Great Wall Motors WEY Coffee

DFSK Motor Glory I

hallo zusammen.

Die Marke WEY des chinesischen Autoherstellers Great Wall Motors (GWM) wird noch in diesem Jahr Bestellungen für einen neuen Plug-in-SUV (vorläufiger Name Coffee 01) aufgeben. Kann dieses Auto erfolgreich sein?

231 Antworten

Hallo zusammen,
habe alle mir alle Infos durchgelesen, ist ja machmal schon erschreckend, was so berichtet wird.
Hatte beide 05 und 03 Probegefahren, war trotzdem schon beeindruckt, Verarbeitung und Fahrverhalten,
fahre zur Zeit noch den Peugeot 3008 Hybrid, habe mir den 03 Anfang März aber schon bestellt, sollte 06-07.2024 geliefert ankommen, dann 3 Monate später, und dann erst Frühjahr 2025, da wir Winterpaket bestellt hatten, dann rief mich mein Händler an und sagte, wenn ich auf Paket verzichten würde, kommt Auto im Juli. Am Duenstag, kommt Anruf Auto ist da und Abholbereit, erste frage von mir ist aber Baujahr 2024 ? Antwort Ja ! Nun bin ich gespannt wenn ich Auto übernehmen wrde, weil Anruf kam da waren wir noch im Urlaub in Kroatien und sind nun noch bis Pfingsten in Südtirol.
Gruß

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+5

Derjenige, der hier mitliest, darf zumindest als "vorbereitet" gelten, wenn er sich für einen Wey entscheidet.

Er sollte sich auch nicht von der (verständlichen!) Vorfreude auf das neue Fahrzeug betäuben lassen, sondern zum Übergetermin wichtige Funktionen tatsächlich testen.

Fällt das Urteil danach so negativ aus, wie hier mehrfach beschrieben, sollte man auch nicht davor zurückschrecken, einen Teil des Kaufpreises zurückzuhalten und/oder den Wagen solange nicht zu übernehmen, bis zumindest wesentliche Mängel abgestellt sind.

Es ist ohnehin erstaunlich, dass einem die Händler solch mängelbehaftete Fahrzeuge mit auf den Weg zu geben versuchen. Unseriös fällt mir in diesem Kontext auch ein.

Fährt man erstmal vom Hof des Händlers, läuft man der Mängelbeseitigung hinterher.

Die Händler selbst haben die Mängel zwar nicht zu verantworten, jedoch sind sie DER Ansprechpartner für den Kunden. Machen die Händler daraufhin dann Druck beim Importeur/Hersteller, steigen die Aussichten auf Besserung.

Viele China-Fabrikate versuchen es wohlmöglich auf dem europäischen Markt mit der Taktik „Außen hui, innen pfui“.
Fragt sich halt, wie lange das gut geht.

Ich fahre den 05 jetzt seit Februar und 20TKm, die meisten Fehler hatte ich am Anfang auch, aber seit 15TKm läuft der WEY wie er soll…..

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Hallo zusammen, mir hat der WEY 05 auf einer Probefahrt sehr gut gefallen, habe aber folgendes Problem: Ich fahre gerne und oft nach Italien.
Wenn ich jetzt in Italien eine Panne habe oder einen kleinen Unfall (sagen wir, ein Italiener fährt mir hinten rein und ich brauche eine neue Stoßstange) - was dann?
Händler "Weiß ich nicht", WEY-Hotline sagt ernsthaft "Ihr Problem". Hmm... Das kann es ja nicht sein, dass ein Auto mit EU-Zulassung und da gibt es ja auch verpflichtende Ersatzteileversorgung nicht in einem der größten EU-Länder in irgendeiner Form serviciert wird und stattdessen dann am Hänger nach Deutschland muss. Weiß da jemand mehr? (Ich bin doch sicher nicht der einzige, der ein WEY-Fahrzeug auch mal außerhalb Deutschlands bewegen will).
Danke!

Wenn dir sowas passiert regelt das doch die Kasko, kann dir doch egal sein. Das ding kommt dort in eine Werkstatt(kasko wird dir schon sagen wohin) und die stellen dir nen leihwagen.

Wie der dann repariert wird kann dir doch wurst sein du gibst den in die Werkstatt und die müssen sich kümmern. Ist bei nem VW nicht anders oder denkst du jeder KFZ betrieb in jedem Land hat für jedes fahrzeug teile vorrätig?

Zitat:

@Foxs schrieb am 24. Mai 2024 um 19:03:45 Uhr:


Wenn dir sowas passiert regelt das doch die Kasko, kann dir doch egal sein. Das ding kommt dort in eine Werkstatt(kasko wird dir schon sagen wohin) und die stellen dir nen leihwagen.

Wie der dann repariert wird kann dir doch wurst sein du gibst den in die Werkstatt und die müssen sich kümmern. Ist bei nem VW nicht anders oder denkst du jeder KFZ betrieb in jedem Land hat für jedes fahrzeug teile vorrätig?

Ich bin aber sowohl privat als auch geschäftlich viel unterwegs und habe einen Zeitplan bei Kunden in verschiedenen Ländern. Wenn das Auto dann in Italien bleibt und ich mit dem Neuwagen weiter muss, wird das nicht so einfach.
Und ja: Große Hersteller wie Stellantis oder VW haben in jedem Land sehr sehr viele Teile vorrätig, speziell sowas wie Stoßstangen, in der Slowakei ging das binnen 24 Stunden, als ich etwas brauchte - selbst bei meinem alten Cabrio in Malta bekam ich ein spezielles Teil binnen 4 Werktagen. Auch eine freie Werkstatt in Wien schaut im Computer nach und bekommt für fast jedes Modell binnen Stunden alle wesentlichen Teile. Das ist ein Komfort, den ich nicht missen möchte, weil es mein Gewissen beruhigt.

Meine Erfahrung mit Versicherungen ist mäßig, da wird halt "Dienst nach Vorschrift" gemacht.

na ja Reparaturen von freien Werkstätten könnten dann auch Einfluss auf Garantien oder Gewährleistung haben.

Zitat:

@Rowa schrieb am 25. Mai 2024 um 10:35:12 Uhr:


Ich bin aber sowohl privat als auch geschäftlich viel unterwegs und habe einen Zeitplan bei Kunden in verschiedenen Ländern. Wenn das Auto dann in Italien bleibt und ich mit dem Neuwagen weiter muss, wird das nicht so einfach.
Und ja: Große Hersteller wie Stellantis oder VW haben in jedem Land sehr sehr viele Teile vorrätig,

Ja Gut dann ist so Expiremnt mit einem neuen Chinesischen Hersteller nicht die beste Idee.

Nicht das die sicher dran arbeiten das zu Verbessern aber das Auto gibt es erst ein Paar Monate zu bestellen da ist es nicht sinnvoll Geschäftlich drauf angewiesen zu sein. Da ist nen Passat/A6 die bessere wahl.

Man muss halt sicher sein das das Auto in eine Wey Zertifizierte Werkstatt überführt (natürlich kostenlos bei defekt bzw mit Kasko/Schutzbrief) wird und wie man dann weiterkommt mit Erstfahrzeug (Rückgabe im Ausland, Km Limits ...) etc.

Der Umstieg auf BEV hat viele Hersteller auf den deutschen Markt gespült, die es zuvor nicht gab.

Einige Chinesen gehören gerade bei den BEV natürlich mit dazu.

Ebenso, wie die "neuen Marktteilnehmer" eine positive Entwicklung nehmen können, mag es auch den Einen oder Anderen darunter geben, der irgendwann wieder verschwindet. Das ist mehr/minder so vorprogrammiert.

Fisker - ich denke, das kann man inzwischen leider so sagen - hat es bereits "erwischt". Der eine oder andere Chinese wird auch nicht "auf ewig" überleben. Nicht außerhalb des Heimatmarkts.

Während es bei Fisker sicherlich nicht so geplant war, entstehen in China gerade jetzt so viele (überwiegend nichtssagende) Marken und Sub-Marken, dass geradezu davon auszugehen ist, dass es auch den Herstellern durchaus "klar" ist, dass davon nicht alle überleben werden. Zumindest was Deutschland bzw. Europa angeht. Man versucht es halt. Trial & error.

Hinzu kommt auch, dass gerade die Chinesen zumindest zum Anfang nicht den kompletten europäischen Markt bedienen, sondern sich zunächst einmal einzelne Märkte ausgucken, die ihnen für den Start geeignet erscheinen.

So kann es dann relativ leicht passieren, dass der Hersteller X, der in Deutschland neu an den Start gegangen ist, jedoch bspw. in Österreich nicht oder noch nicht vertreten ist.

Und wenn man dann noch davon ausgehen sollte, dass die Ersatzteilversorgung schon in Deutschland noch in ihren Kinderschuhen steckt und vielleicht noch nicht wirklich gut funktioniert, kann es dann im Ausland, wo der Hersteller (noch) überhaupt nicht vertreten ist, wirklich "schwierig" werden, wenn man dort ein Problem bekommt.

Nur:
Das alles ist doch derzeit ziemlich offensichtlich. Dazu muß mein kein Genie sein. Da sollte sich jetzt niemand "überrascht" zeigen. Wer dieses Risiko nicht in Kauf nehmen kann/möchte, sollte zumindest vorläufig die Finger von diesen neuen Marken lassen und noch eine ganze Weile abwarten, ob/wie sie sich etablieren.

Zitat:

@frankieboy999 schrieb am 27. Mai 2024 um 08:45:13 Uhr:



Das alles ist doch derzeit ziemlich offensichtlich. Dazu muß mein kein Genie sein. Da sollte sich jetzt niemand "überrascht" zeigen. Wer dieses Risiko nicht in Kauf nehmen kann/möchte, sollte zumindest vorläufig die Finger von diesen neuen Marken lassen und noch eine ganze Weile abwarten, ob/wie sie sich etablieren.

GWM ist wohl nun offiziell "halbtot" in Europa - Erweitreung in andere Märkte in der EU ist abgeblasen.
Sieht für mich nach "Abwarten was mit Strafzöllen und Marktentwicklung passiert, dann sehen wir weiter" aus:

https://www.faz.net/.../...st-alle-mitarbeiter-in-europa-19750392.html

In meinen Augen falsch, ganz oder gar nicht. Ich werde mir dann mal den BYD Seal U DM-I anschauen, wenn er in ein paar Monaten kommt, die meinen es wenigstens Ernst mit Europa.

Aber das GWM von dem eigenen Vertrieb Abstand nehmen wollte war doch schon lange klar. Deswegen hat man ja einen Vertrag mit der Emil Frey Gruppe geschlossen. BYD hat gerade erst einen gesamten Frachter mit E-Autos, der seit Februar im Hafen stand, weiter nach Südamerika geschickt, weil die die Autos hier auch nicht los werden.
Aber auch ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob meine „Problemchen“ mit meinem demnächst behoben werden. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit meinem.

Das Vertriebsmodell ist halt mist. Von Magdeburg bis Rügen und westlich von Bremen gibt es keine Standorte. Das Vertriebs und damit auch Reperaturnetz ist ein Schweizer Käse, wer soll sich so ein Auto Kaufen wenn man keine Werkstatt in der Nähe hat?

Da hat BYD es mit Mercedes besser gemacht denn die gibt es wirklich überall.

Der Erfolg alle Importfahzeuge steht und fällt mit dem Vertriebsnetz und dem Service.

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