Golf zum 3 Liter Auto

VW Vento 1H

Hallo,

ich habe neulich gehört, dass man einen Golf III zum drei Liter Auto umbauen kann. Ich habe meine starken Zweifel an der Behauptung, aber was ist wirklich dran. Ich bin mir sicher, dass man den Golf auf 4-5 Liter runterdrückn kann, aber 3 Liter finde ich gewagt. Wie würdet Ihr es anstellen, um einen 3-Liter Golf III zu bauen.

Gruß Taggert

30 Antworten

Solange Windenergie und Wasserkraftwerke in Flüssen noch als umweltfreundlich gelten und u.U. gefördert werden, sei es direkt oder indirekt, ist das Auto umweltpolitisch wohl weiterhin der Sündenbock Nr.1, da stimme ich Dir voll zu.

Windenergie: Wo kommt der Strom her, wenn kein Wind weht? Aus Kohlekraftwerken, deren Leistung man schnell hoch und runter fahren kann, nur haben sie bei Teillast (wenn Wind weht) einen miserablen Wirkungsgrad! Von der Energiebilanz mal ganz zu schweigen, denn auch ein Windrad will erst erschaffen werden.

Wasserkraft: Fischwanderwege werden versperrt, ...

Diese Bsp. sagen mir, daß ich von der Politik diesbezüglich nicht allzu viel zu erwarten habe. (Populismus, Wahlpolitik, Lobiisten, ...)

ja ok, das ist ein komplizierteres Thema....
Es hat alles seine vor und Nachteile.....
Da ein guten Kompromiss zu finden ist schwierig und das einzige was man von der Politik erwarten kann, ist dass die sich erstma ordentlich selbst bereichern, bevor sie ihre Politik machen, die IHRE ist, und nicht die, des Volkes !!!!!!

Das ist eine Schweinerei.... Wozu brauchen die so hohe Diäten und fette Dienstwagen ?????

MIt gutem Beispiel voran ist für diese Eierköppe ein Fremdwort !!! und je höher die Politik geht (vom Bürgermeister bis zum Bundespräsi), desto dreckiger wird dieses Geschäft. je mehr ein Politiker aufsteigt, desto mehr verliert er seine Seriösität.

Ich würde das nicht am Geld (Diäten) festmachen. Ich denke die verdienen zu wenig! Denn die kompetenten Leute gehen lieber in die Wirtschaft, dort ist deutlich (!) mehr Geld zu verdienen, bei weniger Aufwand u./o. persönlichem Risiko. Im Moment ist es doch so, daß jeder zweite "Poitiker", wohl ohne Übertreibung, irgendwie irgendwo seine Finger mit im Spiel hat (z.Bsp. als Vorstandsvorsitzender) und dadurch in seiner Entscheidung nicht frei ist.
Dann sollen sie doch lieber mehr Geld bekommen, dafür aber unabhängige Entscheidungen fällen können.

Re: Golf zum 3 Liter Auto

Zitat:

Original geschrieben von Taggert


Hallo,

Wie würdet Ihr es anstellen, um einen 3-Liter Golf III zu bauen....

Gruß Taggert

DAS ist hier die interessante Frage. Mit meinen beiden Brüdern hab ich da mal auf die schnelle was ausgearbeitet:

Wenn Geld keine Rolle spielen würde:

Als Basis einen 1,6 oder 1,4l FSI Motor nehmen (mit heterogener Gemischbildung).

Der braucht eine Zylinderabschaltung, vollvariable Ventilsteuerung (16V) , kleiner Turbolader, die Ansaugwege müssen perfekt strömungsgünstig bearbeitet werden, der komplette Kurbeltrieb wird erleichtert aufs genaueste feingewuchtet, Leichtlauföle und Getriebebeschichtung sind pflicht. Öl- und Wasserpumpe werden besser gelagert für leichteren lauf. Schnellere erhitzung des kalten Motors durch z.B. Standheizung für schnelle magere Gemischbildung, perfekt ausgearbeitete und durchdachte Abgasführung.

Steuergerät mit 4Klopfsensoren steuern und 100% perfekt abgestimmten Kennfeldern.

😁

Wer bauts? 😁
Zur Not könnte man das ganze dann noch mit Erdgas betreiben 😉

Gruss

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Zitat:

Original geschrieben von AFTler


Solange Windenergie und Wasserkraftwerke in Flüssen noch als umweltfreundlich gelten und u.U. gefördert werden, sei es direkt oder indirekt, ist das Auto umweltpolitisch wohl weiterhin der Sündenbock Nr.1, da stimme ich Dir voll zu.

Windenergie: Wo kommt der Strom her, wenn kein Wind weht? Aus Kohlekraftwerken, deren Leistung man schnell hoch und runter fahren kann, nur haben sie bei Teillast (wenn Wind weht) einen miserablen Wirkungsgrad! Von der Energiebilanz mal ganz zu schweigen, denn auch ein Windrad will erst erschaffen werden.

Wasserkraft: Fischwanderwege werden versperrt, ...

Diese Bsp. sagen mir, daß ich von der Politik diesbezüglich nicht allzu viel zu erwarten habe. (Populismus, Wahlpolitik, Lobiisten, ...)

Die Erfindung und Subventionierung der Wind- u. Wasserkraftwerke, ist meiner Ansicht nach ein bezeichnentes Beispiel für Bevölkerungsverarsche.

Die Grünen und jegliche politischen Kräfte dieses Landes, die damit Politik machten, sind doch verlogen und machen nur einen auf Umweltschützer.

In Wahrheit ist dieser politische Pluralismus doch nur gespielt, genau wie unsere Scheindemokratie.

Warum kam man wohl mit dem Windkraftkäse aus der Versenkung?

Weil es Quatsch ist, viele Nachteile hat und jeder Bürger es begreifen würde.:

- ineffizient,

- verschandelt die Landschaft,

- produziert unhörbaren Infraschall, der krank macht,

- ...

Nun stehen Windkraft- und Wasserkraftanlagen aber für umweltfreundliche Energiegewinnung und damit ist auch klar, dass der Großteil der Bevölkerung, Umweltpolitik zu Gunsten des Umweltschutzes, mit Wind- und Wasserkraft assoziiert und pauschal daraus schließt, das Windkraft scheiße ist und umweltfreundliche Energiegewinnung damit grundsätzlich ebenfalls, denn umweltfreundliche Energiegewinnung = Wind- Wasserkraftwerke.

Somit ist die Bildung der gewünschten Meinung perfekt und die gar nicht so grünen Grünen spielen dafür das Bauernopfer, der Zweck heiligt die Mittel.

Damit gibt es mehr Befürworter der Atomenergie, die ja so sicher, notwendig und billig ist, bei der bloß keiner ne Endlösung des Atomüllproblem kennt und keiner die astronomischen Folgekosten für nachfolgende Generationen erwähnt!
("Die Geister die ich rief, ich werd sie nicht mehr los." hieß es schon im Zauberlehrling von Goethe)
Kein Kind wäre so dumm, sich auf was einzulassen, was es nicht im Griff hat und dessen Konsequenz es nicht abschätzen kann.

Die Pläne und Anlagen, die wirklich umweltfreundlich sind und was bringen würden, lässt man mehr oder weniger in der geheimen Schublade.
Ich denke dabei z.B. an Aufwindkraftwerke, die die Thermik nutzen,
an Gezeitenkraftwerke(Tidekraftwerke) und jene Kraftwerke, bei denen ein Loch in die Erdkruste gebohrt wird, Wasser reingepumpt und auf der anderen Seite, knallheiß wieder hochkommt, ne Turbine antreibt.
Ein unendlicher Kreislauf, der außer den Anschaffungs- und Baukosten, fast nie wieder Geld kostet und sich in jeden Garten stellen lässt.
Zwar wird hiergegen immer gerne agumentiert, dass die 3km tiefe Bohrung zu teuer sei, was aber Quatsch ist, wenn das Zeug dazu erstmal in Großserie produziert würde, täten auch die Kosten schrumpfen.
Bloß blöd, dass daran kein Gas- Öl- Stromlieferant was verdienen kann und das ist der wahre Grund, warum gegen diese Technologie gewettert wird, sie nicht kommerziell kommen darf.
Nebenbei gibts sicher noch massig alternative umweltfreundliche Technologien für die Lösung unsere Energieprobleme, bloß hat davon noch nie ein 0815- Bürger was gehört, was ja auch nicht sein soll.
Hauptsache wir glauben weiterhin bürgerlich naiv, dass CDU, SPD, FDP und wie sie alle heißen, was unterschiedliches sind, für unterschiedliche politische Kurse stehen, wir in einer Demokratie leben, dass alternative Energiegewinnung nichts anderes zu bieten hat als Wind- und Wasserkraftwerke und irgendwann wissen wir alle, dass der Himmel grün und nicht blau ist. 🙄

Und was den Dreiliter- Golf angeht, wüsste ich nicht worin das Problem besteht, sowas zu bauen, mit nem Dieselaggregat schon gar nicht.
Elektronik lässt sich besser programmieren, Gewicht kann man extrem einsparen und geeignete Serienmotoren gibt es auch, die man modifizieren kann!

Warum so kopmpiziert. Den Golf 5 mit 90 Ps Diesel als Basis.
KLar, der Golf 5 ist schwer wie sonstwas. Gewichttechnisch erstmal etwas strippen, den Rest kriegt man mit kleineren Einspritzdüsen und veränderungen im Motormanagement hin ! Klingt für viele vielleicht zu einfach, aber möglich ist es, natürlich auch bei Leistungsverlust, aber in erster Linie geht es um Verbrauch.....

Also, denkt nicht zu kompliziert !!!

Und FSI im heterogenen Betrieb ist nichts anderes, als eine künstliche Hubraumverkleinerung !!! WEr nicht mit der FSI technik vertraut ist, melden, ich kann erklären :-)

Ganz deiner Meinung archery. Alles ist möglich, aber die Politikers wollen es nicht, wenn man nicht dran verdienen kann !!!!

ich glaub ja das bei den ölkonzernen genug alternative antriebstechniken die ohne sprit laufen in der schublade verweilen, und zwar so lang bis das öl wirklich alle ist.
wenn man mal bedenkt wie sich die menschheit in den letzten 50 jahren technisch weiterentwickelt hat, kann mir doch keiner erzählen das wir noch motoren haben wo sich von der funktionsweise seit 130 jahren kaum was geändert hat.
beim thema umweltschutz ist der point of no return bereits erreicht. wir können es nicht mehr aufhalten sondern nur noch hinausschieben. vom prinzip wie als wenn man im krankenhaus an der maschine hängt und mutter natur entscheidet wann sie den stecker zieht.

quizfrage an alle: wenn man den mesch kategoriren müsste gibt es eine art lebewesen wo er dazupasst
welche??

@argonG3
Ist zwar leicht OT aber dann wollen wir mal 🙂
Tja Antwort auf deine Frage: Der Mensch kommt einem Virus am nächsten. Er vermehrt sich immer weiter, verbraucht alle Ressourcen schädigt seinen Wirt (Erde) durch Giftstoffe und überflutet seinen Wirt durch ständige Vermehrung bis es irgendwann kracht. Ich denke da wolltest du drauf hinaus....

mfg
Carsten

Zitat:

ich habe neulich gehört, dass man einen Golf III zum drei Liter Auto umbauen kann.

Da baue ich nix um:

ich nehme einen Golf III TDI (1Z od ALE), Standardbereifung, hoher Reifendruck (2,8 bar) , möglichst leeres Auto und extrem sparsame Fahrweise und dann wird mit 3- 3,5 l im Überlandverkehr, AB ca 110 km/h gefahren.
Fahre mit meinem Golf TD (siehe Sig) auch mit 3,7 ; alles möglich, wenn man will und bin nicht langsam unterwegs.

Tipps hierzu :
http://www.spritmonitor.de/de/benzin_sparen_rico_klein.html

sehr ausführliche Tipps:
http://www.sk-8.de/energie/eneBenzinsparenPkw.php

das ist ne Maßnahme, der Fahrer beeinflusst den Verbrauch zum Größten Teil !!!!

Nur irgendwann ist die Mindestgrenze erreicht....

Zitat:

Original geschrieben von venschla


das ist ne Maßnahme, der Fahrer beeinflusst den Verbrauch zum Größten Teil !!!!...

Aber ein Hauptproblem wird an der Sache immer bleiben:

Man will an der Mobilität des Einzelnen ordentlich Geld verdienen und das führt immer zu zwei Ergebnissen:

- Man wird stets dafür sorgen, dass der Einzelne mobil sein muss, darauf angewiesen ist
und
- egal was unsere Fahrzeuge verbrauchen, womit sie fahren, wenn alle es brauchen wird es teuer werden, egal womit unsere Autos fahren.
Man wird immer künstlich die Resourcen verknappen, um uns melken zu können.
Heute ist der Sprit teuer, morgen das Gas und wenn alle Autos mit Wasserstoff oder Strom fahren, dann werden eben horrende Preise für Wasserstoff und Strom verlangt.
In diesem Spiel werden wir immer die Verlierer sein! 😉

Jetzt ist Autogas top Aktuell und als ich mich dafür entschieden habe, habe ich auch den Gesichtspunkt betrachtet, dass es eventuell demnächst auch teurer wird. Da es hier aber bis 2018 eine STEUERBEGÜNSTIGUNG gibt, denke ich lohnt es sich, diese 11 Jahre kann man nochmal ordentlich sparen, und dann gehts ja irgendwann mit Brennstoffzelle und dergleichen weiter......

In jedem Fall hast du Recht, der Staat wird uns immer ausnehmen, von dem, auf was wir angwiesen sind !!!
Ist ja auch logisch, Geld muss ja von irgendwo herkommen....

Um kurz zum Thema zurückzukommen:
Mit meinem alten Golf II (Bj. 90, 1,6 l TD, 44 kW) habe ich mit vorauschauender Fahrweise (meist Landstraße, ab und zu auch mal BAB mit 120 km/h) und leicht angehobenem Reifendruck (+ 0,2 bar auf den Wert für halbe Beladung) auch einen echten (also über ein Jahr gemessenen) Durchschnittsverbrauch von 4,8 l erreicht (Näheres siehe hier; den Vento (siehe Sig.) fahre ich übrigens inzwischen mit ca. 6,4 l Normal / 100 km Durchschnittsverbrauch!).

Der "normale" Fahrer hat den Verbrauch viel mehr im Fuss, als er weiß oder zuzugeben bereit ist (denn dann lässt sich besser auf die bösen Verschwörungsmitglieder wie Automobilhersteller und Mineralölindustrie schimpfen). 😉

@venschla:
Den Zahn mit dem umweltfreundlichen LPG muss ich die aber ziehen: Damit verringert sich der CO2-Ausstoß nur gaaaaaanz wenig (Größenordnung: 1 - 3 %). Deutlich weniger würde es nur mit Erdgas, wobei allerdings die Nachrüstung viel aufwendiger würde - wenn es überhaupt ginge!

Das einzige, was durch LPG-Betrieb wirklich nennenswert gesenkt wird, sind die laufenden Kosten.

So gesehen ist dieses Zeug für die Erderwärmungsproblematik kontraproduktiv: Durch die geringen laufenden Kosten fährt man wieder mehr - und macht damit die minimale CO2-Verringerung gewiss mehr als wieder wett!!!

Schönen Gruß

Zitat:

Original geschrieben von venschla


das ist ne Maßnahme, der Fahrer beeinflusst den Verbrauch zum Größten Teil !!!!

Nur irgendwann ist die Mindestgrenze erreicht....

meinen alten CL mit 60PS hab ich mal mit max Tempo 110 von Aachen ind die Schweiz, dort auch noch ein bisschen rumfahren, auch Passe und so, aber alles ganz sacht und gemütlich, bewegt. Bei 1050km aufm Tageskilometer Zähler bin ich dann lieber mal tanken gefahren. Gingen 51l rein. War also ein Verbrauch von knapp über 5l. War allerdings auch Sommer (also ideale Bedingungen). Sonst hab ich bei gleichem Auto immer so 7,5l verblasen. Meinen AAM hab ich auch Okt. 05 von Aachen, über Schweiz nach Südfrankreich und wieder zurück im urlaub bewegt, also auch wieder zeit gehabt, und über 3500km nen Durchnschnittsverbrauch von 6,7l (zieht man die schnelle Autobahnetappe von Basel nach Aachen auf der Rückfahrt ab 6,3l) gehabt. Sonst hab ich den AAM immer so zwischen 9-10l bewegt. Also steckt im Gasfuss ganz gehöriges Sparpotential. Und ich behaupte mal mit nem G3 Diesel, kann man mit ganz sachten Fuss die 3l Grenze knacken. Wird schwer werden und keinen Spaß machen, aber möglich sollte es sein. Man sollte dann natürlich aber auch den Druck der Reifen leicht erhöhen, und möglichst Schmale Reifen fahren.

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