Große Hitze - leicht bekleidet Motorrad fahren ???
Hi,
momentan herrschen ja in allen Teilen Deutschland fast afrikanische Temperaturen, was zugegebenermaßen das Motorradfahren (besonders in der Mittagszeit) mit der üblichen Sicherheitsbekleidung nicht gerade angenehm macht.
Was ich aber auf den Landstraßen und Autobahnen teilweise für "leichte" Sommerbekleidungen bei Motorradfahrern gesehen habe, hat mich doch so manches Mal am Sicherheitsverständnis der jeweiligen Biker zweifeln lassen. Da waren kurzärmlige T-Shirts in Verbindung mit Lederhose und Turnschuhen noch die harmlosere Variante. Den Vogel hat einer abgeschossen, der mit Boxershorts, Helm und Badeschlappen (sonst nichts) auf der linken Spur einer dreispurigen BAB mit 160 km/h unterwegs war.
Also da schwitz ich lieber während der Fahrt ein bischen, bevor ich das Risiko eingehe, bei einer (unverschuldeten) Karambolage meine Haut als Reibfläche zur Verfügung zu stellen.
Wie haltet ihr's bei der Hitze ?
96 Antworten
hi schraubär,
hab auch nix gegen die ganzen sachen und besonders nix gegen skifahrer,raucher,drachenflieger,heizer,sportler und alle anderen die durch ihr verhalten die solidargemeinschaft einseitig belasten.im gegenteil,die eigene freiheit ist immer auch die freiheit der anderen.
😁 😁 😁
gruß
zsau
Zitat:
Original geschrieben von ZSAU
hab auch nix gegen die ganzen sachen und besonders nix gegen skifahrer,raucher,drachenflieger,heizer,sportler und alle anderen die durch ihr verhalten die solidargemeinschaft einseitig belasten.
Ich habe ebenfalls nichts dagegen, wenn jemand seine eigene Sicherheit vernachlässigt. Ich gestehe allerdings den Trägern unserer sozialen Sicherungssysteme im Gegenzug auch die Freiheit zu, solche besonderen Risiken auch durch besondere Prämien abzudecken...😉....
hi,
ja genau,fänd ich klasse wenn ich für meine risikobereitschaft auch noch prämien einkassieren könnte!!!
andererseits,hälst du das nicht für ein bißchen übertrieben???
gruß
zsau
😁 😁 😁
Zitat:
Original geschrieben von ZSAU
andererseits,hälst du das nicht für ein bißchen übertrieben???
Naja, wenn nicht ständig alle über steigende Krankenkassenbeiträge stöhnen würden und diese besonderen Lasten ohne Murren auf die Allgemeinheit umgelegt werden könnten, dann hielte ich es in der Tat für übertrieben..😁....
Ähnliche Themen
Immer, wenn ich in die Garage gehe, und das Wetter ist einigermaßen ok, dann stehe ich vor einer Entscheidung:
Setze ich mich in meinen BMW 740i oder schwinge ich mich auf meine Kawasaki Zephyr 1100. Die Entscheidung für letzteres ist dabei immer eine Entscheidung gegen die Sicherheit. Denn ganz egal welche Kleidung ich auch immer trage, sie werden nie auch nur ansatzweise die Sicherheit des Bimmer bieten.
Tatsache ist nun einmal, daß das Fahren mit dem Mopped nicht ganz ungefährlich ist, man diese Gefahr aber billigend in kauf nimmt, weil es einfach Spaß macht. Es findet hier also eine Abwägung statt, Gefahr gegen Spaß.
Wenn die Temperaturen sehr hoch sind, dann macht das Fahren in etwas luftiger Kleidung mehr Spaß, als in der Ledermontur. Die gleiche Abwägung auch hier.
Meine Meinung ist es nun, daß gerade diejenigen, die selbst Motorrad fahren, also sich ganz bewußt unnötig in Gefahr begeben, bei diesem Thema ein klein wenig mehr Toleranz zeigen sollten.
Kern des Problemes scheint mir hier bei einigen ein zwanghaftes Bedürfnis der Selbststilisierung als Gutmensch zu sein.Wie anders sind Forderungen zu erklären, Biker ohne Schutzausrüstung sollten für ihre Heilbehandlungskosten selbst aufkommen?
Wie wäre es, wenn Motorradfahrer grundsätzlich ihre Arztrechnungen aus der eigenen Tasche zahlen. Sind ja selber schuld, hätten ja mit dem Auto fahren können. Was müssen die auch am Sonntag nur so zur Gaudi in der Gegend rum fahren.
Also, mal drüber nachdenken.
Gruß, Hadrian
Zitat:
Original geschrieben von Hadrian
Wie anders sind Forderungen zu erklären, Biker ohne Schutzausrüstung sollten für ihre Heilbehandlungskosten selbst aufkommen?
Wenn sich jemand, um bei deinem Beispiel zu bleiben, für das Auto anstelle des Motorrades entscheiden würde: Wie würdest du dessen Entscheidung bewerten, wenn er sich beim Fahren nicht anschnallen würde (und deshalb bei einem Unfall schwerere Verletzungen erleiden würde als mit Gurt), weil der Gurt ja ach so sehr drückt?
hi drahkke,
spinn deine überlegungen mal weiter.wo willst du denn aufhören zu selektieren?bei übergewichtigen oder bei alten leuten.leistungssportler gehen sicher auch ein höheres verletzungsrisiko ein.ein radfahrer wäre mit lederkombi sicher auch besser geschützt.
wenn es nur ums geld geht sollte man am besten die helmpflicht abschaffen,da das eine tödliche verletzung fördert
und somit ein haufen heilbehandlungskosten spart.
da die meisten unfälle mit sportmaschinen passieren sollte man die auch gleich verbieten?wenn einer mit seinem sportler mit 150 abschmiert und sich dank schutzkleidung nur ein paar knochen bricht zahl ich halt mit,und?wie weit willst du gehen?das problem ist ja nicht die kleidung sondern das fahren an sich.
übrigends schnall ich mich nicht an weil der gurt drückt,sondern weil ich keine lust habe und beim moppedfahren ist es genauso.die schmerzen nach einem sturz trage ich und die kosten teilen wir uns,ok?die geburt deiner kinder oder die paar tage die du mal krank gemacht hast weils dir nicht so gut war hab ich ja auch mitbezahlt.
zum schluß,shorts und badeschlappen halte ich natürlich auch für übertrieben.
gruß
zsau 😉
Soweit ich weiß, gibt es sowohl eine Helm-, als auch eine Gurtpflicht. Wer dagegen verstößt, wird unter Umständen für etwaige Verletzungen zur Verantwortung gezogen, d.h., er muß selbst zahlen.
Nur, das ist ja nicht der Punkt. Mich ärgert es, wenn diejenigen, die selbst ein nicht ganz ungfährliches Hobby ausüben, und das Motoradfahren ist nun mal mit Gefahren verbunden, meinen über andere, die ein etwas höheres Risiko eingehen als sie selbt, herziehen zu müssen.
Natürlich gibt es immer Leute, die völlig unverantworlich handeln. Also mit Badelatschen auf dem Supersportler ums Eck heizen, da erübrigt sich jeder Kommentar. Nur glaube ich schon, daß es jedem selbst überlassen sein sollte, wenn er bei großer Hitze auf die komplette Ausrüstung verzichtet.
Ich selbst z.B. fahre dann, gerade in der Kurve, eben etwas langsamer. Das ist natürlich kein 100%iger Schutz, doch den gibt es eh nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Hadrian
Soweit ich weiß, gibt es sowohl eine Helm-, als auch eine Gurtpflicht.
Nur glaube ich schon, daß es jedem selbst überlassen sein sollte, wenn er bei großer Hitze auf die komplette Ausrüstung verzichtet.
Wobei dann allerdings zu "befürchten" ist, daß der der Gesetzgeber bei evtl. steigenden Unfallzahlen irgendwann auch eine Schutzbekleidungs-Pflicht einführen wird.
@ Drahkke.
Habe mal deinen letzten Beitrag in einem Automobil-Forum gelesen.
Erstaunlich in welch illusterer Gesellschaft du dich da befindest.
Da wird mir einiges klar.
Unsereins bemüht sich ein gewisses Niveau zu wahren eine,sowohl technisch als auch sozial, aktzebtable Diskussion zu führen. ( wenn auch z.T. provokativ.)
......und du hältst dich dort auf ?
Ich bin davon überzeugt, das mein Denken und Handeln sozial verantwortbar ist. Das braucht dich aber nicht zu kümmern, du weist es ja besser !
Setze dich ruhig hin und schreibe deinem Bundestagsabgeordneten, daß aufgrund der unverantwortlichen Motorradfahrer, die Krankenkassenbeiträge, die Versicherungsprämien und Steuern erhöht werden müssen. ( Natürlich ohne eine entsprechend erhöhte Gegenleistung zu bieten.) Ich wette, daß der Mann/ die Frau sofort darauf anspringt!
Ausgenommen davon bleibst natürlich Du, der Du als gutes Beispiel, in kompletter Motorradmontur, im Sommer in die Sauna gehst.
So: Jetzt steig mal von deinem hohen Roß herunter.
Wir alle zahlen, weis Gott, genug Abgaben aller Art.
Da braucht es niemanden wie dich um uns noch mehr aus der Tasche zu ziehen.
Auch als Argument ist so etwas unterste Schublade.
Persönliche Freiheit ist eine mit dem Motorradfahren, auf´s engste, verbundene Tugend.
Es gehört wohl zu den dunkleren Kapiteln der Rede und Pressefreiheit, daß solche Oberlehrer wie du uns, nötigenfalls mit Gewalt, das richtige Motorradfahren beibringen wollen.
( vielleicht auch noch die "richtige politische" Einstellung ?)
...und nebenbei: Hör doch mal mit der ver****en Zitiererei auf.
Es ist kein guter Stil Argumentationen aus dem Zusammenhang zu reißen und für den eigenen Zweck einzuspannen. ( Man nennt so etwas auch: "Jemanden das Wort im Munde herumdrehen."😉
Wieder mal stinkesauer....
Jürgen
@Schraubär 42
Falls es nicht richtig rübergekommen sein sollte: Ich habe nie versucht, irgend jemand meine Meinung aufzuzwingen, sondern stets nur meinen Standpunkt dargelegt.
Ob sich jemand anders diesen zu eigen macht, bleibt jedem selbst überlassen. Ebenso habe ich keine Probleme mit den Standpunkten von anderen, auch wenn ich versuche, dazu Gegenargumente darzulegen. Das ist schließlich der Sinn von Diskussionen.
Im Gegensatz zu dir würde ich mich z.B. nie über das "Niveau" der Beiträge von anderen auslassen. Damit läuft man nämlich Gefahr, das eigene Niveau auf eine höhere Stufe zu stellen, was letztlich ebenfalls nur ein sehr subjektiver Standpunkt ist.
Falls du ein Problem mit meinen Standpunkten hast, brauchtst du ja nicht darauf zu antworten, wenn es dich immer so aufregt.
@ Drahkke
Das ist ein ziehmlich "betonköpfiger" Standpunkt auf den du dich da beziehst.
Mein Standpunkt ist ein flexibler, was das Motorradfahren angeht.
Ich passe mich den Umweltbedingungen an, um möglichst das ganze Jahr Motorradfahren zu können.
Das muß auch meine Entscheidung sein. Da darf niemand hineinpfuschen.
Das sind Entscheidungen ohne politisch, sozialen Hintergrund.
( Auch wenn du das hinein interpretierst.)
Was ich dabei gar nicht gebrauchen kann, ist ein Individuum, daß, ohne über den eigenen Tellerrand zu schaun,
sagt, daß dies nicht gesellschaftlich korrekt ist.
Da wüsste ich andere Personen und Interessengruppen, die dem Gemeinwohl tatsächlich schaden.
In der Tat nehme ich es mir heraus zu behaupten, daß in den Motorradforen ein höheres Niveau geschrieben und gesprochen wird, als es z.B. im E 36 Forum der Fall ist.
"Ey Mann Ey.. und ... ist ja voll krass".... ( und wesentlich schlimmeres.)gehört ja wohl kaum zum Wortschatz der Motorrad-Diskussionsteilnehmer. Egal ob jung oder alt.
Vielleicht deshalb, weil zum Motorradfahren, per se, ein differenziertes Weltbild gehört.
( Von peinlichen Überschneidungen abgesehen.)
Ich lege dir wärmstens an Herz, dir wieder einmal " Easy Rider" anzusehen.
Damit dir wieder aufgeht was Motorradfahren eigentlich ist.
Die Erfahrung einer ganzen Welt nämlich und mehr.
Das Integrieren des reinen Fahrens, in eine sozial akzeptierte und sicherheitgeprüfte Normwelt hat mit Motorradfahren nämlich nichts zu tun.
Träume, Sehnsucht, tiefes Erfahren der eigenen Persönlichkeit, Spaß, technisches Verständnis, das Ineinandergreifen physikalischer Vorgänge ( Ein verliebtsein in das Motorradfahren), all das und vieles mehr, macht Motorradfahren aus.
Wenn ich das Fahren, auf seinen rein technischen Bereich, reduziere, es so sicher mache wie es bei Linienflügen der Fall ist, dann nehme ich dem Motorrad seine Seele und den größten Teil seiner Faszination.
Motorradfahren ist die Realisierung eines Traumes,die Adaption der individuellen Freiheit an die Wirklichkeit.
Das Fühlen und Erleben von Wind, Sand und Sternen, um "St.Exupery" zu bemühen.
Wir brauchen nicht noch mehr Beschränkungen. Es langt ohnehin schon.
Das bischen an Freiheit , was wir uns gönnen können, in einer ansonsten hyperregulierten Welt, daß dürfen wir Motorradfahrer uns nicht auch noch nehmen lassen.
Gruß
Jürgen
@ Drahkke and all.
Zum Sinn von Diskussionen.
Einen Standpunkt darlegen ist eine gute Sache. Andere Standpunkte kennenlernen auch.
Selbst extreme Standpunkte sind ein guter Augangspunkt.
... aber eben auch nur ein Ausgangspunkt.
In einer Diskussion, die Sinn machen soll müssen die Teilnehmer aufeinander Zugehen.
Gerade wir Motorradleute haben ein sehr bewegliches Hobby.
gerade Wir sollten uns flexibel und nicht etwa statisch verhalten.
Im Idealfall wird, in einer Diskussion ein Konsens erreicht.
Hier liegt denn auch der tatsächliche Sinn einer echten Diskussion.
Die einzelnen Teilnehmer gehen also, in kleinen Schritten auf einander zu.
Das kann aber nicht heißen, daß ein Teilnehmer seinen ursprünglichen Standpunkt, bis zum "Tod" verteidigt.
Es kann weiterhin nicht angehen, daß von den anderen Teilnehmern dann verlangt wird auf diesen Standpunkt zuzugehen, bis sie ihn selber einnehmen. " Wer nicht für mich ist, ist gegen mich..."
Das ist der Standpunkt der Bush Administration. Das ist nicht demokratisch, das ist despotisch.
Wer nur einen Standpunkt vertreten will sollte ein Buch schreiben oder, wenn er sich schon an einer Diskussion beteiligt, seinen Ansicht, kurz vorstellen, sich aber dann zurückziehen.
Bei den Beiträgen Drahkkes habe ich immer den Eindruck, einer nur vorgeschobenen Gesprächsbereitschaft.
Sein Verhalten ähnelt dem eines Vorgesetzten, der während man um einen freien Tag bittet, eigentlich noch mehr Überstunden verlangen will.
Oder dem eines Beamten, der zwar deinen Ausführungen zuzuhören scheint, dann aber doch nach Schema "F" verfährt.
Ein solches Verhalten gehört nicht in eine Diskussion.
Ein solches Verhalten gehört sich überhaupt nicht !
In diesem Thread sind die Vertreter, freizügiger Standpunkte den Sicherheitsanhängern ein gutes Stück entgegengekommen und umgekehrt.
Fast könnte man von einem Konsens reden.
Der Sähe dann in etwa so aus:
Sicherheit ist eine gute und sinnvolle Sache, gerade was Motorradbekleidung angeht!
Individuelle Entscheidungen, in Sachen Sicherheitsbekleidung, sollten aber akzeptiert werden.
Drahkke stellt sich aber hin, und tut als gehe ihn das alles nichts an. Er sagt: "Meine Meinung ist richtig und deine ist falsch.
Solange du das nicht einsiehst, lasse ich dich zwar sabbeln und erzählen.
Mich aber zum Nachdenken zu bringen oder gar dazu ein Stück auf dich zu zugehen, daß bauche ich nicht...denn... Ich habe ja sowieso und in jedem Fall recht....."
Es tut mir leid, aber mit so einem Verhalten komme ich nicht zurecht.
Gruß
Jürgen
hi schraubär,
ich glaube du siehst das ein bißchen zu eng.
die leute die motorradfahren ein bißchen wie easy rider fühlen,
werden,schätze ich immer weniger.für viele ist es sicher einfach nur eine praktische art der fortbewegung.ohne große
emozionen.oder einfach nur ein freizeitspass.da ist bei diskussionen dann auch nur der praktische wert wichtig.so ne
art beamtenmentalität.
ich sehe das alles ein bißchen lockerer,wenn drahkke bei seiner meinung bleibt,ist mir das eigentlich egal.ich bleibe ja
auch bei t-shirt und jet-helm und pinkle weiter im stehen.😉 .
falls ich ihm mal begegnen sollte werden wir uns vielleicht gegenseitig den vogel zeigen,obwohl ich ja den "effe"bevor-
zuge,und dann zusammen ein mineralwasser trinken.🙂
also schraubär,reg dich nicht auf,falls wir uns mal treffen gehts ohne diskussion gleich zur biertheke!!wer weiß,vielleicht
ist drahkke ja dann schon da!?
😁 😁 😁
gruß
zsau