Gebrauchtwagenkauf- Bezahlung?

Hallo Leute,

ich fahre z.Zt einen 12 Jahre alten Peugeot (mittlerweile Unfallwagen).
So langsam häufen sich die Probleme damit und es ist auch demnächst wieder TÜV fällig.

Aus diesem Grunde plane ich, mir ein neues Auto zu kaufen. Ich möchte natürlich nicht wieder ein 10 Jahre alten kaufen, sondern schon ein wenig jünger, da ich damit längerfristig fahren möchte.

Die Preise für mein Wunschauto (Peugeot 206) liegen zwischen 5000 und 7000 Euro.

Bisher weiß ich nur nicht, wie ich mir den finanzieren könnte.

Kredit aufnehmen bei der Bank?

Übers Autohaus abbezahlen?

Kennt jemand sonstige Möglichkeiten? Kann man sich Bausparvertrag eher auszahlen lassen?

Bitte gebt mal eure Erfahrungen/Meinungen dazu ab.

Vielen Dank.

PS: Ich kaufe kein neues, weil ich ein größeres protziges will (Marke & Modell bleibt ja eh gleich), sondern weil's einfach hin ist und ich mir dann gleich die TÜV-Kosten sparen kann. ;-)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Bert1956


Blödsinn, Kleiner.
Der TE fragte nach Gebrauchtwagenkauf- Bezahlung.

Hä?

Zitat:

Original geschrieben von xdmgz


Bisher weiß ich nur nicht, wie ich mir den finanzieren könnte.

Ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Und man könnte ja vielleicht davon ausgehen, dass der TE alt genug ist selbst einzuschätzen, ob Barzahlung in Frage kommt. Das muss man ihm nicht "vielleicht auch mal erzählen".
Und wenn die finanziellen Mittel nicht reichen, ist eine sinnvolle Finanzierung durchaus ein probates Mittel. Ich meine nicht gelesen zu haben, dass er einen Ferrari auf Pump kaufen will, sondern einen 206er für 7TEUR.

Was ist denn die Alternative bei Barzahlung? Eine 3.000,- EUR-Schluppe, die in Kürze mehr an Reparaturen kosten wird als sämtliche Zinsen zusammen.

Mann mann, shice Besserwisserei immer hier, ohne dass man sich mal mit der Fragestellung sinnvoll auseinandersetzt.

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Zitat:

Original geschrieben von macros_1102



Faustformel für Fahrzeugpreis:

Nettoverdienst x 6 = Preis des Fahrzeugs INKL. Finanzierungskosten

Monatsverdienst oder Jahresverdienst ? Monatlich würde bedeuten man kann sich bei 4800€ Netto nichtmal einen Golf 2.0 TDI leisten. Jahresverdienst würde bedeuten ich hole nächste Woche nen Aston Martin. 😎

Zitat:

Original geschrieben von Third Life



Zitat:

Original geschrieben von macros_1102



Faustformel für Fahrzeugpreis:

Nettoverdienst x 6 = Preis des Fahrzeugs INKL. Finanzierungskosten

Monatsverdienst oder Jahresverdienst ? Monatlich würde bedeuten man kann sich bei 4800€ Netto nichtmal einen Golf 2.0 TDI leisten. Jahresverdienst würde bedeuten ich hole nächste Woche nen Aston Martin. 😎

Bei 4.800 monatlich wären es 28.800 Euro. Der Kredit sollte dann tragbar sein.

Bei 2.000 monatlich sind es 12.000 für den PKW. Klingt vernünftig, wenn eine Finanzierung im Spiel ist.

4.800 monatlich und bereits 80.000 auf dem Giro. Jetzt ist natürlich viel möglich. Wenn auch kein Aston Martin.

Daher ist die Regel gar nicht so verkehrt, wenn der PKW ganz oder teilweise finanziert werden soll.

Also wer 4800€ jeden Monat zum Ausgeben hat, der braucht sich sicher nicht auf einen 29.000€ Golf beschränken, sofern er nicht grad 2000€ für die Wohnung ausgibt.

Zitat:

Original geschrieben von Wanderbaer


...

Bei 4.800 monatlich wären es 28.800 Euro. Der Kredit sollte dann tragbar sein.
..

langsam wird es absurd. bei 4800euro netto (!) "sollte" ein 28.800euro auto tragbar sein?

oh mann.....

wer 4800euro netto verdient und sich ein 28.800euro auto nicht ohne finanzierung kaufen kann, sollte von jedwedem kredit abstand nehmen. der verballert nämlich schlicht seine kohle oder lebt auf zu großem fuß.

wenn man schon mit einer art grundregeln rehnet, sollte man dies allgemeiner machen.

- monatliche kosten des auto (inklusive allem, rate, sprit, wartung, versicherung...) max. 20-25% des nettoeinkommens
(dann erschließt sich auch das man die autogröße nicht 1:1 an das gehalt koppeln kann. wer lange spart und daher keine kreditrate zahlen muss, kann mehr an unterhaltskosten gesund stemmen und porsche fahren. wer nix gespart hat, muss kleiner kaufen, weil er noch finanzieren muss...)
- laufzeit max. 4 jahre (mehr ist kaum überschaubar)
- anzahlung leisten um den fahrzeugwert zu jeder zeit der finanzierung über dem offenen kreditbetrag zu halten

das hat mit dem einkommen nur bedingt zu tun (nach der "4800euro netto reichen gerade so für nen golf formel" würden wohl 90% mit dem bus fahren müssen) und ist nur ein ganz grober rahmenplan.

wer beispielsweise geringe lebenshaltungskosten hat (bezahltes wohneigentum beispielsweise) kann auch statt 25% 40, 42, 39,2% oder was weiß ich was prozent für ein auto monatlich ausgeben. wer aber von 4mille netto schon 2500euro in ne baufinanzierung steckt, sollte sicherlich eher weniger verplanen.

ich habe es immer so gehalten:

verfügbares einkommen (also netto minus wohnkosten, altersvorsorge, notgroschen und lebensmittel usw.) und davon maximal 30% für das auto (inkl. allem). in der rechnung ist es schlicht egal ob man finanziert oder bar bezahlt, man fällt nicht auf die nase.

und nur darum sollte es hier gehen. leuten helfen gesund zu finanzieren.

dieses "spare immer alles, kaufe nur einen tata wenn du nicht DAX-vorstand bist und kredite sind überhaupt nur was für idioten" ist doch albern hoch zwei.

es gibt menschen denen ein auto viel bedeutet, da ist es hobby.
warum soll der nicht mehr ausgeben oder mittels finanzierung früher zu seinem traumwagen gelangen?
wer maßt sich hier an das zu entscheiden??? verstehe nicht was das soll...

einer gibt 1000euro im monat für sein auto aus, weil es ihm freude macht und lebt in für ihn ausreichenden 40qm....andere haben schicke häuser und fahren zweimal im jahr in den urlaub, weil es ihnen freude macht. klar geben die weniger für ein auto aus! aber das ist doch nicht universell verwendbar.

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Zitat:

Original geschrieben von Neckarwelle



Weil man von 2.000 EUR mit "etwas drauflegen" nicht auf 3.500 EUR kommt (und darunter brauchen wir uns nicht zu bewegen bei einem sinnvollen Gebrauchtwagenkauf - wenn's denn überhaupt reicht). Ich möchte außerdem den 5-Jahre-alten Wagen sehen, der in einem einigermaßen akzeptablen Zustand ist (also ohne Reparaturstau) und unter 5.000,- EUR zu haben ist.

Aber so ein Blödsinn!!!!!!!!

Wer hat dir denn diesen Mist eingeredet?

Zitat:

Original geschrieben von heltino



Zitat:

Original geschrieben von Wanderbaer


...

Bei 4.800 monatlich wären es 28.800 Euro. Der Kredit sollte dann tragbar sein.
..

langsam wird es absurd. bei 4800euro netto (!) "sollte" ein 28.800euro auto tragbar sein?

oh mann.....

wer 4800euro netto verdient und sich ein 28.800euro auto nicht ohne finanzierung kaufen kann, sollte von jedwedem kredit abstand nehmen. der verballert nämlich schlicht seine kohle oder lebt auf zu großem fuß.

wenn man schon mit einer art grundregeln rehnet, sollte man dies allgemeiner machen.

- monatliche kosten des auto (inklusive allem, rate, sprit, wartung, versicherung...) max. 20-25% des nettoeinkommens
(dann erschließt sich auch das man die autogröße nicht 1:1 an das gehalt koppeln kann. wer lange spart und daher keine kreditrate zahlen muss, kann mehr an unterhaltskosten gesund stemmen und porsche fahren. wer nix gespart hat, muss kleiner kaufen, weil er noch finanzieren muss...)
- laufzeit max. 4 jahre (mehr ist kaum überschaubar)
- anzahlung leisten um den fahrzeugwert zu jeder zeit der finanzierung über dem offenen kreditbetrag zu halten

das hat mit dem einkommen nur bedingt zu tun (nach der "4800euro netto reichen gerade so für nen golf formel" würden wohl 90% mit dem bus fahren müssen) und ist nur ein ganz grober rahmenplan.

wer beispielsweise geringe lebenshaltungskosten hat (bezahltes wohneigentum beispielsweise) kann auch statt 25% 40, 42, 39,2% oder was weiß ich was prozent für ein auto monatlich ausgeben. wer aber von 4mille netto schon 2500euro in ne baufinanzierung steckt, sollte sicherlich eher weniger verplanen.

ich habe es immer so gehalten:

verfügbares einkommen (also netto minus wohnkosten, altersvorsorge, notgroschen und lebensmittel usw.) und davon maximal 30% für das auto (inkl. allem). in der rechnung ist es schlicht egal ob man finanziert oder bar bezahlt, man fällt nicht auf die nase.

und nur darum sollte es hier gehen. leuten helfen gesund zu finanzieren.

dieses "spare immer alles, kaufe nur einen tata wenn du nicht DAX-vorstand bist und kredite sind überhaupt nur was für idioten" ist doch albern hoch zwei.

es gibt menschen denen ein auto viel bedeutet, da ist es hobby.
warum soll der nicht mehr ausgeben oder mittels finanzierung früher zu seinem traumwagen gelangen?
wer maßt sich hier an das zu entscheiden??? verstehe nicht was das soll...

einer gibt 1000euro im monat für sein auto aus, weil es ihm freude macht und lebt in für ihn ausreichenden 40qm....andere haben schicke häuser und fahren zweimal im jahr in den urlaub, weil es ihnen freude macht. klar geben die weniger für ein auto aus! aber das ist doch nicht universell verwendbar.

Sag ich doch auch immer.

Mit 20% vom Netto fürs Auto ist man in der Regel im grünen Bereich. Allerdings meine ich mit Netto das nach Steuern und ziehe da nicht vorher noch die Miete, den monatlichen Sparbetrag usw. ab.

Über 20% kann auch noch im grünen Bereich liegen, bei manchen wird es aber schon gelb.

Jetzt aber mal angenommen, dass eben keine wesentlichen Rücklagen da sind. Dies gibt es übrigens auch bei hohen Einkommen. Im manager Magazin war mal ein Artikel über Singles, die mit 5000 netto am Ende des Monats den "Dispo-Fox" tanzen. Ein Vermögensberater hat die Situation da vergleichbar mit einem Beratungstermin bei der Schuldnerberatung beschrieben. Die Gutverdiener wissen nämlich zum Teil gar nicht, wofür sie alles das Geld ausgeben, und es bleibt auch keins übrig.

Jetzt aber zurück zur Annahme. Warum soll man da nicht erst mal die 6-Monats-Regel empfehlen. Wenn bisher nichts gespart worden ist, dann kann eine "zu teure" Anschaffung doch leicht zu Problemen führen. Und darauf denke ich, zielt der Hinweis von macros ab.

Wen der Artikel aus dem manager Magazin interessiert: "5000 Euro verballern"

Zitat:

Original geschrieben von heltino


und nur darum sollte es hier gehen. leuten helfen gesund zu finanzieren.

dieses "spare immer alles, kaufe nur einen tata wenn du nicht DAX-vorstand bist und kredite sind überhaupt nur was für idioten" ist doch albern hoch zwei.

Mag sein, aber schauen wir doch mal auf den vorliegenden Fall:

10 jahre alter Gebrauchter. Die Dämpfer müssen neu, Tüv ist fällig. Der Wagen befindet sich seit 1nem Jahr im Besitz des TE. Was kosten denn neue Dämpfer bei dem Modell? 800€? o.k. sieht schon mal nach knappen wirtschaftl. Totalschaden aus.
So darf man aber nicht rechnen, wie lange könnte der Wagen denn halten, wenn man dem die Reparatur gönnt? Wann müssen Bremsen, Reifen oder andere Verschleißteile neu?

Auch bei einem ca.3 Jahre alten Gebrauchten können Bremsen und Reifen runter sein, die Dämpfer haben dann auch ihre 50tkm runter, beim reparierten Wagen wären die aber schon mal neu.

Ich würde meine alte Kiste reparieren und es steht mir ja auch frei das zu schreiben.
Ist vernünftiger als sich ohne echten Zwang in eine 7k € Finanzierung zu stürzen, in der Hoffnung, man spart in den nächsten drei Jahren vieleicht 1000-1500 Euro Instandhaltungskosten.

Dem TE geht es ja, so schreibt er, nicht darum eine dicek Angeberkiste zu erwerben, er will ja weiterhin einen 'günstigen' Kleinwagen fahren.

Zitat:

Original geschrieben von Neckarwelle



Ich möchte außerdem den 5-Jahre-alten Wagen sehen, der in einem einigermaßen akzeptablen Zustand ist (also ohne Reparaturstau) und unter 5.000,- EUR zu haben ist.

Ford Mondeo, 2.0 ltr. Duretec, 145PS. Haben wir als gerade 5 jährigen mit frischem Tüv für 5000€ gekauft 😉

Zitat:

Original geschrieben von Wanderbaer



Sag ich doch auch immer.

Mit 20% vom Netto fürs Auto ist man in der Regel im grünen Bereich. Allerdings meine ich mit Netto das nach Steuern und ziehe da nicht vorher noch die Miete, den monatlichen Sparbetrag usw. ab.

Über 20% kann auch noch im grünen Bereich liegen, bei manchen wird es aber schon gelb.

Jetzt aber zurück zur Annahme. Warum soll man da nicht erst mal die 6-Monats-Regel empfehlen. Wenn bisher nichts gespart worden ist, dann kann eine "zu teure" Anschaffung doch leicht zu Problemen führen. Und darauf denke ich, zielt der Hinweis von macros ab.

20% des normalen netto hatte ich ja auch geschrieben.

ich

habe nur immer 30% des "netto-netto" (😁) für mich persönlich angesetzt. da darf es beim traumauto auch gerne mal 35% sein, in der rechnung ist ja das wichtigste

vor

dem auto schon bezahlt worden.

zum thema "mit hohem einkommen nicht wissen was man ausgibt" kann ich dir nur recht geben.

wir bauen gerade ein haus. da ich nicht schlecht verdiene und meine regierung auch in vollzeit arbeitet, haben wir tatsächlich nie so auf den euro gucken müssen und wusten echt nicht was wir im monat so für "kleinzeugs" ausgeben. (klar, die kosten kennt man...aber was ist mit dem hier mal nen euro und da mal 5euro?)

da das haus im vergleich zur jetzigen miete eine enorm höhere belastung mit sich bringt und ich grundsätzlich nie auf der letzten rille plane, haben wir zwei monate konsequent nen haushaltsbiuch geführt. tabelle in der küche...jeder cent wurde abends eingetragen. (auch 0,99euro mp3-kauf im internet...echt jeder cent)

kann ich nur jedem anraten dies mal zu tun. wir waren erstaunt wieviel geld so "durch geht". und das ist geld das in keiner kostenaufstellung auftaucht! (meine freundin gibt 12euro im monat für automatenkaffee aus...das glaubt man echt nicht wenn man es nicht sieht 😁)

allerdings muss man zum TE sagen:

es fehlen informationen.
mit den paar fetzen die geschrieben wurden, wird hier doch nur wild spekuliert.
so genau weiß doch keiner wie die situation bzw. der plan ist.

ich zumindest habe weder lesen können was genau für den neukauf geplant ist (wie lange finanzieren? was ist an rate tragbar? usw.), noch was genau das alte auto hat. viele verkaufen ihre "sorgenkinder" nämlich zum bescheuertsten zeitpunkt!

viele reparaturen fallen an...dann kommt die 10. und man wirft, obwohl man bereits 9 reparaturen bezahlt hat, die flinte ins korn.
der käufer freut sich...das auto ist ja kernsaniert 😁

man muss sich fragen: was ist alles bereits neu gemacht, was kann jetzt noch kommen?
zu 99% ist man mit dem behalten des altautos besser gestellt. beim neuen gebrauchten weiß man auch nicht was alles noch kommt und verschleißteile ersetzt auch keine gebrauchtwagengarantie!

ist aber alles mangels fakten nur spekulation....

Guten Morgen...

@Heltino
Diese Faustformel ist mMn passend für alle Leute mit niedrigem und normalem Einkommen. Bei höherem Einkommen (ich sag jetzt als Hausnummer mal so rund 5000€ und mehr) wird das Ganze natürlich aufgeweicht. Das trifft aber auf ALLE Faustregeln zu - auch die 20-30% Regel. Die 20-30% Regel ist auch nicht generell anwendbar - insbesondere im Niedriglohnsektor ist sie eigentlich unanwendbar bzw. führt oft zu vollkommen falschen Wertvorstellungen. Hier sind insbesondere so verlockende Angebote der Händler mit 99€ Rate usw. ziemlich gefährlich für den Käufer, da das dicke Ende meist danach kommt - bzw. man eigentlich nie aus dem Kreditkreislauf herauskommen kann.

Aber machen wir doch einfach mal ne Vollfinanzierung auf nen 30.000€ Golf auf 3 Jahre á 3,9% Zinsen.

Da komm ich auf eine monatliche Rate von 883€ Rate. Dazu dann Steuern + Versicherung + Wartung...da lande ich bei monatlich rund 1050€. Dazu dann noch der Sprit.

Wenn ich jetzt 4800€ verdiene wie du als Beispiel genannt hast, dann liegt dieser Golf genau in deinem 20-30% Fenster vom Monatsverdienst - die Faustregeln passen also eigentlich beide. Selbst wenn ich auf 4 Jahre finanziere komme ich an die 20% ran (nahezu).

Generell anwenden lässt sich natürlich keine Faustformel - hier spielen Lebensumstände immer eine große Rolle.

Aber du hast natürlich Recht, dass man sich mit 5000€ im Monat nicht nur einen Golf leisten kann, sondern mehr. Das löst sich alleine dadurch auf, dass man (im Normalfall) keine Vollfinanzierung machen muss, sondern immer mit einer gesunden Anzahlung oder bar bezahlt. Wenn ich mit 5000€ Verdienst in 2 Jahren 50.000€ zusammengespart habe, dann kann ich mir auch nen Auto für 50.000€ kaufen - warum auch nicht - das Geld muss ja auch ausgegeben werden 🙂

Um wieder back to topic zu kommen.

Wenn es beim TE jetzt an den 800€ (nur nen Schätzwert) für die Stoßdämpfer scheitert, wie kann man dann auf die Idee kommen, sich für 7000€ ein neues Auto zu finanzieren? Faustregeln hin und her - hier sieht es nach den bisher gegebenen Informationen des TEs so aus, dass er sich weder das eine, noch das andere leisten kann. Und da können wir hier im Forum eigentlich nicht den Rat zu einer Finanzierung geben - und ich bin echt einer von denen, die selten was gegen eine Finanzierung sagen, insbesondere wenn sie gesund ist.

Zitat:

Original geschrieben von macros_1102


Aber du hast natürlich Recht, dass man sich mit 5000€ im Monat nicht nur einen Golf leisten kann, sondern mehr. Das löst sich alleine dadurch auf, dass man (im Normalfall) keine Vollfinanzierung machen muss, sondern immer mit einer gesunden Anzahlung oder bar bezahlt. Wenn ich mit 5000€ Verdienst in 2 Jahren 50.000€ zusammengespart habe, dann kann ich mir auch nen Auto für 50.000€ kaufen - warum auch nicht - das Geld muss ja auch ausgegeben werden 🙂

Das sind im Monat 2000€ Sparrate. Wenn man gar kein anderes Auto hat, ist das schon recht viel. Wenn man ein anderes hat, kommen die Kosten noch hinzu. Das sind dann schon mindestens 50% vom Einkommen, "locker leisten" ist in meinen Augen was anderes.

Ich stelle mal in den Raum, dass ein gebrauchter Peugeot 206 für 7.000,-- € zu teuer ist.

Hab mich selbst erst erkundigt nach Neuwagenpreis, allerdings nach Citroen C1 (was in etwa vergleichbar ist) und der kostet neu 6.430,-- € momentan (ohne Schnickschnack).

Wenn der TE einen Bausparvertrag hat, so kann er den Kreditrahmen zumeist auch für Autofinanzierung verwenden (--> Bausparkasse fragen).

Sofern er noch Geld ansparen will, so täte ich ihm raten für etwa 500 € nen gebrauchten mit relativ viel TÜV zu erwerben bis er das Geld angespart hat. Diesen dann runterfahren und nichts in Reparaturen stecken (fährt der nicht mehr, dann ab zum Schrott - sind Reifen runter dann zu Schrottplatz fahren und da gebrauchte holen).

Zitat:

Original geschrieben von jschie66


Ich stelle mal in den Raum, dass ein gebrauchter Peugeot 206 für 7.000,-- € zu teuer ist.

Hab mich selbst erst erkundigt nach Neuwagenpreis, allerdings nach Citroen C1 (was in etwa vergleichbar ist) und der kostet neu 6.430,-- € momentan (ohne Schnickschnack).

Der C1 ist eine Klasse niedriger als der 206er .. vergleichbar (und eigentlich baugleich) also eher zum 107er.

Ausserdem ist im PSA Konzern Citroen zu Peugeot ca. der vergleich Skoda zu VW (mit Tendenz zu Audi). Da bekommt man auch nen neuen Oktavia zum Preis eines Gebrauchten Golf.

Naja, hier gehts ja aber um die Frage, was sich der TE leisten kann oder nicht, und nicht um die Frage der Größe des Autos.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA


Ford Mondeo, 2.0 ltr. Duretec, 145PS. Haben wir als gerade 5 jährigen mit frischem Tüv für 5000€ gekauft 😉

Glückwunsch, allerdings weißt du nicht, was da an Reparaturen demnächst ansteht, oder? Du hast ihn ja gerade erst gekauft. Ich wage zu behaupten, dass ein 145 Ps-Mondeo kaum in einem einwandfreien Zustand sein kann, wenn er nur 5 TEUR gekostet hat.

Und das kann der TE ja nunmal überhaupt nicht brauchen - 5.000,- EUR für einen Gebrauchten zahlen (für den er ja auch wieder einen Kredit braucht, Bausparvertrag mal weggelassen) und dann nach einem halben Jahr wieder ein paar Hunderter reinstecken.

Zitat:

Original geschrieben von tullux01



Zitat:

Original geschrieben von jschie66


Ich stelle mal in den Raum, dass ein gebrauchter Peugeot 206 für 7.000,-- € zu teuer ist.

Hab mich selbst erst erkundigt nach Neuwagenpreis, allerdings nach Citroen C1 (was in etwa vergleichbar ist) und der kostet neu 6.430,-- € momentan (ohne Schnickschnack).

Der C1 ist eine Klasse niedriger als der 206er .. vergleichbar (und eigentlich baugleich) also eher zum 107er.
Ausserdem ist im PSA Konzern Citroen zu Peugeot ca. der vergleich Skoda zu VW (mit Tendenz zu Audi). Da bekommt man auch nen neuen Oktavia zum Preis eines Gebrauchten Golf.

stimmt, C1 ist Klasse niedriger.

Den Vergleich Citroen zu Peugeot sehe ich nicht so. Citroen hat mich selbst überrascht in Bezug auf Qualität. Zudem gilt Citroen immer noch als Alte-Leute-Fahrzeug, wodurch Versicherungstarif wesentlich günstiger ist...

Wenn ich allerdings Citroen C3 mit Golf vergleiche, so ist der Golf Karosserietechnisch robuster, aber dafür im Innenraum wesentlich klappriger gebaut 😁

Einen Rat zu geben ist schwer.

Meine Notlösung nach dem Passat TDI Debakel war ein jetzt 19 Jahre alter Nissan Micra für 850 Euro mit einem Jahr TÜV von einer befreundeten Werkstatt in Berlin.

Kosten für ein Jahr zuverlässig Auto fahren ohne liegenbleiben inkl. 4 neuer Winterreifen: ca. 757 Euro / 11 Monate = 68 Euro im Monat. Dazu Versicherung 32 Euro im Monat und 13 Euro Kfz-Steuer (leider E2; Umrüstung mit Minikat und Euro2 lohnt sich m.e. nach nicht mehr).
113 Euro im Monat + ca. 150 Euro Benzin = 263 Euro Gesamtkosten pro Monat und ohne Raten an Banken abdrücken zu müssen.

Nimmt man obige Rechnung und addiert noch 150-200 Euro im Monat Kreditrate sieht es schlechter aus bei einer dann monatlichen Belastung von 413-463 Euro im Monat. Wie gesagt, bei einem Gebrauchtwagen wird es fast mit Sicherheit auch ein paar Reparaturen geben im Laufe eines Jahres.

Ein kleiner (EU-)Neuwagen wie der Kia Rio mit 97Ps, Klima, CD-Radio, 7 Jahre Garantie kostet 9500 Euro. Sagen wir Anzahlung 2000 Euro und 7500 Eure finanziert auf die Garantiezeit (84 Monate).
Macht 124 Euro/Monat Kreditrate, bei 60 Monaten 161 Euro und bei 48 Monaten 193 Euro jeweils bei der gleichen Bank gerechnet.
Dazu kommt eine notwendige Vollkaskoversicherung (bei mir wären dass statt 33Euro 50 Euro im Monat).

Sind wir schon (auf 48 Monate Kredit) bei 193+50+8(Kfz-Steuer pi mal daumen) = 251 Euro monatlich ohne einen Meter gefahren zu sein. 150 Euro Benzin/Monat = 401 Euro monatliche Belastung. Eine Inspektion pro Jahr/1 Ölwechsel pro Jahr denke ich abwechselnd 200 und 400 Euro (kleine/grosse Inspektion). Ich nehme 300 Euro/Jahr, also 25 Euro/Monat.
= 426 Euro monatliche Belastung. Meine Bremsen reichen erfahrungsgemäss mind. 60.000km, deshalb hier nicht berücksichtigt.

Man fährt einen Neuwagen in diesem Beispiel zu einem Aufpreis von 163 Euro im Monat, wobei ich denke der alte Nissan ist preiswerter im Unterhalt als die meisten anderen Gebrauchtwagen.

Jetzt das Interessante: Hat der TE momentan im Schnitt höhere Reparatur- bzw. Unterhaltskosten könnte es sich für ihn vielleicht sogar lohnen (so man einen 9500 Euro Kia oder einen vergleichbaren Kleinwagen fahren will).

Stehen jetzt wirklich mind. 930 Euro an Reparaturen an um durch den TÜV zu kommen (Stossdämpfer 800 + neue TÜV Gebühren mit Probefahrt) wären das schon 10% von einem neuen Auto.

Da komme ich selber gerade ans Grübeln, aber solange der Micra fährt fahre ich den natürlich weiter.

Wenn der TE seine Unterhaltskosten der letzte 12 o. 24 Monate nachrechnet könnte er sogar zu dem Ergebnis kommen dass der Neuwagen nur ein paar Euro mehr kostet.

Ich weiss was es heisst seinen geliebten Gebrauchtwagen nicht loslassen zu können und immer denkt, dass nach der nächsten Reparatur erstmal der Wagen für mehrere Monate keine weitere benötigt...aber manchmal muss man es sich durchrechnen (auch die Tage die die Kiste in der Werkstatt steht und man zusätzliche Kosten hat) und ggf. sich vom Auto trennen.

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