Golf 7 Bremse hinten wechseln >>> Fragen

VW Golf 7 e (AU/5G)

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum hinteren Bremsenwechsel an meine Golf.

VCDS ist vorhanden, um die Stellmotoren in den Belagwechselmodus zu bringen.

Fahrzeug: Golf 7, 1,6TDI
PR-Nummern:

Bremse vorne: 1ZE
Bremse hinten: 1KE

Der Bremsträger muss ja abgebaut werden, um die Scheibe zu wechseln.

Fragen:
1. Dazu ist das Werkzeug T100035 nötig. Was habt ihr hier als Werkzeug genommen?

Ich habe da z.B. das gefunden https://www.xxl-automotive.de/.../...er-vw-wie-t10035-spezialwerkzeug.

Oder tut es auch ein günstiger M14 Innenvielzahl? https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_2?...

2. Die Schrauben (Nummer 6 im Bild)vom Bremsträger sollten ja ersetzt werden. Hat hier jemand evt. die Teilenummer für mich?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß WK

Drehmoment + Werkzeug
Übersicht Bremse
49 Antworten

Hallo, hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen.

PR Nummer ist 1KE für die hinteren Bremsen (GTD ohne Sport und Sound Paket)
Nun wollte ich am Samstag die hinteren Scheiben und Beläge wechseln, hatte aber keinen 14er Innenvielzahn da und musste das Thema abbrechen, alte Scheiben wieder drauf und alte Beläge. Witzigerweise ging die alte Scheibe runter, ohne den Träger abzubauen, die neue Scheibe hat aber leider nicht mehr gepasst. Bedingt durch den Verschleiß vermute ich?

Gern würde ich mir auch neue Schrauben und Hülsen kaufen, da diese beim ATE Set nicht dabei waren, hierzu bräuchte ich aber die TN.

Ich lese bei 1KE je nach Hinterachse (Verbund- oder Mehrlenkerachse) von verschiedenen Schraubenlängen.
Welche ist denn das bei mir? Kann mir jemand weiterhelfen?

Wer auch immer sich eine 7er Innensechskantschraube direkt am Achsträger ausgedacht hat, ist wirklich fragwürdig. Kein Platz für eine Rätsche, aber mit einem passenden Gabelschlüssel geht es.

Vielen Dank

Schreib deine Fahrgestellnummer dann kann man dir die 100% korrekte Teilenummern mitteilen. Ohne Fahrgestellnummer ist die Suche sehr mühselig und nicht verlässlich.

Ist eigentlich der Kolben vom Sattel vom hinten zum Drehen/Drücken, oder nur Drücken?

Per Diagnose Belagwechselmodus, danach reicht das Drücken.

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Bei Arbeiten an den Bremsen wäre ich vorsichtig und würde Fachleute bevorzugen.

Fragwürdige Einstellung, Bremsen sind keine Kunst und bei technischem Verständnis leicht zu tauschen.

Wenn man alle Drehmomente zum Anziehen und natürlich das passende Werkzeug hat, um so besser.

Ob eine Werkstatt da sauberer arbeitet als eine Person, die das gerne samstags macht und auch sonst sehr pfleglich mit dem Fahrzeug umgeht, wage ich zu bezweifeln. Das fängt schon bei der Reinigung an und zu verschenken hat man schließlich auch nichts. :-)

@MrBlingBling : Die hinteren Kolben lassen sich nach Belagwechselmodus einfach zurückdrücken. Entweder mit Rücksteller, einem Kantholz oder von Hand. Wichtig dabei ist, dass der Bremsflüssigkeitsbehälter offen ist und der Überdruck entweichen kann.

Ab und zu nach dem Stand schauen beim Wechsel und ggf. mit einer Spritze etwas absaugen.

Fragwürdige Einstellung?
Bremsen sind das wichtigste am Auto.
Fragwürdig und grob fahrlässig ist für mich, ohne entsprechendes Werkzeug, Hintergrundwissen und Informationen an Bremsen rum zu basteln.
Es gibt ja auch noch die Möglichkeit eine Mietwerkstatt aufzusuchen, wo es erforderliche Werkzeuge gibt und vor allem einen Meister, den man vor Ort zur Hilfe nehmen kann.

Ich denke solange wir in Deutschland noch keine Statistik haben über "Todesfälle im Straßenverkehr nach laienhaften Bremsenreparatur" ist alles halb so dramatisch wie du es darstellst.
In meinen Jahren habe ich so einiges gesehen, von Bremssattel locker und schleift an der Felge, über Belag runter, Trägerplatte an der Scheibe, bis Belag verkehrt herum. Und keiner ist dabei gestorben und ist normal gefahren.
Ja die Bremsanlage ist relativ einfach aufgebaut und es gibt unendliche Infos und Videos im Internet darüber.
Wenn man etwas falsch macht, merkt man es in den ersten Metern bereits.

Ich stelle gar nichts dramatisch dar.

Alles Propaganda und Nachplappern.

Ich als Elektroniker und Hobbyschrauber habe an verschiedenen Modellen, verschiedener Hersteller mit YouTube meine Inspektionen gemacht und auch Bremsscheiben und Beläge.

Ich finde es seit Jahren langsam langweilig zu hören: „Oh Sicherheit, nur Werkstatt, nur Meisterhand bla bla.

4, manchmal nur 2 Schrauben, wenig Werkzeug und ein wenig Geschick und die Bremsen sind neu und oft besser als wäre eine Werkstatt mit Akkord drangewesen.

Wer eine Bremse macht und das falsch, wäre so dumm, aber genau die gehen tatsächlich auch nicht dran.

Sicherheitsrelevante Teile an Fahrzeugen kennen keine Kompromisse. Da sollte nur der Fachmann ran.
Nur weil man heutzutage in 'Youtube' Filmchen zu fast allem findet, sollte man sich nicht einbilden, alles zu können.
Wenn du mal schreckliche Unfälle erlebt hättest, die auf technisches Versagen zurückzuführen waren, würdest du nicht leichtfertig von 'Propaganda und Nachplappern' reden.

Man kann für alles jemanden beauftragen, jedoch gibt es auch Menschen die gerne selbstständig agieren und ungern für einen Bremsenservice viel Geld bezahlen. Für Personen, die das nicht können oder wollen ist eine Werkstatt da. Vor der Bremse ist meiner Meinung nach der Reifen das wichtigste. Ohne gute Reifen bringt auch die beste Bremse nichts.

Eine Kalkulation…

Ein kompletter Satz Scheiben und Beläge kostet mit ATE Teilen für vorne und hinten ca. 250€ zzgl. 2-3h Arbeitszeit, welche man, wenn man Freude daran hat, sowieso nicht rechnet.

Ein Angebot einer Vertragswerkstatt liegt bei ca. 1400€ für vorne und hinten. Entschuldigung, aber das sehe ich leider nicht ein.

Vorteil:
Lerneffekt
Gewissenhafte Arbeit
Gespartes Geld

Nachteil:
Aufwand und Dreck

Beauftragst du für einen defekten Wasserhahn auch einen Klempner?

Kleine Anekdote.

Nach damaligen Neukauf meines Golf 7 wollte ich, damals auch aus Faulheit, die Bremsen komplett VA+HA bei VW machen lassen. Damaliger KV belief sich auf ca. 800€.

Gesagt getan..... Auto abgegebenen. Mittags einen Anruf bekommen "wir bekommen die hinteren Kolben nicht zurück. Belagwechsel brachte kein zurückfahren der Kolben. Man hörte ein lautes "dsssssssssss" es tat sich aber nur Millimeter etwas, was aber für dir neues BB nicht ausreichte. Ok... alles wieder zurück gebaut. EPB funktionierte sowie sie soll. Das zweite Spiel interner anderen VW Werke. Auch hier.. "es tut sich nix.... da sind wohl die bremszylinder defekt. Roundabout inkl. Bremsen 1600€. Dankenswerterweise abgelehnt.

Da liest mir aber keine Ruhe. Also ging ich selber dran. Da ich von anderen Fahrzeugen wusste, daß hinten gedrückt UND gedreht wird, hatte ich das passende Werkzeug noch auf Halde liegen. Kurzum... rangegangen wie immer... Bremsflüssigkeitsbehälter aufgeschraubt... werkzeug dran...gedreht und gedrückt. Ging dann nur ca. 2mm. Dann bemerkte ich, beim zurückdrehen, das der Zylinder gegenseitiges Drehen auch rein geht. D.h. zweimal nach links bis stopp... zweimal nach rechts bis stopp.. das ganze dreimal und zack..der Zylinder war in Nullstellung. OHNE Vcds. Bei der Nachfrage in den VW Werkstätten erntete ich nur Schulterzucken.

Was ich damit sagen will.

Man sollte sich schon ran trauen. Den koppp dabeihaben. Logisch denken. Dann klappt das auch mit dem wechsel

Der Belagwechselmodus mit dem Diagnosetool, egal ob VCDS, oder ODIS sorgt nur dafür das die Motoren, der EPB, zurückfahren und nicht die Bremskolben.
Dann können die Kolben ganz normal zurückgedrückt werden.
Bei der Methode, wie du es gemacht hast, kannst du froh sein das die Motoren noch ganz sind.

Viele gehen immer davon aus, dass der Meister selbst die Arbeit erledigt. Das ist aber bei großen Markenwerkstätten nicht der Fall. Sind meist Lehrlinge die am Fahrzeug arbeiten, deren Arbeiten am Ende noch „kontrolliert“ werden. Habe hierzu schon einiges gesehen, da ich des Öfteren zugesehen habe.

Bremsbeläge und Bremsscheiben zu wechseln ist wirklich keine Hexerei und spart ziemlich viel an Geld. Zusätzlich ist es für mich noch ein Ausgleich zu meinem Beruf und ich mache es gerne.

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