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Geniale Idee oder fieser Frevel? Borgward Isabella mit der Technik des Mazda MX5

Ich habe mich gerade begeistern lassen von einem Umbau einer ursprünglichen heruntergekommenen 1959er Borgward Isabella, die mit Motor, Antrieb, Bremsen und Sicherheitsgurten ;) aus dem Mazda MX5 generalüberholt wurde. Die Karosserie wurde gemacht, Chrom aufgefrischt und das Ergebnis ist ein tolles Auto - zum Fahren, nicht Ausstellen. Ich finde die Idee genial und würde sowas gerne mal probieren...hier wurden wirklich zwei Welten vereint! Der Preis von unter 9000€ - haufenweise Originalteile inklusive - ist imho lächerlich billig.

> eBay USA <

Lieb Gruss

Oli

Beste Antwort im Thema

Ich habe mich gerade begeistern lassen von einem Umbau einer ursprünglichen heruntergekommenen 1959er Borgward Isabella, die mit Motor, Antrieb, Bremsen und Sicherheitsgurten ;) aus dem Mazda MX5 generalüberholt wurde. Die Karosserie wurde gemacht, Chrom aufgefrischt und das Ergebnis ist ein tolles Auto - zum Fahren, nicht Ausstellen. Ich finde die Idee genial und würde sowas gerne mal probieren...hier wurden wirklich zwei Welten vereint! Der Preis von unter 9000€ - haufenweise Originalteile inklusive - ist imho lächerlich billig.

> eBay USA <

Lieb Gruss

Oli

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28 Antworten
am 15. Februar 2012 um 11:40

Ich finde die fetten Boxen in der Rückenlehne und den Seitenverkleidungen jedenfalls fast schlimmer als den MX5 Motor unter der haube

Gut, das das mal ein Anderer auch so sieht!!!

Das sehe ich genauso.

Was ist denn anders, wenn Mercedes einem alten 300SL die LKW Trommelbremsen gegen eine moderne Scheibenbremsanlage eines AMG tauscht?

Was mich allerdings doch wundert, ist, dass der Motor in den Wagen passt.

Nicht von der Größe her, aber von der Motorelektronik usw.

Die Modifikationen müssen schon recht stramm sein an dieser Isabella.

Hallo,

es müsste in USA auch noch ein Borgward Coupe mit Wankelmotor geben. Das Auto ist in D,vor einigen Jahren, extra dafür umgebaut worden.

Hab ich selbst gesehen,es muss eine Heidenarbeit gewesen sein.

Nur passte das Fahrwerk nicht zur Motorleistung.

Gruss

Rainer

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Das sehe ich genauso.

Was ist denn anders, wenn Mercedes einem alten 300SL die LKW Trommelbremsen gegen eine moderne Scheibenbremsanlage eines AMG tauscht?

Was mich allerdings doch wundert, ist, dass der Motor in den Wagen passt.

Nicht von der Größe her, aber von der Motorelektronik usw.

Die Modifikationen müssen schon recht stramm sein an dieser Isabella.

Hi,

naja was ich so auf den ersten Blick erkannt habe dürfte das ein Motor aus dem ersten MX5 (NA) sein.

Da hält sich die Elektronik noch halbwegs zurück;) Klar muß man sämmtliche Steuergeräte und Sensoren des Motors übernehmen dann noch 12V ans Steuergerät und die Kiste läuft.

Moderne Motoren mit CAN Bus brauchen dann noch zusätzlich Info´s von diversen Steuergeräten die im ganzen Auto verteilt sind,da macht es dann keinen Spaß mehr sowas umzubauen.

Aber so bis mitte der 90er Jahre hält es sich echt noch in Grenzen ;) Gerade Komplettumbauten sind da ja eigentlich sogar recht einfach weil man "einfach" alles übernimmt.

Gruß Tobias

Vollkommen einig, die Lautsprecher sind der eigentliche Frevel - dafür originale Türen und Rückbank zu zersägen ist unglaublich... Zumal es ja nun wirklich Möglichkeiten gibt, dezente Lautsprecher unter dem Armaturenbrett und den Sitzen zu verstecken.

Ich bin auch einig mit Tobias, was wohl die grösste Herausforderung ist: Der Umbau von 6 auf 12V. Offensichtlich gibt es da noch Probleme mit dem Scheibenwischermotor, ausserdem hat er Flugzeuginstrumente verbaut. Im Grossen und Ganzen scheint das Problem allerdings überwunden zu sein, denn der Wagen fährt ja.

Lieb Gruss

Oli

Zwitter in Sachen BORGWARD Isabella Coupé hat es bereits in den ersten Jahren nach der B.-Werksschließung gegeben. Der ehem. BORGWARD-Händler Walter Schätzle in Oberhöchstadt/Ts. baute aus Restteilen auf Wunsch weitere Isabellen zusammen. Als es keine neuen Komplett-Motoren mehr gab, verwendete man VOLVO B 18-Triebwerke* der Amazone mit dem dazugehörigen Antriebsstrang, so daß diese Isabellen eine Knüppelschaltung und im Idealfall sogar noch einen Overdrive hatten, den es bei VOLVO als Option gab. Derart erstarkt ließen sich mit diesen Fahrzeugen wohl um 20 km/h höhere Geschwindigkeiten erreichen. Der Preis für ein nachgebautes Coüpé belief sich auf ca. 15ooo DM. Irgendwann war natürlich der komplette Karosserieteile-Nachschub zu Ende, vor dem endgültigen Aus gab es Vorderkotflügel aus GFK als "letztes Aufgebot". Vielleicht gibt's ja noch Zeitzeugen, die Genaueres beisteuern können....

* B 18 - 1800 cm³/4 Zyl., 2 Vergaser (SU od. ZENITH)-Motor mit 90 - 115 PS, je nach Verdichtung. Diese Motoren sind als unverwüstlich bekannt, Rekordhalter ist ein 1966er VOLVO 1800, der mit dem Orig.-Motor 4 Mio. km gelaufen ist, diese Leistung ist bisher von niemandem auf der Welt übertroffen worden.

Stimmt, davon habe ich auch gehört! Auch, dass keine Isabella der anderen exakt gleicht, weil man keine Presse hatte, die gross genuge Karosserieteile bauen konnte - daher wurden seitliche Teile tw aus vier Elementen zusammengeschweisst. :D Woanders habe ich gelesen, dass Isabella und Amazon vom Fahrverhalten her gar nicht so verschieden seien. Da passt's also auch mit einem Motor aus dem schwedischen Kamerat.

Lieb Gruss

Oli

Zitat:

Original geschrieben von oli

Also Mercedes hat es echt drauf, das muss man denen lassen... Wenn sich mal alle anderen ein Beispiel an deren Kulturpflege nehmen würden! Das kann doch für eine Firma ausschliesslich positiv sein - gut investiertes Geld. Danke für die Links!

Dem kann ich nur zustimmen!

Mercedes ist hier beispielhaft, und auch andere deutsche Hersteller haben das Potential erkannt. Völlig unverständlich ist mir hingegen das diesbezügliche Desinteresse der US-Hersteller. Egal ob Caddy, Chevy & Co. - was haben die in den 40ern, 50ern und 60ern für wunderschöne und geile Autos gebaut. Und heute? Keiner von denen will noch irgendwas von den tollen Leistungen der Altvorderen wissen.

Mir völlig unverständlich, zumal sich die Hersteller einen inzwischen sicher lukrativen Markt entgehen lassen, mal ganz abgesehen von einer guten Markenpflege, zu der halt auch die die eigene Historie gehört. Gerade die Amis gelten doch eigentlich als geschäftstüchtig...

Vor kurzem habe ich mal versucht, direkt bei Chevrolet (Europa) was über meinen 64er zu erfahren. Man hat sich zumindest noch bemüht, konnte aber letztlich nicht helfen.

Von Chevrolet USA habe ich noch nicht mal eine Antwort erhalten, das ist für mich ein Armutszeugnis und ein Grund, warum ich mir kein Neufahrzeug dieser Marke kaufen würde.

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Das sehe ich genauso.

Was ist denn anders, wenn Mercedes einem alten 300SL die LKW Trommelbremsen gegen eine moderne Scheibenbremsanlage eines AMG tauscht?

Was mich allerdings doch wundert, ist, dass der Motor in den Wagen passt.

Nicht von der Größe her, aber von der Motorelektronik usw.

Die Modifikationen müssen schon recht stramm sein an dieser Isabella.

Hi,

naja was ich so auf den ersten Blick erkannt habe dürfte das ein Motor aus dem ersten MX5 (NA) sein.

Da hält sich die Elektronik noch halbwegs zurück;) Klar muß man sämmtliche Steuergeräte und Sensoren des Motors übernehmen dann noch 12V ans Steuergerät und die Kiste läuft.

Moderne Motoren mit CAN Bus brauchen dann noch zusätzlich Info´s von diversen Steuergeräten die im ganzen Auto verteilt sind,da macht es dann keinen Spaß mehr sowas umzubauen.

Aber so bis mitte der 90er Jahre hält es sich echt noch in Grenzen ;) Gerade Komplettumbauten sind da ja eigentlich sogar recht einfach weil man "einfach" alles übernimmt.

Gruß Tobias

Hallo,

habe Borgward Wankel Coupe, es handelt sich mit großer Sicherheit um diesen Motor mit Automatik er war meines Wissens in einem Blau-Grünem Cabrio verbaut. Es wäre Interessant für mich wo Sie das Auto gesehen haben. Vielleicht können Sie mir auch sagen wo er rausstand (aus welchem Mazda) und ich würde noch ein Automatikgetriebe auf Reserve suchen. Der Umbau ist nahe zu fertig mit Scheibenbremsen und einem versteiften Couperahmen. Alles Spezial....

Gruß Heinz

hallo

ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben kann ich sage das es legal ist. man brauch allerdings noch den Segen vom TÜV.

Vor eignen Jahren habe ich mal einen fernsehebeitrag gesehen von einer Firma die das professionell macht Alte Autos mit moderner Technik.

Hallo,

Zitat:

Mercedes ist hier beispielhaft, und auch andere deutsche Hersteller haben das Potential erkannt. Völlig unverständlich ist mir hingegen das diesbezügliche Desinteresse der US-Hersteller. Egal ob Caddy, Chevy & Co. - was haben die in den 40ern, 50ern und 60ern für wunderschöne und geile Autos gebaut. Und heute? Keiner von denen will noch irgendwas von den tollen Leistungen der Altvorderen wissen.

versuch mal Teile für einen Japaner der 1980er zu bekommen - beim Hersteller unmöglich.

Reine Wegwerfmentalität. Wenn das Auto verbraucht ist, kauft man halt ein neues Modell.

Diese Autos waren damals in Ausstattung, Qualität und Preis Spitze, aber eine Oldtimerszene wie bei europäischen oder amerikanischen Herstellern wird sich so nicht entwickeln. Offenbar gilt sowas in Japan nicht als imagefördernd.

Grüße

Zitat:

@Hitman77 schrieb am 19. Oktober 2014 um 08:43:52 Uhr:

Hallo,

versuch mal Teile für einen Japaner der 1980er zu bekommen - beim Hersteller unmöglich.

Reine Wegwerfmentalität. Wenn das Auto verbraucht ist, kauft man halt ein neues Modell.

Diese Autos waren damals in Ausstattung, Qualität und Preis Spitze, aber eine Oldtimerszene wie bei europäischen oder amerikanischen Herstellern wird sich so nicht entwickeln. Offenbar gilt sowas in Japan nicht als imagefördernd.

Grüße

Dann versuch mal Teile für einen Audi oder Ford aus den 80er Jahren zu bekommen. Da sieht es definitiv nicht besser aus.

Und eine Szene für Japaner gibt es natürlich.

Greetz

MadX

Zitat:

Dann versuch mal Teile für einen Audi oder Ford aus den 80er Jahren zu bekommen. Da sieht es definitiv nicht besser aus.

Ford hat ja nichtmal Teile für aktuelle Fzg. lieferbar.

Erfahrungen der letzten Monate aus meinem Fuhrpark:

Schiebetür für Transit Bj. 2012: In D und GB nicht auf Lager,Lieferzeit 6 Wochen.

Flügeltüren hinten li. und re. für Tourneo Connect Bj. 2010: li. lieferbar, re. Lieferzeit 7 Wochen

Zum Vergleich: Ich habe in 11 Jahren mit vier Sprintern im Fuhrpark nie länger als zwei Tage auf ein Ersatzteil von Mercedes gewartet.

Sorry für OT, aber das mußte mal gesagt werden.

Grüße

Na ja, vielleicht führt ja das Fahren ohne Türen zu schnelleren Lieferzeiten... :D

Lager sind offenbar groß aus der Mode. Ich hatte damals, vor ca 5 Jahren, stets großes Glück mit meinem 1971er Volvo 145: Alle Teile, die ich schnell brauchte (Vergaserdichtung, Bremsen- und Auspuffteile) gab es noch dort, wo ich nachfragte. Bei der Vergaserdichtung war der Verkäufer selbst überrascht - "das Wort 'Stromberg' habe ich doch seit Jahren nicht mehr gehört"...

Lieb Gruß

Oli

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