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Gasaussetzer während der Fahrt

Suzuki GSF 600 Bandit
Themenstarteram 24. August 2020 um 18:14

Hallo zusammen,

Um das Problem meiner Bandit zu schildern muss ich etwas ausholen. Nach über 1,5 jähriger Standzeit habe ich die Maschine in die Werkstatt gegeben um den Vergaser reinigen zu lassen. Sie ließ sich nicht mehr starten.

Die Werkstatt hatte den Vergaser dann zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt. Zusätzlich wurde noch ein Zündkerzenstecker getauscht und ein Kraftstofffilter zwischen Benzinhahn und Vergaser (transparent) verbaut.

Von der Werkstatt abgeholt (und die machen auch erstmal Probefahrten) lief die Maschine zunächst on Point am Gas.

Den nächsten Tag eine Tour von ca 50 km gemacht und kurz vor der Garagenzufahrt gemerkt, dass sie am Gas etwas anfängt zu stottern. Hatte mir zunächst nichts bei gedacht und sie für eine Woche in der Garage stehen gelassen.

Beim nächsten Starten war das zunächst schwierig und bestätigte das Stottern. Erst nachdem ich über PRI den Vergaser geflutet hatte, ging sie überhaupt vernünftig an.

Zunächst lief sie dann wieder ordentlich und ich fuhr zur Tankstelle um frischen Sprit aufzufüllen.

Danach ging es auf eine Landstraßen Testfahrt. Bereits nach ca. 5 km ging das Gestotter wieder los, verstärkte sich bis hin zur völligen Verweigerung der Gasannahme. Symptomatik ähnlich, wie wenn der Tank leer ist würde ich mutmaßen. Also irgendwie schien kein Sprit nachzukommen.

Ich musste Sie am Straßenrand dann wieder mit PRI Spielereien und mehr/weniger Choke einige Zeit anorgeln. Als Sie dann im Leerlauf lief, durfte man zunächst auch kein Gas geben, da sie sonst direkt wieder ausging. Erst nach einiger "Schonzeit" im Leerlauf fing sie nach und nach wieder an Gas anzunehmen.

Ich bin damit natürlich sofort wieder zur Werkstatt gefahren und habe die Problematik geschildert. Dort wurde auch direkt ca. 15 min Probegefahren. Ergebnis: keine Probleme.

Für eine ausgiebigere Testfahrt wurde die Maschine dann dort behalten. Ebenfalls keine Probleme.

Ich holte sie also wieder ab und bin selbst wieder eine Strecke von ca. 50 km ohne Probleme und Gasannahme on Point gefahren.

Danach stand sie ca. 2 Wochen wieder bis zum letzten Wochenende.

Nach Start mit Choke und etwas Zeit zum warm werden fuhr sie zunächst auch ordentlich (ohne Choke).

Nach ca. 5km wieder Gestotter bis zum völligen Liegen bleiben. Ich musste sie dann wieder einige Zeit anorgeln und sie lief erst nur äußerst unrund.

Bin mit meinem Latein völlig am Ende.

Zusammenfassend:

Vergaser sind erst frisch gereinigt und eingestellt. Symptomatik als gäbe es Probleme mit der Spritzufuhr..

Ich bin für jeden Hinweis äußerst dankbar!

Gruß,

Yannick

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19 Antworten

Hmmm das ja doof und das ein oder andere schliest wiederum dies und das aus... das einzige was mir aufgrund der passierten erfahrung einfällt ist eine schwappende wasserpfütze im tank... das passt zu manchem.... schon mal abgesaugt von oben? Hast du ne tankuhr?

Wo ist der tiefste punkt des tankes? Das ist oft nicht da wo der spritausgang ist...

Welche plz haste?

Themenstarteram 24. August 2020 um 18:43

Ich glaube der tiefste Punkt ist dort, wo die Sitzbank beginnt. Die Kiste steht allerdings bei meinen Eltern in 58256 und ich kann da erst am Wochenende wieder zu Details Status geben.

Hatte jetzt auch mehrfach Problematiken zur Tankentlüftung im Netz gefunden und die Symptome ähneln oder passen schon häufig. Wäre das eventuell auch eine Option?

Eine Tankuhr habe ich nicht.

Ja das war hier schon mal die lösung und ich selbst hatte das auch schon mal.... aber dazu passt nicht so ganz das pri geht und choke und mal ja mal ne ...das wäre dann wohl immer sehr ähnlich und wohl nur beeinflusst von füllstand und wie geheitzt wird.... // das wasser ist wahrscheinlicher und hatte ich bei xs und gsx. Wasser kommt schlicht durch undichte oder und bajonett aufsätze beim im regen stehen UND gerne durch lange standzeiten eines tankes .... stell dir vor du hast eine "wasserblase" im tank.... gar nich gross.... die stört immer nur dann wenn sie den tiefsten punkt verlässt... und ein dröppchen reicht um ne düse zu verstopfen.... verhalten nach menge. Ich würde sie schräg stellen- mit sprit drin mind. 4-5 liter.... nen schlanken schlauch rein in den dann tiefsten punkt ....absaugen auffangen... dann langsam umfüllen ....bodensatz wasser schräg gucken.... ( ich hab den rest in ein glas geschüttet und war bass erstaunt wieviel wasser und dreck) // wenn de keine tankuhr hast kannst du meines wissens mit gefühl nix kaputt machen... // das ist auch der grund warum die xs tanks immer an der selben stelle durchgammelten -von innen unten hinten links-- /// plz=nee da bisse mir zu weit weg... halt mal auf dem laufenden. Danke

Tausch mal den Spritfilter oder lass ihn probehalber weg.

Susifan64 meinste der is dicht... oder?

Hatte das selbe Spiel auch man, dachte erst die Tankentlüftung wäre zu, da mit geöffnetem (!) Tankverschluß die Karre etwas besser lief. Filter raus und weg war's . Da einen neuen mit geringerem Durchflußwiderstnd reingeschraub und seither läuft sie prima.'

Das Thema Wassser ist aber auch ein Sache, die man verfolgen sollte.

Ah kannte ich noch nich

Themenstarteram 24. August 2020 um 19:48

Danke für die Antworten!

Dass der Filter Probleme macht bekomme ich aber nicht damit überein, dass sie streckenweise wirklich gut läuft. Müsste das dann nicht ein konstantes Problem sein?

Bei mir hing es vom Spritstand im Tank ab - voll gings, ab einer gewissen Höhe kamen die Störungen, er schien auch mit längerem Durchfluß "dichter" zu machen... Bergauf wars auch besser, das der Sprit nach hinten lief, der Duchfluß war offensichtlich geneu so, wie der Motor bei mittlerer Last verbraucht. Mehr Gas - Aussetzer - naja ist jetzt Geschichte.

Die Vermutung von SusiFan64 war auch meine erste Idee, wobei der Verdacht auf Wasser im Tank oder eine unzureichende Tankbelüftung auch nicht verkehrt sind.

Wenn Du also den Zusatzfilter mal entfernst, halte ein großes, durchsichtiges Glasgefäß bereit und lass mal reichlich Sprit aus dem Tank ins Glasgefäß laufen.

Dabei das Motorrad (evtl. mit einem Helfer) etwas hin- und her-, sowie vor- und zurückschwenken, damit sich eine eventuelle Wasserpfütze auch bis zum Benzinhahn ausbreitet.

Solltest Du am Benzinhahn eine Reservestellung haben, dann beutze diese dabei (Zurückstellen später nicht vergessen), denn dann wird der Sprit noch etwas tiefer im Tank abgelassen.

Ich bin mir nicht sicher, ob bei Motorrädern mit PRI-Position am Benzinhahn zusätzlich noch Unterdruck vom Motor erforderlich ist, damit Benzin fließt - ich glaube aber, zumindest in der Stellung PRI ist das nicht der Fall.

Den Glasbehälter dann mal gegen das Licht halten und prüfen, ob sich unten ein kleiner Wassersee gesammelt hat - das wäre dann zumindest eine Erklärung des Problems. Gleichzeitig kannst Du erkennen, ob der Sprit frei von Verunreinigungen ist.

Nach Möglichkeit würde ich den zusätzlichen Filter weglassen, da die öfter schon wegen zu geringem Durchfluss Probleme gemacht haben.

Wenn Du selbst tätig wirst, kannst Du natürlich nicht mehr die Werkstatt wegen Reklamationen in die Pflicht nehmen, das sollte dir klar sein.

Viel Erfolg aus 58706!

Die Aussetzer, das Gestottere hatte ich bei meiner GR77B auch, die ich gebraucht kaufte. Nach langem Probieren, kam mir die Idee, den Tank meiner RD350YPVS prvisorisch draufzuspannen. Denn die RD lief wie der Teufel. Und siehe da: Alles wie weggeblasen. Da machte ich Nägel mit Köpfen. Da das Bike seit längerem stand, vermutlich weil sie niemand zun Laufen brachte, habe ich zuerst eine Tankreinigung mit Versiegelung vorgenommen. Einen neuen Benzinhahn aus der Bucht für 49,00 Euronen, neue Benzinleitung, fertig. Die Vergaseranlage hatte ich vorher schon überprüft, neuen Schwimmer, neues Ventil usw.

Seit Jahren läuft der Motor wie ne 1. Letzte Woche sprang der KM Zähler auf 60.000 km. Noch genügend km in Reserve. In der Hoffnung, daß der Motor noch lange hält, grüßt

motoerwin

Du hast ne rd350? Geil! Traum meiner jugend

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