgurthalterung gut fahren kann, was seine Beliebtheit in machen Ländern sicherlich erklärt. Das ist aber nicht der Anspruch in Westeuropa oder eines normalen Arbeitnehmers.
Wenn man die Faktoren: Haltbarkeit, keine ungeplanten Werkstattaufenthalte und günstigen Kosten kombinieren will, steht man vor unlösbaren Widersprüchen (wie beim Reifen: gutes Bremsen und lange Haltbarkeit sind unvereinbar). Hat man Kosten minimiert, gehen die Werkstatt-Zeiten hoch. Unabänderlich. Die Aufrechnung der Kosten und Zeiten bleibt dem Käufer überlassen.
Bei BMW F30 318d LCI sind für 20.000 Euro die Werkstattzeiten minimiert, aber definitiv nicht die Kosten. Ich bin überweisungsmäßig auf knapp 50.000 Euro gekommen, was aber von 30 ct/km gedeckt wäre.
Will man hinterher noch etwas "rauskriegen" ist der BMW das falsche Auto, aber dann muss man mehr für die Mobilität tätig sein ("gute Werkstatt"😉, zum Ende der Phase immer mehr und mehr, während der 318d auch bei 210.000 km noch fährt wie mit 30.000 km beim Kauf. Damit ist nicht der Motor gemeint - der Tipo wäre mindestens so gut - aber nicht die Grundsubstanz. Die ist nun man beim 318d BMW in dieser Art der Anwendung am solidesten. Für die Türkei als Taxi würde ich BMW ausschließen.
Zitat:
@ZiKla schrieb am 11. Dezember 2020 um 08:11:55 Uhr:
Moin,die Dame fährt zur Zeit einen VW up!
Der Mann fährt einen Vectra Kombi.
Sie fragt nach einer günstigen Lösung und, was ja bei 60 tKm p.a. nicht so dumm ist, nach einer niedrigen Versicherungsklasse.Und womit kommen die werten Foristen daher? BMW 3er, BMW 1er, Honda Civic.
Das ist Schwachsinn im Quadrat!Den up weiterzufahren macht keinen Sinn, denn diese Kisten sind für die Autobahn ungeeignet und der aufgeblasene kleine Benzinmotor, noch dazu von VW, ist nur bedingt sinnvoll für die Langstrecke.
Solange der up noch ein Bisschen was wert ist, sollte man ihn in Zahlung geben für eines der folgenden Modelle:- Fiat Tipo Diesel:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Nur ein Beispiel, den Tipo gibt es auch als Limousine und 5-Türer.
Man kommt auch mit der 95 PS-Version gut an, gerade wenn man nur 120 Km/h zu fahren gedenkt:https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Der Wagen ist zwar 3 Jahre alt, aber kaum gefahren und hat auch schon die Abgasnorm Euro 6.
Zur Not braucht er direkt eine Inspektion, aber das lässt sich sicherlich verhandeln.
Knapp 12.000 Eur für ein fast neues Kompaktauto mit modernem, problemlosen Dieselmotor ist eine echte Ansage. Das Auto würde ich mir an Deiner Stelle ansehen.- Ford Focus:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Auch den Focus gibt es als Hatchback.
Das sind vernünftige, sparsame Autos ohne serienmäßige Probleme an Motor und Getriebe.
Ich würde den örtlichen Markenhändler kontaktieren, Probefahrten machen und auf eine möglichst lange Garantie achten. Das kann man v.a. bei Ford sehr gut verhandeln.Ich würde das neue Auto gleich neu bzw. fast neu kaufen, denn das Budget gibt es her und so ist gewährleistet, dass bei vernünftiger Fahrweise und Regelwartung der Wagen die gewünschten 180.000 Km ohne großartigen Ärger schafft.
Eine etwas preiswertere Alternative wäre allerdings auch so etwas:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Nicht neu, aber unheimlich solide.
Die Kratzer vom Opa dürfen einen bei diesem Preis nicht stören. Das Modell ist gut für 400.000 wirtschaftliche Kilometer.
Nach Kauf noch einen großen Service für 1.000 - 1.500 Eur durchführen lassen, und der Wagen ist frisch bereift und evtl. Standschäden (nur 32.000 Km in 12 Jahren) sind beseitigt sowie das Getriebe gespült.
Bei Deiner Laufleistung kann man 2x im Jahr einen Ölwechsel und einmal im Jahr eine Inspektion durchführen lassen.
Das ist dann quasi ein Begleiter fürs Leben.Ich habe ein solches Auto seit 2008 und es machte richtig wenig Ärger bislang.
Aber es ist natürlich alt und irgendwelche Kleinigkeiten werden immer mal wieder auftauchen. Dafür ist das Auto spottbillig und sehr, sehr komfortabel.Von jüngeren gebrauchten BMW und Mercedes würde ich bei Deinem Fahrprofil und Budget eher abraten. Denn für 20.000 Eur gibt es, s.o., schon richtig gute neue Autos. Ein Ford Focus ist technisch kein Deut schlechter als ein Mercedes A oder ein neuerer BMW 1er.
Beide stehen, wie der Ford, auf den billigen Frontantriebsplattformen und haben 3- oder 4-Zylinder Turbomotoren sowie die unbedingt zu vermeidenden Doppelkupplungsgetriebe.
Das nimmt sich alles technisch nichts mehr.
Der Aufpreis lohnt sich nicht.Interessant werden diese beiden letzten verbliebenen deutschen Premiummarken ab 3er / C-Klasse mit Hinterradantrieb und Wandlerautomatik. Das kostet jedoch saftig Aufpreis und das sehe ich für Dich nicht. Wer eigentlich mit einem VW up happy ist, wird auf Langstrecke einen Focus und sogar einen Tipo als Sänfte empfinden. Da braucht es keinen Premium-Aufschlag und schon gar keinen unverschämt teuren BMW-Service.
ZK
Wenn Du die verlinkten Autos (3er und 5er) ansiehst, wirst Du sehen, dass es sehr wohl möglich ist, im Budget zu bleiben. Und dass der Unterhalt bei BMW teuer ist, ist eine Mär, die sich hartnäckig hält. Abgesehen davon, dass man die Wartungskosten nochmals drastisch reduzieren kann, wenn man den Service in einer guten freien Werkstatt machen lässt. Nach meinen persönlichen Eindrücken arbeiten die nicht einen Deut schlechter als die BMW-Niederlassungen, sondern sogar eher besser.
Und nochmal, die BMW basieren nicht auf "billigen Frontantriebsplattformen" und haben keine Doppelkupplungsgetriebe, sondern eine der besten Wandlerautomatikgetrieben, die es am Markt gibt.
Ist es eigentlich Absicht, die BMW mit Lügen schlecht zu reden oder einfach Ahnungslosigkeit?
Zitat:
@xis schrieb am 11. Dez. 2020 um 09:5:17 Uhr:
Der Rest des Autos ist weniger solide. Wer fürs Basteln ist ("gute Werkstatt"😉, kann Fiat und Hyundai fahren.Der TE will ausdrücklich KEINE (außerplanmäßigen) Werkstatt-Besuche. Da sind Fiat, Hyundai und co. in der Aussicht auf 180.000 km in drei Jahren komplett raus -auch VW und die meisten BMW-Modelle.
In Bezug auf Hyundai stimmt deine Aussage einfach nicht! Siehe mein Posting weiter oben.
Hyundai mag dir vielleicht nicht gefallen, grundsolide Autos bauen können die aber.
Der i30 Diesel (zumindest das Modell, das ich fuhr) hat ein Wartungsintervall von 30.000km. Wenn die Zeitpunkte passen geht der Wagen also 2x im Jahr für Inspektion und Räderwechsel in die Werkstatt.
Mit einem noch längeren Wartungsintervall bei BMW gewinnt die TE nichts. 2 Räderwechsel (= für die meisten Menschen, Werkstattbesuche) pro Jahr bleiben, die Inspektion bei BMW ist womöglich seltener, dafür teurer.
Bei Hyundai deckt zudem die Garantie den gesamten Zeitraum problemlos ab, sogar bei bis zu 2 Jahre alten Gebrauchtwagen.