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Golf 7 GTI Finanzierung - Kann ich mir das leisten?

Themenstarteram 4. September 2022 um 22:27

Hallo,

 

ich spiele bereits seit längerer Zeit mit dem Gedanken mir ein neues Auto zuzulegen, speziell den Golf 7 GTI.

 

Die für mich interessanten Fahrzeuge haben Laufleistungen um die 60-70t. KM und sind Baujahr 2017 und neuer. Den Kaufpreis von ca. 20.000€ würde ich nicht auf einmal bezahlen, sondern teilfinanzieren.

 

Meine Planung wäre wie folgt:

Kaufpreis: 20.000€

Anzahlung+Inzahlungnahme/Verkauf: 10.000€

 

Bleibt eine Differenz von 10.000€, welche ich finanzieren würde. Dieses maximal auf 36 Monate, da ich mich ungern lange binden möchte. Kreditrechner im Internet spucken hier eine Monatsrate von ca. 290€ bei 36 Monaten Laufzeit aus.

 

Mein Nettoeinkommen liegt bei rund 1900€. Ab Januar 2023 sind es dann 2100€ netto. Mit meinem aktuellen Einkommen und meiner Lebensweise habe ich momentan monatlich 500€ über, welche ich spare/investiere. Andere Kredite habe ich nicht am laufen.

 

Ich möchte noch dazusagen, dass ich auch nach der Anzahlung noch ein finanzielles Polster habe, womit ich Notsituationen stemmen kann. Ich wäre also nicht auf Null runter. ;-)

 

Nun bin ich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen gespannt. Haltet ihr das ganze für realistisch oder übernehme ich mich? Da es meine allererste Finanzierung wäre, bin ich hier eher übervorsichtig.

 

Abschließend möchte ich noch ergänzen, dass ich die typischen Wartungsarbeiten am Auto (Bremsenwechsel, Zündkerzen, Filter, etc.) problemlos selber durchführen kann.

 

Vielen Dank vorab!

Grüße

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34 Antworten

Netto 1900 abzüglich Kosten für Wohnraum iHv?

Themenstarteram 4. September 2022 um 22:47

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 4. September 2022 um 22:45:50 Uhr:

Netto 1900 abzüglich Kosten für Wohnraum iHv?

580€ inkl. allem sind mein Anteil. Ich wohne mit meiner Partnerin zusammen und die Miete inkl. Nebenkosten wird 50/50 geteilt.

Also 1900 - 580 = 1320 = 10,16€ unter der Pfändungsfreigrenze = es gibt keinen Kredit.

Oder übersehe ich etwas?

Du übersiehst da ganz gewaltig was...die Miete wird da nämlich nicht angerechnet. Die musst du aus deinem Pfändungsfreibetrag bezahlen.

Zum TE:

Das Auto kannst du dir leisten, es wird dich finanziell nicht komplett überfordern. Aber du wirst schon einen überdurchschnittlich hohen Teil deines Einkommens für das Auto ausgeben...und das muss man wollen. Am Anfang ist das alles toll und neu, aber der Alltag kommt recht schnell, die "Liebe" verfliegt und dann hast du die Kiste an der Backe.

Themenstarteram 5. September 2022 um 0:04

@Wollschaaf Danke für deine Einschätzung. Eine Monatsrate von 290€ entspricht aktuell ca. 15% meines Nettoeinkommens. Ist dies bereits überdurchschnittlich? Kenne mich da nicht aus, da mein aktueller VW Up mich sehr wenig kostet im Monat (30€ für Versicherung und Steuer + ca 80€ Benzinkosten). Versicherung würde jährlich ca. 150€ und KFZ Steuer 100€ mehr werden. Den größten Unterschied im Unterhalt wären wohl die Benzinkosten (5l E10 vs 8-9l E5). Auch wenn ich nur knapp 10tsd. KM im Jahr fahre.

gestiegene und weiter zu erwartende Steigerungen der Lebenshaltungskosten (Benzin, Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel) sollten nicht unberücksichtigt bleiben.

Liest sich alles solide. Ich sehe da keine Probleme.

Die erwartete Gehaltssteigerung im Januar fängt steigende Kosten auch wieder auf.

Zudem ist das Auto immer mehr Wert als an Kredit offen ist. Die Laufzeit ist schön kurz. Gedanken über den höheren Unterhalt wurden sich gemacht. Eine Vollkasko sollte vorhanden sein, kann ja ruhig 1000,- SB haben für den Fall des Totalschadens.

Weiteres Erspartes ist vorhanden.

Also kaufen!

Zitat:

@benprettig schrieb am 5. September 2022 um 08:30:39 Uhr:

Liest sich alles solide. Ich sehe da keine Probleme.

Die erwartete Gehaltssteigerung im Januar fängt steigende Kosten auch wieder auf.

Zudem ist das Auto immer mehr Wert als an Kredit offen ist. Die Laufzeit ist schön kurz. Gedanken über den höheren Unterhalt wurden sich gemacht. Eine Vollkasko sollte vorhanden sein, kann ja ruhig 1000,- SB haben für den Fall des Totalschadens.

Schließe mich an.

Die Benzinkosten verdoppeln sich zwar ungefähr, aber wenn man die Wartung selber machen kann ist das natürlich eine große Ersparnis.

Ggf. mal einen normalen Konsumkredit bei der Hausbank anfragen.

Hätte den Vorteil das man im Besitz der Zulassungsbescheinigung Teil 2 ist (und das Auto einem auch wirklich gehört) und im Notfall das Auto schnell wieder verkaufen kann.

Zitat:

@Wollschaaf schrieb am 4. September 2022 um 23:49:46 Uhr:

1. Du übersiehst da ganz gewaltig was...die Miete wird da nämlich nicht angerechnet. Die musst du aus deinem Pfändungsfreibetrag bezahlen.

2. Das Auto kannst du dir leisten, es wird dich finanziell nicht komplett überfordern. Aber du wirst schon einen überdurchschnittlich hohen Teil deines Einkommens für das Auto ausgeben...und das muss man wollen. Am Anfang ist das alles toll und neu, aber der Alltag kommt recht schnell, die "Liebe" verfliegt und dann hast du die Kiste an der Backe.

1. vielen Dank für die Aufklärung

2. dem schließe ich mich an - es muss einem schon die Einschränkung an anderer Stelle Wert sein. Wäre es mir zB nicht.

 

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 5. September 2022 um 08:13:43 Uhr:

gestiegene und weiter zu erwartende Steigerungen der Lebenshaltungskosten (Benzin, Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel) sollten nicht unberücksichtigt bleiben.

Und hier würde ich tatsächlich erstmal etwas abwarten. Denn keiner kann einschätzen, wo sich alles hin entwickelt. Wenn Du die Karre an der backe hast und zusätzlich die erhöhte Rechnung für Energie kommt ...

Zitat:

@gorywynn schrieb am 5. September 2022 um 00:04:51 Uhr:

@Wollschaaf Danke für deine Einschätzung. Eine Monatsrate von 290€ entspricht aktuell ca. 15% meines Nettoeinkommens. Ist dies bereits überdurchschnittlich?

Das Auto kostet ja nicht nur die Finanzierung wie du selber bereits ausgeführt hast. Unter dem Strich kostet dich der Golf dann all in vielleicht 25% deines Nettoeinkommens. Wenig ist das nicht, aber wenn man Spaß am Auto hat, ist das m. E. zu rechtfertigen.

Ich sehe da auch keine Probleme. Hab vor 3 Jahren meinen Gti auch teilfinanziert mit 270€ auf 3 Jahre und nach 1,5 Jahren vorzeitig raus gekauft. Einkommen und Ausgaben sehr ähnlich zu dir. Einzig das SuperPlus hat gefühlt damals die Hälfte gekostet. Beim Wartungspaket hat mir mein VW Händler ein gutes Angebot gemacht, vielleicht kannst du da auch was aushandeln, da man dadurch immerhin planbare Kosten bei den jährlichen Inspektionen und Ölwechseln hat. Und sollte es dir zu teuer werden, dann kannst du ihn immernoch verkaufen und den Kredit ablösen.

Themenstarteram 5. September 2022 um 15:35

Hallo,

 

Danke für den ganzen konstruktiven Input!

So wie ich das für mich herauslese, scheint der Gedanke generell nicht unrealistisch zu sein. Im worst case kann ich den Wagen vorzeitig verkaufen und den Kredit damit ablösen. Würde sicherlich ein Minus bedeuten, aber das Risiko bleibt somit überschaubar.

 

Wie ist denn das normale Vorgehen bei einer Autofinanzierung? Lieber direkt über den Händler oder besorge ich mir eigenständig einen Kredit und kaufe damit das Auto vom Händler dann? Wo liegen hier die Vor- und Nachteile?

 

Grüße

Gas wäre für mich der grösste Risikofaktor. "Ich" wäre bis Frühjahr 23 vorsichtig. Aber entscheiden musst Du.

Du musst dir halt Angebote einholen beim Händler, Hausbank, online etc.

Beim Händler aber nicht einlullen lassen wegen der RSV und dem Zins. Da gibt's hier ein großes Thema, einfach mal suchen.

Ansonsten finde ich dein Vorgehen bei der Sache nicht verkehrt. Bei 50% Anzahlung bist du immer auf der sicheren Seite wobei ich an deiner Stelle nach nem neueren schauen würde was derzeit bei dem Budget wohl schwierig sein. Leider.

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