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Gebrauchter Kleinwagen bis 10.000 - neuer aber Einstiegsklasse vs. älter aber gehoben

Themenstarteram 25. März 2018 um 11:51

Hallo,

ich würde gerne eure Meinungen zu folgender Grundsatzfrage erfahren.

Gesucht wird ein kleiner Zweitwagen mit geringer jährlicher Laufleistung (max. 18.000 pro Jahr), bei einem Budget von 10.000€

Nun stelle ich mir gerade die Grundsatzfrage, ob es besser wäre, sich einen neueren gebrauchten der "Einstiegsklasse", z.B. Opel Corsa mit EZ 2016, zuzulegen oder auf einen älteren gebrauchten der "Gehobenen Klasse", z.B. Audi A1 mit EZ 2008, zurückzugreifen.

Gerade vor dem Hintergrund einer geringen Laufleistung fällt es evtl. nicht so sehr ins Gewicht, auf ein älteres, dafür ursprünglich teureres Modell, zu setzen. Wie sieht`s mit Versicherungskosten aus?

Wie sind da eure Meinungen?

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18 Antworten

Versicherungskosten kannst du individuell in den Vergleichsrechnern der Makler im Netz ausrechnen. Ich würde allerdings bei deiner Konstellation zu dem neueren Fahrzeug tendieren, am besten mit Garantie. Die Unterschiede sind in der Fahrzeugklasse vernachlässigter gering, besonders das der Audi A1 schon eine relativ alte Konstruktion ist.

Der Vorteil des neueren und weniger verbrauchten Fahrzeuges ist das geringer Reparaturrisiko, besonders wenn man noch eine Garantie auf das Fahrzeug hat. Die Verschleißteile müssen nicht so schnell erneuert werden und die Kosten in der Opelwerkstatt sind meistens geringer als in der Audiwerkstatt.

Neben dem Opel Corsa kann man auch den Ford Fiesta, Skoda Fabia, den Volkswagen Polo, den Hyundai i20 und noch viele andere Modelle ansehen und zur Probe fahren bevor man sich entscheidet.

Wenn du schreibst auf was du besonderen Wert legst, welches Getriebe, Leistung und so weiter, dann kann man dir sicher konkreter helfen.

Vielleicht sind die Versicherungskosten gar nicht mal so das Entscheidende. Aber auch wenn "Premium" am Preisschild hängt - 10 Jahre und wahrscheinlich über 100000km sind halt mal schon abgelaufen und abgenutzt. Nur weil gerne geworden wir mit "Das Auto", "das Beste oder nichts", "Vorsprung durch Technik" heißet es eben nicht, dass das nun nach diesen 10 Jahren keine Spuren hinterlassen hat. Wartung, Reparatur, Reifen = meist teurer. Verbrauch uU auch höher. Und wenn ich mir die meisten 10 Jahre alten "Premium"-Mittelklassewagen ansehe, dann sind die auch oft schlechter ausgestattet als mein aktueller Kleinwagen.

Und was den A1 angeht - welchen Vorteil soll der allein aufgrund der 4 Ringe bringen? Der war und ist (meiner Ansicht nach) überteuert und aus P/L Gesichtspunkten nicht empfehlenswert.

Themenstarteram 25. März 2018 um 12:13

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 25. März 2018 um 12:07:36 Uhr:

Wo wird denn die Jahresfahrleistung erbracht? Wenn das überwiegend Nahbereich und städtisches Gebiet ist[...]

Hauptsächlich in und zwischen Kleinstädten inklusive Landstrassen aber quasi nie Autobahn.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass ein Baby mit an Board sein wird. Deswegen hatte ich die ganz kleinen Fahrzeuge eher ausgeschlossen. Also 5 Türer mit IsoFix muss es schon sein.

Schätzt ihr das Risiko potenzieller Reparaturen bei einem älteren "Gehobenen" denn doch recht hoch ein?

Das Reparaturrisiko bei einem älteren Fahrzeug ist höher als bei einem sehr jungen Fahrzeug.

Und auch den neueren Kleinwagen würde ich in der Sicherheit nicht schlechter einordnen als den A1, im Gegenteil. Aber mt Kindersitz und Baby/Kleinkind finde ich den A1 eh unpraktisch. Der hat doch so enge Türausschnitte mit geringen Öffnungswinkel.

Themenstarteram 25. März 2018 um 12:32

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 25. März 2018 um 12:19:11 Uhr:

Aber mt Kindersitz und Baby/Kleinkind finde ich den A1 eh unpraktisch. Der hat doch so enge Türausschnitte mit geringen Öffnungswinkel.

Ja, da gebe ich dir bei näherer Betrachtung recht. Müsste mich ansonsten noch nach anderen Modellen anderer Hersteller umsehen. Aber es ging mir ja eher um die Grundsatzfrage.

Das höhere Reparaturrisiko, sowie die nicht unbedingt bessere Sicherheit bzw. Komfortfeatures lassen mich dann noch eher zu einem "Einstiegsmodell" tendieren.

Opel Corsa E, leider etwas über dem Budget

Skoda Fabia 1.0TSI

Suzuki Swift

Audi A1, allerdings schon über 150.000km und sechs Jahre alt.

Es gibt auch nur drei Audi A1 unter 10.000€ mit mehr als 90PS, Isofix-Kindersitzbefestigung und mehr als drei Türen sowie einer Klimaanlage.

Ansonsten, Kleinwagen mit viel Innenraum, sehr variabel, bequemer Einstieg, hohe Zuverlässigkeit: Honda Jazz.

Vergiss erstmal das Schema Premium Auto = besseres Auto. das ist nämlich völlig überholt. Der A1 ist z.B. nur ein anders (nicht besser) verpakter Polo und der wiederrum ist nur teurer wie der SEAT Leon. schau Dir mal den VW UP, den Seat Citigo und den Skoada Mii an. Die Autos sind absolut identisch und unterscheiden sich nur im Preis.

Ein neus Auto hält immer 10-15 Jahre und 100.000 - 150.000 km. Es muß halt gut gewartet werden. Die Marke oder die größe ist dabei fast irrelevant.

Kurz gesagt: Je neuer, je besser. Für 10.000 € bekommst Du schon Kleinstwagen in Basisausstattung neu. (KIA Picanto, Mitsubishi Space Star etc.) Viele davon haben serienmäßig 5 Türen und Isofix. Da mußt Du mal schauen obs vom Platz her paßt. Der KIA ist von innen größer als er von außen scheint. Hab da meine eigenen Erfahrungen gesammelt. Hab ja selber schon den zweiten. Und dann hast Du noch volle Werksgarantie (Bei KIA sogar 7 jahre)

Zitat:

@StephanRE schrieb am 25. März 2018 um 18:05:01 Uhr:

Vergiss erstmal das Schema Premium Auto = besseres Auto. das ist nämlich völlig überholt. Der A1 ist z.B. nur ein anders (nicht besser) verpakter Polo und der wiederrum ist nur teurer wie der SEAT Leon.

Das ist mal wieder inhaltlich falsch, der Leon ist das Pendant zum Volkswagen Golf. Der Seat Ibiza wäre des Pendant zum Volkswagen Polo.

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 25. März 2018 um 18:17:23 Uhr:

Zitat:

@StephanRE schrieb am 25. März 2018 um 18:05:01 Uhr:

Vergiss erstmal das Schema Premium Auto = besseres Auto. das ist nämlich völlig überholt. Der A1 ist z.B. nur ein anders (nicht besser) verpakter Polo und der wiederrum ist nur teurer wie der SEAT Leon.

Das ist mal wieder inhaltlich falsch, der Leon ist das Pendant zum Volkswagen Golf. Der Seat Ibiza wäre des Pendant zum Volkswagen Polo.

Sorry den ibiza meinte ich auch. Aber dann paßt es wieder. Und bei Skoda ist es dann der Fabia.

Wobei ich von dem Ibiza abrate (nicht die neue Modellgeneration, sondern der Vorgänger). Den hatte ich für zwei Tage als Leihwagen, der ist innen arg eng...

Bzw. generell würde ich mir aus dem VW-Konzern nichts holen - das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt da mMn einfach nicht. Höchstens vielleicht der Skoda Rapid/Seat Toledo (baugleich) als Limousine - die scheinen nicht so begehrt zu sein. Ist quasi ein aufgepumpter Fabia.

Beim Dacia Sandero hast du einen Neuwagen mit drei Jahren Garantie.

Bei 10.000€ Budget sind sogar noch ein paar Extras drin.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 25. März 2018 um 12:19:11 Uhr:

Und auch den neueren Kleinwagen würde ich in der Sicherheit nicht schlechter einordnen als den A1, im Gegenteil. Aber mt Kindersitz und Baby/Kleinkind finde ich den A1 eh unpraktisch. Der hat doch so enge Türausschnitte mit geringen Öffnungswinkel.

Der neue A1 wird nur noch als 5 Türen kommen, da der 3türer bis jetzt eh nur sehr sporadisch angeboten wird

Die meisten sind 5 Türer und auch nicht so wirklich unpraktischer als andere

Wenn man mal von der Ausstattung vielleicht absieht

Wenn man viel schnickschnack, Ambiente und vielleicht noch halbwegs Leistung wirklich unbedingt in einem Kleinwagen braucht, is der A1 immer noch eine sehr gute Wahl

Es gibt auch alternativen dazu, nur auch nicht wirklich viele,eine davon braucht schon wesentlich mehr zeigefreudigkeit, die andere gibt es auch tatsächlich nur als dreitürer

 

Allerdings muss man dazu auch sagen, dass z.b. der skoda fabia zwar einfacher gemacht is, aber dafür auch gar nicht so selten mit mehr oder weniger sinnvollen Extras verkauft wurde,manchmal sogar auch mit gar nicht so schmächtige Motoren

Vorteil beim fabia sind die türausschnitte, die selbst hinten noch erlauben, bequem einen Kindersitz zu verzurren, sofern man das braucht

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