GP3, 3.0 tdi, später Schaltzeitpunkt von D2 nach D3 bei kalten Temperaturen und kaltem Motor
Hallo,
mir ist jetzt schon öfter aufgefallen, dass mein Dicker, wenn er noch kalt ist und die Aussentemperatur höchstens 3-4 Grad beträgt, erst bei etwa 55-60 km/h von D2 nach D3 schaltet.
Liegt das am kalten, jetzt wohl zäherem Getriebeöl, oder muss ich wieder die Werkstatt anrufen?
Dieses Problem tritt nur auf, wenn das Fahrzeug kalt ist.
Danke schonmal für eure Hilfe.
Gruß
Mathias
21 Antworten
Ich habe das, genauso wie der TE, bei meinem 2011er beobachtet. Das Thema wurde auch schon mal durchgekaut:
http://www.motor-talk.de/.../...iebe-schaltet-sehr-spaet-t2493588.html
Entgegen anderslautender Meinungen scheint das mit der Temperatur in Verbindung zu stehen.
Bei mir ist das Schalten von D3 auf D4 immer mal wieder etwas später, aber ich würde mal sagen temperaturunabhängig. Ist halt Mist mit dem "lernenden Getriebe", welches sich Deinem Fahrsil anpassen soll. Mal schaltet meine Diva perfekt und mal völlig gaga. Manuell nachhelfen bringt leider nichts bzw. nicht viel, weil selbst oft dann nicht geschaltet wird, wie ich es gerne hätte (hier vor allem beim Hochschalten).
EDIT: Wie ich hier iwo mal lesen durfte, gibt es ja auch eine Getrieberevision, die sich von Zeit zu Zeit aktiviert. Da werden wohl alle Gänge etwas höher ausgefahren als normal.
Bei meinem Phaeton tritt das besagte Problem gelegentlich auf, dann aber ausschließlich im ersten Gang, den er partout bis 30km/h halten möchte. Das gilt allerdings für den Schiebebetrieb den (Haus-) Berg runter (15%). Zudem nur, wenn der Wagen die Nacht über gestanden hat (Garage), also kalt ist.
Aber halt nicht immer.
Normalerweise legt er den zweiten Gang unmittelbar nach dem Anfahren ein.
Meine Vermutung liegt eher bei der Elektronik, die sich unter bestimmten Bedingungen gerne mal "verschluckt".
LG
Mi-go
Da verschluckt sich nichts.
Auch im Kalten Zustand darf der Motor nicht höher drehen von 3 in 4.
Das würde dem Motor schaden, dann lieber langsamer warm laufen anstatt den Motor zu beschädigen.
In der Tat ist es so, dass alle paar Tausend km das Motorsteuergerät den Partikelfilter zur Notregeneration zwingt.
In diesem Fall dreht das Fahrzeug auch bei geringer Gasbetätigung hoch auf 1900U/min.
Der Schaltvorgang vom 3. In den 4. Gang verzögert sich.
Wenn ein Fahrzeug etwa an die 120.00km Grenze naht, und dieses Problem immer auftritt, ist es ein Zeichen für zu dickes Öl.
Dickes Öl heisst Dreck/Abrieb im Öl.
In diesem Fall ist es wichtig, nicht nur eine Spülung durchführen zu lassen, sondern auch den Schieberkasten und die Magnete in der Ölwanne zu reinigen.
Die Magnete sollen den Abrieb aufnehmen, ab einem bestimmten Punkt ist es nicht mehr möglich da zu viel Abrieb auf den Magneten, die Aufnahme weiterer Abnutzungen nicht zulassen kann.
Gruß
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Danke für die ausführliche Info, Zottel.
Jetzt, bei wieder erhöhten Temperaturen, ist das Problem nicht wieder aufgetaucht.
Da der Wagen jetzt 111 tkm auf dem Tacho hat, werde ich das Thema Getriebeölwechsel /spülung demnächst angehen.
Zitat:
@zottel125 schrieb am 1. Dezember 2015 um 23:10:27 Uhr:
Auch im Kalten Zustand darf der Motor nicht höher drehen von 3 in 4.In der Tat ist es so, dass alle paar Tausend km das Motorsteuergerät den Partikelfilter zur Notregeneration zwingt.
In diesem Fall dreht das Fahrzeug auch bei geringer Gasbetätigung hoch auf 1900U/min.
Hmm.
Auch bei kaltem Motor?
Trotzdem könnte es ein "heißer" Tip sein, da ich daran erinnern kann, dass der Dicke neulich definitiv vebrannt roch und der Kühler auffällig nachlief. Am nächsten Tag hatte die Automatik die Auffälligkeiten.
Allerdings wird das Freibrennen des DPF wohl nicht alle hundert Kilometer stattfinden, sondern eher alle paar Tausend (5000km oder so?)...
Vom Yeti kenne ich das Problem in diesem Extrem nicht, allerdings gab es schon die Auffälligkeit, dass beim Freibrennen er innerstädtisch nicht in den 5. Gang ging, sondern im 4. Gang blieb.
LG
Mi-go