Gelber Belag im Motorraum
Hallo Männer´s,
ich habe mal wieder in den tiefen meines Opel Vetra-A geguckt. Und nun mußte ich heute feststellen, das im Motorblock (dort wo man das Öl nachfüllt) eine gelbliche Schleimige Masse ist, die ich nun überhaupt nicht zuordnen kann.
Hat jemand von euch ne Idee, was das sein könnte? Woher das kommt?
Des weiteren ist mir aufgefallen, das er ab und zu ganz schön "rumruckelt" Wenn das damit zusammen hängt, was is das nun wieder?
Danke schonmal für Eure Hilfe!!!
Euer Mol
20 Antworten
@Lalelubär
Damn Copy und Paste, einmal nicht richtig mitgedacht und schon hat man den Salat.
Danke du hast Recht, ich meinte die Ventildeckeldichtung *Vor Scham versteck*
Für ne Zylinderkopfdichtung bräuchte ich natürlich auch länger....
Gruß
Sooo, ich war vorhin bei der Opelstation. Laut Werkstattmeister ist das "totaaal normaaal, is nen Opel"
Es ist zwar die Zylinderkopfdichtung, aber das soll wohl erst im Anfangsstadium sein.
Hab übrigens nen Vectra A (Bj 12/93)
Und selbst wenn man die selber wechseln kann, stellt sich die Frage, WIE!
Denn wenn ich ne Zeichnung im Buch richtig deute, fallen mir doch die Ventile entgegen oder? Zumal darf man die Nockenwelle auch nicht wirklich verstellen. Hört sich kompleziert an.
Ach und wenn ich den Meßstab heraus ziehe hab ich da auch was von dem lecker Zeug dran.
Und wie gesagt, wer weiß wie teuer der Spaß in etwa wird einfach was schreiben
Moin,
@Midnight
No Problem dafür sind wir ja da...😁
Also wenn der Foh meint, daß wäre erst im Anfangsstadium....Hmm Naja reinschauen kann er ja auch nicht...
Würde wie schon gesagt, erstmal nen Oelwechsel machen und das ganze mal beobachten...
Lalelubär
also wenn das öl am meßstab schon verfärbt ist dann ist das meiner meinung nach alles andere als anfangsstadium.
dadurch verringert sich die schmierung im motor und das ist sicher nicht sehr gut.
als ich das bei meinem omega hatte bin ich keinen meter mehr gefahren um nicht nochmehr kaputt zu machen als eh schon war. nockenwelle war hin und musste getauscht werden.
der spass war echt teuer.
zum glück hatte die kurbelwelle nix abbekommen. dann hätte ich mir für den preis einen anderen wagen kaufen können.
mit dem richtigen werkzeugt und eine gute anleitung kann man die kopfdichtung schon ganz gut allein wechseln.
kühlwasser ablassen. zylinderkopf abnehmen. alte dichtung runter und alles sauber machen. neue dichtung drauf. zylinderkopf drauf anzugsdrehmoment und reihenfolge der schrauben beachten. kühlwasser wieder rein und fertig.
gruß
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@Cyberwalker
Es ist nur das Wasser was sich, da im Öl als gelber Schleim gebildet hat.
Wenn man da nicht gerade zu den Kaltstartrasern gehört passiert bei nem 1.6er nicht viel.
Besser ist es natürlich Dichtungen zu checken und ggf. einen Ölwechsel machen.
Bei mir ist auch nix passiert. Ging sogar von selst wieder weg.
Und als ich letzten Monat wieder mal die große Inspektion hatte, hat der FOH nur von meinem kleinen Motor geschwärmt...
Ob der Generalüberholt wäre oder was ich damit gemacht habe.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von MolBoy22
Und selbst wenn man die selber wechseln kann, stellt sich die Frage, WIE!
Denn wenn ich ne Zeichnung im Buch richtig deute, fallen mir doch die Ventile entgegen oder? Zumal darf man die Nockenwelle auch nicht wirklich verstellen. Hört sich kompleziert an.
Und wie gesagt, wer weiß wie teuer der Spaß in etwa wird einfach was schreiben
So, dann melde ich mich mal zu Wort.
Ich hab zwar nen C20NE Motor aber ich denk das is relativ ähnlich!
Mir is an Weihnachten die Kopfdichtung verreckt und mit dazu die Wasserpumpe, wobei ich der Meinung bin das erst die Wasserpumpe und als Fazit darauf dann die Kopfdichtung!
Als ich bemerkt hab das kaum mehr Kühlwasser drinne war wars wohl schon zu spät.....aber egal. zurück zum Thema.
Ich selbst hatte das auch noch nie gemacht aber hab mir dann gedacht das probier ich jetzt einfachmal. Also sind ich und Kleinvectra zwischen Weihnachten und Neujahr in unsere Garage gezogen.
Ich habe gekauft: Kopfdichtungreparaturset, dieses beinhaltete Kopfdichtung, Ansaugkrümmerdichtung, Abgaskrümmerdichtung, Ventilschaftdichtungen und Simmerringe für das Nockenwellengehäuse. Dann noch Ventildeckeldichtung, Dichtpaste für zwischen Nockenwellengehäuse und Zylinderkopf, Zahnriemen mit Spannrolle, Wasserpumpe, 16 neue Stehbolzen und 16 neue Kupfermuttern, Neue Kopfschrauben: wichtig weil Dehnschrauben. 10W40 Öl, nen neuen Ölfilter und neue Zündkerzen.
Stehbolzen undsoweiter kannst lassen weil die Krümmer müssen ja theoretisch net raus aber ich hab halt gleich alles neu gemacht.
Das wars so grob erstmal, Materialkosten waren ~300Euro.
Dann hab ich das halt alles gerichtet und dann den Motor warmlaufenlassen und dann als das Öl richtig schön warm war rausgelassen. Da kam der ganze Dreck mit raus. Dann neuen Filter und Öl rein und seitdem läuft der Bock wieder wie ne eins.
Was die Ventile angeht, nein die fallen nicht raus, die sind über die Ventilfedern und die Halteringe im Zylinderkopf 'befestigt'
Und die Nockenwelle darf man nicht verstellen bzw. du verstellts nicht die Nockenwelle sondern man kann den Zahnriemen versetzten.
Damit dies nicht passiert gibts auf dem Kurbelwellenrad und auf dem Nockenwellenrad ne Markierung. Bevor alles runtermachst halt prüfen ob die Markierung auch erkennbar ist.
Des zu richten ist kein Hexenwerk jedoch solltest schrauberisch nicht unbedarft sein. Und die Zeit nicht zu knapp kalkulieren. Unter Zeitdruck pfuscht man gerne. Einen Dremomentschlüssel brauchst halt unbedingt wegen den Kopfschrauben.
Hoffe ich konnte helfen.
Gruß, Hinkes