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Günstiges Auto für Schüler

Themenstarteram 29. März 2010 um 13:19

Da ich im 2. Bildungsweg mich dazu entschlossen habe, meine FH zu erwerben, muss ich meine betagte Mittelklasse-Limousine einer namhaften süddeutschen Marke verkaufen, weil sie mir dann zu teuer wird. Da ich nur Autos der 80er-Jahre fahre und nicht mehr als 500 Euro ausgeben will, habe ich mich auf die Modelle Opel Kadett E 1.4i bzw. 1.6i ab 1989, Ford Escort (ca. 1988-1992) oder Peugeot 309 festgelegt, weil diese auch im Unterhalt günstig sind und mir gefallen.

Erzählt mir bitte nix von wegen "für 500 Euro gibts keine gescheiten Autos", dass es auch in dieser Preisklasse durchaus gute Fahrzeuge aus Rentnerbesitz mit wenig KM gibt (nur so ein Rentnerfahrzeug kommt für mich in Frage), ist mir bewusst. Und wer hier kommt, von wegen, ich soll mehr ausgeben für ein moderneres Auto, die kaufe ich mir sowieso nicht, denn die gefallen mir alle nicht! VW kommt mir ebenfalls nicht ins Haus, ist mir irgendwie zu prollig, ich weiß auch nicht wieso.

Was würdet ihr bevorzugen, was ist haltbarer? Bezüglich dem Peugeot 309 habe ich nur Bedenken wegen Elektrikproblemen und so (alte Franzosen spinnen da öfters), wobei der 309 im Kaufpreis besonders günstig sein soll, denn er ist glaube ich ziemlich unbeliebt und selten, außerdem meine ich gehört zu haben, dass Rost beim 309 kein Problem ist. Der Kadett ist sehr zuverlässig, da muss man halt schauen, ob man einen findet, der noch nicht die großen Rostprobleme hat (habe schon einen in Aussicht), technisch sollte es da keine großen Probleme geben, sagte mir einer (Opel der Zuverlässige eben), und der Escort von ca. 1988-1992 (entweder der bis 1990 oder der ab 1990, ist mir eigentlich egal) hat wohl auch je nach Pflege ein Rostproblem, ist technisch aber okay. Eigentlich tendiere ich zum Opel Kadett, weil der auch leicht zu reparieren ist und die Teile billig sind, außerdem ist die Technik sehr zuverlässig.

Was würdet ihr mir denn empfehlen? Peugeot 309, Opel Kadett E oder Ford Escort? Oder vielleicht doch etwas anderes aus den 80er-Jahren, das ich bisher nicht auf der Rechnung hatte, das aber auch als Schüler erschwinglich wäre (bitte nur Kompaktwagen)?

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12 Antworten

Peugeot 309 oder 205 mit dem 1.9D. Beim 309 sollte man allerdings auf den parallelen stand der hinteren Räder achten. Dieses Problem tritt beim 205 und 306 seltener auf. Weiteres sind beides Leichtgewichte mit 850kg(205) und 950kg(309). Der 1.9D (oder 1.8D) sind sehr sparsam und du kommst mit unter 6L Diesel gut aus. Rostanfällig sind beide nicht. Die besagten "Elektronikprobleme" treten bei diesen Autos nicht auf, da hier noch nicht viel verbaut ist.

Zum Ford und Opel kann ich nicht all zu viel sagen, da ich bisher nur mit PSA Autos zu tun hatte.

Themenstarteram 29. März 2010 um 14:08

Ist beim Diesel die Steuer nicht sehr hoch?

Komme aus Österreich... da ist die Steuer leistungsbezogen.

Ja, die Steuer bei den Dieseln ist sehr hoch und mit Dieseln in der Preisklasse kommst Du auch nicht in eine Umweltzone.

Was noch eine Überlegung wäre: Japanesen aus der Zeit. Zuverlässig und sparsam und machen auch Spaß. Ich dachte da an Toyota Corolla, Daihatsu Applause, Nissan Sunny oder Mazda 323 - oder eine klasse tiefer Toyota Starlet, Daihatsu Charade, Nissan Micra oder Mazda 121.

Opel Kadett ist natürlich technisch top - abgesehen von den Wasserpumpen. Bei allen gilt: Auf Rost aufpassen, wobei die Nissan und Mazda weniger anfällig sind als die anderen genannten und die Toyota und Daihatsu in dem Alter gern im Bereich der Radaufhängungen gammeln.

Natürlich der Top-Tip in der Preisklasse ist der VW Golf II. Nicht totzukriegen, einfach zu reparieren und eben keine Rostprobleme. Auch wenn Du eigentlich keinen VW willst, der Golf II ist qualitativ so gut, daß er mMn Erwähnung finden muß.

Themenstarteram 30. März 2010 um 13:12

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Ja, die Steuer bei den Dieseln ist sehr hoch und mit Dieseln in der Preisklasse kommst Du auch nicht in eine Umweltzone.

Was noch eine Überlegung wäre: Japanesen aus der Zeit. Zuverlässig und sparsam und machen auch Spaß. Ich dachte da an Toyota Corolla, Daihatsu Applause, Nissan Sunny oder Mazda 323 - oder eine klasse tiefer Toyota Starlet, Daihatsu Charade, Nissan Micra oder Mazda 121.

Opel Kadett ist natürlich technisch top - abgesehen von den Wasserpumpen. Bei allen gilt: Auf Rost aufpassen, wobei die Nissan und Mazda weniger anfällig sind als die anderen genannten und die Toyota und Daihatsu in dem Alter gern im Bereich der Radaufhängungen gammeln.

Natürlich der Top-Tip in der Preisklasse ist der VW Golf II. Nicht totzukriegen, einfach zu reparieren und eben keine Rostprobleme. Auch wenn Du eigentlich keinen VW willst, der Golf II ist qualitativ so gut, daß er mMn Erwähnung finden muß.

Danke dir! Wie sieht's aus mit einem Ford Escort?

Hi,

ich denke der Kadett ist technisch ähnlich solide wie der Golf II,nur der Rost halt ein echtes Problem.

Wenn dir ein Golf zu langweilig oder zu prollig ist schau dir doch mal den Jette II an,typisches Rentner Auto mit riesigem Kofferraum.

Alternativ vielleicht noch ein Audi 80,ebenfall kaum rostprobleme und solide technik.

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von hollerhauck

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Ja, die Steuer bei den Dieseln ist sehr hoch und mit Dieseln in der Preisklasse kommst Du auch nicht in eine Umweltzone.

Was noch eine Überlegung wäre: Japanesen aus der Zeit. Zuverlässig und sparsam und machen auch Spaß. Ich dachte da an Toyota Corolla, Daihatsu Applause, Nissan Sunny oder Mazda 323 - oder eine klasse tiefer Toyota Starlet, Daihatsu Charade, Nissan Micra oder Mazda 121.

Opel Kadett ist natürlich technisch top - abgesehen von den Wasserpumpen. Bei allen gilt: Auf Rost aufpassen, wobei die Nissan und Mazda weniger anfällig sind als die anderen genannten und die Toyota und Daihatsu in dem Alter gern im Bereich der Radaufhängungen gammeln.

Natürlich der Top-Tip in der Preisklasse ist der VW Golf II. Nicht totzukriegen, einfach zu reparieren und eben keine Rostprobleme. Auch wenn Du eigentlich keinen VW willst, der Golf II ist qualitativ so gut, daß er mMn Erwähnung finden muß.

Danke dir! Wie sieht's aus mit einem Ford Escort?

Ich habe einen Escort für gut 350 km gehabt. Die Geschichte dazu steht hier: http://www.motor-talk.de/.../...d-du-kommst-nicht-wieder-t1912800.html

Es gibt zweifelsohne Leute, die damit mehr Glück als ich haben.

Ich für meinen Teil werde aber nie wieder einen Ford kaufen.

Moin,

Gegenfrage ... WAS fährst du denn grade ... damit man so eine Idee hat?! Was ist dein fürs Fahrzeug zur Verfügung stehende Einkommen? Sofern du nicht gerade einen V8 fährst und nur noch 100 Euro fürs Auto hast ... ist es vermutlich DAS SCHLAUESTE das aktuelle Fahrzeug zu behalten ...

MFG Kester

Themenstarteram 1. April 2010 um 14:43

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Moin,

Gegenfrage ... WAS fährst du denn grade ... damit man so eine Idee hat?! Was ist dein fürs Fahrzeug zur Verfügung stehende Einkommen? Sofern du nicht gerade einen V8 fährst und nur noch 100 Euro fürs Auto hast ... ist es vermutlich DAS SCHLAUESTE das aktuelle Fahrzeug zu behalten ...

MFG Kester

Aktuell fahre ich einen BMW 525i E34 von 6/1989, 264.900 Kilometer, den ich 2009 aus zweiter Hand (zuerst Hoechst AG Frankfurt bis 1992, dann von 1992-2009 ein Herr Jahrgang 1926) für einen Trinkgeldpreis gekauft habe. Bis über 230.000 km bei BMW lückenlos scheckheftgepflegt worden (Serviceheft vorhanden), aber trotzdem in optisch schlechtem Zustand. Extras, soweit ich erkennen kann: Schiebedach, BMW-Originalradio, C-Netz Telefonantenne, Metalliclack in Royalblau, Scheibenfolie hinten. Der letzte Vorbesitzer hat damit viel Abfall transportiert und fuhr mit dem E34 aufs Feld und sonst überall hin (er besaß eine Form von Landwirtschaft und Obstbaukulturen). Der Innenraum ist sehr verschlissen, speziell die Polster der hinteren Sitzbank dürfen als vollkommen zerstört bezeichnet werden (Polsterbezug ist zerfressen, ausgefranst, beschädigt...). Die Karosserie wirkt ebenfalls ungepflegt, aber Rost hält sich sehr in Grenzen, das spricht für die gute Qualität des E34. Die hintere rechte Tür wurde erst kürzlich gegen eine vom Schrottplatz in der Farbe Brillantrot ersetzt, weil mir jemand reingefahren ist. Die Technik hingegen ist gar nicht so schlecht, vermutlich auch weil der E34 lange scheckheftgepflegt wurde.

Brauchst du denn überhaupt ein Auto?

Bzw. wenn dein jetziger BMW so gut läuft, warum behälst du ihn nicht einfach, wie hier schon empfohlen wurde.

Die Chance, jetzt noch ein min. 20 Jahre altes, zuverlässiges Auto zu kaufen, ist verschwindend gering.

Jeder hat seine Vorlieben, aber vergess mal nicht das Thema Umwelt (du verpestest auch meine Umwelt mit deinen alten Autos, sprich du bist in dem Punkt sehr egoistisch) und Sicherheit.

Und wenn mal wieder auf der Autobahn eine Fahrspur gesperrt ist weil so eine olle Karre verreckt ist, machst du dich auch nicht gerade beliebter. :rolleyes:

Aber ich komm vom Thema ab, leben und leben lassen.

Kommst meiner Meinung an Toyota nicht vorbei. Corolla E9 ist hier das Stichwort.

mfg

hiho,

also ich kann dir aus meiner schülerzeit den mitsubishi colt (benziner) empfehlen.

meiner war baujahr 96, also noch keine 20 jahre, hat mir aber sehr viel spaß bereitet.

damals hatte ich an ölwechsel und service-checks nicht wirklich interesse, sodass der letzte service 1998 gemacht wurde.

die kiste ist bis 2009 angemeldet gewesen und lief bis zum verkauf einwandfrei.

er ist wirklich ausnahmslos jedesmal angesprungen und hatte in der zeit nur einen defekt an den schalt-seilen (bzw. einer gummischiene so die werkstatt) kostete ca. 90 €, naja gut und eine birne vom rücklicht musste ich wechseln (4,99 €), obwohl ich mich mit autos nicht auskenne, klappte das problemlos.

steuern+versicherung lagen zusammen bei ca. 400€ jährlich, was für mich sehr erträglich war.

über den durchschnittsverbrauch kann ich leider nicht viel sagen, er wurde meist in der stadt gefahren (zur schule usw.), tankfüllung lag "damals" bei 30-40 euro und ich hab 1-2 mal getankt im monat, je nachdem was anlag.

vom platzangebot, leistung (75 ps) und komfort war er okay, natürlich kein vergleich zur mittelklasse/oberklasse, aber meinem gefühl nach besser als beim twingo (2003) oder polo (2007), die ich auch fahre.

wenn du wenig investieren möchtest und kleine probleme (birnenwechsel usw.) selber machen kannst, bietet das auto jede menge möglichkeiten ohne eine werkstatt aufsuchen zu müssen.

wie er mittlerweile preislich liegt, kann ich dir nicht sagen, aber ohne tüv, reifen, hutablage, rundherum verbeult und verunfallt habe ich noch knapp 400 € bekommen (privat).

man hätte vieleicht noch 200-300 für tüv investieren müssen (reifen, batterie, öl usw.).

 

grüße

Behalte deinen BMW! Wenn er scheckheftgepflegt ist und die Technik gesund, sind bei dem diese 260.000 km noch lange nicht das letzte Wort, und solange Rost kein großes Problem ist (was beim E34 generell nicht das große Thema ist), ist da auch wenig zu erwarten. Zumal: In dem von dir beschriebenen Zustand ist da auch kein Geld mehr zu erwarten; auch Exportpreise wären da sehr niedrig, denn deiner ist nach der Beschreibung (Polster beschädigt, Tür in anderer Farbe etc.) im Grunde gar nichts mehr wert. Einfach behalten und fahren, bis es nicht mehr geht, und mit Teilen vom Schrottplatz reparieren und immer wieder aufbereiten! Das wird das beste sein, zumal so ein 525i sehr zuverlässig ist.

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